Morgendliche Bauchschmerzen beim Panayiotopoulos Syndrom

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Inga81
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Morgendliche Bauchschmerzen beim Panayiotopoulos Syndrom

Beitragvon Inga81 » 02.01.2019, 20:36

Hallo,
bei meiner Tochter (6Jahre) wurde vor einem halben Jahr das Panayotopoulos-Syndrom diagnostiziert. Sie ist jetzt auf Ospolot eingestellt (50morgens/100abends) und war damit 1/2Jahr anfallsfrei-soweit ich das sagen kann, denn es gibt ja wohl auch kleinere Anfälle ohne Erbrechen etc. Es geht ihr sehr gut damit. Sie ist ausgeschlafener und sehr viel ausgeglichener. Ich hatte gehofft, dass ihre morgendlichen Bauchschmerzen damit aufhören würden. Gefühlt ist es zwar besser geworden, aber eben noch lange nicht gut. Nach ca. einer Stunde, meistens haben wir dann gegessen und uns fertig gemacht, ist es dann alles wieder in Ordnung. Bei einer Heilpraktikerin und Ostheopatin waren wir schon-leider auch nur mit wenig Erfolg. Kennt das jemand vonn euch und hat vielleicht einen Tipp?

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 03.01.2019, 09:02

Hallo Inga,

wir hatten auch mit Bauchweh zu kämpfen, allerdings vermehrt abends. Das batten wir noch vor den Übelkeitsanfällen. Kind hat nur geschrien, konnte nicht mehr laufen. Am besten war es , wenn sie breitbeinig mit ihrem Bauch vor meinem saß oder aber im Autositz.
Wir waren oft damit in der Notfallpraxis. Es war vermehrte Darmperistaltik zu hören und es hieß jedesmal, es wäre sicher ein Magen-Darm-Virus. Nach 2, 3 Stunden war es dann besser - bis zum nächsten Mal...

Bei uns war es schlagartig vorbei mit Bauchweh, Übelkeit und Erbrechen, als sie damals auf Levetiracetam eingestellt war. Leider half das aber nicht ausreichend gegen die großen nächtlichen Krampfanfälle, die sie ca. 3 Mal im Jahr hatte. Die waren dann erst mit Oxcarbazepin in den Griff zu bekommen...

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Inga81
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Beitragvon Inga81 » 03.01.2019, 20:45

Da musstet ihr ja einen ganz schönen Weg gehen, bis ihr das passende Medikament für dein Kind gefunden habt.

Wenn die Medikament mit einem anderen Medikament weggegangen sind, denkst du dann, dass sie auch Ausdruck epileptischer Anfälle waren? Also könnte meine Tochter vielleicht noch Anfälle haben und ich erkenne sie nur nicht mehr als solche?
Mama einer Sechsjährigen mit Diagnose Panayiotopoulos-Syndrom

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Beitragvon Alexandra2014 » 03.01.2019, 22:18

Das kann ich dir nicht beantworten. Das müsstest du mit eurer Neuropädiaterin besprechen.
Bei uns war es schon sehr auffällig, dass sowohl Bauweh, als auch Erbrechen schlagartig weg waren nach der Einstellung auf Antiepileptika.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Inga81
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Beitragvon Inga81 » 04.01.2019, 08:30

Das mache ich, der Termin steht auch schon. Ich werde wohl noch einmal deutlich auf die Bauchschmerzen hinweisen. Bisher wurden sie immer auf eine Laktose-oder Fruktoseintolleranz oder in die Psychoecke geschoben.
Mama einer Sechsjährigen mit Diagnose Panayiotopoulos-Syndrom


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