Autismus und gestörte Mutter-Kind-Beziehung

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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MonikaSi
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Beitragvon MonikaSi » 14.11.2016, 14:18

Hallo miteinander,

aus aktuellem Anlass interessiert mich jetzt mal eure Haltung/Verhaltensweise(n) zu dem Thema " wenn die Fachleute genau wissen, was das eigene Kind braucht "
Es sei an der Stelle erwähnt, dass sie das Kind ein Mal für 45 Minuten gesehen hat. Diese Therapeutin meint, mein Sohn sei hochgradig verhaltensauffällig, und er bräuchte dringend Hilfe. NIEMAND sonst ist dieser Meinung. Und die Autismustherapeutin meines Sohnes ist entschieden dagegen, weil mein Sohn ihrer Meinung nach schon am Limit ist. Die besagte Dame ruft täglich an, weil sie mich dazu bringen will, eine zweite Verordnung beim Kinderarzt zu besorgen.Mein Sohn hat gerade erst mit der Physiotherapie begonnen ( noch eine fremde Person). Ich wüsste gern, wie Ihr damit kooperieren würdet.

LG, Bettina
Hallo Bettina,

nett lächeln und sagen, dass die behandelnde!!! Autismustherapeutin es nicht wünscht, wenn sich andere, nicht behandelnde Therapeuten, ins Therapiekonzept einmischen. Und dann unschuldig fragen, ob sie es denn gerne sehen würde, wenn sich Außenstehende in ihre Arbeit einmischen.
Und dann auf die gute Zusammenarbeit und die tollen Fortschritte Deines Kindes hinweisen und dannn noch anfügen, dass Du das wirklich sehr gute Verhältnis zwischen Deinem Kind und der Autismustherapeutin auf keinen Fall gefährdet sehen willst, nur weil Du jetzt als Mutter, entgegen der Meinung der Autismustherapeutin, eine weitere Therapie beginnst. Wie auch immer, Du findes bestimmt noch weitere Argumente, wie Du dieser Dame so ordentlich einheizen kannst und dabei immer das Wohl Deines Kindes im Auge hast. Schlag sie mit Ihren eigenenn Waffen. Schwalle sie zu, wie wichtig Dir das Wohl Deines Kindes ist und wie toll es ist, dass es die Therapien bekommt, die es gerade benötigt. Und frage sie, ob sie nicht auch der Meinung ist, dass Kinder Kinder sein sollen und auch Zeit zum Spielen brauchen. Bla, bla, bla,... :twisted:

LG
Kind 1: ASS, ADHS, Migräne, Neurodermitis
Kind 2: ASS, ADHS, Sprachstörung
Kind 3: ASS, Sprachstörung, Motorische Probleme

Bettina C.
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Beitragvon Bettina C. » 14.11.2016, 14:45

Hallo miteinander,

@Monika: Das habe ich ihr bereits genau so am Telefon gesagt. Sie lachte, und meinte " Sie habe die beste Methode, mit der sie noch alle geknackt hat " :shock: Ich sagte ihr, dass wir keinerlei zusätzliche Therapien möchten. Am nächsten Tag schrieb sie in das Miteilungsheft " Sie möchte umgehend die Kontaktdaten der Therapeutin haben, da es ja wohl einen Klärungsbedarf gäbe"
DAS meine ich, wenn ich sage, damit kann ich NICHT kooperieren. Und wenn diese Dame nun gefragt würde, hieße es ja nicht, dass mein Sohn versorgt ist, sondern es würde heißen " Mutter lehnt die notwendige Hilfe ab. " Das sind einfach Leute, die so beseelt von der Idee sind andere heilen zu wollen/können. Und an der Stelle immer die Fassung/Höflichkeit zu bewahren ist für mich eine irre Anstrengung.

