Wie soll es weiter gehen? Wohngruppe?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Sabine.N
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Wie soll es weiter gehen? Wohngruppe?

Beitragvon Sabine.N » 13.09.2010, 21:03

Hallo,
ich suche Leute mit Erfahrung und Rat mein Sohn Lukas ist zur zeit in der Kinder und Jugendpsychiatrie wegen seiner Wutausbrüche da wir einfach nicht mehr weiter wissen und er uns auch mit seine fast 8 Jahren von seiner Kraft her überlegen ist haben wir noch mal den versuch gestartet Hilfe zu finden.Vorher hat er Risperdal bekommen und ein miteinander war so besser möglich doch die haben auch nach einiger zeit die Wirkung verloren.

Heute gabs das erste Gespräch in der Klinik aber was ich dort hören musste hat mich ganz aus der Bahn geworfen zum einen ist er dort das liebste Kind der Tagesablauf tut ihm dort richtig gut leider mussten wir aber auch erfahren das die Einnahme von Risperdal nicht ganz ohne folgen waren und seine Leberwerte nicht in Ordnung sind aber der schlimmste Vorschlag kam zum Schluss wir sollten drüber nach denken ob mein Sohn nicht besser in einer Wohngruppe auf gehoben wäre der Gedanke alleine macht mich fertig.Was mach ich bloss , was ist das beste für ihn und für uns alle und wie soll es weiter gehen wenn wir uns da gegen Entscheiden.

Sabine N

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Beitragvon Diana und Rebecca » 13.09.2010, 21:13

Hallo Sabine,

ich habe dir eine pn geschrieben!

LG,

Diana und Rebecca

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Beitragvon babyluca2002 » 13.09.2010, 22:20

Huhu,

also, ich kann nur für uns sprechen - Kevin ging 2009 im Sommer in eine Wohngruppe in einem Heim. Zuhause ging es gar nicht mehr, weil zuviele Probleme in der Schule waren, die immer wieder zu Hause reinspielten und ein Familienleben im "normalen" Sinne hatten wir schon lange nicht mehr.

Wir haben fast 5 Jahre Familienhilfe gehabt, immer gut mitgearbeitet, aber selbst diese sagte zum Schluss, besser wäre erst mal eine vorübergehende Unterbringung, damit erst mal Abstand und damit auch Ruhe einkehrt.

Nun ist ein Jahr vergangen - das Verhältnis zwischen uns als Familien hat sich wirklich gebessert, weil wir die Probleme nicht mehr untereinander austragen müssen, sondern die mit Kevin fernab von uns im Heim geklärt werden.

Schulisch läuft es leider noch nicht so dolle, von den Noten her ist alles top, allerdings hängt das Sozialverhalten hinterher. Aber das kommt so langsam.

Ich denke, zumindest bei uns, war es eine gute Alternative, die natürlich erstmal schockt und auch eine Entscheidung ist, die man nicht mal eben trifft. Aber alles in allem auf die Zeit gesehen, war es für uns als Familie gut.

Wenn es weiter so aufwärts geht, soll über eine Rückführung im nächsten Jahr mit Familienhilfe als Begleitung nachgedacht werden.

Soweit meine Erfahrungen....

LG
Anke
Anke (47), Carsten (45), Kevin * 27.03.98 (Frühchen 23. SSW, ADS) mit Sternenkind Luca * 27.12.2002, † 23.12.2007 (Muskeldystrophie Duchenne, chron. Niereninsuffizienz, Schlaganfall nach erfolgloser Nieren-TX, Gerinnungsstörung Faktor V-Leiden, verstorben nach akuter Peretonitis) und Finn * 05.01.2009 - kerngesund und quietschfidel

Sabine.N
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Beitragvon Sabine.N » 27.09.2010, 15:55

Hallo ,

erstmal danke für die antworten aber trotzdem möchte ich noch was los werden was mich heute echt sauer gemacht hat.Mein Sohn war in der Kinder -Jugendpsychiatrie LwL Klinik Marl Sinsen wo wir uns echt Hilfe erhofft hatten aber das war leider nicht der Fall außer der nette Rat ihn in einer Wohngruppe unter zu bringen , des weiteren meinte man zu uns das seine Leberwerte nicht okey sind und die Tabletten abgesetzt werden müssen. Gut wenn es besser für seine Gesundheit ist kann ich es verstehen trotzdem konnte ich dem nicht ganz glauben da im Juli noch alles in Ordnung war also bin ich gleich nach der Entlassung zu meinem Arzt wollte ja auch

wissen was genau da los ist den in der Klinik gabs kein gespräch mit dem Arzt , also noch mal Blut abnehmen lassen und heute gabs das Ergebnis alle werte sind in bester Ordnung.Ich dachte das gibst doch nicht da vertraut man der Klinik und macht sich sorgen um sein Kind und dann war alles nur eine lüge also diese Klinik kann ich auf jeden Fall nicht weiter empfehlen.

