Thema Vollmacht, bezüglich Pflegegeld

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 14.02.2019, 07:22

Les mal in § 37 SGB XI nach. Da steht nix davon, wem das Pflegegeld zusteht.
Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 können anstelle der häuslichen Pflegehilfe ein Pflegegeld beantragen. Der Anspruch setzt voraus, dass der Pflegebedürftige mit dem Pflegegeld dessen Umfang entsprechend die erforderlichen körperbezogenen Pflegemaßnahmen und pflegerischen Betreuungsmaßnahmen sowie Hilfen bei der Haushaltsführung in geeigneter Weise selbst sicherstellt....
sichergestellt sein muss die Pflege , sonst gar nix. Wenn es wer umsonst macht. ist die Pflege auch gesichert.
Nun ja, aber da steht glasklar dass „mit dem Pflegegeld ... die [für die Pflege] erforderlichen“ Maßnahmen sichergestellt werden müssen. Und für die Zeit, wo das Kind bei den Pflegeeltern ist (inkl. Schul- und Tagesstättenzeit), ist das eben dort. Zumal die Pflegeeltern als Pflegepersonen darauf auch bestehen werden.

Das Pflegegeld als Hebel für Einflussnahme auf die Erziehung nehmen zu wollen, scheint mir nicht der richtige Weg. Das gibt nur Streit auf dem Rücken des Kindes, und einen guten Eindruck beim JA wird man damit auch nicht machen.
Der richtige Weg muss doch über das JA sein.

(Dass ein betreuungsaufwändiges Kind keine Arbeit mehr macht, weil es werktags den ganzen Tag in der Einrichtung ist, ist übrigens eine Behauptung, die von ziemlich viel Ahnungslosigkeit zeugt ...)

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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MamavonNoelia
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Beitragvon MamavonNoelia » 14.02.2019, 09:27

@sandra:8374es wurde schon angesprochen beim jugendamt thema kostenbeteiligung in der zeit wie die kinder bei den eltern sind.
auch als sie im somemr für 10 tage bei ihnen waren und mit den kindenr verreist waren gab es nicht einen cent dazu.
das jugendamt meint dazu, dass die eltern dafür zuständig sind für die kosten aufzukommen, wenn sie die kinder bei sich haben, denen ist das so egal ob andere vielleicht das anders sehen oder ob die eltern im reichtum schwimmen.allerdings haben die eltern ja dann auch erhöhten mehraufwand durch den sohn und auch fahrtkosten bezüglich abholen und zurück bringen daa gibt es nicht einen cent dazu.
daher wird auch ein 100ertest antrag nix bringen anteilige kosten zu bekommen.

es lebt noch ein älterer bruder bei den sleben pflegeeltern und das kind eröhlt auch viel also da wei0 man schon wie es abgeht.
in den schulen kann man auch klären das man das mit dme sport eintakten kann oder man machtd eis in den ferien schwimmen geht ja auhc irgendwie.
es wurde aber auch schon angesprochen als er noch nicht in der schule war jund da hieß es auch immer nein brauche er nicht er hat sien schwimmen dabei haben die eltern gesehen das es dme bruder solch spaß gemacht hat beim spor und es ihm auch in seiner sicher heit und haltung weiter helfen würde.
es kommt schon lange der verdacht auf, dass das geld nur genommen wird um den eigenen standart aufrecht zu erhalten als das geld mal ncht gleich kam wegen kassenwechsel und so, wurde gleich getrampelt wo denn das geld bleibe...

man hat 150 euro euro freibetrag pro lebensjahr und bei 325 euro pro monat ist er in einem jahr noch lange nicht da angekommen.
oder das es eine andere lösung gibt das wirklich halbe halbe gemacht wird, nur wiel die eltern den sohnemann nur alle 4 wochen mal übers weekend haben ode in den ferien eine woche heißt es ja nicht das sie deswegen keinen mehraufwand haben...
es kommt immer ein neun wir geben nix mit nicht mal 10 euro für den großen bruder der geusnd ist und mit da lebt wird fahrgeld mitgegeben die antwort vom jugendamt hatte ich ja schon weiter oben gepostet.

MamavonNoelia
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Beitragvon MamavonNoelia » 14.02.2019, 09:34

der Gesetzgeber hat ziemlich klar festgelegt, wozu das Pflegegeld da ist.
Hallo Katrin,

eben nicht. Les mal in § 37 SGB XI nach. Da steht nix davon, wem das Pflegegeld zusteht.
Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 können anstelle der häuslichen Pflegehilfe ein Pflegegeld beantragen. Der Anspruch setzt voraus, dass der Pflegebedürftige mit dem Pflegegeld dessen Umfang entsprechend die erforderlichen körperbezogenen Pflegemaßnahmen und pflegerischen Betreuungsmaßnahmen sowie Hilfen bei der Haushaltsführung in geeigneter Weise selbst sicherstellt....
sichergestellt sein muss die Pflege , sonst gar nix. Wenn es wer umsonst macht. ist die Pflege auch gesichert.

