Ein Geschwisterchen basteln?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Baka
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Beitragvon Baka » 20.04.2010, 20:47

ne hab keinen geschirrspüler..
passt nicht in die küchem weil fpür die waschmaschine keinen anderen platz ist..
das ist soooooo doof...

naja aber wird sich ja bald ändern...

ja man ist echt immer in gedanken..
bei mir fängt es jetzt schon an, das ich bauchdrücken bekomm, wenn ich meine maus zu oft hoch hebe.. dabei bin ich erst 12. woche,, mmh..
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Beitragvon *Katrin* » 21.04.2010, 22:27

So, wir haben uns mal ausgesprochen. (1min) :lol: :roll:
Und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir jetzt wirklich an einem Geschwisterchen für unseren Schatz arbeiten wollen.
Also ab jetzt wird nicht mehr nur geredet. :lol: :lol:
Es sind zwar immer noch die Ängste da, aber wir werden das schon schaffen.

Danke nochmal :)
Söhnchen, *Dez`08, 29. SSW, Shuntversorgter Hydrocephalus nach IV.-gradiger IVH, Cerebri Media-Infarkt, Autist, stolzes Schulkind

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Beitragvon ehemalige Userin » 21.04.2010, 22:36

Hallo Katrin,
Die Daumen sind gedrückt! Sag uns doch Bescheid, wenn ein Geschwisterchen LG Bianca

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JaninaK
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Beitragvon JaninaK » 22.04.2010, 21:26

Hihi, viel Spaß beim Basteln!

Ich drück Euch ebenfalls die Daumen!

LG,
Janina
Nele (`06), massiver Hirnschaden durch Asphyxie
dadurch schwerste ICP, therapieschwierige Epilepsie, Osteoporose, Nebenniereninsuffizienz, gesetzl. blind, Wahrnehmungsstörungen, PEG, Port, O²- Bedarf usw.
PS 3, 18 Std. tgl. Intensivpflegedienst
† 29.12.14
www.dasbesonderekind.com

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Ein Geschwisterchen

Beitragvon Annett mit Karen » 01.06.2010, 22:05

Das Problem mit dem 2 Kind hatten wir auch, es gab Zeiten, da waren wir auf dem Standpunkt: eines reicht. Aber wir wollten mehr als nur 100 % für unsere Tochter da sein so für immer und ewig, wollten noch einen kleine Windelzwerg. Die endgültige Entscheidung traf unsere Große jedoch selbst - sie hatte sich mit 2 entschieden, doch noch laufen lernen zu wollen, wir waren überglücklich.

Wie sind den die Chancen auf ein gesundes Kind, Klärt das Risiko mal mit den Ärzten. Wir hatten ein durch die Genetik berechnetes Risiko von 25 %, das bedeutet aber auch 75 %, das alles gut geht. Und wir hatten Glück, 75 % sind viel, warum sollten wir die nicht treffen.

Unsere beiden sind 3 3/4 Jahr auseinander, aber jetzt sind beide geistig gleich auf, die Große lernt vom Kleinen, auch Sachen, die wir Großen nicht so schnell hingekriegt hätten. Der Ehrgeiz ist so wunderbar ansteckend.

Wir haben es nicht bereut, auch wenn es sehr anstrengend ist mit den beiden, aber der Kleine ist wie so eine Krafttankstelle für uns und vor allem für unsere Tochter.

Wir wünschen Euch viel Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen, ob nun für oder gegen ein zweites Kind. Alles Gute

Judith121
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Beitragvon Judith121 » 02.06.2010, 08:21

Hallo Anette,

bei uns sieht es genau so aus wie bei Euch damals. Wir hatten uns im März entschieden nun doch noch ein Kind zu bekommen. Und ich hatte überhaupt keine Angst das es noch mal passieren würde und nun sagten die Ärzte uns Ende April, das es bei unserem Sohn scheinbar doch was genetisches ist und das Risiko bei bis zu 25 % liegt. Da brach erst mal eine Welt über mich zusammen. Nun lassen wir unseren Arne und auch uns humangenetisch testen um das Risiko noch zu verringern. Wir haben das Glück schon ein gesunden Sohn(unser 1. Kind) zu haben damit sinkt das Risiko schon einmal automatisch ein wenig nach unten und passt halt eher zu einer Zufallsmutation bei Arne.

