Kann man Empathie lernen?

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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svennie
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Kann man Empathie lernen?

Beitragvon svennie » 21.10.2018, 22:00

Hallo,
heute habe ich mich mehrfach mit dem Gedanken beschäftigt, ob es meinem Sohn mal gelingen wird, Empathie über eine Therapie, den Alltag oder anders zu erlernen. Bei uns eskalieren täglich Situationen, weil er unsere Perspektive nicht versteht und es uns auch nicht gelingt, sie ihm deutlich zu machen. Das können Kleinigkeiten sein wie Jacke anziehen, weil es draußen kalt ist, die Planung von Familienaktivitäten oder anderes. Wenn ich dann hinterher mit ihm spreche, tut es ihm zwar oft leid, aber eigentlich versteht er oft nicht wirklich, was er falsch gemacht hat. Als ich neulich mal vor lauter Erschöpfung in Tränen ausgebrochen bin nach einem „Meltdown“-Tag, hat er mich gefragt: Mama, warum bist Du böse? Als ich ihm erklärt habe, dass ich nicht böse, sondern traurig bin, meinte er zu mir: Aber das ist doch das Gleiche.
Ich frage mich, ob es ihm später gelingen kann, andere besser zu verstehen und nicht immer um sich selbst zu kreisen. Wie kann ich das hier zuhause fördern? Für Eure Erfahrungen und Tipps bin ich sehr dankbar.
LG
Svenja
Sohn 10/2011: Asperger, hyperkinetische Störung, umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen, PG 2

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 21.10.2018, 22:30

Hallo Svenja,

Empathie hat er ja vielleicht, was Du meinst, ist Perspektivübernahme als EIN Teil von Empathie. Viele intelligente Autisten können das mit den Jahren übers Rationale lernen.
Erinnerst Du Dich an das hier: https://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopi ... 57#2145857

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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IrisB
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Beitragvon IrisB » 21.10.2018, 22:42

Hallo Svenja,

wenn für ihn traurig und wütend das gleiche ist, dann wäre für mich der Ansatz, ihm erst einmal behutsam beizubringen seine eigenen Gefühle zu benennen. Gerade bei meinem jüngeren Sohn habe ich viel Zeit damit verbracht, Dinge, die wir gerade miteinander erlebt hatten (musste nichts Besonderes sein) nochmal aus meiner Perspektive nachzuerzählen und dabei zu sagen, was ich für Gefühle hatte und was für Gefühle er gehabt zu haben schien. Muss man natürlich machen, wenn eine Situation eskaliert ist, aber viel hilfreicher fand ich es in Alltagssituationen. Der nächste Schritt war dann, aufzudröseln, dass Gefühle nicht an oder aus sind (nicht da oder katastrophal überflutend), sondern dass sie in vielen Abstufungen vorkommen. Als er das verstanden hatte, bzw begann, sich dafür zu interessieren, hat sich sehr viel geändert (das war so ca. mit 10 Jahren). Seither bemüht er sich auch stark, freundlich und hilfsbereit zu sein, gerade in der Schule.

Viel gelernt hat er durch Minecraft-Spielen auf Servern, weil das ja eine sehr abgespeckte soziale Interaktion ist.

Übrigens haben meine Jungs beide schon immer sehr viel Empathie mit Menschen, die sie als ähnlich empfinden - und z.B. mit Mitschülern, die sehr emotional auf Situationen reagieren. Mein Jüngerer meinte unlängst mal, die meisten Mitschüler kämen ihm "gar nicht so richtig wie Menschen" vor, weil er sie gar nicht so aussähen als könnten sie auch richtige Gefühle haben.

Anderer Blickwinkel: bist Du sicher, dass die Eskalation kommt, weil er Eure Perspektive nicht versteht? Vielleicht ist er mit der Situation an sich überfordert, hat sich etwas anders vorgestellt als es durchgeführt wird und kommt dann nicht damit klar, dass es anders ist? (Z.B. Rausgehen war angekündigt, er war jetzt ein halbes Jahr ohne Jacke draußen und das hat er fest im Kopf - nun ist doch der Herbst gekommen und er muss sich umstellen, ist darauf aber nicht gefasst und die Änderung wirft ihm den ganzen Tagesablaufplan in seinem Kopf über den Haufen?)

