Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

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MamaEmiljan
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Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon MamaEmiljan » 18.11.2019, 20:47

Ein erneutes Hallo in die Runde,

Ich habe meinen Sohn hier erstmalig im März 2019 vorgestellt und möchte euch nochmal anhand einer detaillierten Beschreibung um Hilfe bitten. Ich habe hier so viele herzensgute Experten getroffen...vielleicht kann einer helfen, was wir noch testen können :-).

Mein Sohn ist 3,5 Jahre - entwicklungsverzögert und hat Probleme mit der Warnehmung. Wir haben keine Diagnose. Viele Untersuchungen...keine Ergebnisse. MRT, EEG, Augen, Bera und eine autismusdiagnostik. Alles ohne Befund. Wir machen seir 12 Monaten Ergo mit erstaunlichen Fortschritten in allen Bereichen. Er hat fü2 2 h in eine Integrationskraft in der Kita. Logo und reiten und sind gut aufgestellt.

Die größten Probleme hat mein Sohn in der Kita. Er ist dort ohne Bezugsperson orientierungslos. Er findet nicht ins Spiel. Er verläuft sich in Räumen und braucht viel viel Sicherheit seitens der Erzieher. Wird er begleitet, macht er alles mit und ist super artig.

Laut Ergo auf jeden Fall auditiv auffällig - hören im Störschall schwierig. Fällt mir auch auf z.b. Indoorspielplätze.
Probleme mit der Handlungsplanung. Braucht länger zum generalisieren von Bewegungen. Aber wenn er sie hat, läufts :-).

Ich versuche mal sein Verhalten zu Hause mit uns zu beschreiben. Ich habe hier gefühlt alle Beiträge gelesen und erkenne ihn nirgends wieder. :roll:

- absolut elternbezogen - wir haben eine gute Bindung. Er fordert Kuscheleinheiten ein und lässt Nähe uneingeschränkt zu. Er schläft im Elternbett. Einschlafen mit kuscheln und kraulen. Er läuft uns draussen nicht weg. Geht auch an der Hand wenn man es möchte
- zeigt spontan auf Dinge, triangulärer Blickkontakt
- imitiert Körperstellungen - braucht aber länger eh es klick macht - winken, verstecken, popeln, finger ins ohr stecken - so kleinkindspiele halt - wie gross bist du etc.
- hat gutes Sprachverständnis, reagiert nicht nur auf Schlüsselwörter - kann wo wie was fragen beantworten mit zeigen oder Sprache, tiere, körperteile, Lebensmittel und so sind kein Problem- guter passiver Wortschatz, Aufforderungen werden verstanden und gerne ausgeführt
- antwortet mit ja und nein zielsicher
-kann nachsprechen wenn man ihn auffordert
- späte Sprachentwicklung, setzt Sprache aber zur Kommunikation sein "mama malen, mama essen, mama trinken etc." - normale Sprachentwicklung, nur deutlich zu spät - Tiergeräusche, typische erste worte wie puppe, teddy etc.
-kann so tun als ob - spielt so tun als ob mit Puppen wie füttern etc. - spielt auch funktional etc.
- fordert wiederholungen ein
-normales Schmerzempfinden - sucht trost nach Verletzungen oder kommt und will einen kuss auf die stelle
- keine stereotypen
- keine wutausbrüche- normales trotzverhalten wenn es keine schoki gibt
-reagiert auf Verbote und hält sich dran
-guter esser und schläfer
-zieht sich weitestgehend alleine aus und tlw. an - hier merkt man aber die Probleme bei der Handlung, braucht Anleitung
-spielt sinngemäß allerdings eben Entwicklungsverzögert - keine fixierung
-keine routinen, keine Veränderungsangst
- gute Interaktion mit uns, sehr schüchtern fremden gegenüber, taut aber auch auf
-Blickkontakt in reizarmer Umgebung gut - bei zu viel wird es schwieriger - wirkt wie gesagt als ob er grade nicht filtern kann
-ist hypoton - tut sich schwer mit Laufrad etc. , klettert und rutscht aber eben vorsichtiger :-) läuft gerne und viel wobei es ihm bei Müdigkeit schwer fällt langsam zu laufen
- spielt gerne mit uns zusammen- geht auf vorschläge ein, spielt gegenseitig, kein bestimmter
-bringt mir sachen um sie zu zeigen
-normale Grundbedürfnisse wie essen und trinken
-kündigt an wenn er auf die Toilette muss
- versteht zusammenhänge

Kita und hier verstehe ich sie, sagen autist aufgrund seines Verhaltens dort. Unsere i kraft hat uns mal besucht- wahnsinn ganz anderes Kind.