Deshalb finde ich es auch völlig legitim, das Forum einfach auch mal dafür zu nutzen, sich und seine Gefühle rauszulassen, und nicht schon wieder in eine Korsage gepfercht zu werden, die einem die Luft zum Atmen nimmt. Die wird einem ohnehin genommen, wenn man ständig mit solchen Leuten konfrontiert wird. In meinem/unserem Fall ist es ja ach so, dass ich immer noch unter der Beobachtung des Staates stehe, und derart schnell unter DRuck gesetzt werden kann, wenn ich nicht aufpasse. Jedes Wort kann mir im Munde umgedreht werden.
Deshalb, lasst mich ab und an mal Dampf ablassen :)

LG, Bettina
Betty, Asperger - Autistin & B., *2005, HFA F.84.0,Teilleistungsstörung/Koordination, Einschränkung der Visuomotorik, Dysdiadochokinese, stark eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis. Und das tollste Kind :-)

Vicki
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Beitragvon Vicki » 14.11.2016, 16:13

Hallo Bettina,

wir stehen quasi auch unter "Beobachtung des Staates"!
Aber hört sich das nicht schlimm an!!!
Da hat so etwas von ehemaliger DDR, oder?

Man lebt immer irgendwie mit Angst, also ich kann das nie so ganz abstellen.

Gruss Vicki

Hallo miteinander,

@Monika: Das habe ich ihr bereits genau so am Telefon gesagt. Sie lachte, und meinte " Sie habe die beste Methode, mit der sie noch alle geknackt hat " :shock: Ich sagte ihr, dass wir keinerlei zusätzliche Therapien möchten. Am nächsten Tag schrieb sie in das Miteilungsheft " Sie möchte umgehend die Kontaktdaten der Therapeutin haben, da es ja wohl einen Klärungsbedarf gäbe"
DAS meine ich, wenn ich sage, damit kann ich NICHT kooperieren. Und wenn diese Dame nun gefragt würde, hieße es ja nicht, dass mein Sohn versorgt ist, sondern es würde heißen " Mutter lehnt die notwendige Hilfe ab. " Das sind einfach Leute, die so beseelt von der Idee sind andere heilen zu wollen/können. Und an der Stelle immer die Fassung/Höflichkeit zu bewahren ist für mich eine irre Anstrengung.

Deshalb finde ich es auch völlig legitim, das Forum einfach auch mal dafür zu nutzen, sich und seine Gefühle rauszulassen, und nicht schon wieder in eine Korsage gepfercht zu werden, die einem die Luft zum Atmen nimmt. Die wird einem ohnehin genommen, wenn man ständig mit solchen Leuten konfrontiert wird. In meinem/unserem Fall ist es ja ach so, dass ich immer noch unter der Beobachtung des Staates stehe, und derart schnell unter DRuck gesetzt werden kann, wenn ich nicht aufpasse. Jedes Wort kann mir im Munde umgedreht werden.
Deshalb, lasst mich ab und an mal Dampf ablassen :)

LG, Bettina

Chaosmarie
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Beitragvon Chaosmarie » 15.11.2016, 08:43

Hallo Bettina,

wir stehen quasi auch unter "Beobachtung des Staates"!
Aber hört sich das nicht schlimm an!!!
Da hat so etwas von ehemaliger DDR, oder?

Man lebt immer irgendwie mit Angst, also ich kann das nie so ganz abstellen.

Gruss Vicki

Im nahen Osten wird unser Lieblingsamt auch gelegentlich Familienstasi genannt.

@Bettina: Euch tagtäglich telefonisch zu belatschen grenzt schon an Stalking. Zunächst würde ich die Nummer der Fachfrau sperren, oder falls Du so ein altmodisches Telefon hast wie wir, öfter einen Anrufbeantworter laufen lassen. Wer etwas von uns will, kann das schriftlich formulieren. Es wäre gut, wenn die Fachfrau auch etwas über ihre Methodik schriftlich geben könnte. 'Alle Kinder knacken' kann kein therapeutischer oder pädagogischer Ansatz sein. Je nach dem, wo sie arbeitet, könnten sich auch ihre Vorgesetzten dafür interessieren, wie sie mit ihren Klienten umspringt.

Ist die Fachfrau in einer ernst zu nehmenden Position hilft am ehesten eine Stellungnahme des KJP, oder eventuell des Kinderarztes, Überzeugungsarbeit zu leisten: Man kann ein Kind auch mit Therapien überversorgen. Auf keinen Fall dürfen die Institutionen den Eindruck gewinnen, dass es Euch an Kooperationsbereitschaft mangelt, klar. Besser ist es, immer wieder klar zu stellen, dass Ihr bereit seid, jede notwendige (!) Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Und bitte, bitte, schreib Dein Buch  8)

lg

Marie
"Scheffin" *2006 gesund und topfit, hochbegabt
"Prinzesschen" *2007 fröhliche und charmante Kannerautistin
"kleiner Bruder" *2011 gesund, quietschfidel, Verdacht auf Hochbegabung.

