Babynahrung Unterschiede?

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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Silvia & Iris
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Beitragvon Silvia & Iris » 23.10.2015, 10:42

... habe nun doch auch selber geschaut...
auch hier wird empfohlen - 6 Monate mind. zu stillen (voll), danach Beikost einzuführen...

auch hier wird das selbständige Sitzen des Babys erwähnt...

http://www.babycenter.de/a8700/ab-wann- ... brei-geben

natürlich kann - wenn stillen nicht möglich ist - gewisse Krankheiten (Zöliakie, Nahrungsmittelallergie) das Angebot dann anders ausschauen...

aber grundsätzlich stehen hier die mir vertrauten Richtlinien aufgelistet... :wink:
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 23.10.2015, 10:46

weiß nicht mehr, woher ich das hatte. Kinderarzt, Dortmunder Institut für Ernährung, Nachsorgehebamme, Hebamme bei Rückbildung - ich habe meine Kinder 2003, 2005, 2012 bekommen. Und schon Anfang 2012 hörte ich von Freundinnen, dass sich die Empfehlungen zur Allergieprävention geändert hätten. Hat mir übrigens auch die Uniklinik Bonn gesagt. Wobei ich mit denen nur über Gluten usw. gesprochen habe. Meine großen Kinder habe ich anders ernährt. Natürlich findet man im Internet verschiedene Meinungen.

Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 23.10.2015, 10:58

Hallo,
... habe nun doch auch selber geschaut...
auch hier wird empfohlen - 6 Monate mind. zu stillen (voll), danach Beikost einzuführen...

(...)

http://www.babycenter.de/a8700/ab-wann- ... brei-geben
es wäre doch schön, wenn dann - wenn schon Quellen und Links angegeben werden - wenigstens richtig zitiert wird.

Auf der Seite heißt es:
Am besten ist es, wenn Sie mit dem Einführen von Brei und Beikost warten, bis Ihr Kind fünf bis sechs Monate alt ist. Die Nationale Stillkommission empfiehlt, vier bis sechs Monate ausschließlich zu stillen.
Auf jeden Fall sollten Sie versuchen, nicht vor dem Abschluss des vierten Monats mit Beikost zu beginnen!
Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) empfiehlt als Maßnahme zur Vorbeugung der Entwicklung einer Zöliakie, glutenhaltige Beikost langsam und in kleinen Mengen einzuführen, auch schon zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat.
Gruß,
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Tanja2014
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Beitragvon Tanja2014 » 23.10.2015, 13:16

Das mit dem frei sitzen ist in erster Linie wichtig, wenn man Baby Lead Weaning/Fingerfood praktiziert, weil es da im liegen wegen verschlucken problematisch ist. Generell finde ich, sollte man sich bei diesen ganzen Altersangaben und Empfehlungen nicht an irgendwelchen Zahlen festbeißen. Ich habe nur zwei Kinder und schon bei denen war das Essverhalten so enorm unterschiedlich.... Meinen beiden war mit vier Monaten jegliche Form von Brei und fester Nahrung völlig Schnuppern. B. hat Brei konsequent verweigert (ich nehme an, weil er nach den Erfahrungen auf der Neo nicht wollte, dass jemand anderes ihm etwas in den Mund steckt), hat aber ab korrigiert 5 Monate mit Begeisterung Obststücke auf der Hand geknabbert. Der Wirbelwind war auch kein Breifan und wollte dann mit ca. 7 - 8 Monaten von einem Tag auf den anderen plötzlich immer bei uns mitessen.

Ich vertrete allerdings auch die Ansicht, dass Essen/Trinken nach Bedarf eine Kompetenz ist, die auch die Kleinsten Kinder schon selber haben und wo man sie auch selber "machen lassen" sollte.
Viele Grüße
Tanja
mit B. (*2012) - Extremfrühchen, spastische ICP beinbetont GMFCS Level 1
und Wirbelwind (*2013)

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Beitragvon LenchensMom » 23.10.2015, 13:29

Milasan Pre Milch war Testsieger und ist dazu noch günstig. Kann ich nur empfehlen.
Sanne *1978
Papa *1971
Lenchen * Juli 2013 (entwicklungsverzögert wegen pränatalem Schlaganfall oder Anämie, strukturelle Epi, die süßeste Maus überhaupt)
kleine Schwester * Juli 2015, ganz fit
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Annika1
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Beitragvon Annika1 » 23.10.2015, 13:49

Hallo
- interessant, wie die Meinungen zu Babynahrung divergieren! Wir haben auch mit Aptamil angefangen, aber dann auf Tipp meiner Hebamme sämtliche Babyanfangsmilch, die der deutsche Markt hergab, in bunter Reihe gegeben. Ihr Argument für das regelmäßige Wechseln bei einem gesunden Säugling (teilgestillt) war, dass auch Muttermilch nicht immer gleich zusammengesetzt ist und gleich schmeckt - und eben Babymilch verschiedener Hersteller auch. (Und falls dann doch mal in einer Nahrung ein "suboptimaler" Inhaltsstoff ist, was ich in D so gut wie ausgeschlossen halte, gibt man davon auch nicht mehr als eine Packung.) Bei uns gab es also mal Aptamil und Milumil (letztere sind fast identisch in der Zusammensetzung, machen aber preislich einen Unterschied), Bebivita, dm, Rossmann, Hipp Bio und Combiotik, Milasan, Holle etc. wild durcheinander…
LG

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Nellie
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Beitragvon Nellie » 23.10.2015, 13:58

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) empfiehlt als Maßnahme zur Vorbeugung der Entwicklung einer Zöliakie, glutenhaltige Beikost langsam und in kleinen Mengen einzuführen, auch schon zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat.
Gruß,
Jörg
Ich weiß, es ist nicht dein eigenes Zitat. Aber auch das ist schon wieder überholt. Das stand in der Leitlinie von 2008. Aktuell haben wir die neuste von 2014.
Man kann mit der frühen Einführung von Gluten keine Zöliakie verhindern, sondern der Beginn der Erkrankung verschiebt sich nur nach hinten. Das ist zwar vielleicht auch wünschenswert, aber in diesem Fall auch ungünstig, weil die Zöliakie im älteren Alter oft unspezifischere Probleme macht und oft sehr spät diagnostiziert wird.

Hier ist die offizielle aktuelle Leitlinie http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitli ... 014-07.pdf

Aber auch da gibt es schon wieder neue Studien, die sehr interessant sind. Bei Kindern mit Nussallergie-Risiko haben sie in Studien von Geburt an kontrollierte Mengen an Nussmus gegeben und signifikant weniger Nussallergien in diesem Kollektiv erreicht. Ich erwarte eigentlich, dass wir bald in dem Bereich keine wesentlichen Verbote mehr zu keiner Zeit haben.

LG
Nellie
Linn *2004, schwerste Mehrfachbehinderung durch pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet
A. *2009
Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. (Richard von Weizsäcker)
https://cruise4life.de

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Beitragvon Jaqueline » 23.10.2015, 14:24

Hallo,

ich war mir mit den Marken auch total unsicher und hab mich verrückt gemacht, wegen des enormen Preisunterschiedes (stillen war nicht möglich). Daher habe ich sowohl den Kinder- als auch den Frauenarzt gefragt und beide sagten, es gibt keine Rechtfertigung für diese enorm hohen Preise (z.B. Aptamil bis 14,99 € die Packung). Man kann alles nehmen, solange es für das Alter passend ist (also z.B. nicht am Anfang Folgemilch geben) und vertragen wird.

Manche vertragen die teuren Marken nicht, sondern nur die günstigen und umgekehrt, andere vertragen alles, wieder andere nur eine Sorte. Allerdings haben die Ärzte empfohlen die Marke nicht zu wechseln, da dass dann oft nicht vetragen wird. Ich habe eine Marke für 3,99 € / 500g gegeben und meine Tochter ist gut gediehen, weder zu dick noch zu dünn und altersgerecht entwickelt.
Ich habe die Inhaltsstoffe verglichen, kann bzw. finde als "Unfachmann" diesbezüglich keine gravierenden Unterschiede
Zu diesem Ergebnis sind wir auch gekommen, nachdem wir mehrere Kartons durch hatten und konnten uns guten Gewissens für eine günstige Marke entscheiden. Die für 2,99 € haben wir nur deshalb nicht genommen, weil es Hausmarken sind und nur in den jeweiligen Läden gibt (z.B. DM, Rossmann). Die für 3,99 € gibt es in vielen Läden und ist daher immer erhältlich, auch wenn wir mal woanders sind, wo es vielleicht den ein oder anderen Markt nicht gibt.
LG Jaqueline
Spastische Tetraparese, Kyphose
Mann: Epilepsie (VNS seit 2008)
Zwei Töchter *01/2015 und *01/2020

Für immer im Herzen.

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Beitragvon Inga » 23.10.2015, 15:19

Hallo!
Ich habe bei meinen OK-Babys immer die Milch gegeben die sie auch vorher bekommen haben.
Einfach aus dem Grunde, dass ein PK sowieso schon viel Veränderung ertragen muss, da versuche ich so viel Beständigkeit zu bieten wie möglich, gilt auch für Flaschenart, Schnuller-Marke,...
So hatten meine Babys durchweg alle eine andere Babymilch, ich kann nicht sagen, dass eine besser oder schlechter gewesen wäre?!

Gruß, Inga
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Beitragvon Angelika74 » 23.10.2015, 22:13

Hallo,

die Minimaus ist seit Geburt bei uns. Sie hat also (außer KH) noch keine andere Milch bekommen. Lieben Dank für eure Meinungen. Ich habe heute die Milch zurück gebracht, sie haben sie mir aus "Kulanzgründen" wieder abgenommen. Sie müssten zurück gegebene Babynahrung vernichten... nur so als Tipp. ..

LG
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