kein Arzttermin Psychologie - Potsdam und Umgebung

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 08.10.2018, 11:56

Liebe Dagmar,

Was sagt die Terminservicestelle? http://www.kbv.de/html/terminservicestellen.php

In einer Zeitschrift habe ich einen Hinweise auf einen "KI-Roboter" gefunden, der als App bei Depression und Burnout helfen soll. https://woebot.io/ Ich weiß nicht, ob das etwas taugt, aber vielleicht ist es einen Versuch wert?

Liebe Grüße
Heike

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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 08.10.2018, 12:36

Hallo Dagmar,

auch für mich klingt das nach Depressionen - und nicht umsonst wird in diesen Fällen auf eine schnelle Therapie gedrängt.

ADS hat auch gerne mal eine Depression als Komorbidität im Gepäck.

Hat der sozialpsychiatrische Dienst vielleicht einen Notfalltermin? Hier ist die im Gesundheitsamt ansässig.
Oder gibt es beim JA vielleicht eine solche Stelle, an die man euch verweisen wollte, es aber ungeschickt ausgedrückt hat?

Liebe Grüße und viel Kraft!
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 08.10.2018, 12:52

Nochmal ich: Vermutlich wird deine Tochter, wenn sie langsam in die Depression gerutscht ist, nicht realisieren, dass sie sich krankhaft verändert hat - und dass es gute Heilungschancen gibt.
Sie sollte wissen, dass es bei Depressionen - egal, ob sie sie nun hat nicht, plötzlich zu ganz bedrängenden Gedanken kommen kann, dass das Leben völlig sinnlos ist und eigentlich beendet werden könnte, dass diese Gedanken aber zur Krankheit gehören und weggehen, wenn die Krankheit behandelt wird. Sie sollte genau wissen, wen von Euch sie sich bei solchen Gedanken sofort erreichen kann und wie sie sich in Sicherheit bringt, wenn sie niemanden erreichen kann.
Es klingt nun sehr dramatisch, aber ich spreche auch mit meinen Berufsschülern im Kontext von Mobbing und Burnout über das Thema Depression und suizdale Gedanken. Man bringt dadurch niemanden auf "dumme Gedanken", ermöglicht aber eine Hilfsangebot, wenn die Gedanken kommen. Gerade bei psychischen Krisen ist Wissen Macht. Und da es jeden jederzeit treffen kann, sollten m.E. auch schon Teenager darüber Bescheid wissen.
Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin

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Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 08.10.2018, 12:55

Hallo,
bei uns gibt es überbrückende Gesprächstermine bei der Erziehungsberatung - was ja auch erst mal „Jugendamt“ ist, aber nicht mit der Intention, die Erziehung(-sfähigkeit) an sich anzuzweifeln.
Sondern herauszubekommen, welche Art von Therapie nötig ist und der Familie bis dahin Unterstützung zu geben - eben Gespräche, aber auch Adressen, Therapieformen... die Mitarbeiter/innen dort sind bei uns zum Großteil auch Psychologen.
Vielleicht war das ja bei euch gemeint?
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (14): Gendefekt, Epilepsie etc.

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Beitragvon Ellert » 08.10.2018, 13:02

Angela,
meine hat Psychologie als Leistungskurs und gibt selbst ja zwischenzeitlich zu was es sein könnte
fühlt sich auch nichtmehr als normgerecht.
Daher "darf" ich nun ja auch endlich mal offiziell Ansprechstellen suchen und Termine machen, bisher war das immer ein nogo.
DAGMAR mit
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Beitragvon Anna-Alice » 08.10.2018, 13:06

Gibt es bei Euch in der Nähe eine Frauenberatungsstelle? Auch die übernehmen häufig "Notfalltermine" zur Überbrückung... mit 17 ist Deine Tochter ja schon eine junge Frau.


Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr schnell Hilfe bekommt.

Viele Grüße
Anna

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Beitragvon kati543 » 08.10.2018, 13:56

Hallo,
bist du dir denn wirklich sicher, dass es die seelische Schiene ist? Mir ging es ähnlich in dem Alter ... letztendlich war es ein Problem der Blutwerte. Man hat bei mir ewig gesucht, bis man die Ursache gefunden hat, es wurden schon innere Blutungen vermutet - es waren „nur“ starke Regelblutungen, die dann mit Hilfe des Gynäkologen schnell unter Kontrolle waren.
Ich würde die Zeit bis zum Termin einfach nutzen, um alles andere auszuschließen.
Eine Freundin von mir hatte Depressionen - das war so schwer für alle. Ich wünsche euch ihr bekommt schnell Hilfe.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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Beitragvon Ellert » 08.10.2018, 14:01

Blutnehmen waren wir schon, sie hat halt Eisenmangel und nimmt dagegen Tabletten
DAGMAR mit

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Beitragvon Susanne Th. » 09.10.2018, 16:31

Hallo Dagmar,

habe Dir eine neue PN geschickt.

LG
Susanne

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Beitragvon IrisB » 09.10.2018, 17:21

Hallo Dagmar,

nach der neuen Psychotherapie-Richtlinie MUSS die Terminservicestelle innerhalb einer Woche einen Termin vermitteln, auf den Ihr maximal 4 Wochen Wartezeit habt.

Ich drück' Euch die Daumen...

LG Iris
Iris mit Johannes (Herbst 2003), Asperger Syndrom, und Konstantin (Frühling 2006), HFA
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