Was glaubt Ihr, was hier los wäre, wenn noch mehr Leute wüssten, was hier los ist!

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Beitragvon Regina Regenbogen » 15.11.2016, 09:43

'Alle Kinder knacken' kann kein therapeutischer oder pädagogischer Ansatz sein.
Zumal der Begriff "knacken" impliziert, das hier von "brechen" die Rede ist. Und solche Methoden gehören wohl eher in ein Bootcamp. :?
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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Beitragvon lilli227 » 15.11.2016, 12:27

Hallo miteinander,

@Monika: Das habe ich ihr bereits genau so am Telefon gesagt. Sie lachte, und meinte " Sie habe die beste Methode, mit der sie noch alle geknackt hat " :shock: Ich sagte ihr, dass wir keinerlei zusätzliche Therapien möchten. Am nächsten Tag schrieb sie in das Miteilungsheft " Sie möchte umgehend die Kontaktdaten der Therapeutin haben, da es ja wohl einen Klärungsbedarf gäbe"
DAS meine ich, wenn ich sage, damit kann ich NICHT kooperieren. Und wenn diese Dame nun gefragt würde, hieße es ja nicht, dass mein Sohn versorgt ist, sondern es würde heißen " Mutter lehnt die notwendige Hilfe ab. " Das sind einfach Leute, die so beseelt von der Idee sind andere heilen zu wollen/können. Und an der Stelle immer die Fassung/Höflichkeit zu bewahren ist für mich eine irre Anstrengung.

Deshalb finde ich es auch völlig legitim, das Forum einfach auch mal dafür zu nutzen, sich und seine Gefühle rauszulassen, und nicht schon wieder in eine Korsage gepfercht zu werden, die einem die Luft zum Atmen nimmt. Die wird einem ohnehin genommen, wenn man ständig mit solchen Leuten konfrontiert wird. In meinem/unserem Fall ist es ja ach so, dass ich immer noch unter der Beobachtung des Staates stehe, und derart schnell unter DRuck gesetzt werden kann, wenn ich nicht aufpasse. Jedes Wort kann mir im Munde umgedreht werden.
Deshalb, lasst mich ab und an mal Dampf ablassen :)

LG, Bettina
Wie kommt die gute Frau denn überhaupt an euch ran? Über die Schule (weil du schreibst sie trägt es im Mitteilungsheft ein)?
Je nach dem welchen Einfluss sie natürlich nehmen kann würde ich das händeln. Wenn sie an keine offizielle Stelle gebunden ist, muss sie ja deine Entscheidung akzeptieren.
Wenn das von einer Stelle aus kommt, würde ich sehen wie ich es anders regeln kann. Evtl kann die Autismustherapeutin das ja auch für euch klären.

LG
________________________
Sohn 09 -- Asperger und ADHS
Tochter 13

Bettina C.
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Beitragvon Bettina C. » 15.11.2016, 12:52

Hallo miteinander,

dann bringe ich kurz etwas Licht ins Dunkel :) Ja, die Therapeutin ist an der Schule angestellt, und somit sehr nah an uns dran. Anderenfalls hätte ich kein Problem, sie zu eliminieren, sprich, mich nicht mehr auf ihre Anrufe zu melden.

@Regina & Marie : Ihre Wortwahl hat mich innerlich zusammen zucken lassen. Auch wenn sie damit wahrscheinlich NUR zum Ausdruck bringen will, wie GUT sie das alles kann, blieb bei mir dieses " Knacken " ziemlich negativ hängen. Ich habe das auch der Therapeutin meines Sohnes gesagt, die sagte, sie sei neulich bei einer Fortbildung gewesen, die lautete " Die Macht der Sprache. " Ich habe einfach ein Problem mit der Haltung, die ich daran knüpfe. Wie ist jemand drauf, der es sich zur Aufgabe macht, Kinder zu knacken ? Die Leiterin der Therapieabteilung ( die meinen Sohn sooo auffällig findet ), sagte mir, dass Frau XY genau die RICHTIGE DAFÜR SEI :shock: Sie sprach davon, meinem Sohn HELFEN zu wollen ANZUKOMMEN. Mein Sohn sagte mir, als ich ihn fragte, ob er dabei Hilfe brauche " Ich BIN angekommen " :) Kann ein Kind nach fünf Jahren der Katastrophen etwas schöneres sagen ?

