Angst vor dem eigenen Kind

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NataschaSte
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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon NataschaSte » 13.06.2019, 12:51

Hallo,

Danke euch allen,

Seine ergo hat die marte meo Ausbildung. Danke dir Heiko für die Idee.
Seine logo hatte die teacch Ausbildung.

Es ist jetzt einiges am laufen damit Veränderung rein kommt.

Liebe Grüße
Natascha und Thaddäus, geb 12/15, atypischer Autismus

Ein guter Schulabschluss ist kein Indikator für Intelligenz, sondern von guter Anpassungsfähigkeit. - Gerald Hüther

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HeikoK
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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon HeikoK » 13.06.2019, 13:36

Super Natascha,

vielleicht kannst Du mit der ergo da mal schauen.
Toi toi toi
Heiko
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"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon HeikeLeo » 13.06.2019, 17:08

Liebe Natascha,

vielleicht dauert auch das Einschlafen einfach zu lange. Vielleicht könnt Ihr das gmeinsam verkürzen?

Mein Sohn ist manchmal bis zu 6 Stunden wach im Bett gelegen, bis er dann einschlafen konnte - obwohl er morgens dafür gaaaanz früh wieder wach war. Wenn man verzweifelt auf den Schlaf wartet, ist es verständlich, dass man sich über ALLES aufregen kann.

Bei meinem Sohn hat 1/2 mg Melatonin die Einschlafzeit auf 30-60 Minuten reduziert. In der Zeit kann nicht mehr so viel passieren. Es wäre vielleicht ein Ansatz. Manchmal nehmen wir beide Melatonin. - Ich habe davor einen frei verkäuflichen Melatonin-Test gemacht. Seine Werte waren viel kleiner als bei Erwachsenen. Normalerweise haben Kinder etwa 10 000 mal so viel Melatonin wie Erwachsene.

https://www.dgsm.de/downloads/dgsm/arbeitsgruppen/paediatrie/Melatonin%20im%20Kindesalter%202018.pdf

Liebe Grüße
Heike

NataschaSte
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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon NataschaSte » 12.08.2019, 11:58

Hallo,

Wollte mal erzählen was sich verändert hat.
Er ist ein dreijähriger sturkopf (also wenn es nach seiner Sturheit geht wird er mal Präsident... )
Ganz normale wutausbrüche, wie für einen dreijährigen typisch...

Schlafsituation...
Er wird von mir einschlafbegleitet und wenn er schläft in sein Bett, im gleichen Zimmer gelegt. Kommt aber in der Nacht zu uns ins Bett. Ist sogar schon passiert erst um 5 in der früh.

Sollte er zu sehr aufdrehen während dem einschlafen gehe ich für paar Minuten raus. Bleibe dann aber erst bei ihm wenn er wieder ruhig liegen kann. So schaffen wir es in 6 von 7 nächten, das es echt entspannt ist.

Tagsüber wenn er richtig droht aggressiv zu werden, bringe ich ihn ins Bett und er bleibt dort bis er ruhig ist.
Ich schaue aber sehr regelmäßig nach ihm. Einmal musste er länger drüben bleiben, weil ich noch zu hoch gefahren war.
Dadurch schaffe ich es eigentlich, bevor er total in einen für ihn unkontrollierbaren Zustand kommt, die Situation zu entschärfen.

Der Umgang zwischen ihm und mir ist dadurch viel respektvoller wieder geworden.

Seine ergo arbeitet echt aktuell wahnsinnig toll, vor allem dass sie mir immer wieder hilft wenn ich total unsicher werde.

Was mir richtig schwer fällt ist es zu akzeptieren dass er sich selbst weh tut während er sich so ärgert, aber da sind wir dran zu arbeiten,...

Das war mal das positive

Lg
Natascha und Thaddäus, geb 12/15, atypischer Autismus

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Engrid
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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon Engrid » 12.08.2019, 12:19

Hallo Natascha,

ich finde das klingt gut, es geht klar aufwärts. Toll, da habt Ihr echt was Gutes geschafft!

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon Anjali » 12.08.2019, 13:00

Liebe Natascha,

das sind tolle Nachrichten.
Es freut mich für euch, dass ihr beide ein entspannteres Verhältnis zueinander entwickeln konntet.
Ihr habt viel gemeistert.

LG
Anja
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)

BauerM
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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon BauerM » 12.08.2019, 13:34

Hallo,

google bite mal nach Boarderline und Antiepileptika oder paraepileptische Psychose. Man müsste ein EEG machen, manche solcher Fälle wurden durch Valporinsäure, Keppra usw vollsändig geheilt. Es könnt ein non konvulsiver Anfall sein. Ich glaub ein Fall wurde da in der Arztzeitung publiziert, das zu suchen kann ich grade nicht, so gut geht es mir nicht, aber es ist schnell gefunden, mit Prof Nennung der sich da auskennt! Eine Idee wäre es.

LG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!

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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon JanisQ » 12.08.2019, 16:48

Hallo BauerM
Borderline bei einem Dreijährigen ist jetzt nicht wirklich dein Ernst.
MfG Janis
Rollstuhlfahrerin
Kind mit ehemals Asthma, Reflux 3.Grades in beide Nieren, Sphinkter-Detrusor-Dissynergie, hat sich alles mit der Zeit ausgewachsen

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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon RikemitSohn » 12.08.2019, 18:21

Hallo Natascha,
ich möchte dir auch raten die möglichen Diagnosen von BauerM nicht zu beachten. Diese Diagnosen werden frühstens bei Jugendlichen diagnostiziert und passen gar nicht zu deinem Kind.
LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

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Kaati
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Re: Angst vor dem eigenen Kind

Beitragvon Kaati » 12.08.2019, 20:00

Hallo Natascha, ich freue mich für euch das es so gut läuft. Tolle Fortschritte.
Las dich hier durch so komische Aussagen nicht verunsichern.
Geht weiter auf eurem so gut angefangenen Weg.

Lg Kaati
L. 2.4.13 Autismus Spektrum
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Nicht alle Kinder lernen das Gleiche zur gleichen Zeit auf die gleiche Weise
(Kath Walter)


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