Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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der kleine kurt
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon der kleine kurt » 09.04.2019, 17:12

Hallo Biancamit2,

ich bin ja nicht angesprochen, antworte aber trotzdem mal:

Mein Verständnis von gleichberechtigter Partnerschaft ist, dass die Hausfrau natürlich in dem Zeitfenster, in dem der Mann Arbeiten ist, mit Fahrzeit, 100% der Betreuung/Orga/Haushaltsaufgaben übernimmt (ich verstehe das auch als Arbeit), die in dem Zeitfenster halt anfallen. Da bin ich mit Jörg75 einer Meinung, das muss in der Handhabung berücksichtigt werden.
Aber: in der Zeit, in der beide frei haben, sprich nachts/abends/Urlaub, teilt man sich die Dinge auf. Dadurch ergibt sich, dass es nicht 50:50 aufgeteilt ist über 24h gesehen, aber eben für die Zeit, die beiden gleichberechtigt zur Verfügung steht, ein annähernd hälftiger Ansatz gelebt wird. Das muss ja nicht heißen, dass man die Nächte hälftig teilt, aber eben unterm Strich. Wer nachts durchschlafen will, übernimmt dann halt mehr Abende usw.

Warum würdest Du das anders sehen? Warum soll nur dem Mann Freizeit zur Verfügung stehen, nicht aber der Frau? Weil sie in diesem Modell mit ihrer Arbeit kein Geld verdient? Oder woran machst Du das Fest?

Hier scheint es ja aber auch nicht NUR um die Aufteilung der Aufgaben zu gehen, die 100 zu 0 gewünscht wird aus Mannes Sicht, sondern auch die Verteilung der Verantwortung, die er komplett bei seiner Frau sehen möchte. Im Grunde möchte er eingebettet in eine Familienstruktur ein Singleleben führen. Das kann und will nicht jeder Partner mittragen. Von der emotionalen Seite rede ich lieber nicht.

Viele Grüße
Kurtine

Biancamit2 hat geschrieben:
RikemitSohn hat geschrieben:Hallo,

ich bin gerade sprachlos, wie hier für Larissas Mann von Frauen Unterstützung kommt. Wir leben nicht mehr in den fünfziger Jahren. Kinder und alle damit anfallenden Pflichten sind ein Gémeinschaftsprojekt. Alle Aufgaben werden geteilt. Jeder darf mal schlafen und jeder darf mal seine Freizeit für sich gestalten. Ausserdem sollten Väter auch gerne Zeit mit ihren Kindern verbringen und nicht nur um die Mutter zu entlasten.
Larissa, ich kann dein Entsetzen und deinen Frust über solche Aussagen gut verstehen. Das ist tief verletztend. Nach meiner Meinung geht es da auch nicht nur um die mangelnde Hilfe, sondern solche Aussage geben einem das Gefühl von Lieblosigkeit. Zu recht fragst du dich, ob deinem Mann dein Wohl überhaupt noch etwas Wert ist. Du solltest dir Unterstützung holen und vielleicht gemeinsame Gespräche unter Anleitung führen. So könnt ihr herausbekommen, ob und wie es weitergehen kann.
Aktuell finde ich die Idee von Abstand gut, wenn du jemanden hast, der euch beide aufnehmen kann.

LG Rike


Also findest du dass er die Hälfte von allem machen soll und noch hundert Prozent arbeiten, während sie garnicht arbeitet und trotzdem nur die Hälfte machen soll? Also soll er viel mehr machen als sie? Eigenartige Vorstellung.

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Christiane81
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Christiane81 » 09.04.2019, 17:27

Hallo,

Ich bin etwas verwirrt. Der Mann soll also nach Meinung einiger hier nicht nur seinem Vollzeitjob nachgehen und die finanzielle Existenz der Familie sichern, sondern auch nach Feierabend im Job dann ca 40% der Familienarbeit übernehmen? Holla.
Ich gebe zu Bedenken dass die alleinige Verantwortung, den Lebensunterhalt zu verdienen auch eine enorme Verantwortung und Belastung ist, die viel zu oft unterschätzt wird!