LG, Bettina
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Lija
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Beitragvon Lija » 17.11.2016, 12:15

Hallo nochmal,

weil es auch zum Thema passt, mal eine allgemeine Frage:

Was soll eigentlich der Begriff "Interaktionsstörung" zwischen Eltern und Kind aussagen?
Was beinhaltet das, in welchem Zusammenhang wird er verwendet und warum überhaupt?
Ist ja ein fester Begriff in der KJP...

Danke und lieben Gruß
Mutter eines ganz besonderen Kindes

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Beitragvon Regina Regenbogen » 17.11.2016, 12:47

Was soll eigentlich der Begriff "Interaktionsstörung" zwischen Eltern und Kind aussagen?
Als man das bei unserem älteren Sohn damals in den Vorbericht reingeschrieben hat (SPZ), habe ich das gegooglet. Hat mir nicht gefallen, deshalb habe ich es einfach mal ignoriert. Im abschließenden Bericht war dann keine Rede mehr davon.

Grob erklärt
Interaktionsstörungen - Allgemein

Die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, aber auch zwischen Pädagogen und Kindern ist häufig aufgrund der ADHS-typischen Verhaltensweisen der Betroffenen deutlich beeinträchtigt.

Typischerweise überwiegen negative Interaktionen zwischen der Bezugsperson und den von ADHS Betroffenen. Bezugspersonen fühlen sich häufig gezwungen, das Kind oder den Jugendlichen permanent zu ermahnen, Regeln und Grenzen zu formulieren sowie negative Sanktionen auszusprechen. Das Kind oder der Jugendliche erlebt dies als eine permanente Zurückweisung und reagiert darauf meist mit noch stärkeren Auffälligkeiten. Diesem Teufelskreis der gestörten Interaktionen zu entweichen, ist für die Bezugspersonen eine sehr große Herausforderung.
Quelle
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

Bettina C.
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Beitragvon Bettina C. » 17.11.2016, 13:04

Hallo miteinander,

Hier mal ein Update : Ich habe Lunte gerochen, und lag mal wieder richtig. Ich habe gestern das Gespräch mit dem Physiotherapeuten gesucht, und folgendes kam dabei zu Tage : Er findet meinen Sohn extrem schwierig im Umgang (was ich mir schon gedacht habe), und ist auch nicht so der Fachmann für Autismus. Er ist der Meinung, dass es meinem Sohn gar nichts bringt, die Stunden fortzusetzen, weil er " eh keinen Bock hat. " Ich bin ganz ruhig geblieben, sagte nur, dass es evtl. einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist, zusätzlich zur Schule & Autismustherapie weitere Termine zu vereinbaren. Wir haben uns geeinigt, eine lange Pause zu machen, was natürlich dann auch für Frau " Ich knacke sie alle " gilt. Wir können alle gut damit leben, und gut is :) Was ich super fand war, dass der Therapeut zuvor noch die Lehrerin meines Sohnes gefragt hat, was sie dazu meint. Sie sagte, dass sie denke, dass es 1.zu viel ist und 2. einfach zu nah.
Erledigt :)

@Dina: Ich finde schon, dass das alles zum Thema passt. Denn es geht unterschwellig immer darum " was wir Mütter angeblich für einen Mist machen" Denn auf ADHS kann doch bei ihm nicht abgestellt werden. Das hat er doch gar nicht, oder ?
Der Satz klingt für mich so, dass es zwischen Dir & deinem Sohn nicht stimmt. Die Beziehung nicht okay ist.

@Vickie: Mein Anwalt sagte mir bei Eröffnung der Gerichtsverhandlung " Ab jetzt haben Sie keinerlei Rechte mehr, alles obliegt dem Staat " Und ja, man kann es nicht ganz abschütteln, so sehr man sich bemüht. Ich lebe seit dem Tag der Einschulung in Angst ( aus verschiedenen Gründen, immer mein Kind betreffend ), und das wird erst aufhören, wenn die Akte vor meinen Augen geschlossen wird.

LG, Bettina
Betty, Asperger - Autistin & B., *2005, HFA F.84.0,Teilleistungsstörung/Koordination, Einschränkung der Visuomotorik, Dysdiadochokinese, stark eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis. Und das tollste Kind :-)


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