Epilepsie

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Nadine-ini
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Epilepsie

Beitragvon Nadine-ini » 10.03.2019, 22:35

Hallo
Mein Sohn (8 Jahre) ist heute morgen einfach wie ein Baum umgekippt, mitten aufs Gesicht.
Er hat vorher noch gelacht. Von einer Sekunde auf die andere ist er umgefallen. Er war bewusstlos. Als ich ihn umgedreht habe, waren seine Augen nur halb zu und ihm lief etwas Speichel aus dem Mund. Nach mehrfaches ansprechen ist er wieder zu sich gekommen.
Mein Mann ist mit ihm in die Uni Klinik Lübeck. Bleibt auch über Nacht. Ihm wurde Blut abgenommen, körperlich untersucht und hängt am Oximeter. Mehr wurde nicht gemacht.
Müsste er nicht wenigstens ans eeg geschlossen werden?
Es gibt ja auch Epilepsieformen, bei der, der Betroffene nicht krampft.
Kennt sich jemand damit aus? Bin am verzweifeln.

Liebe Grüße Nadine

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Makbuled
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Beitragvon Makbuled » 11.03.2019, 07:32

Guten Morgen ich habe auch Epilepsie ich würde auf Pulsoximeter Verschreiben lassen LG Makbule
Geboren am 22.06.1995 Tetraspastik,Epilepsie,Muskelhypotonie Rumpfbetont,Shuntversorgter Hydrocephalus Asthma Balkenfehlbildung, Neurologische Schluckstörung Speiseröhre Funktionstörung , Rollstuhlfahrerin seit 2008 Shunt-Op 05/2018 V.a Unklare Gendefekt

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Beitragvon Makbuled » 11.03.2019, 07:34

Pulsoximeter entlastet nachts vor allen LG Makbule
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Raphaels Mama
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Beitragvon Raphaels Mama » 11.03.2019, 07:37

Hallo! Als ich mal als Teenie umgekippt bin bekam ich in der Klinik auch ein EEG. Ich würde es auf jeden Fall ansprechen ... Vielleicht machen die das ja heute direkt da am Sonntag die EEGs zumindest bei uns eher nicht besetzt sind. Klar es gibt auch Anfälle ohne das Krampfen.
Ich drück euch die Daumen dass alles gut wird!!
Gruß Raphaels Mama
Raphael (07/2013): Hemimegalenzephalie, Armbetonte Hemiparese links, Komb. Entwicklungsstörung; Hemisphärotomie 09/14 und seither Anfallfrei, Medikamentenfrei seit 08/17; VP-Shunt 12/14; . 2 Brüder (11/2011), (04/2017)

Und wir halten fest an der angebotenen Hoffnung, die wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele haben.

GretchenM
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Beitragvon GretchenM » 11.03.2019, 09:28

Hallo,

Ich würde das direkt ansprechen. Bei mir war es so, das ich als Teenager immer wieder umgekippt bin, das wurde auf meinen auch sehr niedrigen Blutdruck geschoben (weil mehrere meiner Geschwister in diesem Alter aus Blutdruckgründen umgekippt sind)

Ein EEG wurde tatsächlich erst gemacht, als ich dann etwas verkrampft war, und das hat auch noch nur meine Mutter erkannt und den Sanitätern gesagt. EEG war aber lange unauffällig, obwohl ich dann später Grandmalserien hatte.

LG

GretchenM
Gretchen JG 76 Epilepsie (Grandmalserien, jetzt anfallfrei), Zwänge, Migräne, alleinerziehend und im Augenblick völlig symptomfrei :-) :-) :-)
Sohn 11/2007 Grenzgänger zwischen nt und Autismus, entwickelt sich prima :-) einige Verdachtsdiagnosen mittlerweile aus der Welt :-)

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Beitragvon Juler » 11.03.2019, 11:31

Makbule, noch ist ja keine Diagnose gestellt. Da wäre es völlig überversorgt wenn sofort ein Pulsoxy für Zuhause aufgeschrieben würde.

Zwecks EEG: Sprich doch bitte mit den Ärzten über deine Sorgen, die sollten dich hoffentlich ernst nehmen :-)

Viele Grüße,


Juler
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Beitragvon kati543 » 11.03.2019, 14:42

Hallo,
na ganz ruhig. Einmal umkippen ist nicht zwangsweise ein Anfall. Und selbst ein Anfall ist nicht zwangsweise ein epileptischer Anfall. Und selbst bei epileptischen Anfällen gibt es ganz große Unterschiede. Und selbst wenn es ein epileptischer Anfall gewesen ist, ist es immer noch ein Stück zum Epileptiker.

Sowohl mein Sohn, als auch ich sind Epileptiker - mein Sohn seit 3 Jahren, ich seit 37 Jahren - und wir haben keinen Pulsoxy zu Hause.

„Ans EEG angeschlossen werden...“ ich weiß nicht, eigentlich nicht. Die Standardprozedur ist eigentlich irgendwann im Laufe des KH-Aufenthaltes mal ein normales EEG zu machen. Ein EEG als Dauerüberwachung gibt es nicht.

LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)


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