Jugendamt will mein Kind in HPT - ich nicht!

Hier könnt ihr euch über ADS und ADHS austauschen.

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Felicitas74
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Beitrag von Felicitas74 »

Ich habe ja auch die Erfahrung gemacht, das Hobbys ja erwünscht sind,diese sogar gefördert werden wen es sich im Rahmen der betreungszeiten ist.Und die Kinderw erden nicht entlassen wen die Zeit zu ende geht ohne das sie was für die kinder ahben die spaß macht (hobby, verein)um eine integration zu ermöglichen.
So wie es aussieht, habe ich wohl ein Glückgriff mit unsere Tagesstätte gehabt. Vielleicht sind die meisten nicht so "fürsorglich".
Was ich unbesingt beachten würde ist eien klar definizion der Altersunterschiede,allso in keine gruppe wo keine gleichaltrigen sind. Ob Mädchen oder Jungen ist da definitiv egal, den beide passen sich aneinander an.
Man kennt ja auch den Spruch, zuviele köche versauen den Brei...denke das ist ein Argument. Ist schön wen die ergotante das sagt, aber wer es nicht probiert kann nix sagen,und jedes Kind ist anders.
Man kann sich bei der vereinbarung eine Tür offen lassen, im fall wen es "nicht klappt und Rückschritte gemacht wird",da muß man zur Not mit Anwalt drohen.Man legt damit nicht das Sorgerecht noch bestimmungsrecht ab,wen man da was unterschreiben muß!!!Ich denke, man muß da sehr DEUTLICH werden:"ok, ich probiere es ,aber wen es nicht klappt möchte ich die möglichkeit haben da raus zu kommen............und wen das Jugendamt nicht mitmacht, wirklich darüber nachdenken ein Anwalt für Sozialrecht zu suchen!
Leider mußte ich das auch schon tun, aber nicht in dieser sache, der richter steht mir zu seite und Rügt das Jugendamt ab, seit dem funktioniert es.......da muß man leider auch abundzu gemein werden!

Melli
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Beitrag von Melli »

hallo
wir haben uns auch mal überlegt meinen großen in eine HPT zu tun
wir liesen es da er wirklich tgl bis 17 uhr dort drinnen sein musste
auf meine frage wegen sein hobby fußball das man ihn dann eher holen würden
wurde sofort abgelehnt da dies nicht in das konzept passen würde

eine SVE dagegen ist komplett was anderes und das besuchen wir nun auch das 4 jahr demnächst und da würde ich auch anna lena bei defeziete reintun
Lg Melli mit J(2002). ADHS mit ADHD with sluggish cognitive tempo spezielle unterform des adhs ; L.(2005) Mikrozytäre Anämie, und ADHS ; und A.(2008) Gesund und frech

Anja -Falla
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Beitrag von Anja -Falla »

Was heißt denn hier, du musst ERST unterschreiben ehe Du Dir das anschaun darfst, Sabine?

Wehr Dich, so darfst Du gar nicht erst mit Dir umgehen lassen.

Kopf hoch und Forderungen stellen :wink:

Gruß Falla

Sabine_2Kids
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Beitrag von Sabine_2Kids »

Anja -Falla hat geschrieben:Was heißt denn hier, du musst ERST unterschreiben ehe Du Dir das anschaun darfst, Sabine?

Wehr Dich, so darfst Du gar nicht erst mit Dir umgehen lassen.

Kopf hoch und Forderungen stellen :wink:

Gruß Falla
weil mir keiner davor sagen könnte in welche sie kommen wird.
Sie kann in der ganzen Statd reinkommen.

Ichwerde mich auf jedenfall wehren.hab jetzt nächste woche das gespräch mit der Psychologin und morgen mit der ERziehungsberatung.

lg

Anja -Falla
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Beitrag von Anja -Falla »

Sie wissen nicht, wohin sie wahrscheinlich käme? :?

na, dann sollen sie sich mal zu einer Aussage herablassen...
Schließlich sollte es ja nahe des Wohnorts sein und wenn da gerade nichts frei ist, wissen sie das sicher auch.

Warum willst du dich auf jeden Fall wehren?

Wovor hast Du Angst?

Wenn Du Menschen hast, die das ähnlich sehen , wie Du, schlage ich vor, diese beim JA anrufen zu lassen und ihre Meinung dort kund tun zu lassen.
Oder am besten gleich zur Helferkonferenz mitnehmen.

Aber vielleicht wird ja das Gespräch mit der Psychogin schon alles klären...?

