Keine Therapie in Sonderschule

Zum Teil unterscheiden sich die rechtlichen und organisatorischen Strukturen zwischen Deutschland und den verschiedenen Nachbarländern erheblich. Hier in dieser Rubrik sammeln wir alle landesspezifischen Infos.

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charlotte_lichtenauer
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Beitrag von charlotte_lichtenauer »

hallo ihr alle,
jetzt meldet sich mal ein alter hase........aber ich muss euch enttäuschen, es sieht wirklich schlecht aus, besonders in NÖ, wo ich beheimatet bin (leider). ich möchte euch ermutigen, sucht nach gesetzen und tut euch zusammen, fordert alles ein, was euren kindern guttut. die behörden haben immer den standöunkt, nur das zun zu müssen, was halt unbedingt sein muss. unser system ist so. wenn man bedenkt, dass deutschland von der EU eine rüge bekommen hat, weil es "sonderschulen" gibt.........in österreich sind wir noch so weit hinten und NÖ ist sowieso ein "heilpädagogisches entwicklungsland" wie ein OÖ sonderpädagoge es formuliert hat.
mir kommt vor, ihr "jungen" habt mehr mut, als ich hatte (ich bin jetzt 42 und unsere katja ist 19 jahre alt). aber die vielen erlebnisse mit den behörden haben mich wirklich wachsen lassen.
mein mann hat die bürgerinitiative http://www.daheim-statt-heim.at gegründet. für unsere tochter wurde uns immer nur ein heimplatz angeboten. wir wollen aber unsere katja nicht verkommen lassen und fordern eine finanzierung einer betreuung daheim.
wir haben katja rund um die uhr bei uns zuhause und lediglich eine tagesmutter als entlastung. es gibt in unserer nähe nur "aufbewahrungsstätten", aber keine stellen mit adäquater pflegerischer kompetenz oder geschultes heilpädagogisches personal. da ist uns die sicherheit zuhause lieber. (physiotherapeutin kommt ins haus und einmal wöchentlich fahren wir zum "snoezelen")

canada - mein traumland, wir wollten mal dorthin, da eine ganz liebe befreundete familie dort wohnt (calgary - didsbury). wie kann man von dort in unser schreckliches österreich (sozial gesehen) siedeln wollen? :)

ich könnt ein buch schreiben........wir haben momentan zwei klagen am verfassungsgericht laufen. wir sind so gespannt, wie das ausgeht.

tschüss bis ein anderesmal.

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BirgitW
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Beitrag von BirgitW »

Hallo Charlotte,

ich find eure Initiative ganz ganz toll, und werd sie unterschreiben, und an meine Freunde und Verwandte weiterleiten. Ich hoff, ihr bekommt so noch ein paar Unterschriften!!!!!!!!! Wieviel Unterschriften braucht ihr denn eigentlich, ich hab da leider keine Ahnung zu dem Thema...

Wenn ich denke: wenn man meine Oma ins Heim gesteckt haette, dann waer sie innerhalb von 2 Wochen verstorben. Ich weiss das, denn sie musste mal wegen einer OP ins Krankenhaus, als sie 89 Jahre alt war. Nach der OP war sie nicht ganz sich selbst, und bildete sich fix ein, sie waer in einem Heim. Ihr Gesundheitszustand ging auf eine rapide Talfahrt, bis ihre Toechter sich entschlossen, sie "auf eigene Verantwortung" aus dem Krankenhaus zu nehmen. Kaum daheim, gings ihr wieder blendend.