LG Iris
Iris mit Johannes (Herbst 2003), Asperger Syndrom, und Konstantin (Frühling 2006), HFA
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Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 22.10.2018, 00:29

Hallo Svenja,

kannst du dich denn in die Gefühlswelt deines Sohnes hineinversetzen? Vielleicht sind die Dinge, die er macht, aus seiner Wahrnehmung heraus nicht falsch sondern richtig. Ich habe beobachtet, dass Autisten untereinander empathisch sind, aber eher unempathisch gegenüber NTs. Bei NTs ist es genauso, nur andersherum. Weil wir Autisten in der Minderzahl sind, gelten wir als unempathisch.
Empathie ist aber keine Einbahnstraße.

Unabhängig davon ist der Perspektivwechsel schwierig, kann aber kognitiv zum Teil erlernt werden. Allein zu lernen, dass es verschiedene Perspektiven gibt, ist schon viel wert.

LG Michaela
Asperger Autistin
mit neurodiverser Familie

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 22.10.2018, 07:40

Hallo,

@Iris, aus Deinem Posting konnte ich mir grade für unser akutes Wut-Problem im Detail einiges rausziehen - vielen Dank, Deine Beiträge haben mir schon öfters neue Wege gezeigt.

@Svenja, weil Du schreibst von wegen „um sich selber kreisen“ - das ist bei meinem Junior auch so, bzw erscheint so. Tatsächlich ist es so, dass er extrem viel seiner Aufmerksamkeit, seiner Energie fürs bloße Funktionieren aufwenden muss. Was für NT nebenher und per Autopilot läuft, zb Jacke anziehen (überhaupt ans Anziehen denken, dann die wettermässig richtige Jacke, dann richtig anziehen) kostet Junior Energie. Und dann hat er beim feinmotorischen Kampf mit dem Reißverschluss schon die innere Stimme im Ohr, seinen eingebauten Perfektionismus, wird ungeduldig ... Dann merke ich, dass er sehr viel an vergangenen und künftigen sozialen Situationen herumdenkt, über - aus nichtautistischer erwachsener Sicht - Kleinigkeiten. Für ihn keine Kleinigkeiten. Auch das kostet einen Haufen Energie.
Das scheint bei Deinem Sohn ähnlich zu sein. Vielleicht könnt Ihr da noch entlasten, oder mit ihm dran arbeiten, dass Druck wegkommt, dann hat er letztlich mehr Energie frei zum Enträtseln, was seine Mitmenschen wollen/brauchen. Da wird er sicherlich mit guter Hilfe über die Jahre noch ganz viel lernen.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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JennyK
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Beitragvon JennyK » 22.10.2018, 09:15

Danke für eure Erfahrungen und dass ihr das alles so gut in Worte packen könnt. Uns geht es genauso, gerade in der letzten Woche waren wieder einige Situationen, in denen ganz deutlich wurde, dass unser Großer anders wahrnimmt und er, trotz aller Kompensationen seinerseits, irgendwann an einen Punkt kommt, an dem nichts mehr geht. Da müssen wir sehen, wie wir da weiter mit umgehen, ich hoffe so sehr darauf, dass wir bald einen Therapieplatz bekommen... Wir haben schon ganz früh immer viel über Gefühle mit ihm gesprochen, reflektiert etc. Man merkt aber im Vergleich zum kleinen Bruder, dass beim Großen sehr viel über Kognition läuft. Ich finde das sehr schwer zu beschreiben, für Menschen, die sich nicht gut auskennen. Daher tut es so gut, hier zu lesen... Danke!
Sohn 1 (06), ADS und Asperger Autismus; PG 3; SBA 50 mit B, G, H
Sohn 2 (13), gesund

AnnalenaO
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Beitragvon AnnalenaO » 22.10.2018, 15:00

