Entwicklung des BundesTeilhabeGesetzes

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Inge
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Beitragvon Inge » 11.02.2014, 08:51

Hallo zusammen,

jetzt wurden auch die Fragen veröffentlicht an die

behindertenpolitische Sprecherin der SPD: Katja Mast

behindertenpolitische Sprecherin der Grünen: Corinna Rüffer

behindertenpolitische Sprecherin der Linken: Katrin Werner

Wer ist eigentlich aktuelle/r behindertenpolitische/r Sprecher/in der CDU/CSU?? Immer noch Frau Michalk?

Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

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Inge

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Beitragvon monika61 » 11.02.2014, 10:38

Hallo Inge,

hier steht-
------------------------------------------------------------------------------------------------
den neu ernannten behindertenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Uwe Schummer

http://www.bhponline.de/html/1600-aktuelles.php

http://uwe-schummer.de/meldung/uwe-schu ... nt/#detail
------------------------------------------------------------------------------------------------

Bin auf die Antworten schon sehr gespannt und habe mich als Interessierte an der Antwort eingetragen.

Hoffe das machen noch viele.

Liebe Grüße :D
Monika

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Beitragvon Inge » 11.02.2014, 18:25

Hallo Monika,

besten Dank für die Info. Die Frage ist jetzt auch an Herrn Schummer raus :)

Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

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Beitragvon Inge » 12.02.2014, 07:22

Veröffentlichung der Frage an den behindertenpolitischen Sprecher der CDU/CSU: Uwe Schummer

Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

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Beitragvon Inge » 20.02.2014, 17:07

Hallo zusammen,

die Antwort der Bundesbehindertenbeauftragten Verena Bentele auf meine Anfrage

Sehr geehrte Frau Bentele,
als Mutter einer schwerstbehinderten Tochter von 30 Jahren bitte ich Sie um eine Stellungnahme zu dem geplanten Bundesleistungsgesetz.
Im Ergebnisprotokoll der Arbeits- und Sozialministerkonferenz vom November 2013 kann man (auf Seite 98 ab Zeile 655) nachlesen, dass das geplante Teilhabegeld bis auf einen Selbstbehalt auf die Leistungen der Eingliederungshilfe angerechnet werden soll, wenn der behinderte Mensch weiterhin darauf angewiesen ist.
Gleichzeitig soll der Anspruch der Eltern auf Kindergeld für ihre erwachsenen Töchter und Söhne entfallen (siehe Seite 98 ab Zeile 639). Dadurch entfallen den Eltern die Nachteilsausgleiche, die ein erwerbsunfähiges Kind steuerlich nicht geltend machen kann, die aber trotzdem zustehen bzw. entstehen ( Schwerbehindertenpauschale, Fahrtkosten, außergewöhnliche Belastungen etc). Bei Eltern im öffentlichen Dienst mindert sich obendrein der Familienzuschlag.
Ausgerechnet bei denjenigen, denen absolut kein Selbstbestimmungsrecht zugestanden und das Teilhabegeld auf die Werkstatt- oder Förderstättenkosten angerechnet werden soll, sollen mit der irreführenden Begründung des "selbstbestimmten Lebens" massive finanzielle Kürzungen vorgenommen werden.
Wie stehen Sie zu diesen Empfehlungen und Vorgaben der ASMK? Und wie werden Sie sich hier für die Menschen einsetzen, deren Fähigkeiten wirtschaftlich nicht verwertbar sind?
Mit freundlichen Grüßen


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Beitragvon MichaelK » 20.02.2014, 17:13

Hallo Inge,

vielen Dank für deinen Einsatz.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)

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Beitragvon Inge » 20.02.2014, 18:51

hab ja sonst nix zu tun  8)

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Beitragvon monika61 » 21.02.2014, 08:45

Hallo Inge,

ich möchte auch :icon_flower: DANKE :icon_flower: sagen

für Dein großes Engagement für uns alle.

Liebe Grüße :D
Monika

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Beitragvon Inge » 26.02.2014, 18:56

Meine Anfrage an Andreas Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales zum Bundesleistungsgesetz - Teilhabegeld hatte ich noch mal per Mail gestellt:

Sehr geehrte Frau Nahles,
als Mutter einer schwerstbehinderten Tochter von 30 Jahren bitte ich Sie um eine Stellungnahme zu dem geplanten Bundesleistungsgesetz.
Im Ergebnisprotokoll der Arbeits- und Sozialministerkonferenz vom November 2013 kann man (auf Seite 98 ab Zeile 655) nachlesen, dass das geplante Teilhabegeld bis auf einen Selbstbehalt auf die Leistungen der Eingliederungshilfe angerechnet werden soll, wenn der behinderte Mensch weiterhin darauf angewiesen ist.
Gleichzeitig soll der Anspruch der Eltern auf Kindergeld für ihre erwachsenen Töchter und Söhne entfallen (siehe Seite 98 ab Zeile 639). Dadurch entfallen den Eltern die Nachteilsausgleiche, die ein erwerbsunfähiges Kind steuerlich nicht geltend machen kann, die aber trotzdem zustehen bzw. entstehen ( Schwerbehindertenpauschale, Fahrtkosten, außergewöhnliche Belastungen etc). Bei Eltern im öffentlichen Dienst mindert sich obendrein der Familienzuschlag.
Ausgerechnet bei denjenigen, denen absolut kein Selbstbestimmungsrecht zugestanden und das Teilhabegeld auf die Werkstatt- oder Förderstättenkosten angerechnet werden soll, sollen mit der irreführenden Begründung des "selbstbestimmten Lebens" massive finanzielle Kürzungen vorgenommen werden.
Wie stehen Sie als Bundesministerin für Arbeit und Soziales zu diesen Empfehlungen und Vorgaben der ASMK?
Wie stehen Sie als Bundestagsabgeordnete der SPD zu diesen Empfehlungen und Vorgaben der ASMK?
Und wie werden Sie sich in diesen beiden Ämtern für diejenigen Menschen einsetzen, deren Fähigkeiten wirtschaftlich nicht verwertbar sind?
Mit freundlichen Grüßen


Die Antwort eines Mitarbeiters des BMAS:
Sehr geehrte Frau Rosenberger,
danke für Ihre E-Mail an Frau Bundesministerin Nahles vom 11. Februar 2014.
Über die Modalitäten eines Bundesteilhabegeldes ist zu entscheiden, wenn die Einführung einer derartigen Leistung spruchreif ist. Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD enthält hierzu lediglich einen Prüfauftrag. Die durch die neue Leistung entstehenden Kosten müssten durch Einsparungen an anderer Stelle gegenfinanziert werden.
Mit freundlichen Grüßen


Mir drängt sich immer mehr der Verdacht auf, dass der zukünftige Verzicht auf die Einkommens- und Vermögensanrechnung der wirtschaftlich leistungsfähigen Menschen mit Behinderung durch Leistungskürzungen bei denjenigen erfolgt, die keine wirtschaftlich verwertbare Leistung erbringen können . . .
Und ich bekomme Bedenken, dass niemand die Interessen unserer Familien vertritt und wir die "Gegenfinanzierung" übernehmen müssen, weil das Teilhabegesetz "kostenneutral" umgesetzt werden muss . . .

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Beitragvon Inge » 26.02.2014, 19:01

Hallo zusammen,

inzwischen gab es Rückmeldungen auf meine Anfragen:

Antwort von Uwe Schummer

Antwort von Katja Mast

Antwort von Andrea Lindholz (unser Wahlkreis)

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