Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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ehemalige Userin

Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von ehemalige Userin »

Ihr Lieben !

Über Umwege bin ich mit dem Verein "Mittendrin e.V." der sich u.a. für Inklusion einsetzt, zum Thema
"Falscher Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung" in Kontakt gekommen.

Wir haben überlegt, ob es möglich wäre, weitere Familien zu finden, deren Kind ebenfalls zu Unrecht
den Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" erhalten hat.

Es scheint sich nicht um Einzelfälle zu handeln und man möchte nochmal versuchen, etwas zu
verändern.

Wer möchte kann mir gerne eine PN schreiben.

Hier noch ein Artikel zum Thema:
https://www.recherche-reportage.de/?p=449

Liebe Grüsse und
danke

Paula

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Kati_Li
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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von Kati_Li »

Hallo Paula,

ja ich glaube das kommt öfter vor. Der Artikel ist wirklich sehr, sehr eindrücklich.

Ich bin selbst auch oft geschockt wenn mir andere Eltern deren Kinder in GE-Förderschulen sind erzählen was da abgeht. Da lernen die Kinder in 10 Jahren Schule wie sie den perfekten Obstsalat schnibbeln und Lesen lernen steht nicht mal auf dem Lehrplan ("Das ist Privatangelegenheit der Eltern, das kann die Schule nicht leisten.") Schwimmen, Einkaufszettel schreiben, Spülmaschinen einräumen und dann immer und immer wieder Obstsalat, das ist zum verrückt werden.
Mir selbst ist auch das ein oder andere Kind begegnet, wo ich dachte, dass es auf dieser Schule gezwungenermaßen weit hinter seinen kognitiven Möglichkeiten bleibt.

Mein Kind hat noch ein paar Jahre bis zur Einschulung, aber wenn die Inklusion in diesem Schneckentempo (manchmal auch im Rückwärtsgang) umgesetzt wird, glaube ich kaum, dass sie bessere Bedingungen vorfinden wird. Besonders oft scheint es auch Kinder mit starken körperlichen Einschränkungen zu treffen. ("Also eine Magensonde/Katheter/... können wir auf der Regelschule nicht handeln. Da sind die auf der Förderschule besser aufgestellt. Die kennen sich da aus.") Alles natürlich immer nur zum "Wohle des Kindes".

Wenigstens weiß ich jetzt wo ich mich dann hinwenden kann. (Danke!)

Solidarische Grüße
Kati
Jeder neue Tag ist ein Geschenk, ganz egal welche Farbe der Himmel hat, der über dir hängt. -Matze Rossi

HeikeLeo
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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von HeikeLeo »

Ihr Lieben,
Obstsalat schnibbeln
genaus so isses. Jahrelang Obstsalat geschnibbelt - nie gegessen.

Nach Ende der Schule zu Hause lesen und schreiben gelernt. Ging ja doch. Aber das ist nicht die Kernkompetenz der Lehrkräfte in Sonderschulen.

Liebe Grüße
Heike

sandra8374
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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von sandra8374 »

Ich kann mich hier über unsere Schule gar nicht beschweren – Lerngruppen nach Leistungsstand (Lesen, Schreiben, Rechnen), AGs incl Englisch. Ja, vieles wird dann über Alltag mit eingebunden, aber immer zu einem großen Thema im Halbjahr. Kochen – Rezept raussuchen, feststellen was gekauft werden muss, einkaufen gehen, abrechnen, kochen und essen. Tisch decken, abräumen, spülen etc. Kunst ggfls. mit einbinden oder Ausflüge.

Meine Große hat lesen und Schreiben gelernt, ebenso wie Rechnen.

In der Berufspraxisstufe dann Kiosk betreiben, Bank Geld abheben und einzahlen.

Es scheint also auch hier wieder sehr auf die Schule anzukommen.
LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)

Mellie
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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von Mellie »

Hallo,

wenn man mit den Förderschwerpunkt nicht einverstanden ist, dann kann man sich doch an das Schulamt wenden. Das Amt wird dann ein zweites Gutachten veranlassen. Danach bleibt noch die Klage übrig. Von daher verstehe ich nicht, warum man glaubt, das das Kind einen falschen Förderbedarf hat, wenn es ausgiebig geprüft wurde. Bei Familien mit Sprachproblemen kann ich es ja noch verstehen, das die Kinder falsch eingestuft werden, aber in Familien mit Deutsch als Muttersprache sollte es nicht passieren. Es gibt natürlich immer Ausnahmen. Aber schaut euch mal die Förderschwerpunkte geistige Entwicklung an. Trifft es wirklich nicht auf eurer Kind zu?
Förderung geistige Entwicklung
https://www.imhplus.de/index.php?option ... 96&lang=de
Besondere Förderschwerpunkte sind:
Motorik, Wahrnehmung, Kommunikation, Emotionalität und Sozialverhalten,
Merkfähigkeit, Transferkompetenz, vorausschauendes Denken und Problemlöseverhalten,
Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit durch Lautsprache, Gebärden, Bildsymbole und andere Formen,
Sprachverständnis, Ausdrucksvermögen,
Begriffsbildung und Anwenden von Begriffen, Erfahrungen zur alters- und geschlechtsspezifischen Entwicklung, zu Ich-Identität und Sinnfindung,
selbstbestimmte Handlungsfähigkeit,
Orientierung im Umfeld, Kenntnisse in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Natur und Technik,
grundlegende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen,
Begegnung mit Musik, Rhythmik, bildnerischen und bewegungsbetonten Möglichkeiten, Religion, Sport und Hauswirtschaft,
Selbstständigkeit in verschiedenen Bereichen: Selbstversorgung, Spiel und Freizeit, soziale Beziehungen und soziales Umfeld, Arbeit und Beschäftigung,
Gebrauch von Hilfsmitteln, Annehmen und Beachten von Lernhilfen, Pflege und Beratung,
Unterstützung im familiären und sozialen Lebensfeld.
Viele Grüße
Mellie
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Sohn geb.1999, GdB 70 B, G, PG 3, beschäftigt in einer WfbM
Sohn geb. 2003 mit viel Förderung auf einem guten Weg