Ergo, Ärzte, Psychologen- sagen niemals!

Ich empfinde ihn auch nicht als autistisch, habe aber natürlich keinen vergleich.
Bei der pädaudiologie sind wir wegen avws auf tobe ohren gestoßen. Wird so früh nicht getestet.

Wir haben quasi hypotonie (aber nicht doll ausgeprägt), entwicklungsverzögert aber durch ergo schnell lernend, dyspraxie - er braucht länger um Bewegungen zu erlernen und warnehmungsprobleme bei lautstärke.

Wo kann ich noch hin? Ideen? Gibt es hier Eltern mit leichter betroffenen Kindern die sich hier wiederfinden? Was kann es sein?

Liebe Grüsse

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Alexandra2014
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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon Alexandra2014 » 18.11.2019, 21:06

Hallo,

das, was du beschreibst, kann schon auch durch eine AVWS hervorgerufen werden.
Ich weiß, es ist nicht gerade um die Ecke von Brandenburg aus. Aber im Bereich Diagnostik bei V.a. AVWS, vor allem bei sehr jungen Kindern, ist Frau Prof. Dr. med. Katrin Neumann in Bochum im St. Elisabeth Krankenhaus eine Koryphäe.
Sie hat in Zusammenarbeit mit weiteren Pädaudiologen einen Test zur Diagnostik von AVWS bei Kindergartenkindern entwickelt, da eine frühe Diagnose sehr wichtig ist.

Wenn, dann würde ich dort einen Termin machen, notfalls als langes Wochenende einplanen.
Wir haben uns dort wirklich wohl gefühlt. Man ist extrem bemüht, dem Kind zu helfen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Gruß
Alex

Hier die Kontaktdaten:

St. Elisabeth-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
Bleichstraße 16
44787 Bochum

Telefon 0234 612464
info@klinikum-bochum.de
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

JohannaG
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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon JohannaG » 18.11.2019, 22:33

Hallo,

du beschreibst mein jüngstes Kind. Die war / ist ganz ähnlich.
Bei ihr schiebe ich alles auf die Frühgeburt... und es scheint auch nicht untypisch zu sein für Frühchen.

Autistin ist sie ziemlich sicher nicht. Aber in der großen weiten Welt doch ziemlich schnell ziemlich überfordert.

Was man tun kann....? Bei uns wohl vor allem: Viel Geduld haben ;-). Sie kommt voran, sie entwickelt sich, sie lernt - wird auch vermutlich mal ihren eigenen Weg gehen können - aber halt deutlich langsamer als andere.

War euer Kleiner Frühchen?

LG Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung

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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon melly210 » 18.11.2019, 23:01