Und wie du schon sagst min. 75% sagen ja es passiert nicht noch mal! Aber meine Angst ist die Schwangerschaft. Schaffe ich es 9. Monate durchzustehen? Aber das ist einen lange Zeit und eigentlich will man ja seine SS genießen und nicht stets und ständig daran denken. Es gibt die Möglichkeit einer Fruchtwassseruntersuchung aber will ich das mir und vorallem meinem Ungeborenem antun? Vorallem kann man es schon vorher herausbekommen ob das Ungeborene das auch hat oder ist es so wie bei Arne. Bei ihm kam die Epi 3 Tage nach der Geburt zum Vorschein. Vorher war nichts....also in der SS. Es war eine Bilderbuchschwangerschaft ohne Brechen, Übelkeit usw.

Wie war deine SS? Wie bist du damit umgegangen! Hattest du Angst und hast viel nachgedacht oder bist du ganz entspannt rangegangen? Wäre lieb wenn du mir ein wenig die Angst nehmen könntest :cry:

LG Judith
Judith *01/80, Stefan * 08/79, Eik * 05/05 und Arne 07/08 therapieresistente multifokale Epilepsie mit Beginn in der Neugeborenenzeit (4. Tag), Mikrozephalie, Erhebliche supratentorielle Hypomyelenisierung, Schwerste psychomotorische Retardierung, beidseitige Hüftluxion (OP im Jan. ´13)

UrsulaL
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Beitragvon UrsulaL » 02.06.2010, 09:26

Hallo,

meine beiden sind eineinhalb Jahre auseinander, ich hatte auch zuerst ein Frühchen.
Trotzdem haben wir uns dazu entschieden, nicht zu lange mit dem Geschwisterchen zu warten, und es war die richtige Entscheidung.
Ich kenne einige Familien, die auch ein behindertes Kind haben, ein zweites Kind wollten, aber sich nicht so recht getraut haben. Es war irgendwie immer der falsche Zeitpunkt. Und jetzt ist es bei manchen schon zu spät. :?

Ich hatte in der zweiten Schwangerschaft eine super tolle und regelmäßige Kontrolle beim Gyn (mindestens alle zwei Wochen).
Es lief alles nahezu problemlos. Als ich dann über die 28. SSW drüber war, war ich schon mal erleichtert, und dann von Woche zu Woche mehr. :D

Leider war es wegen Beckenendlage dann wieder ein Kaiserschnitt, und dann hatte meine Kleine auch noch eine Neugeboreneninfektion und war die erste Woche auch auf Intensiv. Da war ich dann schon etwas fertig, weil ich nun schon wieder ohne Baby im Zimmer war und ständig zur Neo-Intensiv pilgerte, abpumpen musste usw.

Mit zwei Wickel- und Tragekindern ist es zwar schon anstrengend, aber mit etwas Hilfe, Organisationstalent und guten Nerven geht es schon.

Inzwischen sind wir so glücklich, dass wir uns so entschieden haben, denn meine Mädels lieben sich so, spielen super toll zusammen und können einfach viel miteinander anfangen, weil sie altersmäßig nahe beieinander sind.
Außerdem ist es sooo wichtig für meine Große, dass nicht immer nur sie im Mittelpunkt steht. :)

Ich wünsche euch gutes Gelingen! :D

LG
Ursula
A. ('04, 28.SSW, PVL, beinbetonte spastische Tetraparese) und J. ('06)

