Ute (bald Pflegemutter von Extremfrühchen-Zwillingen)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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FostermomUte
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Beitrag von FostermomUte »

Hallo Ihr Lieben :icon_flower:

Erst einmal vielen Dank für die freundliche Begrüßung und die vielen Tipps. Ich sollte vielleicht dazu sgaen, dass ich sschon einiges ausprobiert habe, dazu gehört auch die Diakonie Düsseldorf, die mich als Alleinerziehende, bei Aufnahme eines Pflegekindes dann Abhängige vom Pflegegeld nicht akzeptiert :( , bei dem neuen Fachdienst von PFIFF Hamburg bin ich in der Kartei, von der GZA Hamburg bin ich aus ähnlichen Gründen abgelehnt worden wie von der Diakonie, mein Heimat-JA hat so selten behinderte Kinder zu vermitteln, und beim Bundesverband behinderter Pflegekinder bin ich auch Mitglied und hatte schon zweimal Anfragen, die aber nicht gepaßt haben....

Hier in Schleswig-Holstein gibt es nur zwei große Heime für behinderte Kinder, und die haben keine Außenstellen, habe ich schon angefragt :cry: . Und die Träger, die hier Erziehungsstellen anbieten, vermitteln nur Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, und das ist einfach nicht mein Ding.

Aber wenigstens habe ich meinen Job in der mobilen Frühförderung, durch den ich ja mit Kindern arbeite, und ich betreue neben zahlreichen Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensproblemen auch mehrere behinderte Kinder, sodaß ich da prima Erfahrungen sammeln kann, auch in der Zusammenarbeit mit Eltern.

Liebe Grüße,
Ute

TaMaHa
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Beitrag von TaMaHa »

Hallo,

Pflegekinder - auch behinderte Kinder - werden normalerweise auch über das Jugendamt vermittelt. Ich kann Deine Anfrage hier nicht verstehen, zumal Du ja vom Fach kommst?

Bei solchen Anfragen in solchen Nets bin ich als leibliche Mutter sehr misstrauisch. Hat aber nichts mit Deiner Person zu tun, denn ich kenne Dich ja gar nicht, nichts für ungut.

Respekt allen Pflegefamilien, die behinderte Kinder aufnehmen. Ich finde das sehr mutig.

Vor vielen Jahren, als ich noch alleinerziehend war, hätte ich mich gefreut, wenn ich eine Tagespflegemutter gehabt hätte. Wäre das nicht Dein Ding, somit entlastest Du Mütter von behinderten Kindern.

VG TaMaHa

Martha74
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Beitrag von Martha74 »

Hallo Ute

wir sind auch vom "Fach" und haben ein Pflegekind mit Behinderung. Allerdings wussten wir davon bei der Aufnahme noch nichts ;)

Ich finde es sehr anstrengend und ICH möchte die Anwesenheit meines Mannes nicht missen, ich könnte die Belastung alleine nicht tragen. Respekt, wenn man sowas kann.

wir könnten vom Pflegegeld nicht über die Runden kommen, dazu müsste man m.E. schon als Erziehungsstelle anerkannt sein (könnten wir, wollen wir aber nicht).

Vielleicht kannst Du Dich mit jemandem zusammentun?

LG
Martha
mit Sohn 05
und Sohn 08, frühkindl. Autismus (HF)
Hypospadie, ASD, Epilepsie

FostermomUte
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Beitrag von FostermomUte »

Hallo TaMaHa,

Habe mich zum Thema Tagespflege auch schon mal schlau gemacht, zumal es hier die Möglichkeit gäbe, über den Kinderschutzbund angestellt zu werden (wenn man gerade in einer Ecke wohnt, wo z.B. viel Bedarf an Krippenplätzen besteht). MIr wurde wiederholt gesagt, dass es kaum Anfragen von Müttern mit behinderten Kindern gäbe, denn das wäre sonst schon eine Alternative.

Ich bin von unserem JA ja auch anerkannt, aber es gibt hier halt so selten Kinder mit Behinderungen, die eine Pflegestelle brauchen, dass mir die Schbearbeiterin selbst empfohlen hat, mich anderweitig umzuschauen.

Dass Du erst mal mißtrauisch bist, nehme ich Dir nicht übel - ich kann hier ja sonst was über mich reinschreiben, und keiner kann's nachprüfen. Mir geht's darum, jetzt schon mal Kontakte zu knüpfen und einfach zu schauen, ob es auch in diesem Forum Pflegemütter mit behindeten Kindern gibt (und die gibt es ja offensichtlich), die mir da vielleicht noch den einen oder anderen Tipp geben können.

