kein Arzttermin Psychologie - Potsdam und Umgebung

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Ellert
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Beitragvon Ellert » 09.10.2018, 17:48

Iris, wenn ich mir die Seite oben durchlese steht da drin:
Voraussetzung:

Sie sind gesetzlich krankenversichert.

Und genau das sind wir leider nicht
DAGMAR mit
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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 09.10.2018, 17:57

Hallo Dagmar,
wie hoch ist ihr Eisenspiegel und habt ihr kontrolliert, ob er sich unter Therapie verbessert? Eisenmangel kann ähnliche Symptome machen oder die Antriebslosigkeit verschlimmern :?

LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Beitragvon Ellert » 09.10.2018, 17:58

Sie bekommt aktuell Eisentabletten, wie der Spiegel genau war weiss ich leider nicht
nur dass sie den Mangel hat.
Besser wirds leider nicht seither, nimmt sie zwei wochen
DAGMAR mit

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Beitragvon Angela77 » 09.10.2018, 18:31

Hallo,
also wenn der Spiegel sehr tief ist, kann es viele Wochen bis Monate dauern, bis sich die Symptome bessern ...
Kann sie eigentlich nachts schlafen? Schlafstörungen inklusive Früherwachen?
Lasst auf jeden Fall eine Kontrolluntersuchung machen, wenn die Packung leer ist und lasst euch einordnen wie gravierend der Mangel ist. Kann einfach nur wachstumsbedingt sein, aber eventuell auch durch starke Regelblutungen. Falls letzteres der Fall ist - google mal nach den Kritierie für Hypermennorhoe - sollte da zeitnah ein Gyn drauf schauen ...

Liebe Grüße
Angie
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Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 09.10.2018, 18:55

Hallo,
bei sehr starkem Eisenmangel kann man auch nach einer Bluttransfusion fragen. Dann sind alle dadurch ausgelösten Probleme sofort beseitigt. Meiner Schwiegermutter ging es nach wenigen Transfusionen (2 oder 3) direkt und dauerhaft gut. Sie hatte mehrere Sorten Eisentabletten nicht vertragen, deshalb wurde es bei ihr so gelöst.
(Nach der Ursache sollte natürlich trotzdem geforscht werden).
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (14): Gendefekt, Epilepsie etc.

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 09.10.2018, 21:37

Hallo,
es gibt auch noch die Möglichkeit von Eiseninfusion, wenn es schnell gehen muss, aber kein Bluttransfusion erwünscht ist.
Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin

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Beitragvon Britta70 » 09.10.2018, 21:40

Hallo,

bei uns in Baden-Württemberg gibt es für die Interimsversorgung (also bis man irgendwo endlich einen Termin hat) die PIA, bei der man innerhalb von 2 Wochen einen Termin bekommt. Vielleicht bei euch auch? Zitat:

Psychiatrische Institutsambulanzen nach § 118 SGB V (PIA)
Die psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) erfüllen einen spezifischen Versorgungsauftrag speziell für Kranke, die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung eines solchen besonderen, krankenhausnahen Versorgungsangebotes bedürfen. Ziel ist es, Krankenhausaufnahmen zu vermeiden, stationäre Behandlungszeiten zu verkürzen und Behandlungsabläufe zu optimieren. Es ist nicht die Aufgabe von psychiatrischen Institutsambulanzen, neben ambulanter außerklinischer Versorgung zusätzliche Angebote im Sinne von Doppelstrukturen aufzubauen. Sie sind deshalb in hohem Maße mit dem niedergelassenen Bereich zu vernetzen.
Zunächst wurde an psychiatrischen Fachkrankenhäusern die Einrichtung von Institutsambulanzen ermöglicht. Mit einer Novelle zu § 118 Abs. 2 SGB V wurden im Jahr 2000 auch psychiatrische Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern zur Einrichtung von psychiatrische Institutsambulanzen ermächtigt.

LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)

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Charlotte4444
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Beitragvon Charlotte4444 » 09.10.2018, 22:43

Hallo,

genauso wie Britta würde ich auch die Institutsambulanzen vorschlagen.

Zwar keine Ärzte, aber auch einen Versuch wert: Kinder- und Jugendpsychatrischer Dienst? Wenn es das bei euch nicht gibt, würde ich auch mal beim normalen sozialpsychatrischem Dienst nachfragen. Mit denen könnte deine Tochter sich zusammen überlegen, wie man die Zeit bis zum Arzttermin erstmal so gut wie möglich überbrückt.

Es gibt auch allgemeine Jugendberatungsstellen, auch da kann man kurzfristig einen Termin bekommen und einfach mal über die Situation reden.

LG, Charlotte


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