Lehrplan Förderschule Lernen

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Inga
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von Inga »

Anna-Nina hat geschrieben:
11.02.2021, 13:26
Hi,
also ich würde mir das auch gut überlegen, wenn das Kind eine normale Intelligenz hat.

Ich selber unterrichte seit fast 20 Jahren Nachhilfeschüler in Mathematik. Ich hatte von Hochbegabten bis zum Förderschüler bisher sehr viel sehen können. Auch hatte ich schon ein paar Schüler mit einem IQ knapp über 90 oder bei gerade 90. Gerade die Schüler mit einem IQ von um die 90 haben sich sehr schwer getan in der Schule - sie mussten viel lernen, waren oft überfordert ABER sie alle haben sogar die Realschule geschafft! Zwar die meisten erst die Hauptschule und danach nochmal die Realschule - aber es ging.

Diese Schüler mussten sich wirklich ganz arg anstrengen und viel lernen - haben meist nur eine 3-4 in Mathe geschafft, trotz intensivem Nachhilfeunterricht - aber sie haben es alle geschafft....

Und die Grundschuljahre waren bei ihnen auch leider nicht so einfach....

Wenn würde ich die KME-Schule empfehlen dort wird auch nach Regellehrplan unterrichtet und es werden viele Pausen eingelegt über den ganzen Tag. Meine Tochter schafft den Ganztag total locker obwohl sie sehr schwer krank ist und ich da echt Bedenken hatte. Die Lehrer merken, wenn die Kinder nicht mehr können und machen dann immer ganz tolles pädagogisches Alternativprogramm zur Enspannnung - ich bin total begeistert von der Schule. Meine Tochter ist total glücklich inzwischen.

LG
Anna
Ja, das waren dann aber "normale" Kinder mit einfach einem etwas niedrigerem IQ. Diese Kinder kann man meist nicht mit einem FAS-Kind vergleichen. Viele werden, selbst bei manchmal Durchsschnitts-IQ, später kein eigenständiges Leben führen können. Bei einigen fällt auch die Lernkurve mit der Zeit deutlich ab. Für manche FASler ist ein Schulabschluss eher Fluch als Segen. Kenne z.B. einen FAS´ler, der mit viel Hilfe seinen Abschluss geschafft hat. Er hat 3 Ausbildungen begonnen, alle 3 wurden vom Arbeitgeber innerhalb weniger Wochen wegen sozialer Unreife wieder gekündigt. Dann hing der junge Mann erst mal 2 Jahre zuhause rum, bis die Pflegeeltern durchgekämpft haben, dass das AA sich drum kümmert und die Hilfen anliefen.
IQ ist nicht alles, es hängt viel auch von evtl. zusätzlichen Teilleistungsstörungen ab und vom sozial-emotionalen Bereich!

Daher, Mimo, beobachte deine PT genau, nur du kannst erahnen, was für sie das Beste ist! Lass dir da von Leuten, die sich mit FAS auskennen nicht rein reden! Wo habt ihr testen lassen? Evtl. geht ihr noch mal dort hin und lasst euch beraten?

Eine hoffentlich gute Wahl!
Inga
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Emma 07
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Betreuer von Danielo 96 (FAS), Steven 98 (gB) & Michelle 02 (Apert-Syndrom)

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Rita2
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von Rita2 »

Hallo Mimo,

so jetzt versuche ich meine Antwort nochmals zu schreiben.

nachdem was du beschreibst klingt das so, daß deine Tochter Anstrengungen aus dem Weg geht. Dieses Verhalten kann auch interpretiert werden, daß ihr die Aufgaben zu schwer sind. Dann werden ihr in einer Förderschule leichtere Aufgaben gegeben. Das geht dann so weit bis die Aufgaben so leicht sind, daß es ihr langweilig, was wieder andere Probleme erzeugt. Natürlich gibt es gute Förderschulen und gute Lehrer dort, die das richtig erkennen. Die können dann im Setting dieser Schule deine Tochter richtig gut fördern. Ich würde aber eher die Riskien sehen, als die Chancen.