Hallo :-) Ich finde meinen Sohn da sehr wohl wieder. Er ist jetzt 4,5 und hat eine SI-Störung (Wahrnehmungsstörung der sensorischen Integration). Besonders visuell und in der Körperwahrnehmung hat er Probleme, und leicht hypoton ist er auch. Wie dein Sohn lernt er sehr, sehr schnell bei der Ergo. Unsere Ergo sagt immer sie arbeitet so gern mit ihm weil sie recht selten Kinder hat die so schnell aufholen wie er, und das macht ihr natürlich auch Spaß wenn sie sieht daß ihre Arbeit was bringt. Körperkontakt mag meiner nicht gern, und sprachlich ist er nicht/kaum verzögert. Die Grammatik passt noch nicht zu 100 %, aber er wurde von 2 Logopäden, einer Sonderkindergärtnerin und einer Kinderpsychologin als sprachlich altersgerecht beurteilt, quatscht schöne lange Sätze mit sehr großem Wortschatz, erzählt super, fantasievoll und in der richtigen Reihenfolge etc. Dafür hat er aber eben visuell seine Schwächen. Puzzlen hat er erst mit über 4 gelernt, dh deutlich verzögert. Muster nachlegen etc ist immer noch extrem schwierig für ihn, Bauen mit Duplo und Lego ist auch Schwerarbeit. Handlungsdyspraxie beim an/auszeihen etc kenne ich auch, aber wie du sagst, wenn er es hat, hat er es. Feinmotorik ist grottig. Blickkontakt wie bei euch wenn es reizarm ist gut, wenn er viele Reize zu verarbeiten hat wird es deutlich schwieriger. Regeln und Veränderungen sind egal. Er geht in einen ganz normalen Regelkindergarten, allerdings einen bekannt guten. Im ersten Jahr hat er sich in manchen Situationen noch schwer getan, aber er hat sich sehr gut eingelebt. Jetzt gibt es absolut keine Probleme mehr, er fühlt sich super geborgen dort, hat Freunde und geht sehr gerne hin. Sozial (mit den anderen Kindern) hatte er nie Probleme. Ich würde eher ausschließen, daß er Autist ist, wie gesagt mit den anderen Kindern gab und gibt es keine Probleme, er hat keine Probleme ihre Signale richtig zu deuten, auch nicht wenn er die Kinder nicht kennt.

Also sagen wir, worin genau sich die Wahrnehmungsstörung äussert unterscheidet sich, aber unsere Söhne haben schon viele Gemeinsamkeiten. Zu der Frage ob er Autist ist: hat er denn Probleme die Signale anderer Menschen zu lesen bzw zu interpretieren ? Überhaupt bei Kindern ? Eckt er da oft an ? Weil, das wäre ansich das Kernsymptom von Autismus. Wenn nicht, ist er sehr wahrscheinlich auch kein Autist. Der ganze Rest den du beschriebst, das sind einfach Symptome einer Si- Störung. Autisten haben oft auch SI-Störungen, aber weit nicht alle, und natürlich gibt es auch jede Menge Leute die eine SI-Störung haben ohne Autisten zu sein.

Und zum Kindergarten: wie ist das dort, sind das abgeschlossene Gruppen in einem Gruppenraum oder haben die ein offenes Konzept und alle dürfen überall hin ? Meiner ist in einem klassischen Kindergarten mit geschlossenen Gruppen. Ich denke das tut ihm sehr gut und gibt ihm Sicherheit. Dadurch sind es immer die gleichen Kinder und auch (meist) die gleichen Erzieher, und auch immer derselbe Raum. Daß deiner wenn er eine auditive Wahrnehmungsstörung hat im Kindergarten schon alleine wegen dem Lärmpegel sehr gefordert ist, finde ich auch verständlich. Daß die übrigens so früh nur ungern getestet wird, liegt übrigens auch darran, daß sich da bis zum Schulalter auch noch viel tun kann, genau wie generell bei diesen Wahrnehmungsgeschichten. Die Kinder sind noch jung, und teilweise reift das Nervensystem einfach in einem gewissen Umfang nach.

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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon Regina Regenbogen » 19.11.2019, 06:45

Mein Sohn ist 3,5 Jahre - entwicklungsverzögert und hat Probleme mit der Warnehmung. Wir haben keine Diagnose. Viele Untersuchungen...keine Ergebnisse. MRT, EEG, Augen, Bera und eine autismusdiagnostik. Alles ohne Befund.
Vielleicht solltet ihr euer Kind noch bei einem Pädaudiologen vorstellen.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon Silvia & Iris » 19.11.2019, 07:05

Hallo,

ja, ich würde dir auch einen Termin bei einer Pädaudiologin empfehlen - allerdings - eine Diagnose erstellt diese meist erst mit dem 5. Geburtstag, da die Testung meist nicht vorher aussagekräftig genug ist. - Aber eine Verdachtsdiagnose darf sie sicherlich erstellen...

http://www.dgpp.de/Profi/Sources/FragAVWS.pdf

Hier der allgemeine Fragebogen - Falls du schon jetzt mehr als die Hälfte der Fragen mit "trifft auf mein Kind zu" - wird auch die Pädaudiologin die richtige Adresse sein.

