AHP zum Schwerbehindertenausweis

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MichaelK
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AHP zum Schwerbehindertenausweis

Beitragvon MichaelK » 02.01.2008, 19:55

Hallo Leute,

die AHP zum SBA und den Merkzeichen wurden neu gefasst und jetzt vorläufig "verrechtlicht"
Damit dürften die "willkürlichen" Beurteilungen wesentlich erschwert werden :D .
Habs noch nicht gelesen :oops:
Hier für euch der Link zur ausführlichen Info und zum Downloaden:
http://www.bmas.de/coremedia/generator/ ... gkeit.html

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)

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SISA
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Beitragvon SISA » 02.01.2008, 20:49

Hallo Michael!
Habe jetzt mal quer gelesen :wink:
für viele Interessant sollte wohl die Beurteilung des Buchstaben H im SBA sein. Hier wird speziell für Kinder folgendes vorgegeben:
22 Besonderheiten der Beurteilung der Hilflosigkeit
bei Kindern und Jugendlichen
(1) Bei der Beurteilung der Hilflosigkeit bei Kindern und Jugendlichen sind
nicht nur die in Nummer 21 Absatz 3 Sätze 1 und 2 genannten „Verrichtungen“ zu beachten. Auch die Anleitung zu diesen „Verrichtungen“ und die Förderung der körperlichen und geistigen Entwicklung (z.B. durch Anleitung im Gebrauch der Gliedmaßen oder durch Hilfen zum Erfassen der Umwelt und zum Erlernen der Sprache) sowie die notwendige Überwachung gehören zu den Hilfeleistungen, die für die Frage der Hilflosigkeit von Bedeutung sind.
Gemeinsame Grundbegriffe
22
(2) Stets ist nur der Teil der Hilfsbedürftigkeit zu berücksichtigen, der
wegen der Behinderung den Umfang der Hilfsbedürftigkeit eines gesunden
gleichaltrigen Kindes überschreitet. Der Umfang der wegen der Behinderungen notwendigen zusätzlichen Hilfeleistungen muss erheblich sein. Bereits im ersten Lebensjahr können infolge der Behinderung Hilfeleistungen in solchem Umfang erforderlich sein, dass dadurch die Voraussetzungen für die Annahme von Hilflosigkeit erfüllt sind (z.B. bei blinden Kindern, hirngeschädigten Kindern mit einem GdB/MdE-Grad von 100 ).
(3) Die Besonderheiten des Kindesalters führen dazu, dass zwischen dem
Ausmaß der Behinderung und dem Umfang der wegen der Behinderung
erforderlichen Hilfeleistungen nicht immer eine Korrelation besteht, so -
dass – anders als bei Erwachsenen – auch schon bei niedrigeren GdB/MdEWerten Hilflosigkeit vorliegen kann.
(4) Bei angeborenen oder im Kindesalter aufgetretenen Behinderungen ist im Einzelnen folgendes zu beachten:
a) Bei geistiger Behinderung kommt häufig auch bei einem GdB/MdEGrad unter 100 – und dann in der Regel bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres – Hilflosigkeit in Betracht, insbesondere wenn das Kind wegen gestörten Verhaltens ständiger Überwachung bedarf. Hilflosigkeit kann auch schon im Säuglingsalter angenommen werden, z.B.
durch Nachweis eines schweren Hirnschadens.
b) Bei autistischen Syndromen sowie anderen emotionalen und psychosozialen Störungen mit langdauernden erheblichen Einordnungsschwierigkeiten ist in der Regel Hilflosigkeit bis zum 16. Lebensjahr – in manchen Fällen auch darüber hinaus – anzunehmen.
c) Bei hirnorganischen Anfallsleiden ist häufiger als bei Erwachsenen auch bei GdB/MdE-Werten unter 100 unter Berücksichtigung der Anfallsart, Anfallsfrequenz und eventueller Verhaltensauffälligkeiten
die Annahme von Hilflosigkeit gerechtfertigt.
d) Wie bei Blindheit und hochgradiger Sehbehinderung ist bei Kindern
auch bei Einschränkungen des Sehvermögens, die für sich allein einen
GdB/MdE-Grad von wenigstens 80 bedingen
, – und bei diesen Behinderten dann bis zur Beendigung der speziellen Schulausbildung für
Sehbehinderte – Hilflosigkeit anzunehmen.
e) Bei Taubheit und an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit ist Hilflosigkeit ab Beginn der Frühförderung und dann – insbesondere wegen des in dieser Zeit erhöhten Kommunikationsbedarfs – in der Regel bis zur Beendigung der Ausbildung anzunehmen. Zur Ausbildung zählen in Gemeinsame Grundbegriffe 22 diesem Zusammenhang: der Schul-, Fachschul- und Hochschulbesuch, eine berufliche Erstausbildung und Weiterbildung sowie vergleichbare Maßnahmen der beruflichen Bildung.
f) Bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und kompletter Gaumensegelspalte ist bis zum Abschluss der Erstbehandlung (in der Regel 5. Lebensjahr) Hilflosigkeit anzunehmen. Die Kinder benötigen während dieser Zeit in hohem Maße Hilfeleistungen, die weit über diejenigen eines gesunden gleichaltrigen Kindes hinausgehen, vor allem bei der Nahrungsaufnahme (gestörte Atmung, Gefahr des Verschluckens), bei der Reinigung der Mundhöhle und des Nasen-Rachenraumes, beim Spracherwerb sowie bei der Überwachung beim Spielen.
g) Beim Bronchialasthma schweren Grades (siehe Nummer 26.8) ist
Hilflosigkeit in der Regel bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres
anzunehmen (dauernde Überwachungs- und Förderungsnotwendigkeit,
dauernde Bereitschaft einer Hilfsperson wegen lebensbedrohlicher
Zustände durch Serien schwerer Anfälle).
h) Bei angeborenen oder in der Kindheit erworbenen Herzschäden ist bei einer schweren Leistungsbeeinträchtigung entsprechend der in
Nummer 26.9 angegebenen Gruppen 3 und 4 Hilflosigkeit anzunehmen
(die Kinder müssen ständig zwecks Vermeidung von gefährlichen
Herz-Kreislaufbelastungen oder von Verletzungsgefahr unter Antikoagulantienbehandlung überwacht werden), und zwar bis zu einer Besserung der Leistungsfähigkeit (z.B. durch Operation),
längstens bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres.
i) Bei Behandlung mit künstlicher Niere ist Hilflosigkeit bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres anzunehmen (Dialyse ist komplizierter als bei Erwachsenen, Kinder benötigen dabei ständige Aufsicht, außerdem ist auch an den Tagen zwischen den Dialysen eine dauernde Überwachung erforderlich). Bei einer Niereninsuffizienz, die für sich allein einen GdB/MdE-Grad von 100 bedingt, sind Hilfeleistungen in ähnlichem Umfang erforderlich, sodass auch hier bis zur Vollendung des
16. Lebensjahres die Annahme von Hilflosigkeit begründet ist.
k) Beim Diabetes mellitus ist Hilflosigkeit bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, bei fortbestehender unausgeglichener Stoffwechsellage bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres anzunehmen (ständige Überwachung erforderlich wegen der Gefahr hypoglykämischer
Schocks, zwecks strenger Einhaltung der Diät und zur Dosierung des
Insulins sowie im Hinblick auf die notwendigen körperlichen Betätigungen).
Gemeinsame Grundbegriffe 22
l) Bei Phenylketonurie ist Hilflosigkeit ab Diagnosestellung – in der Regel bis zum 14. Lebensjahr – anzunehmen (ständige Überwachung und Anleitung zur genauen Einhaltung der Diät ). Über das 14. Lebensjahr hinaus kommt Hilflosigkeit in der Regel nur noch dann in Betracht, wenn gleichzeitig eine relevante Beeinträchtigung der geistigen Entwicklungvorliegt.
m) Bei der Mukoviszidose ist bei der Notwendigkeit umfangreicher Betreuungsmaßnahmen
(z.B. ständige Überwachung hinsichtlich Bronchialdrainagen
und Inhalationen, Anleitung zur und Überwachung der
Nahrungsaufnahme, psychische Führung) – im Allgemeinen bis zur
Vollendung des 16. Lebensjahres – Hilflosigkeit anzunehmen. Das ist
immer der Fall bei Mukoviszidose, die für sich allein einen GdB von
wenigstens 50 bedingt (siehe Nummer 26.15). Nach Vollendung des
16. Lebensjahres kommt Hilflosigkeit bei schweren und schwersten
Einschränkungen (s. Nummer 26.15) bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres in Betracht.
n) Bei malignen Erkrankungen (z.B. akute Leukämie) ist Hilflosigkeit für die Dauer der zytostatischen Intensiv-Therapie anzunehmen (ständige Überwachung wegen Infektions- und Blutungsgefahr erforderlich).
o) Bei angeborenen, erworbenen oder therapieinduzierten (z.B. nach
Organtransplantation) schweren Immundefekten ist Hilflosigkeit für die Dauer des Immunmangels, der eine ständige Überwachung wegen der Infektionsgefahr erforderlich macht, anzunehmen.
