Wer weiß RA für Erbrecht, wenn behindertes Kind gererbt hat?

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Tom666
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Beitragvon Tom666 » 19.01.2019, 17:21

Hi Ingrid,

wir können Herrn Kiefer nur wärmstens empfehlen.
Kennen gelernt haben wir ihn als er einen Vortrag auf der Behindertenschule unserer Kindes hielt.
Er kam auch zu uns nach Hause, was für uns auch sehr wichtig war.
Meines wissen macht er nichts anderes, war immer sehr nett und wir fühlten uns zu jederzeit gut aufgehoben.

RA Luitwin Kiefer
Richard-Wagner-Str. 23
68723 Schwetzingen
Telefon 06202 / 57 66 57
Telefax 06202 / 57 66 55
e-mail: Luitwin.Kiefer@t-online.de

Grüße Tom

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kati543
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Beitragvon kati543 » 19.01.2019, 17:51

Hallo,
ich denke es kommt darauf an, was geerbt wurde. Ein reines Bank-Vermögen auszuschlagen wird schwieriger sein, als Vermögen welches in einer (z.T. noch belasteten) Immobilie oder gar in einem Unternehmen o.ä. liegt.
Ich kenne es jetzt nur als Sorgeberechtigte für die eigenen minderjährigen Kinder. Auch da kann man ggf. ein Erbe ausschlagen. Klar darf man immer ein Erbe ausschlagen, welches ein Verlust für das Kind bedeutet, aber man darf auch ein Erbe ausschlagen, welches ein Risiko oder eine regelmäßige Verpflichtung für das Kind bedeutet. Letzteres habe ich schon selbst gemacht. Klar habe ich geerbt, aber vorsorglich natürlich in meiner Erbausschlagung auch gleich für meine Kinder mit ausgeschlagen. Das Ganze muss innerhalb von 6 Wochen geschehen und ich war damals beim Notar.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

EmanuelsMama
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Beitragvon EmanuelsMama » 20.01.2019, 09:38

Allen vielen Dank für die Infos. Ich werde sie weitergeben. Ml sehen, ws draus wird.

Gruß

Ingrid

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KerstinM.
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Beitragvon KerstinM. » 29.01.2019, 17:00

Wir haben voriges Jahr ein Behindertentestament gemacht. Beim Notar. Dadurch hielten sich eben auch die Kosten in Grenzen. Etwas über 300 €, also doch sehr anders als beim Anwalt. So, wie es der Notar formuliert hat, ist unser Sohn gut abgesichert.

Ansonsten denke ich, dass das Erbe entweder ausgeschlagen werden muss (Frist?, oder wer könnte es jetzt noch ausschlagen, muss das übers Familiengericht laufen?) oder es wird eben angerechnet.

Vorsorge ist eben wichtig, leider schiebt man es immer wieder. Ich bin richtig froh, dass ich es dann doch im vorigen Jahr angegangen bin.

LG Kerstin
Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf,Epilepsie
PK (*14)spastische Tetraparese, gesetzl. blind, Entwicklungsverzögerung, Epilepsie, kleiner Sonnenschein
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.


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