Ich denke nicht, dass es um strikte Arbeitsteilung geht. Es geht doch vielmehr um Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit, die GretchenM leistet. Und damit fängt man am besten selber an! "Ich gehe nicht arbeiten" ist schon nicht so richtig. Sicher, nicht in ein Büro. Aber Hausfrau und Mutter sein ist auch Arbeit, körperlich und psychisch. Sicher in gewissen Grenzen flexibel einteilbar, aber nicht 100%. Und wenn ich Aussagen lese wie "wofür habe ich Dich dann noch" denke ich, dass der Mann gar nicht weiß, was geleistet wird zuhause. Wie läuft das denn im Urlaub? Am Wochenende? Warum ist er nicht am Wochenende auch mal alleine verantwortlich fürs Kind? Er kann das, natürlich. Er ist der Vater. Er muss nicht nur Verantwortung abgeben, ihm muss auch Verantwortung übergeben!
Hilft vielleicht eine Paartherapie? Manchmal ist man in seinen Erwartungen, Rollen und Vorwürfen so eingefahren, dass man alleine nicht aus der Spirale rauskommt.

Nutzt ihr denn alle Entlastungmöglichkeiten? Warum ist Dein Kind nicht im Kindergarten, das ist doch auch wichtig fürs Kind? (Oder hab ichs überlesen?)

Viele Grüße
Christiane

GretchenM
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon GretchenM » 09.04.2019, 17:32

Hallo Christiane,

Den Pfad habe ich nicht eröffnet ;-)

Schönen Gruß,

GretchenM

NicoleWW
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon NicoleWW » 09.04.2019, 18:10

Hallo,

ich denke einige Frauen hier interpretieren in die Antworten etwas rein das KEINER geschrieben hat. In keiner Antwort ist zu lesen, dass es dem Mann zusteht Freizeit zu haben und der Frau die daheim ist nicht. Keiner hat geschrieben dass der Mann mit dem 100% Job seine Schuldigkeit geleistet hat. Es ist nun mal so dass die Hauptlast für Haushalt und Kind bei dem nicht arbeitenden Elternteil liegt, zumindest wenn es diesen gibt. In Familien in denen beide arbeiten ist das ganze noch mal ganz anders zu bewerten.
Und keiner hat die Ansichten dieses Mannes für gut geheißen.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon AnnalenaO » 09.04.2019, 18:16

Hallo Larissa!

Wir leben das gleiche Modell wie ihr, ich bin zu Hause und mein Mann verdient das Geld. Er geht morgens um 6 aus dem Haus und kommt Abends vor 20.00 nicht heim. Dass er mir unter der Woche nicht helfen kann ist mir da klar. Wie sind denn die Arbeitszeiten von deinem Mann? Mein Mann kümmert sich am Wochenende einen halben Tag alleine und ich hab Pause. Wenn es mir mal schlecht geht (krank zb) übernimmt er auch mal das ganze Wochenende (zumindest weitgehend). Unter der Woche kann er aber auch nicht helfen wenn ich krank bin. Das geht einfach nicht. Aber wenn wir im Urlaub sind, da muss er anpacken denn auch ich habe Urlaub.
Alles weitere an Unterstützung was ich brauche muss ich bezahlen. Sieht mein Mann dann aber auch ein wenn ich krank bin dass ich einen Babysitter brauche und wir haben prinzipiell immer eine Putzfrau die auch Wäsche zusammenlegt und bügelt. Damit schon allein fühle ich meine Arbeit mit unseren Kindern gewertschätzt. Wenn er noch sagen würde: du bist doch zu Hause und hast den ganzen Tag nichts zu tun, da zahle ich keine Putzfrau würde ich mich auch mies fühlen.
Ich kann nicht einschätzen ob es möglich wär dass er jede 2. Nacht übernimmt. Bei uns ist es nicht möglich.
Ich respektiere dass mein Mann viel leistet und halte ihm den Rücken frei und er respektiert dass ich viel leiste und zahlt Erleichterungen für mich ohne irgendwelche blöden Kommentare. Vielleicht fühlt dein Mann seine Arbeit durch deine Forderung jede 2. Nacht zu übernehmen auch nicht geschätzt? Vielleicht ist er deshalb verletzt und teilt deshalb aus?
Ich kann es nicht beurteilen, aber ich kann ihm in der Situation auch nicht komplett den schwarzen Peter zuschieben, auch wenn ich für deine Situation wirklich Verständnis habe.
Besteht die Möglichkeit dass du dir von extern Hilfe erkaufst so dass du Schlaf am Vormittag nachholen kannst?