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Anja68S
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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von Anja68S »

Hallo,

unser Sohn hat auch zu Unrecht Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, wird aber
inklusiv an einer Förderschule mit Schwerpunkt Lernen beschult (durchgesetzt von uns).
Das Gutachten wurde von einem Lehrer der G-Schule gemacht.
Mitlerweile sind wir bei einem anderen SPZ und der Intelligenztest fiel ganz anders aus.
Mehrmal habe ich an der G-Schule hospitiert und bin so froh, daß wir an der örtlichen
Förderschule untergekommen sind.

Leider weiß ich noch nicht, wie ich den falschen Schwerpunkt wieder loswerden soll.
Und wohin der Weg meines Sohnes führen soll

LG
Anja
Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
Nietzsche
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Alexandra2014
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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von Alexandra2014 »

Mellie hat geschrieben:
15.11.2020, 11:59
Hallo,

wenn man mit den Förderschwerpunkt nicht einverstanden ist, dann kann man sich doch an das Schulamt wenden. Das Amt wird dann ein zweites Gutachten veranlassen. Danach bleibt noch die Klage übrig. Von daher verstehe ich nicht, warum man glaubt, das das Kind einen falschen Förderbedarf hat, wenn es ausgiebig geprüft wurde. Bei Familien mit Sprachproblemen kann ich es ja noch verstehen, das die Kinder falsch eingestuft werden, aber in Familien mit Deutsch als Muttersprache sollte es nicht passieren.
Da machst du es dir ein bißchen leicht!

Deutsch als Muttersprache ist zwar hilfreich, reicht aber eben nicht immer.
Mein Kind hatte eine Sprchentwicklungsverzögerung, was sich viel später erst als verbale Dyspraxie entpuppte. Dazu kam eine auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung und eine visuelle Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung, wovon aber zum Testzeitpunkt noch niemand wusste, auch wir nicht. Der Autismus wurde erst 4 Jahre später diagnostiziert. Und das alles trotz regelmäßiger Besuche im SPZ.

Mit diesen Baustellen ist ein barrierefreier Intelligenztest unmöglich und somit auch nicht auswertbar.
Als die Sonderpädagogin unser Kind im Kindergarten getestet hat, hatte sie 40 Fieber aufgrund einer Mandelentzündung. Morgens beim Abgeben war das Kind noch fit und im Kindergarten ist niemandem aufgefallen, dass sie krank ist.
Allein das ist schon ein Unding.

Das Ergebnis dieser Tests und des Gutachtens bekamen wir wenige Wochen vor der Einschulung, kurz vor den Sommerferien. Reißen kann man da gar nichts mehr.
Wenn man offen Zweifel am Ergebnis äußert, wird man nur belächelt, getreu dem Motto „die Eltern haben die rosa Brille auf und wollen nicht wahrhaben, wie behindert ihr Kind ist“. Es gab Menschen, die haben uns das auch so ins Gesicht gesagt.

Bei der Testung zur auditiven Wahrnehmung wurde dann erneut ein IQ Test gemacht. Und obwohl auch der nonverbal und somit nicht barrierefrei war, war das Ergebnis ganz und gar nicht im Bereich GENT.

Hätten wir nicht so gekämpft, selbst ganz viel mit dem Kind gearbeitet und eine Lerntherapie privat begonnen, wäre es sicher auch zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung gekommen.

Und wir sind da nicht die Ausnahme, nicht der Einzelfall...
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von Alexandra2014 »

Anja68S hat geschrieben:
16.11.2020, 19:09
Hallo,

unser Sohn hat auch zu Unrecht Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, wird aber
inklusiv an einer Förderschule mit Schwerpunkt Lernen beschult (durchgesetzt von uns).
Das Gutachten wurde von einem Lehrer der G-Schule gemacht.
Mitlerweile sind wir bei einem anderen SPZ und der Intelligenztest fiel ganz anders aus.
Mehrmal habe ich an der G-Schule hospitiert und bin so froh, daß wir an der örtlichen
Förderschule untergekommen sind.

