Übelkeit und Erbrechen vor Aufregung oder Sorgen

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MelaniemitD
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Übelkeit und Erbrechen vor Aufregung oder Sorgen

Beitragvon MelaniemitD » 09.09.2014, 22:30

Hallo,
Bin neu hier und brauche dringend Ratschläge.
wir haben seit Januar die Diagnose dass D. Autist ist. Er ist 10 Jahre alt. Er hat die Diagnose ASS sei aber lt. Ärztin KEIN Asperger sonder ein. Mix aus atypischem Autismus und HF? D. Hat später mit sprechen begonnen, hatte Logopädie, sprachförderung USW. D. Spricht gut. Er hat Ausserdem ADS und bekommt sehr gering dosiert Medikinet.

Er geht in die Regelschule.
da es Schwierigkeiten gibt den Unterrichtsstoff mitzubekommen, bezahlen wir jede Woche zusätzlich zum schulischen Förderunterricht Nachhilfe in Deutsch und Mathe. Wenn er keine Mittagschicht hat, muss er nachmittags in die Ganztagsbetreuung bis um 16:00 Uhr. Das ist ca 3x pro Woche. Dort möchte er überhaupt nicht hin.

zum Schuljahresende hin wurde ihm wohl alles zuviel. Er hatte vor den Ferien morgendliche Übelkeit und Erbrechen, das ging Fast 3 Wochen, dann war er 1 Woche zum durchchecken mit mir im Krankenhaus. Ergebnis: er sei gesund (organisch).

Nun waren wir bei seiner Ärztin, sie hat uns Tropfen gegen psychosomatische Übelkeit mitgegeben, die kann er nun bei Bedarf morgens erhalten.

Nun war es in den Ferien so, dass es ihm auch wenn er sich auf eine anstehende Aktivität z.b. Besuch in der Wilhelma, freute, Es ihm wieder vorher stundenlang übel war und er Erbrochen hat. also ist es wohl durch Positive oder negative Aufregung verursacht. Genauso als ich nach meinem Urlaub wieder zur Arbeit musste, da sagte er auch er sei so traurig dass ich gehen muss.

Nun wissen wir nicht, wie es mit der Schule weitergehen soll. er ist durch die ganzen Förderunterrichte dort und die Privaten Förderstunden (professionelle Lehrer die das nebenher machen) wohl überfordert, obwohl er sehr gern dort hin geht. ihm wurde wohl das alles zuviel.
Im Moment können wir es uns garnicht vorstellen, dass er nächste Woche wieder normal zur Schule gehen kann. Jetzt geht es ihm morgens oft übel, teilweise erbricht er, so gestern erst wieder da er mal 1 Tag zur Oma zur Betreuung war.
Schule: Er würde dort vermutlich wieder wie vor den Ferien mit Übelkeit dorthin gehen und traurig sein, dass er hin muss obwohl er sich schlecht fühlt, mir blutet das Herz, aber ich kann ihn doch nicht wochenlang Zuhause behalten? dort würde er irgendwann vor der großen Pause spucken und wir müssten ihn dann wieder abholen kommen.so kann es doch nicht weiter gehen?

WIr sind beide berufstätig, mein Mann durch schwerbehinderung nur 50%, Dadurch muss ich 80 %arbeiten, aber das Geld reicht hinten und vorne nicht, zumal ich zusätzlich über 300€ pro Monat für die private Nachhilfe bezahlen muss.

Mein Mann versucht jetzt seine Arbeitszeit auf nur nachmittags zu verlegen. Er muss dann auch wieder (fast täglich, außer sein großer Bruderschaft daheim)

In die Ganztagsbetreuung, was ihm gar nicht gefällt weil er sich dort nicht wohl fühlt. Er sagt oft er möchte dort nicht hin, jammert. Manchmal weint er weil andere Kinder mittags heim dürfen und er nicht. Zu viele Kinder in einem Raum, es ist laut, usw.
Aber es geht nicht anders, wir haben sonst niemand der ihn betreuen kann.

Was können wir weiter machen? Am besten wäre für. Ihn Unterricht in ganz kleinenGruppen, am besten Einzelunterricht aber wie und wo kann man das beantragen?

Habe jetzt überlegt, für ihn doch einen SBA zu beantragen. Die 10 krankheitstage, die mir für. Ihn pro Kalenderjahr zustehen sind schon voll, von der Krankenkasse gibt es auch nur 65% vom Lohn, unbezahlter Urlaub können wir uns nicht leisten.

Ich weiß gerade weder ein noch aus. Am liebsten würde ich nur für ihn zuhause bleiben, aber das geht finanziell nicht.
Mir geht es dadurch sehr schlecht dass ich nicht nachmittags wenigstens zuhause bin, nicht mal da kann ich es ihm erleichtern. psychisch macht mich das so fertig.

