Susi mit 3 Kindern (Verhaltensauffälligkeiten)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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SusanneSusi
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Susi mit 3 Kindern (Verhaltensauffälligkeiten)

Beitragvon SusanneSusi » 02.03.2019, 21:04

Hallo,

Ich kenne dieses Forum schon länger und habe schon viel mitgenommen. So richtig passen wir hier aber gar nicht rein, glaube ich, trotzdem habe ich mich nun angemeldet, weil ich auf Eure Expertise bzgl. Sonderschulen hoffe. Dazu habe ich auch schon ein Thema im entsprechenden Unterforum eröffnet.

Meine beiden älteren Kinder (10 und 9 Jahre alt) sind beide "anstrengende", unangepasste Kinder aber weitestgehend gesunde Kinder. Beide brauchen bzw bräuchten aber Unterstützung im Umgang mit großen Kindergruppen. Die Älteste hatte eine Begleitung nach §35a im Kindergarten und im 1. Schuljahr. Seitdem schafft sie es allein und ist auch therapie- und diagnosefrei.

Der Mittlere hatte auch Unterstützung im Kindergarten nach §27, diese wurde gegen unseren Willen vor der Einschulung beendet und uns eine Therapie für ihn empfohlen. Diese ist auch hilfreich, wirkt aber letztlich nicht dort wo es am schwierigsten für ihn ist, in der Schule und in anderen großen Gruppen. Im 2.Schuljahr eskalierte die Situation durch Wutausbrüche, Verweigerung, Fremdgefährdung und es kam zum Unterrichtssauschluss. Eine Diagnostik bei einer KJP ergab sowohl in der 1.Klasse als auch vor Beginn der 3. Klasse nichts "weltbewegendes". Er ist sehr intelligent und hat eine Störung des Sozialverhaltens. Seit Beginn des 3. SJ hat er eine SB und zunächst ist damit Ruhe eingekehrt. Seit Jahresbeginn hat sich die Situation wieder stark verschlechtert.

Er hat Freundschaften, ist kontaktfreudig, sehr interessiert an Vielem. Und er ist oft wenig empathisch, bezieht alles auf sich, sehr konkurenzorientiert, Perspektivwechsel gelingen selten und nie ohne Anleitung, sehr impulsiv und wenn er wütet kennt er kein Halten und verletzt andere.

Ach und Nummer 3 ist eine süße, selbstbewusste, neugierige 2,5-Jährige ohne größere Besonderheiten.

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JohannaG
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Beitragvon JohannaG » 02.03.2019, 21:40

Hallo Susi,

herzlich willkommen hier. ein Mittlerer und dein Mittlerer scheinen einiges gemeinsam zu haben....
Leider kann ich zum Thema Schule nichts sagen. Mein Sohnemann ist mittlerweile an einer Waldorfschule, und da gut aufgehoben. Therapie hatten wir auch - ähnlichesn Problem wie bei euch - er hat das schon alles verstanden, aber in dem Moment, wo er wütend wurde konnte er es nicht mehr abrufen.
Nachdem es bei uns im letzten Herbst eskalierte, haben wir schweren Herzend entschieden, Medikamente zu geben (Risperdal). Seitdem hab ich ein Kind, das Emotionen zeigt, aber "normal" mit ihnen umgeht. Dieses extreme wüten ist weg. (Heute war ein Tag - ohne Medis wäre er mindestens 3x geflippt - aber so hat er es gut geschafft und auch konstruktive Lösungsansätze gefunden...). Ab übernächster Woche läuft auch wieder eine neue Therapie für ihn, in der hoffnung, daß er es jetzt besser aufnehmen kann.
Was "weltbewegendes" hat bei ihm auch niemand gefunden.

Liebe Grüße, Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung


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