Liebe Grüsse, AnnalenaO

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Engrid
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Engrid » 09.04.2019, 19:22

Hallo,

natürlich geht es auch um Gleichberechtigung, aber erstmal geht es auf der persönlichen Ebene um ein Beziehungsproblem. Ist ja nicht ganz untypisch, dass Frauen sich die Pflegearbeit und das Familienmanagement draufschaufeln, sich reinstürzen, und die Männer sich zuhause immer mehr zurückziehen und in die Arbeit stürzen. Gegenseitig lädt man dann Vorwürfe ab.
Larissa, Du und Dein Mann, vielleicht solltet Ihr erstmal klären, ob noch eine Chance für die Ehe besteht und ob Ihr vielleicht eine Paartherapie macht?
Wenn herauskommt, dass es noch eine Chance gibt, beiderseits, dann solltet Ihr ein Aufteilungsmodell finden, das für Euch beide passt.

Und ich stimme den anderen zu: Entlastung von der Pflege/Kinderbetreuung durch Dritte ist sehr wichtig. Ohne die hätte unsere Ehe auch kaum überlebt. Man braucht auch schöne Erlebnisse als Paar.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Biancamit2
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Biancamit2 » 09.04.2019, 20:41

NicoleWW hat geschrieben:Hallo,

ich denke einige Frauen hier interpretieren in die Antworten etwas rein das KEINER geschrieben hat. In keiner Antwort ist zu lesen, dass es dem Mann zusteht Freizeit zu haben und der Frau die daheim ist nicht. Keiner hat geschrieben dass der Mann mit dem 100% Job seine Schuldigkeit geleistet hat. Es ist nun mal so dass die Hauptlast für Haushalt und Kind bei dem nicht arbeitenden Elternteil liegt, zumindest wenn es diesen gibt. In Familien in denen beide arbeiten ist das ganze noch mal ganz anders zu bewerten.
Und keiner hat die Ansichten dieses Mannes für gut geheißen.

Liebe Grüße
Nicole


Danke! Ich bin auch nicht der Meinung dass der Mann sich hier vorbildlich benimmt. Aber dass er trotz Vollzeitarbeit noch 50% Haushalt und 50% Kinderbetreeung übernhemen soll wie Rike möchte, ist halt auch mehr als unfair...
Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen

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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon mariannna » 09.04.2019, 21:36

Biancamit2 hat geschrieben:
NicoleWW hat geschrieben:Hallo,

ich denke einige Frauen hier interpretieren in die Antworten etwas rein das KEINER geschrieben hat. In keiner Antwort ist zu lesen, dass es dem Mann zusteht Freizeit zu haben und der Frau die daheim ist nicht. Keiner hat geschrieben dass der Mann mit dem 100% Job seine Schuldigkeit geleistet hat. Es ist nun mal so dass die Hauptlast für Haushalt und Kind bei dem nicht arbeitenden Elternteil liegt, zumindest wenn es diesen gibt. In Familien in denen beide arbeiten ist das ganze noch mal ganz anders zu bewerten.
Und keiner hat die Ansichten dieses Mannes für gut geheißen.