Lg, melanie

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Frauke Britta
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Beitragvon Frauke Britta » 10.09.2014, 08:35

Hallo Melanie,

ich kann das sehr gut verstehen!!!!!!!

Dein Sohn ist völlig überfordert, so sehe ich das.

Kannst Du über das Jugendamt oder Sozialamt ( bei uns ist es das Jugendamt) Erziehungshilfe beantragen?
So habe ich es gemacht. Mein Sohn bekommt jetzt eine Integrationskraft mit in die Schule, die ihm viele Dinge erklärt, die er eben nicht versteht.
Vielleicht liegt es ja bei Deinem Sohn auch daran nicht den Stoff nicht zu verstehen sondern generell was anders erklärt zu bekommen wie andere.

Wenn das klappen würde, bräuchtest Du das viele Geld für Nachhilfe nicht mehr ausgeben.
Die Integrationskraft kommt aus einer Einrichtung, wo sich die Kinder einmal die Woche direkt nach der Schule treffen, dort gemeinsam essen, etwas schönes unternehmen ( Bogen schießen, schwimmen gehen, sogar Skifreizeit fahren) und um 16.30 uhr wird mein Sohn von der "Hilfe" Dipl. Pädag. heim gefahren.
Bezahlt wird das vom Jugendamt und wird als bestimmte Art der Therapie gewertet.

Die Gruppen dort sind sehr klein. Max. 6 Kinder.
Durch das ersprate Geld kannst Du vielleicht auch im Job kürzer treten und hättest somit auch weniger Stress und "Bauchweh".

Vielleicht hilft Dir das weiter.

Liebe Grüße
Frauke-Britta
ALLES WIRD GUT

Sohn 11 Jahre Asperger, Rheuma, ADHS, V.a. Autoimmun-Enzephalitis.....
Zwillingsbruder 2003er Motzbeutel sonst unauffällig, Schwester 13 Jahre Asthma, außer der Pupertät eher unauffällig

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Beitragvon C.E.M.Alma » 10.09.2014, 10:27

Hallo Melanie,

erst einmal: herzlich willkommen hier in diesem tollen Forum :hand:

Tja, bei meiner Tochter (AS, Diagnose im Alter von 15J.) war es ähnlich, allerdings "nur" Übelkeit, Schwindel, Bauchschmerzen GsD ohne Erbrechen.

Du könntest tatsächlich über das Jugendamt für Deinen Sohn Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII (NICHT: Erziehungshilfe!) beantragen.
(im 35a SGB VIII ist die Ausgestaltung, sind die Leistungen etc. beispielsweise über 53, 54 SGB XII geregelt. http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__35a.html

Kannst Du über das Jugendamt oder Sozialamt ( bei uns ist es das Jugendamt) Erziehungshilfe beantragen?
...Erziehungshilfe nach § 27 SGB VIII : hier ist die Familie anspruchssberechtigt! Das bedeutet, dass ihr als Eltern Hilfen zur Erziehung bekommt, um mit den Anforderungen der Erziehung der Kinder "klar" zu kommen.
Kann sinnvoll sein.

Allerdings benötigt Dein Sohn Hilfe zur Teilhabe und Hilfe zur angemessenen Schulbildung und da greift der § 35a SGB VIII. Hier wäre Dein Sohn die anspruchsberechtigte Person!

Nachmittagsbetreuung kann eine Leistung der Eingliederungshilfe nach §§ 53, 54 SGB XII i.V.m § 55 SGB IX (Teilhabe am gesellschaftlichen Leben). Sollte eine Person (Integrationshelfer , Schulbegleitung) nachmittags in der Zeit nach der Schule mit Deinem Sohn Hausaufgaben oder andere für die Schule wichtige Dinge machen, so wäre das sogar eine Leistung nach §§ 53, 54 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 SGB XII (Leistung für die Schule).