Hallo Svenni!
Ja, ich glaube schon dass Empathie oder Perspektivübernahme erlernbar ist.
Bei uns waren und sind es noch immer wieder Knackpunkte: planen von Familienaktivitäten, was muss angezogen werden, haargenau das. Aber auch: warum hat die kleine Schwester plötzlich Crocs an die mir gehören (ihm aber zu klein sind) und noch vieles mehr. Mittlerweile klappt es hier aber ziemlich gut mit diesen Punkten
Als erstes habe ich gelernt dass ich nur mit ihm darüber sprechen kann wenn ich ganz ruhig bin, mich mit ihm hinsetze und dann erstmal ihm Verständnis entgegenbringe. Als Beispiel jetzt mal mit der der Jacke: du möchtest keine Jacke anziehen richtig? Lass uns doch mal das Fenster aufmachen und fühlen wie die Temperatur ist. Oft ist es ihm dann trotzdem zu warm die Jacke in der Wohnung anzuziehen. Da ist er sehr empfindlich. Dann nehmen wir die Jacke mit vor die Tür und er zieht sie erst draußen an. Auch da zeige ich ihm mein Verständnis und sage: hier drin ist es dir jetzt zu warm mit der Jacke? Gut, das kann ich verstehen, dann nehmen wir sie mit raus und du ziehst sie vor der Tür an. Auch beim planen von Familienaktivitäten erkläre ich immer und immer wieder dass jeder in der Familie unterschiedliche Bedürfnisse hat und dass jeder mal entscheiden darf. Das ist dann aber auch so, auch er und auch seine Schwester dürfen entscheiden. Wir Grenzen allerdings ein und machen drei Vorschläge aus denen mal er, mal ich, mal mein Mann und mal die Schwester auswählen. Das mit dem eingrenzen hab ich ihm auch erklärt. Zum Beispiel gehen nicht alle Aktivitäten zu jeder Jahreszeit. Es muss an einem Tag machbar sein. Wenn man ins Schwimmbad will müssen alle Familienmitglieder gesund sein und Mama darf auch nicht ihre Tage haben und auch keine Blasenentzündung :roll: Ihm ist also klar dass es Kriterien gibt und dass man da vieles beachten muss. Wenn wir dann heute eine Entscheidung getroffen haben was wir morgen machen wollen kommt es immer wieder trotzdem vor dass er nicht mitmachen möchte. Wir setzen uns wieder hin. Ich zeige Verständnis, Spiegel seine Gefühle und erkläre wieder dass wir aber alle unsere Bedürfnisse haben und dass er ein Teil der Familie ist. Wie würde er sich fühlen wenn wir jetzt nicht mit zu der von ihm bestimmten Aktivität gehen würden?
Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin hier der Erklärbär. Wir sprechen sehr viel über seine Gefühle und meine Gefühle. Über unsere Bedürfnisse. In möglichst ruhiger Atmosphäre.
Mein Sohn ist 2009 geboren. Deiner ist 2 Jahre jünger als mein Sohn. Da war hier vieles noch sehr viel schwieriger als es das jetzt ist. Es braucht ganz viel Zeit und Gedult. Und auch jetzt ist es noch nicht so dass es immer problemlos läuft. Ich weiß allerdings mittlerweile wie ich ihn meistens zumindest kriegen kann so dass er mit sich reden lässt. Das war früher nämlich oft gar nicht möglich.
Minecraft spielt meiner auch und ja, auch da hat er gelernt was passiert wenn man andere beleidigt, sich nicht an Serverregeln hält etc.
Gerade heute morgen sagte er: ich kann Max (seinen besten Freund) nicht zu Minecraft realms einladen. Auf meine Frage warum denn nicht meinte er: wir sind schon 10. Ich müsste dann ja einen ausschließen damit ein Platz frei wird und der wär dann ja wirklich traurig.
Unser Hund ist auch bei ganz vielem Hilfreich. Zum Beispiel bei dem leidigen Thema: Grenzen von anderen beachten. Wenn es dem Hund zu viel wird dann knurrt er unmissverständlich. Wenn es der Schwester zu viel wird dann sagt sie zwar auch hör auf, das macht aber nicht so viel Eindruck wie das hör auf vom Hund. Er hat da erstmals wirklich gemerkt dass alle Lebewesen eine Grenze haben und dass das hör auf von einem Menschen keine so dahergeredete Floskel ist. Auch darüber hab ich oft mit ihm gesprochen. Und immer noch wenn ich die Schwester hööör aaaauf schreien höre gehe ich hin und frag ihn ob er meint dass das der Schwester jetzt gerade Spaß macht (ernst gemeint). Ich sag ihm dann auch: ich glaube du hast jetzt gar nicht gemerkt dass deine Schwester das jetzt gar nicht so lustig fand oder? Dann kommt von ihm auch oh, ja, tschuldigung. Er braucht aber immer noch mal Hilfe. Aber es ist überhaupt gar kein Vergleich dazu wie es war als er so 4/5 Jahre alt war. Da musste ich mich regelmäßig im Bad einschließen und mir die Ohren zuhalten weil er einfach nicht aufgehört hat und er fand das toootal lustig :cry:
Was das Thema Augenkontakt oder einfach nur Kontakt aufnehmen anbelangt war der Hund auch sehr hilfreich. Es geht noch gar nicht mal unbedingt um Augenkontakt. Sondern darum dass er irgendwie bemerkbar macht dass er Kontakt zum anderen aufnimmt. Der Hund hat nämlich bei ihm überhaupt nicht reagiert wenn mein Sohn mit ihm spielen wollte zB Stöckchen holen. Weil mein Sohn gar keinen Kontakt zum Hund aufgenommen hat. Ich hab das dann mit ihm gemeinsam geübt dass er sich dem Hund zuwenden muss damit dieser merkt dass er angesprochen wird. Dass er sich die Aufmerksamkeit vom Hund holen muss. Seit dem reagiert er auch viel besser darauf wenn er angesprochen wird und auch wenn er mit einem redet ist er viel zugewandter. Augenkontakt direkt braucht es ja gar nicht. Aber zugewandt sein, dem anderen zeigen dass man verstanden hat.
Jetzt kann sich natürlich nicht jeder einen Hund zulegen, aber vielleicht kann man über tiergestützte Therapie nachdenken.
Das ist jetzt sehr viel geworden und ich weiß natürlich nicht ob es für dein Kind auch so funktionieren kann oder ob er andere Ansätze braucht. Aber die Frage ob Empathie erlernbar ist würde ich für uns mit ja beantworten.
Liebe Grüße, AnnalenaO