p) Bei der Hämophilie ist bei Notwendigkeit der Substitutionsbehandlung – und damit schon bei einer Restaktivität von antihämophilem Globulin von 5% und darunter – stets bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, darüber hinaus häufig je nach Blutungsneigung (zwei oder mehr ausgeprägt Gelenkblutungen pro Jahr) und Reifegrad auch noch weitere Jahre, Hilflosigkeit anzunehmen.
q) Bei der juvenilen chronischen Polyarthritis ist Hilflosigkeit anzunehmen, solange die Gelenksituation eine ständige Überwachung oder andauernd Hilfestellungen beim Gebrauch der betroffenen Gliedmaßen sowie Anleitungen zu Bewegungsübungen erfordert, in der Regel bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, soweit nicht die vorliegenden Bewegungsbehinderungen allein Hilflosigkeit bedingen. Wenn die Gelenksituation allein Hilflosigkeit nicht begründet, ist bei der systemischen Verlaufsform (Still-Syndrom) und anderen systemischen Bindegewebskrankheiten (z.B. Lupus erythematodes, Sharp-Syndrom, Dermatomyositis) für die Dauer des aktiven Stadiums Hilflosigkeit anzunehmen. Gemeinsame Grundbegriffe 22
Anschließend kommt Hilflosigkeit hier noch in Betracht – und dann oft
bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres –, soweit Folgen des aktiven
Prozesses (z.B. Myo-, Perikarditis, Amyloidose) entsprechende Hilfen
erfordern.
r) Bei der Osteogenesis imperfecta ist die Frage der Hilflosigkeit, soweit nicht Funktionseinschränkungen der Gliedmaßen allein Hilflosigkeit bedingen, von der Häufigkeit der Knochenbrüche abhängig. In der Regel bedingen zwei oder mehr Knochenbrüche pro Jahr Hilflosigkeit.
Hilflosigkeit aufgrund einer solchen Bruchneigung ist solange anzunehmen,
bis ein Zeitraum von zwei Jahren ohne Auftreten von Knochenbrüchen abgelaufen ist, längstens jedoch bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres.
s) Bei klinisch gesicherter Typ-I-Allergie gegen schwer vermeidbare Allergene
(z.B. bestimmte Nahrungsmittel), bei der aus dem bisherigen
Verlauf auf die Gefahr lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schocks
zu schließen ist, ist Hilflosigkeit – in der Regel bis zum Ende des 12.
Lebensjahres – anzunehmen (ständige Überwachung zur Allergenvermeidung – z.B. durch strenge Einhaltung einer Diät –, Notwendigkeit ständiger Bereitschaft einer Hilfsperson wegen der Gefahr eines anaphylaktischen Schocks).
t) Bei der Zöliakie kommt Hilflosigkeit nur ausnahmsweise in Betracht, wenn die Krankheit so spät festgestellt wurde, dass es bereits zu schweren Auswirkungen gekommen ist. Auch in solchen Fällen ist durch Einstellung auf eine entsprechende Diät eine Konsolidierung des Zustandes nach etwa einem Jahr erreicht. Danach sind – wie auch nach rechtzeitiger Feststellung der Zöliakie – die Auswirkungen der Krankheit bei Kindern – auch bei gelegentlichen Diätfehlern – so gering, dass keine Hilfeleistungen in einem Umfang erforderlich sind, der die Annahme von Hilflosigkeit rechtfertigen könnte. Der Umfang der notwendigen Hilfeleistungen bei der Zöliakie ist regelmäßig wesentlich geringer als etwa bei Kindern mit Phenylketonurie oder mit Diabetes mellitus.
(5) Bei selteneren, in Absatz 4 nicht genannten Behinderungen ist die Frage der Hilflosigkeit unter Berücksichtigung des im Einzelfall erforderlichen Hilfebedarfs zu beurteilen.
(6) Wenn bei Kindern und Jugendlichen Hilflosigkeit festgestellt worden ist,
muss bei der Beurteilung der Frage einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse
(siehe Nummer 24) folgendes beachtet werden:
Die Voraussetzungen für die Annahme von Hilflosigkeit können nicht nur infolge einer Besserung der Gesundheitsstörungen, sondern auch dadurch
Gemeinsame Grundbegriffe 22 entfallen, dass der behinderte Mensch infolge des Reifungsprozesses ausreichend gelernt hat – etwa nach Abschluss der Pubertät –, wegen der Behinderung erforderliche Maßnahmen, die vorher von Hilfspersonen geleistet oder überwacht werden mussten, selbständig und eigenverantwortlich
durchzuführen.