Ich sehe aber noch ein paar andere Möglichkeiten:
1.) Wechsel an eine Förderschule Schwerpunkt SE. Dort wird auch nach Regellehrplan unterrichtet. Allerdings muß man sich dort das Klientel der Schule anschauen. Das muß zu eurer Tochter passen.
2.) Wechsel an eine Körperbehindertenschule. Dort mußt du schauen, daß es andere Kinder gibt, da nach Regellehrplan unterrichtet werden. Bei uns in der Gegend gehen so gut wie alle körperbehinderten Kinder die nach Regelplan lernen in die normalen Grundschulen. Daher bleibt den K-Schulen nur die G- und L-Kinder.
3.) Sprachheilschulen. Die haben meist aber zu wenig Plätze. Daher ist es sehr schwer dort einen Platz zu bekommen.
4.) Da deine Tochter die jüngste der Klasse ist, wäre auch ein freiwilliges wiederholen der Klasse eine Möglichkeit.
5.) Inklusion mit Schulbegleitung und einigen Stunden eine Sonderpädagogin. Die Sonderpädagogin berät die Grundschullehrerin und die Schulbegleitung und je nach dem wie viele Stunden genehmigt sind, kann sie auch mit deiner Tochter arbeiten.

Wenn deine Tochter den Schulstoff eigentlich schafft, sie sich aber überfordert fühlt. Wäre es dann vielleicht möglich ihr weniger Aufgaben zu geben. Vielleicht reicht ihr weniger üben auch. Das würde die Belastung verringern. Entweder weniger Aufgaben. Oder die Aufgaben für sie anpassen. Die Arbeitsblätter so gestalten, daß sie es leichter erfassen kann und daß weniger auf einer Seite ist. Dann hat man nicht so das Gefühl überfordert zu sein.

Ich würde immer versuchen ein Kind das Regelschulstoff lernen kann auch nach Regellehrplan zu unterrichten. Aber wenn das Kind immer nur gefrustet und unzufrieden ist, bringt es ja auch nichts. Eine schwere Entscheidung. Kann man die Regelschule irgendwie für dein Kind passender gestalten (was sagen eigentlich die Lehrere deiner Tochter?)

LG
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel

Mimo
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von Mimo »

Nochmal danke für eure Antworten.
Ihr habt alle auf eine Art recht, all eure Gedanken habe ich selbst auch.


Die Probleme in Deutsch habe ich schon vor einem Jahr kommen sehen, damals meinte die Lehrerin noch:" Abwarten, dem Kind noch ein Jahr Zeit geben, L. ist ja auch noch sooo jung."
Aktuell tendiere ich auch dazu, L. die zweite Klasse wiederholen zu lassen, damit sich die Grundlagen in Deutsch noch weiter festigen können.
Aufgrund der frühkindlichen Bindungsstörung würde ich meiner PT eben gerne viele Schul- bzw. Klassenwechsel ersparen. Daher war mein Gedanke, ob es nicht sinnvoller wäre, gleich die Schule zu wechseln, als sie nun ein Jahr wiederholen zu lassen, und in der dritten kommt sie dann in 1,5 Jahren wieder an ihre Grenzen.

@Rita2: All deine Gedanken teile ich genau so auch.
Die Sprachheilschule kommt nicht in Frage, die nehmen nur Kinder mit schwerwiegenden sprachlichen Problemen. Das hatte ich vor der Einschulung schon abgeklopft. S/E möchte ich auf keinen Fall, in der hiesigen Förderschule S/E sind hauptsächlich schwerst verhaltensauffällige und aggressive Kinder. Da würde meine PT komplett unter die Räder geraten. Sie ist im Kiga selbst sehr aggressiv gewesen, hat alle Kinder permanent angegriffen, gehauen, gebissen usw. Wir hatten damals Sorge, ob sie überhaupt jemals beschulbar sein würde aufgrund ihres Verhaltens. Überraschenderweise ist sie diesbezüglich in der Schule bislang völlig unauffällig. Käme sie in eine Schule mit auffälligen Kindern, würde sie das Verhalten (FAS-typisch und stressbedingt) höchstwahrscheinlich imitieren. Das möchte ich auf keinen Fall riskieren.

