Ina (Hundetrainerin)

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Ina Hildenbrand
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Ina (Hundetrainerin)

Beitragvon Ina Hildenbrand » 07.12.2013, 21:43

Mein Name ist Ina Hildenbrand,
ich bin Hundetrainerin und bilde derzeit meinen ersten Therapiehund aus. Ich arbeite seit 15 Jahren hauptberuflich als Hundetrainerin und Autorin, habe bereits Hunde in vielen Sparten ausgebildet und korrigiert, wie Service- ,Blinden-, Begleit- und natürlich auch Jagd- und Familienhunde. Als werdende Mama habe ich mir viele Gedanken gemacht und ich fände es toll, wenn mein aktueller und auch meine zukünftigen vierbeinigen Azubis ihr Aufgabenfeld bei Familien mit behindertem Kind finden würden. Mein momentaner Azubi ist gerade in der Grundausbildung und hat noch ein straffes Lernpensum vor sich. Zusätzlich zum Standardprogramm möchte ich, dass das Kind, dem Joker einmal helfen soll, einen ganz besonderen Hund bekommt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich von Euch erfahren könnte, welche ganz besonderen Wünsche und Erwartungen Ihr an einen Therapiehund hättet, mir ist hier der Austausch sehr wichtig.
Ich habe zwar viel Erfahrung mit Kindern und werde demnächst selbst Mama, aber ich kenne die spezielle Situation besonderer Kinder nicht. Ich freue mich über jede Info von Euch!
Liebe Grüße,Ina

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MarenRuth
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Beitragvon MarenRuth » 11.12.2013, 09:32

Hallo Ina,

willkommen im Forum! Das ist ja eine tolle Aufgabe, die du dir da vorgenommen hast. Ich glaube es gibt da sehr unterschiedliche Anforderungen an das was ein Hund leisten muss, wenn er ein Therapiehund werden soll.

Wir haben uns vor 2 Jahren einen Australien Shepard zugelegt. Der ist toll. Ich wusste von Anfang an, das er bei Felix nicht recht viel "abnehmen" kann. Ich wollte eher das er ihn vielleicht ein wenig beruhigt. Das habe ich aber noch nicht gut umsetzen können. Die Idee war, mit ihm Ruhigbleiben auf einer Decke zu üben, und Felix kann sich entspannt daneben legen. Dazu war unser Loki bis jetzt noch zu aufgedreht Nun habe ich das Grundtraining soweit im Griff, das ich damit weitermachen kann. Ich habe ihn als Welpen geholt, weil die Maschinen und Schläuche usw von Anfang mit dabei sein sollte, Er ist bis jetzt noch NIE daran gegangen! Das einzige was wir ihm nicht abgewöhnen können, ist Felix durchs Gesicht zu schlecken. Das scheint ihre Kontaktaufnahme zu sein, denn auch Felix streckt gleichzeitig begeistert die Zunge raus...
Generell hat er auf den Rest der Familie eine viel größere therapeutische Wirkung. Er schafft einen wunderbaren Ausgleich zu meinem Stress, er ist der Seelenöffner für meine Tochter. Sie ist viel ausgeglichener. Und er bringt auch meinen Mann dazu sich mehr zu bewegen.
Insgesamt ist er eher ein Familienhund, aber aufgrund seiner Aufgaben sehr viel mehr als das!

Liebe Grüße
Maren
Maren und Felix (*05/02, ✝08/16) Mukolipidose Typ II, entwicklungsverzögert, kleinwüchsig, extrem weitsichtig, muskuläre Hypotonie, schwere Lungenbelastung, Tracheostoma, Heimbeatmung, PEG und Mila (09/04) gesund

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 03.01.2014, 18:44

Hallo Ina,

das ist eine fantastische Idee von dir. Hier im Forum wird oft auch über Therapiehunde geschrieben. Das kann man sogar über die Schnellsuche verfolgen. Da es hier viele verschieden besondere Kinder gibt, findestest du sicher auch die verschiedensten Wünsche. Ich habe vorhin gerade einen Beitrag für Autistische Kinder gelesen, wo der Wunsch geäußert wurde, das der Hund sich hinlegen muß ( Ankerfunktion), wenn das Kind eine Weglauftendenzen hat. Sehr spannend. Wir haben leider keine Zeit für einen Hund aber wir haben eine tolle Katze. Sie lässt sich alles gefallen und bleibt selbst bei Wutlattaken und Weinausbrüchen von unserem Sohn bei ihm. Sie sieht ihn einfach nur an und das holt ihn oft wieder ganz schnell runter. Die Tiefenentspanntheit der Katze überträgt sich...

Ich wünsche dir hier viele Anregungen und eine schöne Zeit mit Baby im Bauch.

Liebe Grüße
Nicole


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