Ich kann mich nicht entsinnen, dass das vorher auch schon in dieser Ausführlichkeit abgehandelt wurde.
Viele Grüße
Silke

Peter
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Beitragvon Peter » 02.01.2008, 21:34

Hallo Michael,
hallo Silke,

vielen Dank für Euren Hinweis. Da wir uns ja im Widerspruch gegen das Versorgungsamt w. des Merkzeichens H befinden, kommt mir dies gerade recht.

Werde das auf jeden Fall mit unserer Anwältin besprechen.


LG Monika
Sarah. geb. 22.07.01, Hemiparese rechts nach Schlaganfall im Mutterleib

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Beitragvon claudia christiane » 03.01.2008, 10:26

wir haben vor dem sozialgericht recht bekommen der ra des vdk hat auf punkt 1 verwiesen und es wurde uns recht gegeben.
besonders galt wohl auch als hilflos das nicht sprechenkönnen.
claudia
es grüßt herzlich
claudia

1,80 m großes, pupertierendes Goldstück: hörgeräte, hirnfehlbildung m. verlust d. marklageranteile u.d. thalamus ... . lernblockaden, aktivitäts-, aufmerksamkeitsstörung, lordose, platt-, senk- spitzfuß, hüftdysplasie, hemiparetische diplegie mit dynamic walk orthese und einlage, US-oschiene nachts, silikonhandschiene..

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Beitragvon Doro40-0 » 03.01.2008, 11:18

Hallo,

habe grad mit dem Versorgungsamt telefoniert.
Ich bekam die Auskunft, daß sie nichts wisen, über neue Richtlinien
und im Internet würde sowieso oft Blödsinn stehen. Ich habe der netten Frau den Link gegeben, sie meinte, sie würde sich das mal anschauen.
Dorothee

Annette Schmidt
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Beitragvon Annette Schmidt » 03.01.2008, 11:27

Hallo!

Doro40-0 hat geschrieben:
habe grad mit dem Versorgungsamt telefoniert.
Ich bekam die Auskunft, daß sie nichts wisen, über neue Richtlinien
und im Internet würde sowieso oft Blödsinn stehen.



Bild Bild

Die Datei steht auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, noch was offizielleres gibt es nicht!
Damit disqualifiziert sich das ganz Amt, dass denen das nicht bekannt ist, das ist deren wichtigste Arbeitsgrundlage!

Aber mal ehrlich, ist das für uns alle hier etwas wirklich neues, dass die nicht Bescheid wissen? :roll:

Ich habe der netten Frau den Link gegeben


Bild

(1) Bei der Beurteilung der Hilflosigkeit bei Kindern und Jugendlichen sind
nicht nur die in Nummer 21 Absatz 3 Sätze 1 und 2 genannten „Verrichtungen“ zu beachten. Auch die Anleitung zu diesen „Verrichtungen“ und die Förderung der körperlichen und geistigen Entwicklung (z.B. durch Anleitung im Gebrauch der Gliedmaßen oder durch Hilfen zum Erfassen der Umwelt und zum Erlernen der Sprache) sowie die notwendige Überwachung gehören zu den Hilfeleistungen, die für die Frage der Hilflosigkeit von Bedeutung sind.


Das war schon lange überfällig!

Liebe Grüße

Annette
Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, Polyneuropathie, CFS, Insulinresistenz, EM-Rentnerin mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Syndrom

Bitte keine PN-Anfragen, danke.

Charla
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Beitragvon Charla » 03.01.2008, 12:08

Hallo Ihr LIeben!!!
Ich durfte gerade mit dem VA sprechen! Denn mir war immer noch unverständlich, warum Felix das B nicht bekommen hat! Die Dame meint, dass der Gesetzgeber davon ausgeht, dass ein Kind mit einem H immer eine Begleitperson hat! Hat er denn automatisch dann kein Recht dazu? War ziemlich sauer!
Werde mich noch einmal auf die Suche begeben, und hoffe ich finde auf der Seite hier die passenden Gesetze dazu :?
VlG, Charla
Charla, Felix und Fabian; Mikrodeletionssyndrom22, Entwicklungsverzögerung von ca. 2 Jahren, Muskelschwäche, Bindegewebsschwäche, SBA 60% H,B und G
ADHS,Tiefenwahrnehmungsstörung, kein Tiefschlaf, Erethismus, Sprachentwicklungsverzögerung , globale Entwicklungsverzögerung,bei beiden Kindern. Beide Kids PSII u.v.m.

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Beitragvon claudia christiane » 03.01.2008, 12:17

mein sohn bekam nach aktenlage eine nachprüfung beauftragt durch das gericht-dort heißt es in der begründung:
bei den beeinträchtigungen
-halbseitenteillähmung re
-allg. entwicklungsverzögerung im kindesalter
angekreuzt wurde h -nein
wegen jugendlichen alters h -ja

und damit wurde der begründung vom vdk rechtgegeben
es grüßt herzlich
claudia

1,80 m großes, pupertierendes Goldstück: hörgeräte, hirnfehlbildung m. verlust d. marklageranteile u.d. thalamus ... . lernblockaden, aktivitäts-, aufmerksamkeitsstörung, lordose, platt-, senk- spitzfuß, hüftdysplasie, hemiparetische diplegie mit dynamic walk orthese und einlage, US-oschiene nachts, silikonhandschiene..


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