Pubertät oder Nebenwirkungen Levetiracetam?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 15.01.2019, 11:58

Hallo Alex,

danke, ich hatte es befürchtet. Wenn schon gleich vorne auf der Seite etwas von „donate“ steht, werde ich hellhörig.

Zumindest richten die Präparate keinen Schaden an. Was zuviel ist, kommt am anderen Ende wieder raus.
Das stimmt vielleicht für einzelne Präparate, aber nicht generell für die vom ARI propagierten Präparate. Zudem verschwenden viele Eltern, die solchen „Instituten“ auf den Leim gehen, sehr viel ihrer Ressourcen (Zeit, Geld, Gedanken, Fokussierung) an solche Quaksalbereien, die eigentlich woanders dringend benötigt werden, nämlich in der Förderung der Kinder und im Annehmen ihrer Eigenheiten.
Ich hab kein Problem mit irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln, aber bitte nicht belegen mit Links zu solchen unseriösen Seiten. Die sind keineswegs harmlos.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 15.01.2019, 12:49

Hallo Engrid,

dass jeder auch sein eigenes Hirn einschaltet und den behandelnden Arzt zu Rate zieht, davon gehe ich aus.

Von „heilbar“ habe ich nichts gelesen, sondern nur von „treatable“, also behandelbar.

Wie gesagt, bezog ich mich ausschließlich auf den einen Artikel in dem es um Vit B und Magnesium geht. Die Seite insgesamt habe ich mir nicht näher angesehen...

In Käthes Link von der pharmazeutischen Zeitung im Autismus Thread wird übrigens in Bezug auf Autismus auch auf Vit B und Magnesium hingewiesen. Mit der Einschränkung, dass es noch keine ausreichenden Studien gibt, die das belegen. Die Studien (ja, klein angelegt) gab es aber offenbar wirklich.

Es als Quaksalberei abzutun finde ich genau so wenig richtig, wie ein Heilversprechen.
Wie gesagt, es geht nur um Vit B und Magnesium. Nicht um den Rest der dort womöglich propargierten Präparate. Davon habe ich nichts gelesen.

Inzwischen gibt es wissenschaftliche und groß angelegte Studien zu Vit B6 bei Nebenwirkungen, wie Aggressionen, von Antiepileptika. Deswegen finde ich eine Wirkung in Bezug auf autismusbedingte Aggressionen auch nicht abwegig.

Das bedeutet ja nicht, sein Kind nicht so anzunehmen, wie es ist.
Aber eine Chance zu verwerfen, die meinem Kind das Leben evtl. leichter macht, nur weil man auf einer nicht ganz seriösen Seite zuerst davon gelesen hat?

Ich wollte mit der Verlinkung nur herausfinden (ohne das alles selbst niederschreiben zu müssen), ob jemand dazu schon weitere Informationen hat.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 15.01.2019, 13:20

Hallo,
Bene bekomt beides auf Anraten einer biomedizinischen orientierten KiA, seit er drei ist. Er hatte aber auch typische Stoffwechselbefunde im Urin. An den Befund der Homovanillinsäure im Urin (vor jeder Supplementation!) erinnere mich noch gut, da wir das onkologisch abklären lassen mussten :shock:
Blutuntersuchungen zeigen seit Supplementation immer Normwerte. Er scheidet also offenbar einfach viel zu viel aus oder verbraucht mehr oder beides ...
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 15.01.2019, 18:39

Huhu,
ist ja schon komisch. Gestern waren die zwei Wochen nach dem Hochdosieren rum und Heute ist Kind wieder wie immer. Exakt wie vor 4 Jahren, als wir mit Leve gestartet sind...

Habe eben auch mit dem Neuropäd telefoniert. Er meinte, erstmal nicht mehr erhöhen und noch abwarten. Sollte es in den nächsten Tagen nicht besser werden/bleiben, soll ich mich wieder melden, dann kommt Leve raus.
Gefällt mir wirklich gut, unser neuer Neuropäd. Er ist sehr bemüht und macht sich Gedanken. :D

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Katrin2001
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Beitragvon Katrin2001 » 29.01.2019, 08:50

Hallo .....ich muß noch mal nachfragen.
Also ich gebe meiner Tochter jetzt Magnesium,200 mg,weil sie hochdosiert Vitamin D3 bekommt.
Nun habe ich mich zum B6 belesen.
Ich habe gelesen,daß der Tagesbedarf an B6 je nach Alter zwischen 1mg-1,6 mg liegt.
Warum gebt ihr so hohe Dosen an Vitamin B6?LG Katrin
Katrin mit Sophie geb.Juli 01 entwicklungsverzögert, wahrnehmungsst. ,Hirnschädigung,motor.Probleme.,Autistische Züge,verhaltensauffällig. Genetische Auffälligkeiten ,Sprachprobleme ,aber ne total süße Maus


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