Schulprobleme

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

Moderator: Moderatorengruppe

Forumsregeln
SandraV
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 462
Registriert: 03.10.2007, 19:43
Wohnort: NRW

Schulprobleme

Beitragvon SandraV » 03.05.2019, 13:08

Hallo,

ich brauche dringend ein paar Ratschläge bzgl unserer Schulproblematik.

Das Problem ist eigentlich schon lange da, aber es spitzt sich immer mehr zu.

Meine Tochter (u.a. Diagnose Ass) geht sehr ungern in die Schule. Der Schulstoff ist kein Problem, aber das ganze soziale.
Versuche Dinge mit der Schule zu klären und zu erklären sind bislang immer gescheitert. Man sieht dort die Problematik nicht, da sie in der Schule sehr stark kompensiert.

Zu Hause kann sie dann nicht mehr und die "Ausbrüche" sind teilweise wirklich schlimm.
Sowohl verbal als auch das autoaggressive Verhalten.

Seit Anfang des Jahres hat sie nun zusätzlich immer wieder Kopfschmerzen und ich muss sie sehr oft früher von der Schule abholen.

Wir waren auch mehrere Wochen in einer Klinik, dort wurde die gesicherte Diagnose Epilepsie gestellt und sie wird gerade eingestellt.
Dort ist man auch der Meinung das die Schule für sie eine große Belastung darstellt.

Nun hat die Schule ja wieder angefangen und die Kopfschmerzen nehmen wieder zu, zusätzlich die Äußerungen nicht mehr zur Schule zu wollen und die Autoaggressionen nehmen auch wieder zu.

Die Schule ist mittlerweile mehr als genervt und will eine Lösung. So würde das nicht weitergehen.


Was kann ich nun machen?

Egal wo ich um Hilfe bitte heisst es sie braucht dringend wieder Autismustherapie.
Nun reagiert das JA aber überhaupt nicht.
Ich bekomme noch nicht mal eine Ablehnung meines Antrages.

Das gleiche mit dem I Helfer.

Die Leitung des JA vertritt die Auffassung das die Mitarbeiter alle korrekt handeln.

Anwalt einschalten und klagen löst das Problem auch nicht auf die Schnelle.

Schulzeitverkürzung?

Komplett zu Hause lassen?

Wo würde ich so etwas beantragen?

Letztendlich bleibt die Problematik ja aber bestehen und sie kann ja nicht Ewigkeiten zu Hause bleiben.

Ich weiss gerade echt nicht mehr weiter.

LG Sandra

Werbung
 
Anna-Nina
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 273
Registriert: 09.12.2017, 20:26

Re: Schulprobleme

Beitragvon Anna-Nina » 03.05.2019, 13:31

Hallo Sandra,
ich weiß jetzt nicht wie alt deine Tochter ist.

Ich finde Zuhause lassen immer schwierig, weil Langeweile ja auch ein problematischer Zustand ist/sein kann.

Habt ihr mal drüber nachgedacht, auf eine Schule für körperliche motorische Entwicklung zu wechseln. Meine Tochter hat jetzt dort hin gewechselt und wird nach Regellehrplan dort unterrichtet.(Theoretisch kann sie dort bis zur Mittleren Reife bleiben - wenn sie das schaffen würde). Sie ist zwar nicht direkt autistisch aber mM hat sie deutliche authistische Züge (womöglich würde sie auch eine Diagnose bekommen - wenn ich es mal abklären lasse). Sie hat eine heftige Epilepsie und diese ist die Eintrittskarte für KM-Schule.
An unserer Schule wird nach einem speziellen authismusgerechten Verfahren unterrichtet. (Was das genau bedeutet weiß ich nicht - wir sind erst seit 8 Wochen dort und ich konnte noch nicht viele Fragen an die Lehrer stellen.)

Was ich aber merke, E. ist seitdem viel ausgeglichener und entspannter. Sie hat jetzt nur noch 6 Kinder in der Klasse. Gerade für Kinder die sich im sozialen Bereich schwer tun, ist das denke ich schon sehr hilfreich.

Mich selber hat es soviel überwindung gekostet diese Entscheidung zu treffen - wir haben es auch zuerst mit Integrationshelfer probiert. Schlussendlich denke ich aber es war richtig. Hauptsache meine Tochter ist glücklich und es geht ihr gut.
Ich kam irgendwann einfach zu dem Entschluss, dass man einem schwerkranken Kind nicht zumuten kann täglich Höchstleistung in einer Regelschule zu bringen. Sie muss sehr starke Medikamente nehmen und es gibt Tage da ist sie einfach plötzlich total erschöpft. Für solche Situationen haben sie an der jetztigen Schule extra Ruheräume mit Bett - dort können die Kinder sich dann ausruhen. Die Lehrer sind einfach geschult und haben ein Auge auf ihrer Schüler - an der Regelschule wurde sie dann einfach mitgeschleift den ganzen Tag. Einmal hab ich sie abgeholt, da hat sie nicht mal mehr ein Wort gesprochen und ist sofort im Auto eingeschlafen - musste aber den ganzen Ausflug mit laufen mit den anderen. Das hat mich schon sehr ins Zweifeln gebracht.