Mein Gedanke war, so wurde es von der Schulpsychologin, bei der wir den IQ-Test gemacht haben, empfohlen, meine PT auf der Grundschule zu lassen und z.B. in Deutsch, sollten die Probleme weiter bestehen, nach Förderlehrplan L zu unterrichten/bewerten. Das hat die Klassenlehrerin kürzlich im Gespräch aber gleich abgewiegelt. Man sei keine Inklusionsschule. Integration ja, für Inklusion sei man aber nicht eingerichtet.
Ich bin mir daher nicht sicher, ob man in der Schule offen wäre für einen Nachteilsausgleich (weniger Hausaufgaben, andere Benotung o.ä.). Aufgrund der Coronasituation und weil meine PT ein halbes Jahr ohne Schulbegleitung war, gab es seit November 2019 kein HPG mehr. Ich hoffe darauf, dass wir spätestens im Frühjahr mal wieder ein HPG haben werden, um diese Punkte zu besprechen.

So wie ich jetzt erfahren habe, ist es für ein AOSF-Verfahren für einen Schulwechsel auf eine Förderschule im kommenden Schuljahr sowieso schon zu spät. :? Das hätte man anscheinend spätestens im Dezember anleiern müssen.
Daher werde ich meine Tochter wohl erstmal die 2. Klasse wiederholen lassen und aufs Beste hoffen, bzw. danach dann noch einmal neu überlegen, ob ein Schulwechsel Sinn macht.

@Inga du hast recht, ein FAS-Kind durch die Schulzeit zu bekommen, ist etwas anderes als ein Kind, das "nur" im unteren Bereich der durchschnittlichen Intelligenz liegt. Meine PT wird bei den Hausaufgaben teilweise so aggressiv, dass es für den Rest der Familie nicht mehr tragbar ist. Sprich: Oberste Priorität hat der Familienfrieden. Primär wichtig ist, dass wir ein Leben mit L. alle weiter durchhalten und auch die anderen Familienmitglieder dabei nicht auf der Strecke bleiben. Schule und Schulabschluss sind da wirklich zweitrangig.
Inwiefern meine PT einmal eine normale Ausbildung schaffen wird, kann ich aktuell noch nicht abschätzen. Sie ist in alltagspraktischen Dingen fit und selbständig, sie ist ein "vernünftiges" FAS-Kind, kann Gefahren gut einschätzen, stellt keine Dummheiten an, die wirklich gefährlich sind usw. Aber sie hat null Frustrationstoleranz und Impulskontrolle, ist sehr aggressiv, möchte andere ständig dominieren und kontrollieren usw.
Man muss abwarten, wie sie sich in den nächsten 10 Jahren entwickeln wird ...

SandyErgo
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von SandyErgo »

Mimo hat geschrieben:
12.02.2021, 10:16

So wie ich jetzt erfahren habe, ist es für ein AOSF-Verfahren für einen Schulwechsel auf eine Förderschule im kommenden Schuljahr sowieso schon zu spät. :? Das hätte man anscheinend spätestens im Dezember anleiern müssen.
Daher werde ich meine Tochter wohl erstmal die 2. Klasse wiederholen lassen und aufs Beste hoffen, bzw. danach dann noch einmal neu überlegen, ob ein Schulwechsel Sinn macht.
Das ist natürlich echt blöd, dass das bei euch nicht geht.
Bei uns hier (keine Ahnung, ob das bundeslandabhängig oder vom Schulamtsbezirk) ist dies sehr wohl machbar - wenn innerhalb des Schuljahres erkannt wird, dass es nicht geht. Dabei muss es gar nicht Mal zum Halbjahr sein.
Junior ist damals nach den Herbstferien gewechselt, und bei der Tochter kamen 2 oder 3 zu vollkommen unterschiedlichen Zeitpunkten.

