Versicherung von Rollstühlen

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Doreen mit Friederike
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Versicherung von Rollstühlen

Beitragvon Doreen mit Friederike » 24.04.2006, 11:07

Menschen mit Behinderung, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, haben bei Vorlage ihres Behindertenausweises die Möglichkeit, ihren Rollstuhl mit einer Geschwindigkeit bis ca. 6 km/h prämienfrei in ihrer Haftpflichtversicherung einzubeziehen.

( Quelle: ASBH Ratgeber)

LG
Doreen
Charlotte, 16.08.2000, ehem. Frühchen 31.SSW und Friederike, 15.07.2004. extrem. Frühgeb. in der 24.SSW (720g., 33 cm), nach Hirnmittellinienzyste HC, shuntversorgt , entwicklungsverz., sehbehindert, Minderwuchs, Balkenagenesie
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Chelly

Beitragvon Chelly » 25.04.2006, 10:28

Hi Doreen,
das ist gut zu wissen. Kevin hat jetzt nen Rolli verordnet bekommen.
Weißt Du zufällig auch, was ist, wenn der Rolli geklaut werden sollte? Kann man das über die Hausratversicherung abwickeln?

LG von
Chelly :D

Chris
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Beitragvon Chris » 25.04.2006, 10:41

Hai Doreen,
das ist aber eine interessante Info. Weisst du oder jemand anders hier, wie es sich mit einer Zugmaschine verhält??? Wir haben den Speedy Electra 2, der bei Nichtgebrauch überwiegend im Auto ist.
Wäre sehr interessant zu wissen.
LG
chris

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Doreen mit Friederike
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Beitragvon Doreen mit Friederike » 25.04.2006, 12:52

Hallo ihr zwei, da habe ich leider keine Ahnung. Ich stelle aber hier mal die Adresse des Rechtsanwaltes rein, der im ASBH Ratgeber für solche Dinge zuständig ist:

Andreas Fritsch
Laurentiusstr. 14
51465 Bergisch Gladbach.

Telefonnummer bestimmt zu ergoogeln.

LG
Doreen
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Volker VB
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Beitragvon Volker VB » 25.04.2006, 13:06

Hallo Zusammen,

Hilfsmittel wie Rollstühle, Zugmaschinen unter 6 km/h, Reha-Buggys und dergleichen sind grundsätzlich versicherungstechnisch als Hausrat zu deklarieren. Somit ist für den Versicherungsschutz die Hausratversicherung auch zuständig selbst dann, wenn diese Hilfsmittel NUR geliehen bzw. gemietet sind (also im Besitz und Eigentum der Krankenkasse bleiben).

Werden diese Hilfsmittel innerhalb des Hauses beschädigt oder entwendet (durch Feuer, Leitungswasser/Rohrbruch, Einbruch/Diebstahl oder Vandalismus nach Einbruch/Diebstahl) so besteht ein Ersatzanspruch zum Wiederbeschaffungswert.

Während des Gebrauchs ist über die Aussenversicherung lediglich das Risiko Einbruch/Diebstahl bzw. Raub abgesichert. Hier muß entweder das Gefährt abgeschlossen gewesen sein oder unter Andrphung von Leib und Leben die Herausgabe erzwungen worden sein. Auch hier gilt Wiederbeschaffung.

Alles andere wäre einfacher Diebstahl und somit nicht ohne weiteres vericherbar. Mittlerweile bieten viele Gesellschaften Super- oder Optimaltarife an, die z.T. auch diese Risiken mit abdecken. Ebenfalls neu sind sog. "All-risk"-Versicherungen, die auch weitergehende Leistungen beinhalten.

Meine Empfehlung: wendet Euch an Euren Versicherungsberater oder -makler und besprecht mit ihm diese Thematik. Ganz wichtig: den Wert der Sache vorher über die Krankenkasse erfragen und entsprechend in der Versicherungssumme der Hausratversicherung berücksichtigen.

Falls noch nähere Info benötigt werden bitte per PN oder Mail.

Ich hoffe Eure Frage beantwortet zu haben

herzliche Grüße
VOLKER
10/1963 (wohnhaft im Kraichgau, der deutschen Toskana)
Fachmann für Versicherungsfragen
Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen -- Martin Luther

Chris
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Beitragvon Chris » 25.04.2006, 13:11

Hallo Volker,
1000 Dank für deine Info. Da werde ich mich mal durchfragen. Witzigerweise bin ich auch erst letzte Woche auf diese Problematik gestoßen.
@Doreen auch dir Dank für die Adresse
LG
Chris


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