Wir haben auch das Glück, das unsere Schule eine Private Schule ist, die sehr gut ausgestattet ist.

Vielleicht ist das für euch auch eine Lösung.

Liebe Grüße
Anna

SandraV
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 462
Registriert: 03.10.2007, 19:43
Wohnort: NRW

Re: Schulprobleme

Beitragvon SandraV » 03.05.2019, 14:03

Hallo Anna,

Meine Tochter ist 9.
Im Sommer steht sowieso ein Schulwechsel an.
Allerdings ist noch nicht geklärt auf welche Schule sie gehen wird.

Die Privatschule die wir gerne hätten ist teuer und weiter weg.

Über eine KM Schule müsste ich mich mal schlau machen.
Aber ich meine da ist nur ein Hauptschulabschluss möglich.
Ich weiss auch nicht welche Einschränkungen die Kinder dort haben müssen und ob die auch Autisten nehmen oder ob da die Zuweisung zu sozial/emotional erfolgt.

Ich weiss nur das es so jetzt gerade nicht mehr weitergeht.



LG Sandra

Benutzeravatar
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 13793
Registriert: 24.10.2011, 10:36

Beitragvon Engrid » 03.05.2019, 16:17

Hallo,

nur am Rande:
Nun reagiert das JA aber überhaupt nicht.
Ich bekomme noch nicht mal eine Ablehnung meines Antrages.

Das gleiche mit dem I Helfer.

Das JA merkt grade, dass Du zögerst, Deine Rechte einzufordern bzw nicht recht weißt, wie‘s geht.
Ändere das zügig, sonst etabliert sich das beim JA als erfolgreiche Kostenspartaktik (zb bei Übernahme Schulgeld).

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

ninona
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 51
Registriert: 17.09.2017, 21:12

Re: Schulprobleme

Beitragvon ninona » 03.05.2019, 16:32

Hallo Sandra,

es gibt nie „die“ Lösung, ich kann die Gesamtsituation und die Möglichkeiten nicht beurteilen, nur aus eigener ( leidvoller ;-) Erfahrung ein paar Denkansätze beitragen:

Ist es eine Ganztagsschule?
Habt ihr jemanden dazu geholt der sich mit dem Thema Autismus auskennt (Psychologin, Schulbehörde, Therapeuten, Arzt)?

Die Schulzeitverkürzung würde der Arzt/ die Ärztin verordnen.

Eine bestehende Epilepsie und eine medikamentöse Neueinstellung macht völlig platt (habe ich mir sagen lassen, selbst keine Erfahrung).

Besteht die Möglichkeit, dass Du sie Zuhause lässt, wenn Überforderungsanzeichen sichtbar werden (nur, wenn du sicher bist, dass sie danach wieder in die Schule geht... !)
Ist sie kognitiv sehr fit, dann sollte genügend Input in der Schule vorhanden sein, andernfalls macht Schule für einige ASS Kinder nämlich keinen Sinn.

Im Zweifel, es sind nur noch sehr wenige Wochen, arbeite dich nicht an der alten Schule ab. Könnt ihr Zuhause lernen?

Viel wichtiger scheint mir zu sein, dass man guckt, wie die Beschulung nach den Ferien weiter geht.
Dann sollte aber die medikamentöse Neueinstellung abgeschlossen sein. Das wird für sie vermutlich sonst viel zu viel.
Hole dir einen Autismusbeauftragten der Schulbehörde mit ins Boot, oder frage dort an ob die eine Fachstelle haben, die Dir Möglichkeiten aufzeigen.
Rede mit der Klinik, ist sie dort beschult worden?
Hat sie Nachteilsausgleiche?
Akzeptiert sie eine Schulbegleitung die für sie mit an der Reizreduzierung arbeiten kann, mit ihr raus gehen etc.

Bei freier Schulwahl, nimm Kontakt zu den in Frage kommenden Schulen auf.
Guck ob Erfahrungen mit ASS vorhanden sind.
Wähle möglichst keinen Ganztag, ggf. kleinere übersichtliche Schulen.
Nimm Gymnasien nicht von vornherein raus, wenn das Potential grundsätzlich da ist.

