Einkaufen mit drei Kids

Diese Rubrik braucht man einfach immer! Sie umfasst alle Infos, Tipps, Fragen und Antworten zu Themen, die sich nicht in die oben genannten Kategorien einordnen lassen.

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JaninaK
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Beitragvon JaninaK » 31.12.2009, 15:00

Vielleicht sollte man sich vor dem Kinder kriegen mal gedanken machen,ob mans mit so vielen Kindern schafft,den Alltag zu bewältigen.
Wie bescheuert ist das denn :evil:
Vorallem soetwas in einem Forum zu schreiben, in dem die meisten Menschen mit einem behindertem Kind leben?
Ich hab vorher nicht gewußt, daß eins meiner Kinder schwerstmehrfachbehindert sein wird.
Aber ich könnt ja alle drei zur Adoption freigeben, damit ich wieder problemlos einkaufen gehen kann und sich niemand über mich aufregen braucht!

Janina
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dadurch schwerste ICP, therapieschwierige Epilepsie, Osteoporose, Nebenniereninsuffizienz, gesetzl. blind, Wahrnehmungsstörungen, PEG, Port, O²- Bedarf usw.
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Beitragvon vjestica » 31.12.2009, 15:07

Vielleicht sollte man sich vor dem Kinder kriegen mal gedanken machen,ob mans mit so vielen Kindern schafft,den Alltag zu bewältigen.
Frage : was sind bei dir viele Kinder ? Also ich habe 4 und empfinde das nicht als viel ... stell dir vor , es gibt sogar Frauen wie mich die nicht nur einkaufen gehen trotz / mit ihren Kindern ... sondern auch arbeiten ...

Und wenn jemand hier posten möchte über einkaufen gehen mit behinderten Kindern dann bitteschön kann er das gerne tun !
Schließlich sind die Probleme bei jeder Behinderung anders gelagert ...
Könnte jetzt ellenlang über in Ohnmacht fallende Verkäuferinnen texten die kein Blut sehen können ...

And by the way : was bedeutet das "Daumenlutscher" in deiner Signatur ?
Ist das eine Behinderung ?

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Beitragvon Sabine » 31.12.2009, 15:21

Einkaufen gehört zu den alltäglichen Dingen des Lebens...
Vielleicht sollte man sich vor dem Kinder kriegen mal gedanken machen,ob mans mit so vielen Kindern schafft,den Alltag zu bewältigen.


LG
Sandra

Hallo Sandra,

das klingt für mich doch recht überheblich. Zudem geht es hier um den Austausch von Tipps und nicht um Anklagen oder das Schimpfen auf angeblich kinderfeindliche Supermärkte.
Ein Supermarkt hier hat auch bis 22 Uhr auf - der Gedanke ist mir noch gar nicht gekommen, die lange Öffnungszeit zu nutzen. Da müsste ich dann zwar etwas weiter fahren, aber es wäre machbar. Danke für den Tipp, Mirjam. :P

LG
Sabine
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Beitragvon petra1910 » 31.12.2009, 15:35

Liebe Mamisandra,

auch wenn ich erst dachte ich erkläre mich nochmal habe ich das schnell wieder verworfen denn ich muss dir hier gar nichts erklären - wenn du glaubst das Jahr mit so einem Posting beenden zu müssen dann bitte schön.

Ich wünsche allen Eltern mit glücklichen Kindern und trotzdem stressigen Einkaufssituationen einen Guten Rutsch und allen anderen auch.

LG
Petra
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Beitragvon Danielamit hannah » 31.12.2009, 15:36

Hallo :) ,
bin gerade zufällig den Beitrag gelesen. Wir handhaben es meistens so, das ich einkaufen gehe, wenn wir eine KS vom PD da haben. Dann fahre ich/wir (Carsten und ich) mit Lotta los. Wobei es mit Lotta auch nicht immer leicht ist  8) . Hannah mitzunehmen, kommt mir immer weniger in den Sinn :? , da es sehr anstrengend für sie ist. Und wie ihr schon schreibt, mit Rolli und Einkauswagen wird es schon schwierig :? . Sabine traf ich in meiner Meinung nach schlechtesten Laden für Kinderwagen und Rollis hier im Ort :roll: , die sind ständig am Ware auspacken.

LG
Daniela
Hannah, seit dem 21.02.16 ein Sternenkind, sie war an metachromatischer Leukodystrophie erkrankt.

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Beitragvon Ellert » 31.12.2009, 16:00

Einkaufen gehört zu den alltäglichen Dingen des Lebens...
Vielleicht sollte man sich vor dem Kinder kriegen mal gedanken machen,ob mans mit so vielen Kindern schafft,den Alltag zu bewältigen.