Wie auch immer würde ich Dir dringend raten, Menschen, die sie kennen mit zur Helferkonferenz zu nehmen, damit Du nicht so allein stehst, auf weiter Flur :wink: .

inaliane
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Beitrag von inaliane »

Hallo,

unsere Keine war ca. 1 Jahr in einer HPT, nie wieder. Sie fühlte sich dort total unwohjl. Viele Versprechungen kaum eine wurde gehalten. Keine Freizeit mehr zur freien Verfügung. die HTP ging bis 17.30 um 18.30 war sie daheim. Es gab keine Rückzugsmöglichkeiten, ständig nur laug- Sie hatte einige schöne Erlebnisse, aber der Frust überwog bei weiten, auch bei uns.
Ich würde nie wieder ein Kind zwingen wenn es sich in einer Einrichtung nicht wohl fühlt, dort hinzugehen.
Bei uns gab es auch Anwesendheitspflicht und M. mußte ihr heißgeliebtes Tanzen nach einigen Wochen aufgeben, es war ihr peinlich immer etwas zu spät zu kommen.
Altersstruktur war auch 6-17. Ein keiner dunkler Kellerraum, keine Außenspielmöglichkeiten.
LG Ina
D. geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 8% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
M. geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS, ASS
Enkelin M. 02/15 ein lieber anstrengender Wirbelwind

Anja -Falla
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Beitrag von Anja -Falla »

oh, das klingt nicht gut.

Doch möchte ich nochmal betonen, dass bei Sabine ja noch keiner die Räumlichkeiten oder die Einrichtung überhaupt kennt.

wenn das JA da solch großen Wert drauf legt, wird es evt gut für das Kind sein?*zumindest sind nicht ALLE Mitarbeiter des Ja gleichgültig oder gar "gemein".

In jedem Fall sollte man es sich mal anschaun, denke ich.
Mutti und Papi ü40; Svenny '00 AdhS und Leberenzündung

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anitaworks
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Beitrag von anitaworks »

Hallo zusammen,

mein Ältester war zu ein halbes Jahr in einer Tagesgruppe. Er sollte dorthin, um ein soziales Training zu bekommen.

Der Tagesablauf war nicht gut für ihn und die Familie. Er verließ um 6.30 das Haus, nach der Schule wurde er von der Tagesgruppe abgeholt. Offiziell war Schluss um 17.00 Uhr aber er war selten vor 17.30 zuhause. Es gab auch Ausnahmen, da war er erst um 18.45 zuhause, je nachdem, wie herum die Kinder nach Hause gefahren wurden.

Er ist dann insgesamt in einen Overload gekommen. Das hat unter anderem dazu geführt, dass er jetzt seit Ostern zu Hause ist und auf einen Termin in der KJP wartet.

In der Form würde ich Jugendgruppe mit Anwesenheitspflicht und null Freizeit ohne Kontrolle nicht mehr hinnehmen. Auch die Hausaufgabenbetreuung war ein "Witz" aber ein sehr schlechter.

@ sabine
Was ich immer noch nicht verstanden habe:

Aus welchem Grund soll Deine Tochter dorthin. Was ist der genaue Beweggrund und wie soll verfahren werden??

Gab es kein Helfertreffen, mit allen Beteiligten, die Deine Tochter betreuen und kennen (auch die Ärzte/Psychologen) incl. Jugendamt??

Eigentlich sollte es unüblich sein, über den Kopf der Eltern zu entscheiden.

Liebe Grüße
Anita
*1996 Sohn F84.5G (2010) HB
*1998 Tochter F84.5G (2013), Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter F84.1G(2014), F90G (2011), HB, Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn F84.5G, F90G, F83, HB (2012)
Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
#NoABA #FragtWarum

Anja -Falla
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Beitrag von Anja -Falla »

Soweit ich das verstanden habe, wurde ja gerade bei solch einer Helferkonferenz beschlossen, der Mutter nahezulegen, ihr Kind in diese Einrichtung zu geben.

Man kann nur mutmaßen, warum das JA so darauf drängt und warum nicht einmal die hohen Kosten sie abschrecken.

Was ich bisher gelesen habe, ist wirklich äußerst vielschichtig, so dass ich nun davon ausgehen würde, das von "super" bis "total mieß" alle Bewertungen möglich sind. Es hängt wohl davon ab, wie die Einrichtung geführt wird und von wem.
Mutti und Papi ü40; Svenny '00 AdhS und Leberenzündung

ilonas
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Beitrag von ilonas »

Hallo Anita,
war es denn bei euch gar nicht gut in der Tagesgruppe?
Mein Sohn kommt auch im September in eine, wir haben über ein halbes Jahr dafür gekämpft das die genehmigt wird. Mein Sohn ist auch Asperger und war 3x in einer KJP. In der Tagesgruppe soll er auch soziale Kontakte knüpfen und mehr Selbstständig werden.
Viele Grüße
Ilona

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