Liebe Grüße
Nicole


Danke! Ich bin auch nicht der Meinung dass der Mann sich hier vorbildlich benimmt. Aber dass er trotz Vollzeitarbeit noch 50% Haushalt und 50% Kinderbetreeung übernhemen soll wie Rike möchte, ist halt auch mehr als unfair...


Es ging nicht um 50% insgesamt, sondern um annähernd 50% in der arbeitsfreien Zeit.
Also um Abende/Nächte/WE/Urlaub etc.

Also wenn er von 8-17h außer Haus arbeitet und die Frau in der gleichen Zeit zuhause arbeitet (ja, ist auch Arbeit), dann sind beide nach 17h wahrscheinlich kaputt. Die Abende/WE usw müssen aber trotzdem GEMEINSAM gestemmt werden.
Was anderes wäre es, wenn das Kind tagsüber eine Einrichtung besuchte, dann könnte sich frau ja tagsüber mal ausruhen. Das scheint hier aber nicht so zu sein.
Also warum sind 8Std Arbeit außer Haus mehr wert bzw anstrengender als 8 Std Arbeit im Haus/Betreuung?

Würde Larissa Vollzeit in einem Behindertenwohnheim arbeiten, so würde sie wahrscheinlich von 8-16:30h die gleichen Tätigkeiten ausführen wie jetzt und hätte dann aber FEIERABEND.

Dann müsste ihr Mann auch abend/nachts mit ran!!

LG,marianna

GretchenM
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon GretchenM » 09.04.2019, 21:45

@ Marianna: Genauso ist es. Ich sehe absolut nicht, warum außerhalb der Arbeitszeit nicht die anderen Aufgaben geteilt werden.

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mijo
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Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon mijo » 09.04.2019, 21:54

Hallo Larissa.

Ich verstehe das du dich nach mehr schlaf und Pause sehnst.
Nach annerkennung von deinem Mann.

Aber ich möchte dir einen anderen Denkanstoß geben.
Der sicher in so einer verfahrenen Situation nicht leicht ist.

Versuch mal die Sicht zu ändern,von dem was er alles nicht macht,zu was er vielleicht neben seiner Arbeit doch macht.
Aber im Laufe der Zeit als Selbstverständlich angesehen wird/wurde.

Egal ob es Renovieren, Großeinkauf oder sonstiges ist.

Oft sieht man es vor lauter Enttäuschung nicht mehr.

Das was dein Mann sagte wahr nicht ok,keine Frage!

Vielleicht hatte er streß auf Arbeit,fühlt sich Hilflos ect.
Das sind sachen die wir von hier nicht beurteilen können.

Aber überleg mal wenn du dich trennst.
Bist du im Zweifelsfall aufs Arbeitsamt angewiesen.

Von etwas mußt du und dein Sohn leben.

Ich weiß jetzt nicht welchen Pflegegrad dein Sohn hat.
Es würde je nach dem von dir erwartet das du zusätzlich noch Arbeiten in Kurse gehst.

Ich bin Alleinerziehend Mutter von 2 Behinderten Kindern und einem sehr Verhaltensorigenellem Kind.
Es Interesierte keinen,nicht das die ferien/Krankheit nicht abgedeckt werden kann noch sonst was.

Ich erlebe hier Tag Täglich die Anfeindungen im Ort ,Ich währe faul ect.weil ich (Körperlich kaputt,in EU Rente)nicht noch Arbeiten kann.

Was das Tag Täglich bedeutet Interesiert leider nicht.

So ist die Gesellschaft.

VG und viel Kraft
Fuer Wunder brauchen wir Augen,die sehen und EIN Herz,DAs versteht ,fuer EIN Wunder zu Danken.


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