svennie
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Beitragvon svennie » 22.10.2018, 18:07

Hallo,
vielen Dank für Eure hilfreichen Ratschläge. Sie machen mir doch etwas Mut.
@Engrid: tatsächlich braucht mein Sohn viel Energie für alltägliche, vor allem feinmotorische Sachen. Das frustriert ihn natürlich oft. Er kann in diesen Situationen auch keine Hilfe annehmen, was auch ein Problem ist.
@Michaela: mir fällt es oft schwer, seine Gefühlswelt zu verstehen, vor allem, weil er über seine Gefühle nicht sprechen kann.
In diesen schwierigen Situationen komme ich gar nicht an ihn ran. Er ist dann Kompromissen nicht zugänglich.
Wir haben hier oft diese Gratwanderung, auf der einen Seite müssen wir den Alltag für ihn schon anpassen, auf der anderen Seite möchte er an manchen Tagen alles bestimmen, was wir machen, was auch nicht geht. Ein immer wiederkehrendes Problem ist zB, dass er das Haus meistens nicht verlassen möchte. Wir müssen uns immer den Mund fusselig reden, bis wir ihn dazu bekommen.
LG
Svenja
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Beitragvon AnnalenaO » 22.10.2018, 20:15

Das war bei meinem Sohn genauso. Er wollte komplett über den Tag bestimmen. Und er wollte auch alles das machen was ich mache. War zb wütend dass er noch keinen Führerschein machen darf, dass er noch keine Arbeit haben kann wo er Geld verdient, dass er früher als ich ins Bett muss usw. Das ist mit den Jahren jetzt zum Glück wirklich besser geworden. Auch dass er eben doch mit raus kommt. Das war auch genauso. Jetzt kann ich ihm zum einen dS sagen was ich geschrieben hab und zum anderen hat er auch ein viel besseres Zeitverständnis und kann damit was anfangen wenn ich ihm sage: wir sind jetzt 2 Stunden untersegs. Danach hast du hier noch genügend Zeit deine Sachen zu machen. Ich sag ihm auch immer, und das empfinde ich auch selber so, dass es viel schöner ist am PC zu spielen wenn man vorher schonmal aktiv war. Und er weiss auch dass ich seine PC Zeit eingrenze wenn er sich verweigert. Er hat uneingeschränkten Zugang zum PC solang es in der Schule läuft, er freiwillig seine Hausis macht, seine Termine unter ddr Woche wahrnimmt und eben am Wochenende was mit uns unternimmt.

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svennie
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Beitragvon svennie » 22.10.2018, 22:24

@Annalena: Sohn möchte auch schon alles können und das machen, was Erwachsene tun: Kochen, Einkaufen, er möchte am liebsten alleine Bus fahren, Geld verdienen etc. Dass man erst groß werden und die Sachen erlernen muss, ist ihm nicht bewusst.
LG
Svenja
Sohn 10/2011: Asperger, hyperkinetische Störung, umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen, PG 2


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