NRW ist ja auch speziell, da müssten sich die Kenner zu Wort melden.

Das Jugendamt wird nur auf einen konkreten schriftlichen Antrag auf z.B. Schulbegleitung, oder Autismustherapie reagieren, am besten mit ärztlicher Stellungnahme.

Ach, auch wenn kompakt formuliert, es sind nur Ideen !
Viele Grüße
ninona

Anna-Nina
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 273
Registriert: 09.12.2017, 20:26

Re: Schulprobleme

Beitragvon Anna-Nina » 03.05.2019, 19:12

Also bei uns werden dort ganz sicher Authisten genommen, wenn sie zusätzlich ein körperliche Erkrankung wie Epilepsie o.ä. haben. Sonst würden sie ja nicht für Authisten speziell ihren Unterricht machen.

Die Schule wird bei uns vom Amt bezahlt, da wir ja Anspruch auf diesen Förderschwerpunkt haben. Bei uns war es auch so, dass die Grundschule uns in den Bereich Sozial-Emotional zuweisen wollte. Ich hab dann einfach den Kontakt zur KM Schule aufgneommen, weil mir die Ärzte das so geraten hattem.

Bei unserer KM Schule hier in BW ist definitiv Realschulabschluss möglich.

Ich würde einfach mal mit der KM - Schule telefonieren und mich informieren. Bei mir war es so, dass die dann dass alles an sich gerissen haben und die anderen keine Chance mehr hatten. Fand das am Anfang sehr seltsam, weil sie sich sogar über das Schulamt hinweggesetzt haben - und es dann Berechtigter weise auch zu Unmut kam -und ich etwas verwirrt war wegen dem Chaos.
Aber jetzt bin ich total happy. Sonst wäre E. auf Lernen oder Sozial-Emotional gelandet. Damit wäre ich glaube ich nicht so glücklich gewesen. Und sie auch nicht ganz richtig. Sie fällt nämlich jetzt auch nicht mehr emotional aus der Rolle, weil sie einfach einen ruhigeren Alltag hat.

LG

Emma5
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 32
Registriert: 03.04.2019, 16:51

Re: Schulprobleme

Beitragvon Emma5 » 03.05.2019, 21:10

Hallo Sandra,

meine Tochter hat auch Epilepsie und auch diese ständigen Kopfschmerzen. Daher kann ich deine Sorgen sehr gut verstehen.
In der Schule ist es echt laut, da werden die Kopfschmerzen natürlich verstärkt.

Meiner Erfahrung nach, reduzieren sich die Kopfschmerzen sobald sie medikamentös eingestellt ist. Das soziale wird sich wahrscheinlich dann auch wieder verbessern. Ich weiß nicht, wie es mit dem sozialen Verhalten bei ihr vorher war. Hat sie gerne mit anderen Kindern gespielt? Hatte sie vorher Probleme mit vielen Kindern?
Bei meiner Tochter hat es mit 5 Jahren angefangen. Sie war vorher ein sehr beliebtes Mädchen im Kindergarten, hat sich ständig verabredet und hatte viele Freundinnen. Mit Beginn der Epilepsie hat sie dann bis zum Schuleintritt (2 Jahre) alle Freundinnen verloren, hatte niemanden mehr zum spielen. Wir hatten Zeiten gehabt, in denen sie noch nicht mal mit ihrer jüngeren Schwester gespielt hat und die zwei sind schon immer wie beste Freundinnen gewesen. Schule ging auch nicht. Die Schülerbetreuung musste ich nach 2 Monaten abbrechen und hab sie dann schließlich auch ganz abgemeldet. Eine Zeitlang waren die Kopfschmerzen so stark, da habe ich mich jeden zweiten Tag gefragt, ob ich mit ihr in die Notfallaufnahme ins Krankenhaus fahren soll.
Im November 2018 haben wir dann wegen den starken Nebenwirkungen von Petnidan auf Lamotrigin umgestellt. In den letzten 4 Wochen merken wir langsam eine Besserung. Sie spielt wieder mit anderen Kindern und die Kopfschmerzen sind nicht mehr so stark wie vorher, aber trotzdem unser täglicher Begleiter. Ein normales Leben insbesondere Schulleben ist damit momentan immer noch nicht möglich.

Vielleicht ist es bei deiner Tochter auch wegen der Epilepsie und es wird nach erfolgreicher Einstellung der Medis wieder besser. Meine wollte auch mit den Kopfschmerzen nicht in die Schule. Allerdings haben wir auch eine sehr liebe Lehrerin, mit der ich mindestens einmal die Woche spreche und die sich auch sehr um meine Tochter bemüht. Gegen die Lautstärke bekommen die Kinder in der Klasse meiner Tochter Ohrhörer. Meine Tochter nutzt diese sehr gerne. Aber auch die anderen Kindern nutzen diese gerne.