LG Michael
genau darauf will ich hinaus.
man kann statt geldleistung auhc sachleistung nehmen das dies aber abgelehnt wir dund auf das geld gepocht wird und gleich eine mail kommt wenne s mal nicht gleich kommt bezpglich kassen wechsel zeigt doch das es nur aufs geld ankommt und die pflege auch ohne geld zu schaffen wäre.


@sandra: nochmal. die pflegeeltern sind sleber gesundheitlich nicht mehr fit, sie sagen immer sie hgabe es mit den knien er hat schon sien rheuma da können sie doch nicht fit genug sien für das pflegbedrüftige klind zu sorgen....
dann sollen sie andere hlfen mit dazu nehmen häusliche hilfspersonen aber dann bekäömen sie nicht mehr das gelde und das ist eben der punkt.
das jugendamt arbeitet leider auch nicht mit den leiblichene ltern sondern ist immer auf der seite der pflegeeltern und das ist eben dieser krieg.

wegem dem sorgerecht. genau sie haben noch die teilsorge also aufenthaltsbestimmungsrecht nicht mehr also alltögliche dinge wie versorgung arztbesuche etc darf das jugendamt/pflegeeltern entscheiden und den rets wie unterschriften verträge einwilligung zu impfungen etc müssen weiterhin die leiblichen eltern unterschreiben.
ich weiß daher nicht wie das in dem fall des pflegegeldes geregelt ist inwiefern sie da ein mit bestimmungsrecht haben.
ja sie sind beim anwalt schon dabei das sie wieder den rest des sorgerechts wieder haben wollen aber gerichtstermin steht noch nicht.

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Beitragvon Biancamit2 » 14.02.2019, 10:42

Also... Sachleistungen sind in dem Fall pflegerische Sachleistungen, also ein Pflegedienst zB der Die Pflege erbringt. Und nicht ein Sportvrein. Es ist Pflegegeld, kein Taschengeld etc.
Es klingt so als wären die Elternder Meinung, die Pflegeeltern verdienen sich eine goldene Nase und müssen rein garnichts dafür tun. Wenn sie nichts täten wäre das Kind verwarlost, und das wäre dem Jugendamt sicher von der Schule schon zugetragen worden, bzw wenn dem so wäre könnten sich ja auch die Eltern ans Jugendamt wenden und das weiter geben.
Und wenn die Eltern meinen, das Kind ist nicht aufwändiger zu Versorgen als jedes andere auch, wieso hat dann das Kind einen Pflegegrad? Den bekommt man ganz sicher nicht einfach geschenkt, schau mal hier im Forum wie oft und wie hart darum gekämpft werden muss.
Und, zu guter Letzt, wenn die Pflegeeltern mit nichts tun reich werden, wieso nehmen die Eltern nicht einfach die Kinder zurück, dann müssen sie auch nix tun und werden dadurch reich 😉
Grüßle
Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen

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Beitragvon MamavonNoelia » 14.02.2019, 11:01

der unterschied dazu ist das sich die leiblichen eltern wenigstens mal bewegen würden um auch therapien zu ermöglichen und das jugendamt arbeitet auch nicht korrekt normal hieß es die dürfen nru pflegeeltern bleiben so lange sie sleber körperlichd azu in der lage sind. laut deren geusndheits zustadn sind sie abe selber kaum noch richtig fit auf den beinen.
und nein wirklich groß was machen tun sie nicht der große junge erzählt viel übrigens wurden die kinder damals nur rausgenommen weil der jüngere dem alter nicht entwickelt war und gesagt wurd ee släge an der förderung nachher kam aber raus das er eine behindeurng hat auf grund eines gendefektes.
aber das will ja nun keiner mehr so einsehen.

sie haben gerade mit der pflegekasse geredet.
also es bestünde ein anspruch von 10,30 euro pro tag an dem das kind bei den leiblichen eltern iust da sie dann den mehraufwand haben.
allerdings müssen die pflegeeltern etc dann mitspielen, weil sie dann zusammen mit den leiblichen eltern eins chreiben aufsetzen müssten und unterschreiben an wieviele tagen das kind abwesend war und das wird nicht passieren.
und da sie sich dann dagegen wehren werden merkt man doch das sie das geld brauchen wieso sollten sie sich sonst wehren?
wenn das kind zb 4 tage nicht zu hause ist wiesp dann nicht das geld abgeben in den hahushalt wo er dann 4 tage mehruafwand hat?
und dmait ist nicht nur betreuung sondern auhc anderer aufwand mit inbgeriffen.
aber der anspruch laut kasse besteht, die frage ist nun aber ob die pflegeeltern und das jugednamt da mitspielen.

er hat pflegerda 2 oder so? 316 euro im monat aber nur weil er eben etwas langsamer ist als andfere also er kann sich alleine anziehen alleine essen man muss nur eben schauen das alles richtig gemacht wird etc und da skönnte auch eine haushaltshilfe machen.
wenn der mann mit sienem rheuma sich kaum noch bewegen kann, soll er aber zeitgleich dann dabeistehen und dem kind helfen? passt irgendwie nicht oder?