LG,
Ute
Pflegetochter, geb 2/2014, angekommen 4/2014, MMC mit hohem Querschnitt, Shunt-versorgter Hydrocephalus, Arnold-Chiari-Malformation Typ II, ganz neu große Schwester von
Pflegesohn, geb 3/2017, angekommen 5/2017, MMC mit hohem Querschnitt, Shunt-versorgter Hydrocephalus, ACM II, Klumpfüßchen, meine beiden Geschenke des Himmels

FostermomUte
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Beitrag von FostermomUte »

Hallo Martha,

Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich bin in noch 2 weiteren Foren für Pflegeeltern aktiv, und da melden sich im Moment recht viele Alleinstehende/erziehende an, die sich vorstellen können, ein Pflegekind aufzunehmen, leider wohnen die nur immer in den 'falschen' Bundesländern bzw. wollen nicht unbedingt ein behindertes Kind aufnehmen. Aber wenn sich in der Richtung was ergeben würde, wäre ich nicht abgeneigt, schon aus Austausch- und Entlastungsgründen.

LG,
Ute
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Martha74
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Beitrag von Martha74 »

Hallo Ute,

ich würde da dran bleiben und das ggf auch dem JA mitteilen, dass Du Dir einen Zusammenschluss mit jemandem vorstellen kannst.
Bei uns werden händeringend Pflegefamilien gesucht, allerdings sind wir im gesamten Landkreis die einzige Familie mit einem behinderten kleinen Pflegekind.

Bei uns gibt es auch noch Behinderteneinrichtungen, die "Gastfamilien" für ältere bzw erwachsene behinderte Menschen suchen. Wäre das vielleicht noch eine Alternative?

LG
Martha
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TaMaHa
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Beitrag von TaMaHa »

Hallo FostermomUte,

ich würde es über das Jugendamt versuchen, denn als alleinerziehende Mutter eines behinderten Kindes würde ich nie zum Kinderschutzbund sondern direkt zum Jugendamt gehen. Denn vom Jugendamt werden die Pflegemütter erstmal auf Herz und Nieren überprüft, und das wäre mir persönlich schon sehr wichtig.

Mir hat damals auch das Jugendamt eine Familie vermittelt, die bereit waren, ein behindertes Kind in Tagespflege zu nehmen. Dies ging auch 3 Monate doch leider war die Pflegemutter mit meiner Tochter überfordert.

Ich wünsche Dir viel Glück.

TaMaHa
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FostermomUte
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Beitrag von FostermomUte »

Hallo TaMaHa,

von unserem Jugendamt bin ich schon überprüft und anerkannt worden. Du hast allerdings Recht, ich könnte da ja mal nachfragen, ob die mehr Anfragen für Tagespflege von Müttern mit besonderen Kindern haben. Man kann sich hier im Kreis auch über das Jugendamt zur Tagesmutter ausbilden lassen. Werde das gleich mal in Angriff nehmen!

LG,
Ute
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FostermomUte
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FostermomUte mit Zwillingen

Beitrag von FostermomUte »

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte mich Anfang März schon einmal vorgestellt; ich bin die Heilpädagogin, die Pflegekinder aufnehmen möchte, und jetzt geht es endlich los: Im Juli werden 2 kleine Mädchen bei mir einziehen, die zwar schon fast 3 sind, aber extrem früh geboren. Sie haben beide schon einiges durchgemacht und sind dadurch sehr in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Da ich ja noch ein wenig Zeit habe, bis ich die beiden holen kann (der Träger, ein Fachdienst für behinderte und chronisch kranke Pflegekinder, und das abgebende Jugendamt müssen jetzt erst mal einen Vertrag aushandeln), würde ich in der Zwischenzeit gern Kontakt aufnehmen mit Eltern von extem frühgeborenen Kindern und hören, was Ihr für Erfahrungen gemacht habt, was Eure Kinder durchgemacht haben und wie sie sich entwickelt haben. Ich betreue zwar auch so ein Kind in der mobilen Frühförderung, aber jedes Kind ist ja anders, und es würde mir sehr helfen, wenn ich mich mit Euch austauschen dürfte.

Gute Nacht und liebe Grüße,
FostermomUte

Mama Ursula
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Beitrag von Mama Ursula »

Hey Ute!

Hast Du Deine Mädels schon? Wie läuft es? Was habt Ihr schon angeleihert?


Schön, dass die beiden jetzt bei Dir ankommen dürfen und sich einleben, um dann ganz viel nachzuholen und zu zeigen, was noch alles in ihnen steckt :wink:

Unsere Biografie ist anders und doch kann ich mich noch gut an unsere Anfangszeiten mit unseren Pflegekindern erinnern - sehr spannend, aufregend, ereignissreich und schön! :wink:

Wünsche Euch eine super Start und immer ausreichend Unterstützung!
Darf ich fragen, ob die Diakonie D Dein Träger ist?

Grüßle
Ursula
Kinderkrankenschwester mit Fachweiterbildung Palliativ Care und Außerklinische Beatmung.
Pflegemutter von Jessy (17J., schwerster Hirnschädigung wegen Sauerstoffmangel), kl.Bub (2J. mit schwerster Hirnschädigung nach SHT, Spastisch-steife Knie), 2 gr. Jungs - ausgezogen.

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