Liebe Gruesse und bitte bleibt am Ball, es ist toll was ihr da macht! :icon_thumleft:
Birgit
Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; Autismusspektrumsstörung diagnostiziert 2012, vermutet schon lange vorher), Julian (*2004, gesund), Florian (*2008, gesund) und Elisabeth (*2012, gesund)

neni
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Beitrag von neni »

charlotte_lichtenauer hat geschrieben:........wir haben momentan zwei klagen am verfassungsgericht laufen. wir sind so gespannt, wie das ausgeht.
hallo Charlotte,

es würde mich interessieren, was für Klagen da laufen.
Wegen finanzierung der 24St-Pflege daheim?

lg
neni

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lichtenauer_gerhard
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Beitrag von lichtenauer_gerhard »

neni hat geschrieben:
charlotte_lichtenauer hat geschrieben:........wir haben momentan zwei klagen am verfassungsgericht laufen. wir sind so gespannt, wie das ausgeht.
hallo Charlotte,

es würde mich interessieren, was für Klagen da laufen.
Wegen finanzierung der 24St-Pflege daheim?

lg
neni
Hallo Neni,
unsere "Geschichte" hat die Packelei zwischen einer stationären Behinderten- WG und den Behörden ins Rollen gebracht. Diese reichte so weit, unsere Katja ungesetzlich und in Abstimmung mit Landes- Aufsichtsbehörde und finanzierendem Sozial-Fonds fristlos rauszuwerfen. Wir hatten sachlich und fachlich kompetent gesundheits- schädigende und gefährdende Pflege- Betreungs- und Strukturmängel aufgezeigt und unsere gesetzlich verankerten Rechte eingefordert.
Die Folge ist ein inzwischen zweijähriger Spießrutenlauf durch die Abgründe österreichischer Verhinderungspolitik.
Ja die Verfassungsklagen haben mit der 24h-Pflege zuhause zu tun, die Zusammenhänge sind aber zu komplex um sie hier darzulegen.
Wir haben "Eure Geschichte" mit Theo gefunden, unsere Katja ist nur zwei Wochen älter. Ich glaube wir haben uns viel zu erzählen, deshalb alles weitere per Mail.
Liebe Grüße, Gerhard & Charlotte mit Katja
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lichtenauer_gerhard
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Beitrag von lichtenauer_gerhard »

Hallo BirgitW,
danke, dass du die Initiative unterstützt und auch weiterträgst (auch aus Canada) - das ist das Wichtigste, die exponentielle Multiplikation!

Der postoperative Verfall, den du von eurer Oma beschreibst, war vermutlich ein Vorgang, der mit Hospitalisierung bzw. Deprivatisierung umschrieben wird. In diesem Alter geht das meist in kurzer Zeit tödlich aus. Aber über diese Form der "Euthanasie Light" darf nicht gesprochen werden, da fühlen sich viele Leute gekränkt. Ein äußerst anerkannter Pflegeexperte (Böhm) hat das im Vorjahr einmal plakativ thematisiert - es wurde ihm übel genommen, seitdem hört und liest man darüber nichts mehr, interessant ....

Bzgl. Zahl an Unterschriften ist das so, dass ab 10.000 Unterstützungen von Wahlberechtigten ein Volksbegehren eingeleitet werden könnte und ab 100.000 Unterschriften von Wahlberechtigten sich das Parlament des Themas annehmen muss. Was aber auch nicht viel heißen muß, ein Volksbegehren zwingt das Parlament nicht, Gesetze zu beschließen! Das Volksbegehren gegen Abfangjäger hatte 625.000 Unterschriften, 80% der Österreicher lehnen den Ankauf nach wie vor ab und trotzdem wurde der Deal durchgezogen. Die selbe Aufforderung an die Nationalräte kann (auch ohne VB) durch einen Initiativantrag von 5 Abgeordneten (auch der Opposition) eingebracht werden. Ob so ein Gesetzesentwurf aber auf fruchtbaren Boden fällt, hängt von der Bearbeitung des Bodens und von der Düngung ab ....

Ich bin überzeugt, dass auch mindestens 80% der Bevölkerung die Forderungen der Initiative unterstützen würden, wenn sich die Menschen über die Realitäten in unserem Pflegesystem informieren und damit auseinandersetzen, dass sie jederzeit Betroffene oder Mitbetroffene sein könnten.
Aber es kommt gar nicht auf die Zahl an, ein öffentlicher Denkprozess muß auf ganz breiter Ebene aller Gesellschaftsschichten in Gang kommen. Wie die Medien darauf reagieren werden (gebremst oder frei?) wird auch eine wesentliche Rolle spielen. Der Politik, die in dieser Frage derzeit äußerst fragwürdig ist, muß öffentlicher Druck gemacht werden, die wissen das auch schon. Das ist die Absicht ...