LG
Sandra
Klar, wir haben auch ein Besonderes extra bestellt *kopfschüttel*

Wir kommen gut zurecht , auch leben wir nicht vom Staat
sondern von unserer Hände Arbeit !
Solange immer frische Wäsche im Schrank ist und Essen im Kühlschrank nimmt keiner Schaden von den Kindern - war das Deine Sorge ???

Es reicht schon ein schwer mehrfachbehindertes Kind um nichtmehr einkaufen zu können
denk an all die Wachkomakinder etc
da braucht man dann Hilfe von aussen -
wir haben es noch gut dass unsere Kids mitkönnen im Notfall
anderen Eltern geht es da anders.
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Beitragvon AnjaH » 31.12.2009, 16:48

hallo

Sind doch schon tolle Tipps zusammen gekommen.
Nur nochmal kurz zum Tragen auf dem Rücken. Es gibt z.B Auch einen Manduca ect die haben ein höheres Rückenteil...damit ist der Kopf besser gestützt.
Aber spät Abends einkaufen gehen ist doch auch ne Alternative wenn jemand die Kinder hütet.. :D
LG
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Beitragvon sepperl » 31.12.2009, 17:00

ich weiß nicht obs das bei euch gibt aber bei uns haben nun soviele Läden schon bis 22 Uhr auf

In den großen Städten trifft das meistens zu, aber man muss nur (von Hamburg aus) aufs Land rausfahren und schon merkt man dass dies nicht unbedingt auf alle Gegenden Deutschlands zutrifft. Ich wäre aber auch dafür, die langen Öffnungszeiten zu nutzen und abends einkaufen zu gehen, zumal es dann meistens auch nicht mehr so voll ist und man schneller durch kommt.
Vielleicht sollte man sich vor dem Kinder kriegen mal gedanken machen,ob mans mit so vielen Kindern schafft,den Alltag zu bewältigen.
Dieses Posting würde ich nur verstehen, wenn eine Mutter zwei oder mehr schwerbehinderte Kinder hat, denn oft ist man dann bewusst das Risiko eingegangen noch ein weiteres besonderes Kind zu bekommen (so sehe ich das jedenfalls). Bei nur einem schwerbehinderten Kind, oder wenn eines der vielen Kinder einen Unfall bzw. Krankheit hatte und deshalb besonders geworden ist, halte ich diesen Beitrag aber für unter der Gürtellinie! :evil: Es gibt schon viele Familien die unverschuldet "ins Unglück geraten" sind, so daß man darüber wirklich nicht auch noch ablästern muss. :shock:

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Beitragvon Sabine » 31.12.2009, 17:12


Dieses Posting würde ich nur verstehen, wenn eine Mutter zwei oder mehr schwerbehinderte Kinder hat, denn oft ist man dann bewusst das Risiko eingegangen noch ein weiteres besonderes Kind zu bekommen (so sehe ich das jedenfalls). Bei nur einem schwerbehinderten Kind, oder wenn eines der vielen Kinder einen Unfall bzw. Krankheit hatte und deshalb besonders geworden ist, halte ich diesen Beitrag aber für unter der Gürtellinie!
Hallo Sepperl,

deine Einschränkung macht es nicht besser und kränkt die User hier, die zwei und mehr schwer behinderte Kinder haben. Unser zweiter Sohn ist gesund, wir hätten aber auch das Pech haben können, dass er ebenfalls schwer behindert ist - durch Unfall oder Geburtsschaden z. B. Hätte ich dann in diesem Thread nicht das Recht mitzuschreiben und müsste mir auch ansonsten bei allen Problemen stets ein "Selbst Schuld!" anhören?! :shock:

LG
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Beitragvon benni » 31.12.2009, 18:09

Hallo Sepperl,

niemand ist zu 100% davor sicher, nicht noch ein weiteres behindertes Kind zu bekommen, egal durch was die Behinderung erworben wurde. Dann müssten alle Eltern mit einem beh. Kind generell auf Folgekinder verzichten.

Auch in kleineren Orten haben mittlerweile schon mehrere Geschäfte länger als bis um 20 Uhr auf. Wir wohnen hier fast ländlich in einer ganz kleinen Stadt, haben inzwischen 2 Läden, die an 6 Tagen pro Woche bis 21 bzw. 22 Uhr öffnen, in der nächstgrößeren Stadt sind es 3 große Supermärkte. Wir haben die längeren Öffnungszeiten schon mehrfach genutzt, da ist das einkaufen viel entspannter. Manchmal fahren wir tagsüber zusammen mit den Jungs, oder nur einer allein ohne Kinder.

LG
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Anja mit Benjamin 03/97- schwere Mehrfachbehinderung wahrscheinlich durch 6- fach-Impfung, Muskelhypotonie,Wahrnehmungsstörungen/aut. Züge, Grand-mal-Epilepsie, Skoliose, Gastrotube, Tracheostoma, Sondennahrung
Benjamin hat 1 grossen und 3 kleine Brüder


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