Sabine N

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Beitragvon ehemalige Userin » 28.09.2010, 06:11

Guten Morgen Sabine

Also ehrlich gesagt, war ich etwas erstaunt, als ich gelesen habe, dass die Leberwerte vom Risperdal sich total verschlechtert haben.

Denn:
Mein Sohn nimmt Risperdal ( 1,5 mg ) seid 4 Jahren und ich sprach den Kinderarzt mal darauf an, dass mal ein großes Blutbild gemacht werden muß wegen der Leberwerte.
Darauf meinte der Kia, dass sich durch Risperdal die Leberwerte nicht verschlechtern könnte...woher ich das denn hätte ect*

Meinte nur, dass ich dies mal hörte, bei Kindern die Ritalin bekämen, dass bei Ihnen auch die Leberwerte sich verschlechtern könnte.

Er meinte, bei Risperdal wäre dies nicht so. HMM

Ich vertraue dem Kia jetzt einfach mal in dem was er sagt.

Und warum die KJP dies behauptete, keine ahnung. Vorallem verstehe ich nicht weshalb es kein Gespräch mit dem Arzt gab.
Ich würde, zumal es dich anscheinend auch sehr verärgert, nochmal ein Gespräch mit der KJP suchen und Sie darauf ansprechen wie Sie darauf kommen.

Und was mich neugierig macht, wie Ihr Euch entschieden habt.
Geht Dein Sohn in eine Wohngruppe oder nehmt Ihr andere hilfe in anspruch?

Wünsche dir noch einen schönen Tag.

Lg Jessica :)

Susanne 61
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Beitragvon Susanne 61 » 28.09.2010, 21:27

Hallo Jessica,
bei uns geht es nicht um Risperdal oder Ritalin, sondern um Risperidon. Ich denke aber mal, das ist alles ähnlich...
Jedenfalls sind die Blutwerte bei uns (großes Blutbild, Leberwerte etc.) alle sechs Monate Pflicht. Lasse ich jeweils beim Hausarzt hier vor Ort machen, von dem ich auch das Rezept kriege. Bis jetzt gab es aber keinerlei Auffälligkeiten.
Liebe Grüße,
Susanne
Susanne mit Dorothea, 18 Jahre, frühkindlicher Autismus und drei gesunden Geschwistern 26, 29 und 30 Jahre

Sabine.N
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Beitragvon Sabine.N » 28.09.2010, 23:18

Hallo,
ich glaube das war von der KJP nur ein vorwand die Tabletten abzusetzen , ich hatte das Gefühl das sie uns nicht glauben wollten wie schlimm die Wutanfälle zu hause sind.Im Juli wurde letzte mal Blut abgenommen und die werte waren da auch da in Ordnung und das sind sie jetzt auch.
Der Kinderpsychologe stellt ihn jetzt neu ein zum Glück kann er uns verstehen da er es in der Praxis selbst mit erlebt hat.
Zu der Wohngruppe da hab ich noch keine Entscheidung getroffen werde mich aber trotzdem beraten lassen und mir so eine Einrichtung mal ansehen.
Unser Tagesablauf sieht zur zeit so aus das wir normal nur ein Zelt benötigen würden , weil er nur Fußball spielen möchte am liebsten schon um 6 Uhr früh müssen wir zum essen rein oder zufälliger weise was anderes erledigen oder das Wetter ist nicht auf unserer Seite haben wir ernste Probleme und spielen drin so gut wie nicht möglich nach 5 min hat er kein interesse mehr.

Sabine N

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Beitragvon ehemalige Userin » 29.09.2010, 06:25

Hallo Susanne

Risperidon und Risperdal ist ein und das selbe Mediakment mit dem gleichen Wirkstoff.
Grins, aber ich wusste es damals auch nicht besser, als auf dem Rezept Risperdal stehen hatte und ich in der Apotheke Risperidon bekam, es aber erst zu Hause bemerkte.
Ich rief sofort den Kia an und der klärte mich auf. :D

Lg Jessica

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ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 29.09.2010, 06:26

Hallo Sabine

Werde dir später mal per Pin beantworten, wenn ich mehr zeit finde.

:) Jessica


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