Schau mal hier: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... rungshilfe

Ich wünsche Dir jedenfalls einen schönen und informativen Austausch hier und viele gute Tipps ....
Hier sind viele kompetente Eltern und Betroffene unterwegs und von den Erfahrungen anderer kann man profitieren und eigene Erfahrungswerte weitergeben...
frage einfach :)

LG
C-Micha
Nr.1: ASS, 26+, xx, Studentin
Nr.2: NT, 23+, xx, Studentin
Nr.3: NT, "big brother", xy, kein Student mehr ;), arbeitet :)

Die Menschen beurteilen die Dinge nach dem Erfolg. Jeder sieht, wie du zu sein scheinst, wenige fühlen heraus, wie du bist.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527) Quelle: »Das Buch vom Fürsten«

Lija
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Übelkeit und Erbrechen vor Aufregung oder Sorgen

Beitragvon Lija » 10.09.2014, 12:43

Hallo,

also ich würde euch spontan eine Förderschule empfehlen, wenn ich das so lese. Die passen sich der Geschwindigkeit der Kinder an und haben in der Regel auch sehr viel kleinere Klassen plus mehr Lehrer-Beaufsichtigung.
Oft sind das auch Ganztagsschulen,weiß nicht ob das immer der Fall ist, aber bei uns an der KB-Schule ist es zumindest so. Mein Sohn ist auch sehr sehr ängstlich und höchst sensibel, er fühlt sich da sehr gut aufgehoben. Deshalb wäre das jetzt mein Tipp....

LG
Mutter eines ganz besonderen Kindes

Bettina C.
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Beitragvon Bettina C. » 10.09.2014, 22:38

Hallo Melanie,

geht Dein Sohn noch in die Grundschule, oder bereits auf die weiterführende Schule ?
Ich bin auch der Meinung, dass dein Sohn heillos überfordert ist, und dringend eine adäquate Unterstützung benötigt. Ich denke ebenfalls an einen Integrationsassistenten. Meinem Sohn ging es ähnlich, zudem auch noch massive Schlafstörungen ( nur während der Schulzeit, in den Freien nicht ). Für mich war es ein Gefühl, als würde ich ihn morgens in ein Haifischbecken werfen :( Die Pausen waren für ihn wie ein Minenfeld, er wusste nie, wo er hintreten soll, wurde ständig in Konflikte involviert.
Das hat ALLES aufgehört, als er seine Schulhelfer bekam. Es gab zwar mit einer Helferin anfangs auch Probleme, die inzwischen behoben sind :) Mein Sohn sagte an den ersten Tag MIT Helfer " So macht Schule sogar ein beisschen Spaß "
Vorher wollte er nicht wirklich hin, ich habe ihn JEDEN Morgen wie ein Animateur motiviert, damit er überhaupt ging. Eine schlimme Zeit war das. Aber es wird besser, ganz sicher. Du solltest jetzt die Hilfen beantragen. Ich bin auch sicher, dass deinem Sohn die OGS viel zu viel ist. Kann er nicht nach der Schule zu Oma ?
Bei meinem Sohn ist an eine OGS Betreuung überhaupt nicht zu denken. Ich habe meinen Alltag/Leben darauf eingestellt. Wenn ich das nicht getan hätte, habe ich in Kürze ein depressives Kind, was ich weniger verantworten kann, als meine Arbeitszeit entsprechend zu verkürzen. Ich habe mehrere LV´s gekündigt, damit es eine Weile finanziell machbar ist :)

Grüße, Bettina
Betty, Asperger - Autistin & B., *2005, HFA F.84.0,Teilleistungsstörung/Koordination, Einschränkung der Visuomotorik, Dysdiadochokinese, stark eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis. Und das tollste Kind :-)

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Beitragvon Jenny66 » 11.09.2014, 08:18

Melanie, ich fühle mit Dir.
Bei unserer Tochter ist es auch so, allerdings ohne Erbrechen (aber das hatten wir ganz früher auch schon, sogar auch mit Fieber).

Bei uns ist es so, dass unsere Tochter eine Förderschule besucht und nicht mehr wie sechs Stunden am Tag Unterricht hat, da es keine Ganztagsschule ist. Nachmittagsbetreuung haben wir auch nicht. Ich arbeite aber auch nur auf geringfügiger Basis, so dass ich morgens und nachmittags immer da bin. Finanziell sind wir deshalb schon seit Jahren auch eingeschränkt, können nicht in den Urlaub fahren, aber es geht so.

Heute morgen war es auch wieder ganz schlimm, weil heute für unsere Tochter der erste Schultag nach den langen Sommerferien ist.

Ich kann Dir keinen Rat geben, kann eigentlich nur bestätigen, dass unsere Tochter das, was Dein Sohn da schaffen muss, auch nicht schaffen würde. Diese Erkenntnis hilft euch jetzt auch nicht weiter, ich weiß.

Jenny66
Tochter, 1999 (sel. Mutismus + AS)

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Beitragvon Carlotta71 » 11.09.2014, 11:04

Ach ja...mein Sohn übergibt sich heute die ganze Zeit, sagt, er ist krank und kann nicht in die Schule (will seit Monaten nicht mehr zur Schule)...möchte aber PS3 spielen...toll oder?

