stark aufgeblähter Bauch, geringe Gewichtszunahme

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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josti
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stark aufgeblähter Bauch, geringe Gewichtszunahme

Beitragvon josti » 14.10.2017, 07:48

Guten Morgen,

vielleicht habt ihr für mich ein paar Ideen , Ratschläge. .

Mein Kleiner hat seit langem ein extrem aufgeblähtes Abdomen. Der Bauch ist dabei ganz weich, aber wirklich riesig. Im laufe des Tages nimmt der Umfang deutlich zu. Er hat keinerlei Beschwerden!
Zudem ist er recht klein, zart und leicht. Mit knapp zwei Jahren wiegt er nun 8,5 kg.
Zöliakie war im bluttest unauffällig, mukoviszidose im Schweißtest ebenso.
Übernächste Woche wird er gründlich geschallt.
Habt ihr Ideen woher dieser riiiiiesige Bauch kommen kann?

ich Danke euch, LG
Bub geb 2012, beidseits rebellische Klumpfüße pirani score 5.5, Frühkindliches Asthma- verwächst sich aktuell

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Brigitte 1953
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Beitragvon Brigitte 1953 » 14.10.2017, 08:45

Guten Morgen,

Ich würde eine genaue Untersuchung der Darmzotten machen lassen.Irgendwie hört es sich schon nach Zölliakie an irgendwie. Das kann bei einer Biopsie detaillierter fest gestellt werden.

Auf jeden Fall ist es sicher eine Quälerei für Dein Kindchen.

Alles Gute für Euch

Brigitte

sophied
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Beitragvon sophied » 14.10.2017, 09:36

Hallo,

Auch wenn der Bluttest unauffällig war, kann es Zölliakie oder Glutenintoleranz sein. Habt ihr denn schon eine Auslassdiät probiert? (Also die Lebensmittel für ein paar Wochen weglassen und schauen ob die Symptome weggehen) - bitte aber mim Arzt besprechen und nicht einfach selbst!

Es gibt auch noch andere Intoleranzen, wie Laktose, Fructose,... also vielleicht mal da schauen ob es nach gewissen Lebensmittel besonders stark ist.

Auch wenn dein Sohn keine Symptome zeigt, angenehm ist es sicher nicht.

Liebe Grüße Sophied
Still Syndrom mit neurologischen Komplikationen:
- Epilepsie, Polyneuropathie, Tetraparese, Dysphagie, hochgradige Sehbehinderung und Hörbehinderung neuerogene Blase und Darm, Osteoporose, Atemmuskelschwäche
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josti
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Beitragvon josti » 14.10.2017, 09:39

Gespräch und Untersuchung stehen übernächste Woche an.
Ja zöliakie ist auch der erste Gedanke wenn man ihn sieht, wie im lehrbuch :( Beschwerden hat er wirklich gar keine, null. Keine Blähungen, keine Verstopfung, kein Durchfall, keine schmerzen.
Einzig mit 6 Monaten hatte er blutigen schleimigen Stuhl, da wurde in der Klinik eben muko und zöliakie getestet.
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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 14.10.2017, 10:10

Hallo Josti,
die Symptome kenne ich von mir. Der Gastroenterloge war geschockt als er meinen Bauch nach Glutengenuss sah. Er wollte mir nämlich mitteilen, ich hätte eine schwere Essstörung. Der Darm war in der Biopsie zwar leicht verändet, aber auf keinen Fall Zöliakie. Als er mich sah: Essen Sie niemals mehr Gluten. Sie reagieren neurologisch auf Gluten! Leider hat Benes Geschichte die Diagnose zusätzlich bestätigt. Bei mir waren es also Opiode, die ich gebildet hatte, aber ich hatte auch anderen Autoantikörper, nur eben nicht typisch: Zöliakie.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Beitragvon josti » 15.10.2017, 10:34

Angie,
was wurde da dann an Blutwerten abgenommen um darauf zu kommen?

Liebe Grüße
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Beitragvon Henrymami » 15.10.2017, 19:24

Zöliakie o. M. Hirschsprung. Hirschsprung macht aber meist Verstopfung, je nach Ausprägung.
Tiefe Duodenalbiopsie bei magenspiegelung ist sicherer als gliadin Antikörper im Blut.
Oder wie oben schon gesagt testen, ob es mit glutenfreier Kost besser ist.
VG Nadine
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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 15.10.2017, 19:28

Hallo Josti,
die Autoantikörper wurden im Rahmen einer anderen Symptomatik gefunden, waren aber unspezifisch.
Der Gastro hatte mich nur vor und nach Glutengenuss gesehen - und empfahl dann dringend die Diät einzuhalten. Zur Erklärung: Ich wog mit 1,60 nur noch 43 kg, aber wurde, als ich notfallmäßig wegen Bauchschmerzen in die Klinik kam, vom Radiologen zum Frauenarzt weitergeleitet :shock: Zitat: Sie brauchen einen Ultraschall! Ich röntge keine hochschwangere Frau :shock:

LG
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Beitragvon Theodor1 » 15.10.2017, 20:29

Hallo,

bei uns waren es Clostridien, sie machten einen riesigen Blähbauch und eine schlechte Gewichtszunahme.

Viele Grüße
Theodor


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