Das mit Dezember mit dem AOSF-Verfahren kenne ich zwar auch, wie beim Junior jetzt - wenn es regulär laufen soll. Wobei hier geht es nur um den evtl. Wechsel des Schwerpunktes.
Aber die Option, wenn es gar nicht mehr an der alten Schule klappt, es unterjährig zu machen - gibt es eben zum Glück auch.
Mama 12/77
mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung, Hämochromatose (homozygot C282T im HFE-Gen)
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache

Anna-Nina
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von Anna-Nina »

PS: die Schüler von denen ich gesprochen habe hatten zu 75% schon Besonderheiten. (Womöglich auch alle und ich weiß es von den andern 25% nicht). Sie hatten ADHS, ADS, ASS eine war als KIGA Kind im HP -Kindergarten, weil sie stark Entwicklungsverzögert war.- Grundlos hätte man ja auch nicht nach dem IQ geschaut.....

Ich wollte dir eigentlich damit nur Mut machen - weil eben alle diese Schülerinnen wirklich die Realschule geschafft haben. Einer sogar mit einer zwei in Mathe! (Und wirklich heftigem ADHS mit Medis).

Natürlich ist aber auch der Weg nicht in Stein gemeiselt, wenn sie auf die Förderschule L geht. Sie kann nach dem Hautpschulabschluss dann immer noch weiter machen.

Ich denke nur, dass sie wegen ihrem FAS schon auf die KME Schule könnte - und da bin ich eben selber so begeistert von, weil es bei meiner Tochter dort so super läuft. Meine Tochter hat auch viele kognitiv fitte Kinder in der Klasse. Die Schulen achten da schon darauf, das die Klassen passen. (Es sind bei uns gemischte Klassen - dh. es sind 3-5 Klasse gemischt - so kann sie sich auch von den älteren Kindern in der Klasse einiges abschauen).

LG

sandra8374
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von sandra8374 »

Du als Sorgeberechtigte kannst jederzeit formlos einen Antrag auf AOSF stellen. Nur die Schule hat Fristen für die Beantragung.

Wir hatten das auch im Februar seinerzeit und im Sommer war der Wechsel.
LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)

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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von sandra8374 »

Guck dir alle Förderschulen vor Ort an und führe Gespräche. Nicht jede LB arbeitet gleich etc.
LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)

Mimo
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von Mimo »

sandra8374 hat geschrieben:
12.02.2021, 12:33
Du als Sorgeberechtigte kannst jederzeit formlos einen Antrag auf AOSF stellen. Nur die Schule hat Fristen für die Beantragung.

Wir hatten das auch im Februar seinerzeit und im Sommer war der Wechsel.
Oh danke, gut zu wissen. Die Klassenlehrerin hatte mir das gesagt, dass die Frist vorbei sei. Die Vormundschaft habe ich für meine PT.

Darf man denn die Förderschule aussuchen? Wir hätten z.B. hier zwei mit dem Schwerpunkt Lernen.

SandyErgo
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von SandyErgo »

Mimo hat geschrieben:
12.02.2021, 12:52

Darf man denn die Förderschule aussuchen? Wir hätten z.B. hier zwei mit dem Schwerpunkt Lernen.
Meines Wissens eigentlich schon.
Wir haben hier 3 - wohnen so zirka in der Mitte des Dreiecks.

Der ausschlaggebende Punkt bei uns war, dass nur eine der beiden näherliegenden Schulen den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 anbietet. Die andere Schule nicht, da müssen die Kids auf die erstere Schule wechseln, wenn sie diesen Abschluss machen möchten.

Und auch jetzt, beim Junior hätten wir wählen können, denn die SE-Schule, die er besucht, ist verwaltungstechnisch an eine Lernförderschule gebunden. Er hätte nicht zwangsweise dahin wechseln müssen, sondern in die Schule, die auch seine Schwester besucht.
>> So wäre es zumindest bei uns => man bekommt im Normalfall keine zugewiesen, man kann selbst entscheiden.

Es kann natürlich sein, dass die Klasse/Klassen der entsprechenden Stufe an der ausgesuchten Schule voll ist/sind.
Da habe ich jetzt aber auch keine Ahnung - wie es dann läuft?!?
Mama 12/77
mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung, Hämochromatose (homozygot C282T im HFE-Gen)
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache

sandra8374
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Re: Lehrplan Förderschule Lernen

Beitrag von sandra8374 »

Grundsätzlich ist freie Schulwahl, lediglich der Bustransport muss geklärt werden und ggfls. der Weg selbst übernommen werden.
LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)

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