Ich hasse es entscheiden zu müssen, ist das nun ein Infekt oder ist es die Psyche...da er den Kinderarzt abgelehnt hat und ich unter diesen Umständen die PS3 ablehne, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass er zur Schule gehen wird.

Und dieser Aufriss für 2h Schule.

Manchmal fühle ich mich, als hätte ich als Mutter versagt :-(

Was ich damit sagen wollte, ich verstehe dich ;-)

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Beitragvon MartinaM. » 11.09.2014, 14:03

Das geht mir heute noch so, als ältere reflektierte Autistin, Übelkeit, Schwindelgefühl, Erbrechen, Bauchkrämpfe bei Überlastung, meist mehrfach am Tag die Vorstufe (Übelkeit) und wenn ich nicht drauf achte verschlimmern sich die Symptome bis ich bei tagelanger Überlastung dann mit Fieber und/oder Krämpfen im Bett liege...

Für Kinder ist das besonders schlimm, die können noch nicht reflektiert damit umgehen, können auch nicht einschätzen, dass der Zustand kommt und geht, nicht dauerhaft ist, so schlimm sich das anfühlt, es vergeht auch wieder, aber der Druck sammelt sich an und das fühlt sich sehr unschön an und macht richtig krank, das ist körperlich, mglw psychosomatisch - aber das ist ja im Endzustand auch "Soma" =Körper, nur eben krankgemacht von Psyche nicht von Bakterien o.ä.

Ich versuche schon seit einiger Zeit, das genauer wahrzunehmen, wann es entsteht und wie ich damit umgehen kann, aber genaue Lokalisation des Problems ist schwierig, was ich aber bereits weiss ist, dass bewusste Entspannung hilfreich ist. zb autogenes Training.
"ach wie gut, dass ich dich gerettet habe, beinahe wärst du ertrunken" sagte der Affe und setzte den Fisch in den Baum.

me: F 84.5 AspergerAutismus

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Beitragvon Katrin & Co » 11.09.2014, 16:52

Hallo,
hier lief heute etwas sehr Ähnliches ab.
Junior hat eine Riesenangst vor dem Bunsenbrenner in Chemie, er ist der festen Überzeugung das Gas oder das Feuer werden ihn töten :shock: .
Für heute war in der 1. Stunde ein selbstständiges Experiment mit diesem Teil angekündigt und seit gestern geht hier schon rund.
Ihm ist schlecht, er friert ,hat Herz :shock: schmerzen und sieht auch so aus :? .
Er hat laut eigener Aussage während des Experimentes so gezittert, dass er den Brenner kaum bedienen konnte.
Er zittert und friert immer noch :cry:
Aber er muss dadurch,oder ?

Ich habe meine Arbeitszeit auch deutlich herunterfahren müssen, er schlief nachts nicht wenn ich morgens aus dem Haus musste, bevor er aufstehen müsste.
Die Hortbetreuung haben wir nach 6 Wochen (1.Klasse) abbrechen müssen, er war total überfordert.

Hier hilft Beständigkeit, ich bin ( krankheitsbedingt) seit über einem Jahr zu Hause, seit 4 Monaten hat er verinnerlicht , dass ich morgens da bin und schläft durch.
Wenn es irgendwie möglich wäre würde ich die nächsten Jahre nicht arbeiten zu gehen, aber ....

Mitfühlende Grüße,
Katrin
Wo Hoffnung ist verrücken Felsen,
wo Vertrauen ist trägt dich das Meer.
Wo Liebe ist wachsen Wunder.
(A.Schmitt)

Katrin mit Madame (2000) HFA,PTBS,Somatisierungs - und Trennungsstörungen,LI, FI,
Neurodermitis und
Junior(2000) HFA,Dyskalkulie,Aggressionsstörung,Wahrnehmungsverarbeitungsstörung,LI,FI

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Carlotta71
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Beitragvon Carlotta71 » 12.09.2014, 08:42

Ja ich denke auch, dass die Kids da durch müssen.
Ich habe gestern zum Sozialarbeiter gesagt, ich wüsste ja auch gerne, ob er nen Magen-Darm-Infekt hat oder psychisch bedingt sich übergibt. Daraufhin meinte der Sozialarbeiter, ob ich ihn denn, wenn es psychisch bedingt wäre, in die Schule schicken würde...immer diese Fangfragen...
Ich hätte ja sagen können, dass er sich den Eimer unter die Arme klemmen kann :roll:
Aber er tut mir schon leid, wenn ich ihn so leichenblass und halb krank in die Schule schicke...aber in die Klinik will er ja nicht :-(
Ich habe die Hoffnung, dass er durch Erfahrung die Angst verliert. Er muss doch irgendwann merken, dass ihm niemand was tut :(


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