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Beitragvon JohannaG » 14.02.2019, 11:10

Hallo Mamavonnoelia,

ich kenne die Situation nicht, allerdings: Man kann mit Rheuma, je nachdem wie stark es ist, durchaus Kinder mit Pflegegrad versorgen.
Ich selbst habe Rheuma und deshalb einen SBA und versorge trotzdem meine zwei Mädchen mit PG. Und meinen gesunden Sohn noch dazu.

LG Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung

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Beitragvon MichaelK » 14.02.2019, 11:10

Nun ja, aber da steht glasklar dass „mit dem Pflegegeld ... die [für die Pflege] erforderlichen“ Maßnahmen sichergestellt werden müssen. Und für die Zeit, wo das Kind bei den Pflegeeltern ist (inkl. Schul- und Tagesstättenzeit), ist das eben dort. Zumal die Pflegeeltern als Pflegepersonen darauf auch bestehen werden.
Das Pflegegeld wird gezahlt, wenn die "Maßnahmen" sichergestellt werden. Ob dafür das Pflegegeld weitergereicht wird, ist aber nicht Anspruchsvoraussetzung. Oder kontrolliert die Pflegekasse das? Wäre mir neu.
Es ist halt so. Ob uns das gefällt oder nicht. Und daher spielt das eine Rolle in diesen seltenen Fällen, wo im Streit steht, wer das Geld bekommt. Natürlich bin ich der Ansicht, dass es den Pflegeeltern zusteht, die ja die Pflege leisten. Nur lässt sich das eben nicht mittels SGB XI durchsetzen und daher sind da andere Rechtsmittel nötig.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)

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Beitragvon MamavonNoelia » 14.02.2019, 11:48

@michaelk:ja aber wennn da skind die bestimmten tage nicht dort ist und bei den leiblichen eltern die das kind dann pflegen sotusagen dann sollten die auch den satz bekommen und wenn die pflegekasse sagt das dies so rechtlich ok ist sollte das was heißen.
und nien da sgeld würde von der kasse dann geteilt werden wenn sie nachweisen können dass das kind dann von dort und dort bei ihnen war von sich aus weerden die pflegeeltern dies nicht machen.

@johannag: naja er hat es so starki das er dann manchmal die kinder nicht bringen kann weil es ausgemacht ist das er die kinder immer bringt und wenn es so strak ist das er nicht mal autofahren kann dann wird er sich generell nicht ebwegen können und sie hat bald eine knie op auf beiden sieten da fragt man sich dann schon können sie das noch bis das kind 18 ist wirklich leisten?

Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 14.02.2019, 14:56

Hallo,
wenn die Eltern mit den Pflegeeltern nicht einverstanden sind, können sie auf einen Wechsel bestehen (Wunsch und Wahlrecht). Es gibt auch Wohngruppen anstelle von Pflegeeltern.

Wenn ein Kind aufgrund einer Fehleinschätzung aus der Familie genommen wurde, können die Eltern die Rückführung bei Gericht beantragen. Ich frage mich allerdings, warum auch das gesunde Geschwisterkind aus der Familie genommen wurde. Es hat doch keinen Gendefekt, der übersehen wurde, oder?

Die Pflegeeltern sind verpflichtet, die Abwesenheitstage zu bestätigen. Den Eltern steht dann auch das Kostgeld zu. Ich erhalte rund 5,50 € pro Tag, an dem mein Sohn zu Hause ist.

Das Jugendamt muss die Fahrtkosten der Kinder an den Besuchswochenenden übernehmen, das ist eine Annexleistung.

Natürlich erzählt der Bruder negatives von den Pflegeeltern. Er bemerkt doch die Einstellung der Eltern und erzählt, was die Eltern hören wollen.
Asperger Autistin
mit neurodiverser Familie

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Sascha11
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Beitragvon Sascha11 » 14.02.2019, 15:49

Hallo,
ich verstehe dieses ganze Durcheinander nicht. Aber man soll ja keine Rückfragen stellen. Das Pflegegeld steht denen zu, die die Pflege sicherstellen = moralisch.
So sieht das auch jedes vernünftige JA. Wenn die leiblichen Eltern einer Überprüfung durch den MDK (und hierfür wird doch das Einverständnis gebraucht oder?) nicht zustimmen trotz vermuteter Pflegebedürftigkeit (Arzt kann so etwas einschätzen) ist es ein handfester Grund weitere Teile des Sorgerechts zu entziehen. Wenn es "nur" darum geht dass sie das Pflegegeld wollen, hat das JA sich darum zu kümmern, dass es die Pflegeeltern kriegen und dies mit den leiblichen Eltern zu regeln. Normal behalten nur Eltern das Sorgerecht, die kooperieren!
Bieni 2/ 15:
entwicklungsverzögert, hypoton, Mikrozephalie, Esstherapie bisher erfolglos und daher nur flüssige Kost, bisher kein sprechen
PG 3/ GdB 80 H


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