Liebe Grüße
Gerhard
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neni
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Beitrag von neni »

Hallo Gerhard,

danke für dein Mail, ich muss es noch genau lesen.

Schön , dass wir uns hier gefunden haben.

Ich habe mich die letzten Jahre in Sachen sog. "Wachkoma" uns SHT engagiert. Was mir sehr am Herzen liegt ist die Betreuung und Rehabilitation zu Hause. Ob dieses zu Hause, das Haus der Eltern ist oder eine eigene Wohnung (ev. auch mit 2-3 andere Betroffene) ist an und für sich gleich.

Dass stationiäre Betreuung nie diese Lebensqualität hat ist deine Meinung und meine. Aber es gibt genug Leute, die nicht dieses Organisationstalent :wink: haben oder nicht haben wollen.

Ein "Wachkoma"patient wie Theo kenne ich in Wien zuhause lebend nicht. Und ich bin im Vereinswesen seit über 10 Jahre. Alle Angehörige sind der Meinung, ihr Patient braucht "professionelle" Pflege und Ärzte im Haus.
Sie haben Angst? wollen die Verantwortung und die Arbeit nicht nehmen/machen?

Ich als die kleine neni habe da keine Stimme. Ich bin doch kein Herr Primarius und auch keine Dipl.Krankenschwester. Das einzige, was ich ernte (Symposien, Tagungen, Gespräche mit Politiker/KK-Beamte,...) sind "toll, wie sie das machen" "bewundernswert" oder "denken Sie mal an sich". Das ist wirklich nicht das, was ich hören will.
"Nichts über uns ohne uns"
Ja, wie oft habe ich das gesagt, geschrien. Fragt MICH doch, was ich brauche, was uns helfen könnte.

Ich sagte auch zu Kostenträgern, wenn wir eh so wenige sind -einzelne sog. Wachkomapatienten zuhause lebend- dann sehe ich kein Problem uns finanziell mehr zu unterstützen. Du weißt ja, dass dem Staat ein Bett in einer Wachkomastation 7.000.- bis 10.000 mon. kostet?

Ich würde nie in so einer Einrichtung leben wollen, warum soll ich das dann meinem Sohn zwingen? ich tue meine Arbeit gerne, wir haben dieses Leben akzeptiert und sind auch so glücklich. Ja, das gibt es und ich sage es. Jammern ist nicht mein Ding.

Ich sprenge jetzt das Thema dieses Threads  8)

Ich werde mich bei dir melden, ich habe deine E-Mail-Adresse jetzt.

Liebe Grüße aus Wien
neni
ps: @charlotte, danke für dein Eintrag im Blog. Wir verwenden selbstverständlich auch Rohzucker, Honig, Sanddorn...Sollte ich ergänzen :D

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Mariposa
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Beitrag von Mariposa »

Hallo an alle,
wollte nur mal wieder melden wie es bei uns ausschaut.
Louisa geht also in die Sonderschule/Sonderförderklasse und bekommt dort mehrmaös wöchentlich Ergo-und Physitherapien.
Wir haben jetzt auch (auf meine Anfrage hin  8) ) noch einen Stützlehrer zusätzlich für 6 Std in der WOche bekommen, der die Lehrer besonders bei graphomotorischen Übungen unterstützen soll.
Zusammendfassend also:
6 Kinder mit zwei Lehrern / 6Std Stützlehrer zusätzlich und Ergo-und Physio mehrmals wöchentlich in den Unterricht integriert.
AUsserdem werden unsere Kinder (5 aus Höchst und Gaissau) nun morgens abhgeholt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wir Mamas hatten gemeinsam bei den Gemeinden angesucht!

