nach künstlicher Beatmung keine Nahrung

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Leo2009
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nach künstlicher Beatmung keine Nahrung

Beitragvon Leo2009 » 25.01.2019, 19:12

Unsere Tochter wurde 3 Wochen künstlich beatmet.
Tubus im Rachen.
Jetzt ist sie wieder relativ Fit doch essen und trinken da verschluckt sie sich oft so das ich mich gar nicht mehr traue zu füttern.
Sie hatte vorher schon nur püriert gegessen und konnte nur aus der Nukelflasche trinken.
Die beatmung ist jetzt seit 6 Wochen ab. Kennt das jemand???
Mutti *01/1991
Leony *10/2009, Epilepsie, Kontrakturen, Hüftluxation bds, Mikrozephalie, Reflux, Infektanfällig. Abberation am 13 und X Chromosomen. Kann weder laufen noch sitzen....
Louis*05/2017 keine Auffälligkeiten

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PJL
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Beitragvon PJL » 26.01.2019, 11:22

Hallo,
ich kenne die Situation von meinem Vater, der war damals zwei Wochen im künstlichen Koma. Er bekam deswegen am Anfang nur weiche Nahrung, durfte nie alleine sein beim Essen. Uns wurde erklärt, dass aufgrund der Beatmung der Schluckmuskel schwächer geworden ist. Dieser muss wieder trainiert werden, notfalls mit Logopädie.
LG Petra

Leo2009
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Beitragvon Leo2009 » 26.01.2019, 17:37

Oh vielen Dank für die Antwort.
Ja und ich habe da sie sich halt so verschluckt und hustet Angst das was in die Lunge geht ...
Hoffentlich wird es bald wieder.
Sind da eher flüssiges Essen gut oder schon breiig ?
Klar ohne Stücken. Doch kann sie mur ja nicht sagen was ihr besser ist...
LG
Mutti *01/1991
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NataschaSte
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Beitragvon NataschaSte » 26.01.2019, 17:57

Hallo,

Ich kann dir nur aus der Geriatrie sagen, bei Schluck Probleme ist flüssig absolut tabu, da wird flüssig eingedickt.

Meine Mutter bekam nach 4 Wochen intubiert 4 Wochen breikost und erst danach wurde auch die Flüssigkeit nicht mehr eingedickt. Sie hatte vorher überhaupt keine Probleme

Vielleicht kann dir eine Logopädin helfen.

Grüße
Natascha und Thaddäus, geb 12/15, atypischer Autismus

Ein guter Schulabschluss ist kein Indikator für Intelligenz, sondern von guter Anpassungsfähigkeit. - Gerald Hüther

PJL
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Beitragvon PJL » 26.01.2019, 19:00

Hallo nochmal,
stimmt, ich kann mich auch erinnern, dass mein Vater unbedingt eine Suppe wollte, sich aber schon beim ersten Löffel fürchterlich verschluckte, so dass die Schwester die gleich wieder wegbrachte. Joghurt und Brei gab´s dann...
Viel Glück
Petra

Caro22
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Beitragvon Caro22 » 27.01.2019, 09:15

Hallo,

Lasse hat auch grosse Probleme mit dem Schlucken flüssiger Nahrung.
Wir nutzen "Nutilis Andickpulver" , damit kann man das Essen / Trinken bis zur gewünschten Konsistenz andicken. Egal ob warm oder kalt. Schmeckt nach nix :D

LG Caro
Caro mit Lasse 06/2011: Frgb 26.SSW Tetraspastik, Hydrocephalus shuntversorgt, Epilepsie
"Man muss durch die Nacht wandern, wenn man die Morgenroete sehen will"


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