Ich hoffe für euch, dass ihr mit der Einstellung der Medis mehr Glück habt als wir und das richtige Medikament schnell findet.

Liebe Grüße
Emma
Tochter 7 Jahre mit Absence Epilepsie (Lamotrigin und Petnidan)

SandraV
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 462
Registriert: 03.10.2007, 19:43
Wohnort: NRW

Re: Schulprobleme

Beitragvon SandraV » 04.05.2019, 17:07

Hallo,

danke für eure Antworten.

Anträge beim JA sind schon lange alle gestellt, aber wie gesagt, es passiert nichts.

Sowohl Autismusbeauftragte und diverse Ärzte empfehlen dringend I Helfer bzw kleine Klassen.
Entweder liest das JA die Berichte nicht oder es ist denen egal, wovon ich mittlerweile ausgehe.

Momentan geht sie eh nur bis Mittags in die Schule, was aber jetzt wohl auch schon zuviel ist.
Würde die Privatschule finanziert dann müsste sie auch nur bis Mittags gehen, ansonsten bleibt nur eine Gesamtschule mit grossen Klassen, Nachmittagsunterricht und ohne I Helfer ( da das JA ja nichts bewilligt).

In der Klinik wurde sie beschult und kam dort auch zurecht (sie hat für sich alleine gearbeitet), allerdings war die Klasse auch sehr klein und sie hatte nur 1h Unterricht pro Tag.

Das ich die jetzige Schule nicht ändere weiss ich. Ich muss halt nur einen Weg finden wie sie die letzten paar Wochen überstehen kann.
Ganz zu Hause lassen wäre theoretisch möglich, aber organisatorisch nicht so einfach.
Und ich müsste ja ständig Material von der Schule bekommen.

Weiss jemand von euch ob bei Anträgen an das JA die Genehmigungsfiktion nach 3 Monaten greift?
Ich hab nur Par. 42a VwVfG gefunden, bin mir aber nicht sicher ob der gilt.

Ich kann jetzt nur hoffen das zumindest die Kopfschmerzen besser werden wenn das Medikament vollständig eindosiert ist.

Ansonsten muss ich mich wohl nach einem Anwalt für Verwaltungsrecht umschauen und hoffen das der nicht allzu teuer ist.
Andere Möglichkeiten sehe ich mittlerweile nicht mehr, denn das JA reagiert ja mittlerweile gar nicht mehr.

LG Sandra

Anna-Nina
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 273
Registriert: 09.12.2017, 20:26

Re: Schulprobleme

Beitragvon Anna-Nina » 04.05.2019, 18:03

Hallo Sandra,
nur noch so nebenbei als Info. Falls ihr irgendwann nochmal die Medis wechseln sollt - Valproat wirkt super gegen Kopfschmerzen - ich nehme es u.a. zur Migräne Profylaxe das wirkt bei mir schon mit nur 150-0-150 bei 70 kg super zuverlässig. Ich hatte sonst bestimmt 3-5 Tage die Woche heftige Migräne. (Zum vergelich: meine Tochter nimmt bei 27 kg 450-0-450. Auch auf die Psyche wirkt Valproat ausgleichend und stabilisierend. Meiner Tochter geht es seitdem richtig gut.

Das viel mir nur noch so zum Thema Kopfschmerzen ein. Lamotrigin wirkt nicht gegen Kopfschmerzen - das hab ich auch schon genommen - da musste ich dann zusätzlich einen Betablocker gegen die Migräne schlucken.

Euch alles Gute!

Werbung
 
Vicki
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 555
Registriert: 25.02.2015, 10:35

Re: Schulprobleme

Beitragvon Vicki » 06.05.2019, 14:35

Hallo Sandra,
hast Du schon eimal über eine Fernschule nachgedacht? Die Web-Individualschule in Bochum ist super.

Allerdings muss Deine Tochter da eine Dauerkrankschreibung haben oder von der Schulpflicht befreit sein.

Die Kosten kann man beim Jugendamt beantragen, was daraus wird? Hmm, ja das liegt immer am Amt.

Aber eine Privatschule ist ja viel teurer, wäre natürlich auch eine Möglichkeit, wenn sie gut ist.

Das mit dem Jugenamt geht so gar nicht. Im würde SOFORT einen Anwalt einschalten, sonst machen die mit Dir was sie wollen.

Gruss Vicki


Zurück zu „Krankheitsbilder - Autismus“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste