Pflegeschwester krank - kein Ersatz - eigener Arbeitsausfall

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Anton09
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Pflegeschwester krank - kein Ersatz - eigener Arbeitsausfall

Beitragvon Anton09 » 10.01.2016, 20:41

Hallo,

nun ist es das erste mal so, dass unsere Pflegeschwester selbst ausfällt für ne Woche.
Ersatz ist kurzfristig nicht möglich.
Wie macht ihr das dann mit eigener Arbeit?
Bekommt ihr ne Krankschreibung vom Hausarzt oder nehmt ihr unbezahlt frei?
Urlaub brauche ich für Hospiz und zw. Weihnachten und Neujahr, daher keine Option.
Kinderärztin schreibt nur ne Krankschreibung, wenn Anton selbst krank.
Hatten diesen Fall in den letzten Jahren noch nie.

Gruß Frauke
Anton 30.01.2009, Therapie-refraktäre Epilepsie, fokal kortikale Dysplasie - epilepsiechirurgische Resektion, Shunt, Button, schwere psychomotorische Entwicklungsretardierung, zentrale Bewegungsstörung, interstitielle Duplikation im Xq-21.1 Gen, VNS-Implantation, PG 5 - ein Sonnenschein zum Verlieben

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 10.01.2016, 22:41

Hallo Frauke,
blöde Situation :?
Aber: Kann man nicht Pflegeurlaub oder so nehmen? Guck mal unter Rechtliches ...

LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Beitragvon Ellert » 11.01.2016, 10:05

huhu

genau wo ich nun denken würde diese 10 tage im Jahr kann man in Anspruch nehmen,
unerwartet plötzlich Ausfall Pflege ?
Dass Du selbst nicht krankgeschrieben werden kannst ist klar
wir hatten das einen Tag vor den Ferien und versuchen das nun über diese Pflegeregelung,
bisher aber noch ohne Ausgang
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Anton09
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Beitragvon Anton09 » 11.01.2016, 14:33

Bei uns springt kurzfristig der FUD der Lebenshilfe für 2 Tage ein.
Habe zum Glück einen kulanten Chef, kann Sunden nacharbeiten.
Ausfall über mehrere Wochen, will ich mal bei der Kasse nachfragen.
Gruß Frauke
Anton 30.01.2009, Therapie-refraktäre Epilepsie, fokal kortikale Dysplasie - epilepsiechirurgische Resektion, Shunt, Button, schwere psychomotorische Entwicklungsretardierung, zentrale Bewegungsstörung, interstitielle Duplikation im Xq-21.1 Gen, VNS-Implantation, PG 5 - ein Sonnenschein zum Verlieben

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Beitragvon Andrea1972 » 11.01.2016, 14:35

Hallo,

KiA hat hier auch nie Krank geschrieben das hat der HA gemacht.

LG Andrea
Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,02,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta

Bin freundlich..merkt nur keiner...

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Beitragvon Ellert » 11.01.2016, 15:42

Naja aber sie ist ja garnicht krank, das wäre ja Betrug
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Beitragvon Susanna.E. » 11.01.2016, 16:00


genau wo ich nun denken würde diese 10 tage im Jahr kann man in Anspruch nehmen,
unerwartet plötzlich Ausfall Pflege ?
Hallo,
man kann diese zehn Tage pro "krankem Angehörigen" allerdings nur einmal im Leben in Anspruch nehmen, die sind wirklich für den Akutfall gedacht, nicht dazu, eine wegfallende Betreuung abzudecken. Ich würde mir da nicht zu viel Hoffnung machen, dass das genehmigt wird.

Vielleicht ist ja unbezahlter Urlaub eine Möglichkeit?
Oder eine Aufteilung der Tage (auf beide Eltern, Großeltern etc.), so dass jeder nur ein, zwei Tage fehlen muss?

Ist wirklich eine blöde Situation!
Euch alles Gute!
Susanna

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Beitragvon Ellert » 11.01.2016, 16:02

Steht das denn irgendwo im Gesetz,
da steht doch 10 Tage im Jahr nicht im Leben.
Alles undurchdacht, denn da würde es ja Sinn machen, das sind ja keine Fehlplanungen sondern einfach mal unerwartete Sachen
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Beitragvon Susanna.E. » 11.01.2016, 16:13

Steht das denn irgendwo im Gesetz,
da steht doch 10 Tage im Jahr nicht im Leben.
Alles undurchdacht, denn da würde es ja Sinn machen, das sind ja keine Fehlplanungen sondern einfach mal unerwartete Sachen
Ich habe nur aus den Begleitdokumenten des Gesetzes entnommen:

Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Notwendigkeit einer pflegerischen Versorgung
in akuten Fällen nur einmal je pflegebedürftigen Angehörigen auftritt. Die
mehrmalige Inanspruchnahme für einen Pflegefall derselben Person schließt das
Gesetz in Ausnahmefällen aber nicht ausdrücklich aus.


Eventuell ist da vor Gericht etwas anhängig, das weiß ich nicht. Wäre eine interessante Frage! Mir wurde nur erklärt, man könne das keinesfalls immer wieder in Anspruch nehmen, sondern im Regelfall nur einmal im Leben.

Viele Grüße
Susanna

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Beitragvon RikemitSohn » 11.01.2016, 16:21

Hallo,
eine Freundin und ihr Mann hatten früher jeweils 10 Tage im Jahr, die ihnen zum Freinehmen zustanden, wenn das Kind krank ist. Ich meine, daß der Anspruch bei arbeitenden Eltern immer bestand. Ich weiß aber nicht, ob es diese Reglung noch so gibt. Vielleicht kannst du dich ja genauer informieren.
LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB


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