Antrag auf Kostenübernahme der Atlastherapie

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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stefanie***
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Antrag auf Kostenübernahme der Atlastherapie

Beitragvon stefanie*** » 29.01.2005, 20:01

hallo,
bevor ich da was beim formlosen antrag verhaue, frag ich doch hier
einfach mal nach.

jan hat auf empfehlung und überweisung des orthopäden eine atlastherapie
gemacht. wir haben dies auf privatrechnung gezahlt. beginn der
behandlung war juni 04. jetzt, jan. 05 ist die therapie vorerst
abgeschlossen. vorerst heisst, dass wir eine pause mehrmonatige
machen, um zu sehen, wie es sich entwickelt.

nun hab ich mir gedacht *wer hat denn schon was zu verschenken?*,
dass ich mal ganz nett und freundlich bei der kk nachfrage, ob die nicht
die kosten übernehmen möchten. *einzelfallentscheidung*

ok, damals bei tomatis hat´s nicht geklappt, aber wer wird sich denn
davon abschrecken lassen? ;o) das ist ja auch schon ien paar jährchen
her...

was sollte frau unbedingt rein schreiben?
langt es, wenn ich die rechnungen und die beiden arztberichte (kopie)
beilege?
muss ich noch einen erklärungstext verfassen? die dürften doch "seine
geschichte" dort liegen haben bzw anfordern können, oder?

und... hat schonmal jemand eine atlastherapie bei der kk durchbekommen?


danke!
stefanie
*90 *99 *01

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jessie
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Beitragvon jessie » 29.01.2005, 21:17

hallo

soweit ich weiß, wird von dem bundesausschuss der ärzte und kk die atlastherapie als nicht wissenschaftlich erwiesen eingestuft, und somit ist eine kostenübernahme wohl nicht möglich (atlastherpaie zählt nicth zu den vertragsärztlichen Leistungen)

du kannst höchstens versuchen, mit einen kostenvoranschlag, den du dir von dem behandelnen arzt ausstellen lässt, bei der kk um übernahme der behandlungskosten zu bitten. dabei vielleicht ein paar worte von dem arzt, was diese therapie bisher gebracht hat.

eine rechtliche handhabe hast du leider nicht, ich kenne da bisher nur negative urteile, versuchs gaaaaaaaaaanz freundlich, vielleicht klappts ja.


gruß jessie
"wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)

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Cerstin
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Beitragvon Cerstin » 08.02.2005, 09:27

Hallo Stefanie,

wir waren mit allen Kindern, vorallem mit Mascha bei Dr. Koch und haben eine Kiss Therapie machen lassen.
Mascha wurde mit 5 dann fast sofort trocken.+++
Ich habe dann ganz frech meiner KK der HEK geschrieben, welche Fortschritte sie durch die Therapie gemacht hat. Und siehe da, kurz darauf bekam ich einen Anruf. Sie sagten mir, daß sie das zwar nicht zahlen müßten, aber von den Erfolgen von Dr. Koch schon gehört hätten und uns anbieten 45% der Rg´s zu übernehmen.
Dadurch war dann für uns der nächste besuch Kostenlos :lol: .

Versuch es einfach.
Ich glaube mein erster Satz in dem schreiben war. ..Ich weiß, daß Sie diese Behandlung nicht bezahlen müssen, aber...

und es hat geklappt. :lol:

Liebe Grüße Cerstin
Mascha 5/99 leichte geistige Behinderung, Rolando Focus, Entwicklungsverzögert ca. 2 Jahre. KISS Syndrom. und Hannah 5/01 ADS-Träumer
Cerstin66 nach Depr./Angstat.nun ADS Gemischter Typ
unsere Vorstellung

Line

Beitragvon Line » 28.03.2005, 18:47

Ganz richtig !!!

Ein wichtiger Ansatzpunkt , um Alternativ-Angebote oder z.B. Artikel / Therapien genehmigt zu bekommen ist sehr häufig , dass

-- du nachweisen kannst , wieviel Geld du der KK in Zukunft ersparen könntest , indem andere Therapien oder Versorgungen , welcher in Summa viel teurer über Jahre sind , erspart werden . Die KK usw. haben ja auch eine Verpflichtung gegenüber ihren Mitgliedern zur Einsparung , dann wird sehtr häufig bei schlüssiger Argumentation und wenn du sogar auch anerkannte Erfolge hinweisen kannst , doch genehmigt

-- in unserem Fall was ATLAS-THERAPIE ( Arlen ) als Kompaktbehandlung anbetrifft haben wir allerdings vor Gericht gehen müssen und den Prozess gewonnen , so gut wie alle Kosten werden erstattet . Aber dies ist evtl. ein Einzelfall , bisher haben wir gehört , sollen wir die einzigen Eltern in der BRD sein , welche ein positives Urteil durchgefochten haben , alle anderen Prozesse anderer Eltern sollen angeblich relativ negativ abgelaufen sein .

Helmut
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Beitragvon Helmut » 28.03.2005, 19:04

Hallo Vater von Line,

wenn die KK eine neue Therapienform bezahlen soll, ist eine wichtige Voraussetzung, das man die örtlich angeboteten zugelassenen Therapieformen, eine Zeit lang intensiev gemacht hat, damit keine wesentliche Besserung.... ein Versuch mit der Neuen Therapieform jedoch schnell einen dauerhaften Erfolg ...gebracht hat. Wenn örtliche.. oder Therapeuten eines SPZ, so eine Situation bescheinigen, hat man gute Aussichten zumindest einen Teil der Kosten der Therapie von der KK übernommen zu bekommen. Das mit den möglichen Einsparungen der KK greift nur, wenn man mit der neuen Therapieform bessere Erfolge erzielt hat als mit alten Therapieformen. "Einfach so", als erste Therapieform, eine Neue, bisher nicht anerkannte von der KK bezahlt bekommen zu wollen, ist so gut wie aussichtslos.

:-) Helmut
Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.

Line

Beitragvon Line » 30.03.2005, 20:15

Hallo Helmut ,
stimmt genau was du schreibst , ich ging davon aus , dass dies klar sei :

Zuerst muss man leider in der örtlichen Region anerkannte konservative Methoden durchlaufen / anwenden , dann kann man erst unter den beschriebenen Bedingungen / Einschränkungen / usw. vgl mein obiges Schreiben versuchen umzusteigen / anerkannt zu bekommen noch nicht zugelassene Therapieformen . Wir haben bisher allerdings noch nir Probleme gehabt auch Alternatives voll genehmigt zu bekommen , z.B. Doman-Delacato , BIBIC , Koz ( man.) Kompaktbeh. , Manualtherapie in Kompaktbehandlung usw.

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Heidi
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Beitragvon Heidi » 17.05.2005, 11:56

Hallo Vater von Line,
ihr habt ja eine Menge Therapien durchgeführt. Wer hat sie denn "genehmigt"? Eine gesetzliche oder eine private Kasse? Und wie lange müssen diese "konservativen Methoden" durchgeführt werden, bis es der Kasse lang genug ist? Ich habe bei unserer (privaten) Kasse als telefonische Auskunft nur erhalten (z.B als ich nach Cranio-Sacral oder UK gefragt habe), dass der Behandler "Heilbehandler im Sinne unserer Vertragsbedingungen" sein muss, das sind die Behandler aber in der Regel nicht... :?
LG - Heidi
Heidi mit Peter, Jo Anna (21) und Janika (19)

wer mehr von uns wissen will: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic264.html


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