Momentan bin ich also ausser mit dem Stundenplan (4x nur bis 10h50, dafür 2x nachmittags Unterricht und 1x bis 11h40) recht zufrieden mit der Entwicklung. :D

Ich kann Euch nur raten : Fragen, beantragen, nerven, anrufen, schreiben.........

LG
Martina
Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. Defekte; fokale Anfälle/Sturzanfälle/Serien, Hemi li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07, VNS 12/2012-seither stabilere Epi-Situation, Verbesserung!

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Beitrag von BirgitW »

Hi Martina,

das ist echt super, freu mich fuer euch!!! Und das klingt eigentlich alles auch recht o.k.

Ich finds nur schade, dass sie in Oesterreich wirkliche Integration nicht auf die Reihe bekommen... Schade fuer euch, schade fuer die anderen Kinder und ganz besonders schade fuer unsere Gesellschaft. Denn die Schule und gemeinsames Lernen waere ein ganz ganz wichtiger Ansatz fuer Integration dann auch spaeter. Wenn ich Integration als Kind miterlebe, dann hab ich es auch als Erwachsener leichter mit einem Menschen mit Behinderung in meiner Firma umzugehen, weil "ich einfach weiss wie's laeuft".. Und da faellt mir noch ein, mir gefaellt "my child has special needs" sooo viel besser als "mein Kind hat eine Behinderung" oder noch viel schlimmer "mein Kind ist behindert"... aber das nur am Rande... :wink:

Liebe Gruesse,
Birgit
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Beitrag von Mariposa »

Hallo Birgit,
ja, ich finde es auch sehr schade, dass es mit der Integration bei uns nicht geklappt hat. V.a. weil das LAnd Voralberg so damit "prahlt" Vorreiter in Sachen Integration zu sein.
Ich hatte mir ja eine Heilpäd. Schule in der Nähe in der Schweiz angeschaut und die Direktorin fragte mich dann, warum ich mein Kind in eine Behindertenschule geben wolle, wenn bei uns doch Integration möglich sei! :?
Nur so viel dazu. Nach aussen hin gut dazstehen ist wohl leicht, aber an der Umsetzung hapert es.
Ich finde es auch ÄUSSERST merkwürdig, dass ein Stützlehrer in der Sonderschule eher genehmigt wird als bei einer Intergration in die Regelschule. :!:
Aber um hier beim Thema Therapien in der Sonderschule zu bleiben: Für uns ist es eine Erleichterung, denn nun muss ich nur noch 2x/Woche zu Therapien fahren -naja dafür fahre ich teileweise immer noch 6x zu Schule und zurück pro Tag. Aber schön, dass die Morgenfahrt jetzt wegfällt. Und Louisa ist mords-stolz alleine Bus zu fahren!!!! (auch wenn es nur ein Sharan ist!)
LG
Martina
Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. Defekte; fokale Anfälle/Sturzanfälle/Serien, Hemi li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07, VNS 12/2012-seither stabilere Epi-Situation, Verbesserung!

Silvia & Iris
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Beitrag von Silvia & Iris »

Hallo an alle,
erinnert ihr euch noch an die Erstsituation die ich beschrieben habe? Inzwischen ist über diese Zustände auch in den Medien schon berichtet worden, leider habe ich es nicht gelesen. - Alle Kinder, wo es nur möglich war, sind aus der Schule entfernt worden, selbst mit dem Problem, dass einige gar kein Abschlußzeugnie erhalten haben. - Jetzt sind dort nur noch die Ärmsten der Armen, die Heimkinder!

Die mittelalterlichen Methoden (Strafweise in der Ecke stehen beim Direktor ist noch recht harmlos), das die Kinder die nicht selbst essen können das mitgebrachte Essen nicht bekommen...

Ich bin nur froh, dass wir doch noch etwas bestimmen dürfen und es keine Pflicht ist das Kind in die räumlich nächst gelegene Schule geben zu müssen!

Viele Grüße
Silvia & Iris
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, Tetraparese, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

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