Leider weiß ich noch nicht, wie ich den falschen Schwerpunkt wieder loswerden soll.
Und wohin der Weg meines Sohnes führen soll

LG
Anja
Ihr müsst zusammen mit der Schule einen Antrag auf Wechsel des Förderschwerpunkts, ohne Wechsel des Förderorts, beim Schulamt/bei der Bezirksregierung stellen. Die Schule muss das begründen. Den Intelligenztest des SPZ würde ich dem beilegen, bzw. eine Stellungnahme des SPZ.
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von Mellie »

Alexandra2014 hat geschrieben:
16.11.2020, 20:26
Hätten wir nicht so gekämpft, selbst ganz viel mit dem Kind gearbeitet und eine Lerntherapie privat begonnen, wäre es sicher auch zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung gekommen.

Und wir sind da nicht die Ausnahme, nicht der Einzelfall...
Hallo Alexandra,

die Eltern eines ehemaligen Schulkameraden meines Sohnes haben auch so gekämpft. Er mußte von der Förderschule auf die Regelschule und bekam in allen Hauptfächern Nachhilfe und zu Hause natürlich auch das volle Programm. Mit 18 Jahren hat er sich das Leben genommen, da er mit den Anforderungen, die an ihm gestellt wurden, nicht klar kam. Das stand auch auf der Traueranzeige, das er das Leben hier nicht mehr wollte. Das ist so traurig gewesen. Ich glaube, die Eltern wären jetzt froh gewesen, wenn sie vieles belassen hätten und er unbeschwert hätte aufwachsen können - auch mit Defiziten. Das hat mich unter anderem zum Umdenken bewegt. Klar, fördert man seine Kinder, aber man sollte es nicht überfordern, wie in meinem Beispiel.
Viele Grüße
Mellie
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Re: Zu Unrecht Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Wer noch ?

Beitrag von Alexandra2014 »

Mellie hat geschrieben:
17.11.2020, 10:24
Alexandra2014 hat geschrieben:
16.11.2020, 20:26
Hätten wir nicht so gekämpft, selbst ganz viel mit dem Kind gearbeitet und eine Lerntherapie privat begonnen, wäre es sicher auch zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung gekommen.

Und wir sind da nicht die Ausnahme, nicht der Einzelfall...
Hallo Alexandra,

die Eltern eines ehemaligen Schulkameraden meines Sohnes haben auch so gekämpft. Er mußte von der Förderschule auf die Regelschule und bekam in allen Hauptfächern Nachhilfe und zu Hause natürlich auch das volle Programm. Mit 18 Jahren hat er sich das Leben genommen, da er mit den Anforderungen, die an ihm gestellt wurden, nicht klar kam. Das stand auch auf der Traueranzeige, das er das Leben hier nicht mehr wollte. Das ist so traurig gewesen. Ich glaube, die Eltern wären jetzt froh gewesen, wenn sie vieles belassen hätten und er unbeschwert hätte aufwachsen können - auch mit Defiziten. Das hat mich unter anderem zum Umdenken bewegt. Klar, fördert man seine Kinder, aber man sollte es nicht überfordern, wie in meinem Beispiel.
Du ziehst hier Vergleiche, dass mir schwindelig wird.

Dass man da Fingerspitzengefühl für haben muss, ist klar. Dass ständige Überforderung krank machen kann, ist auch klar.
Umgekehrt ist es aber genauso der Fall. Wenn das Kind das Potential hat, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen und ich verwehre es ihm, weil ich aufgrund der Behinderung keinerlei Anforderungen mehr ans Kind stelle, was tue ich ihm damit an?
Genau das machen aber manche Schulen/Pädagogen, die das Kind bereits in eine Schublade gesteckt haben.

Gerade bei Autisten, die am besten 1:1 bei absoluter Ruhe lernen, ist das in der Schule überhaupt nicht leistbar. Die Bedingungen habe ich aber Zuhause und in der Lerntherapie.
Und soll ich dir was sagen? Mein Kind läuft zum Schrank, holt die Mathesachen raus und fragt mich, ob wir zusammen rechnen können - weil es ihr Spaß macht.
Das hat auch was mit Erfolgserlebnissen und Selbstwertgefühl zu tun.

Wenn ich dem Kind natürlich immer das Gefühl gebe, es ist nicht gut genug, was es macht, anstatt zu honorieren, was es kann, darf ich mich nicht wundern. Aber deswegen gar nichts zu machen, kann nicht die Lösung sein!

Mein Kind hat trotz seiner Handicaps auch Fahrradfahren gelernt, nicht zuletzt auch weil wir das möglich gemacht haben, z.B. durch das Kaufen eines viel zu kleinen Fahrrads, weil sie sich damit erstmal sicherer fühlte. Kurz drauf ging dann auch die passende Größe. Wir haben uns dann irgendwann Elektroräder angeschafft, weil wir nicht mehr mithalten konnten.
Das Gleiche beim Skifahren. Wir waren eigentlich nur Schlitten fahren, aber sie hat andere Kinder mit Skiern gesehen und wollte das auch. Soll ich dann Nein sagen, „nur“ weil sie dsypraktisch ist? Niemals!
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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