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Beitragvon *Katrin* » 13.06.2010, 22:41

huhu
es tut immer wieder gut, von euch zu hören. Wir sind immer noch am hibbeln, aber beim schatz hat es ja auch ne ganze weile gedauert. Bei uns ist es wohl nicht genetisch bedingt, aber bei einer erneuten Schwangerschaft würde mich meine FÄ auch stark überwachen. Bei mir ist ja leider mein Muttermund ein Stückchen aufgegangen und ich habe mir dann wohl im KH nen Infekt (Pseudomonas) eingefangen, wodurch dann mein Bauchbewohner so schwer erkrankt ist, und kommen wollte. Also würde ich auf möglichst viel Ruhe achten, und mich nur im Notfall ins KH einweisen lassen. :)
Ich melde mich dann bald nochmal, evtl dann in freudiger Erwartung?  8)
Söhnchen, *Dez`08, 29. SSW, Shuntversorgter Hydrocephalus nach IV.-gradiger IVH, Cerebri Media-Infarkt, Autist, stolzes Schulkind

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Beitragvon Rebecca N. » 14.06.2010, 07:40

Also, als meine Tochter zur Welt kam, war Nico fast vier. Ich habe auch lange gezögert, aber ich wollte unbedingt ein Geschwisterchen für ihn. Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Durch meine Tochter hat Nico so vieles gelernt, Geschwisterkinder sind richtige kleine Co- Therapeuten. Als meine Tochter Fahrrad fahren lernte, wollte Nico es unbedingt auch können, nachdem er jahrelang mit Stützrädern gefahren war. Das war ein wunderschönes Erlebnis. Er wusste seltsamerweise auch immer, wenn Jessy geweint hat als Baby, ganz genau, was sie gerade brauchte ("die will ihren Schnuller"!)
Die Angst, dass das Kind behindert zur Welt kommen könnte, hatte ich auch...
Ich finde, gerade bei behinderten oder kranken Kids ist es wichtig, Geschwister zu haben. Auch für die Eltern ist es besser, bis Jessy zur Welt kam, war Nico mein absoluter Lebensmittelpunkt, als die Kleine dann da war, war Nico schon eifersüchtig- aber jetzt ist es okay!
Nico hat hier keine Freunde, nur in seiner Schule, wenn seine Schwester nicht da wäre, wäre er ganz alleine...
Mutter (44), Nierentransplantiert
Sohn N. (16) geistige Behinderung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt, geistiger Stand eines vielleicht 3- 5jährigen, kann sprechen, laufen, Fahrrad fahren.
Tochter (12), Neurodermitis

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Beitragvon sandra » 20.06.2010, 12:54

Hallo, auch wir haben uns als Mila 15 Monate alt war für ein zweites Kind entschieden, und nun ist auch noch vor 2 Monaten unser drittes Kind gesund zur Welt gekommen.

Ich wollte immer eine große Familie, nun habe ich sie. Mir war damals beim 2. Kind wichtig dass Mila kein Einzelkind bleibt und dann beim 3. Kind war es mir für meinen gesunden Sohn sehr wichtig dass er auch ein gesundes Geschwisterchen haben ``darf``. So finde ich es nun ziemlich ausgewogen für alle, auch wenn wir im Moment (noch) drei Wickelkinder haben, aber ein großer Unterschied ist es mittlerweile nicht mehr, ob wir nun ein Kind haben dass gewickelt werden muss oder drei. Es gehört schließlich nun seit 5 Jahren dazu, so wie Zähneputzen oder duschen gehen.

Ich drück euch die Daumen :)

LG, Sandra
Sandra, Johannes, Mila Maria (09/05), sitzt im Rollstuhl, spricht nicht, ohne Diagnose & Momme Johannes (09/07) & Theo Levi (04/10) & Arvid Stellan (07/13)
Unser Album: http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_per ... er_id=7069
*Nicht müde werden, sondern dem Glück leise wie einem Vogel die Hand hinhalten* Hilde Domin


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