Levetiracetam - Saft oder Tabletten? Alter?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Kati_S
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Re: Levetiracetam - Saft oder Tabletten? Alter?

Beitrag von Kati_S »

Moin,

als meine Tochter das erste Mal Keppra bekam, war sie anderthalb - aber auch damals waren es schon Tabletten. Je nach Dosis sind die relativ groß und ich selbst hätte die 1000mg-Tabletten, die sie dann mit etwa 7 Jahren bekam, nicht schlucken wollen, es war aber zum Glück nie ein Problem. Und die 250mg-Tabletten sind von der Größe her noch ganz gut machbar - auch für kleinere Kinder.

Wenn das Kind mitmacht, würde ich persönlich aus rein praktischen Gründen immer Tabletten bevorzugen. Diese lassen sich leichter mitnehmen, man hat nicht das Problem, dass Saft in einer angebrochenen Flasche verdirbt oder verschüttet wird, die Dosierung ist klar ... Aber das hängt eben auch vom Kind ab.

Wir haben alle Medikamente, die wir in 13 Jahren mit Epilepsie hatten, mit Obstbrei (wir sind seit über 10 Jahren die besten Kunden von Bebivita ;) ) oder Joghurt gegeben, das hat hier gut funktioniert. Inzwischen klappt es auch einfach mit einem Schluck zu trinken.

LG Kati
Saskia (* 09/2005) hat myoklonisch-astatische Epilepsie (Doose-Syndrom) Auch Lennox-Gastaut-Syndrom oder Dravet-Syndrom stehen immer mal als Verdacht im Raum.
Medikamente: Briviact 75 - 0 - 100 mg
Ketogene Diät 07-11/2008 und 10/2011-04/2012 - VNS seit 7/12

AnnaFB1985
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Re: Levetiracetam - Saft oder Tabletten? Alter?

Beitrag von AnnaFB1985 »

Nochmal vielen Dank für eure Erfahrungen!

Wir haben jetzt das Levetiracetam Desistin Granulat verschrieben bekommen (das ohne Auflösen :wink: ).
Denke, das wird sie gut hinbekommen. Bin gespannt.
Der Kampf, den Saft in sie herein zu bekommen wurde jeden Tag schlimmer und ich glaube, sie hat es nur mitgemacht, weil sie runter zählen konnte bis heute, wenn der Arzt was neues aufschreiben kann.

Wobei sie jetzt die Woche morgens noch den Saft nehmen soll, weil wir noch beim Einschleichen sind und das Granulat die Zieldosis enthält und schlecht halbierbar ist...

Viele Grüße,
Anna
Anna mit 4 Töchtern
*2001 & *2012 normal entwickelt
Zwillinge *10/2013 Extremfrühchen 24+5, entwicklungsverzögert, sozial-emotionale Störung, PG3, SBA 70% und G,H,B ; außerdem 1x V.a. AD(H)S, V.a. strukturelle Epilepsie,

MariaH83
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Re: Levetiracetam - Saft oder Tabletten? Alter?

Beitrag von MariaH83 »

Hallo,

wir hatten auch erst den Saft, dann das Granulat von neuraxpharm, das haben wir aufgelöst und mit Saft gemischt. War ok. War aber vor einem halben Jahr ca nicht lieferbar für eine ganze Weile. Das Granulat von Desitin fand er ganz gruselig, nun haben wir Tabletten. Die 500er sind recht groß, man kann sie aber auch teilen. Und wenn 250er erst einmal reichen - einen Versuch wäre es wert. Ggf. mit Schluckhilfe.
Na, aber nun habt ihr ja das Granulat, ich drücke die Daumen, dass sie es mag :)
Mama (´83, ASS sowie einige chronische Erkrankungen) von S. (1/11; Mikroduplikation 2q13, Epilepsie, Asperger-Autismus, PG 3, SBA mit GdB 70 und G B H), J. (7/12, V.a.ASS, Asthma nach RSV) und L. (11/17), kleiner süßer Kerl
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic101737.html

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