Ich hoffe, ich kann dir damit helfen!
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon Sheila0505 » 19.11.2019, 08:29

Hi, also bei deinen Beschreibungen tendiere ich auch zur Pädaudiologie - aber da seid ihr ja schon gewesen.
Also entweder würde ich dann auch (wie Alex empfiehlt) eine weitere Strecke in Kauf nehmen natürlich nur falls möglich - und Frau Dr. Neumann (Google einfach mal, da findest du was über Frau Dr Neumann) konsultieren - Wartezeit einkalkuliert würdet ihr da zeitlich sicherlich gut hinkommen, da ab 4 J...

...ODER aber halt weiter fördern (ihr seid ja gut aufgestellt) und zu einem späteren Zeitpunkt erneut zur Pädaudio gehen.
Logopädie könnte ggf auch schon unterstützen, wenn sie im Störschall Probleme sieht.

Bei unserem Sohn unterstützt hier bei diesem Schwerpunkt ausschließlich die Logo - mit Audiva Testbatterie und Audiolog zum Beispiel.


Ich hatte nicht das Gefühl beim Lesen, dass bei euch irgendwas total dringend bzw eilig wäre. Im Großen und Ganzen scheint euer Kleiner viel Potential zu haben und in einigen oder gar vielen Bereichen entwickelt er sich ja richtig toll bis sogar großartig.

LG Sheila
Zuletzt geändert von Sheila0505 am 19.11.2019, 08:35, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon Alexandra2014 » 19.11.2019, 08:33

Mein Sohn ist 3,5 Jahre - entwicklungsverzögert und hat Probleme mit der Warnehmung. Wir haben keine Diagnose. Viele Untersuchungen...keine Ergebnisse. MRT, EEG, Augen, Bera und eine autismusdiagnostik. Alles ohne Befund.
Vielleicht solltet ihr euer Kind noch bei einem Pädaudiologen vorstellen.
Sie schrieb bereits, dass sie beim Pädaudiologen waren.

„ Bei der pädaudiologie sind wir wegen avws auf tobe ohren gestoßen. Wird so früh nicht getestet.“

Diese Erfahrung haben wir auch gemacht. Deswegen empfahl ich ihr die Pädaudiologie in Bochum.
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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon Claudia&Co » 19.11.2019, 10:03

Hallo,

ich finde auch unseren Sohn in deinen Beschreibungen wieder. Er hat auch eine ausgeprägte AVWS und eine SI-Problematik. Hatten das Glück, dass in Köln schon mit 4,2 Jahren getestet wurde und somit früh der Weg klar war.

LG

Claudia
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R. (90),
P. (02) Lactoseintoleranz,
Nic (05) SES,KISS, ADHS,AVWS, Wahrnehmungsstörung, SI, entwicklungsverzögert, PG 3, LRS und
M. (07) Hypospadie, VSD

"Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen" Pearl S. Buck

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Re: Diagnostikwahnsinn und 10 unterschiedliche Meinungen

Beitragvon MamaEmiljan » 19.11.2019, 10:22

Vielen Dank für eure ganzen Antworten und für dir Bestätigung des Gefühls die Pädaudiologie weiter zu verfolgen.
Ich werde mich nach Bochum wenden.

@ johanna: Unser Sohn war kein Frühchen. Eine termingerechte Geburt, allerdings mit Komplikationen und Saugglocke.

@ Sylvia: ja ich kann so ziemlich alle Fragen ausserhalb eines zweier Gesprächs mit ja beantworten bzw. Trifft zu.

@sheila: ja er lernt unglaublich schnell und ist ein cleverer süsser engel :-) allerdings tut er mir in der Kita unglaublich leid. :-(

@melly: wir haben ein offenes Konzept, leider. Damals wussten wir noch nichts von seinen Problemen. Das gewusel und alles offen macht es ihm nicht einfacher.
Ich habe aber ein ungutes Gefühl bei einem wechsel. Er ist so gut angekommen und geht gerne in die kita. Die erzieher sind so liebevoll unsere i kraft ist ein traum.

Liebe grüsse

Lisa


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