Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Anna-Nina
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von Anna-Nina »

Wir haben für Pfingsten und die letzten Sommerferien-Wochen Urlaub gebucht. Selbst wenn wir in Urlaub fahren dürften, habe ich im Moment wenig Lust. (Gerade im Ausland ist die medizinische Versorgung nicht so gut) Wir haben zwar nicht Italien gebucht sondern Südfrankreich - trotzdem würde ich jetzt nicht mit guten Gewissen fahren können.

Mir persönlich ist es egal was entschieden wird. Meine Kinder würden sich sehr freuen, wenn sie in die Schule dürften. Wenn nicht bleiben sie auch gerne Zuhause und wir überlegen, ob wir wegfahren...
Ich nehme es wie es kommt.

Schlimm ist die Situation gerade für meine Schüler. Ich mache überwiegend Prüfungsvorbereitung (Nachhilfe) - und es lernt sich echt schwer, wenn man nicht weiß, ob man das Wissen überhaupt noch braucht. Die Schüler sitzen total zwischen den Stühlen. Gerade für die Jugendlichen ist das sehr demotivierernd - ich wäre dafür, schnellst möglich klarheit zu schaffen.

GretchenM
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von GretchenM »

Inga hat geschrieben:
29.03.2020, 13:57
Hallo,

ich wäre eher dafür das Schuljahr zu Nullen, also nicht zu zählen, gab es vor vielen Jahren schon mal, da es damals ein verkütztes Schuljahr gab, da damals der Schuljahresbeginn verschoben wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzschuljahr
In dem Beitrag steht nur, dass es 2 Kurzschuljahre gab, ich weiß aber, dass sich einige Schulen dagegen gesperrt haben und statt dessen ein langes Schuljahr daraus gemacht wurde.
Das könnte man jetzt also auch machen, einfach aus 2 Schuljahren eines machen.
Oder individuell zu entscheiden, wer möchte das Jahr wiederholen, wer möchte weiter und dann z.B. aus 2 5.Klassen eine 5. Klasse belassen und die andere zu einer 6.Klasse machen, dadurch würde dann zwar die Klassengemeinschaft durchgewürfelt, aber ich denke das ist für viele Kinder das kleinste Problem.

Gruß, Inga
Sehe ich genauso. Ich wäre sehr dafür, daß Schuljahr ins nächste Jahr zu verlängern. Mein Sohn darf gerade auch so viel pauken, dass er jetzt nichtmal mehr alles geschafft hat.

Angela77
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von Angela77 »

Hallo zusammen,
es gab schon vor Corona m.E. gute Argumente, die Sommerferien generell zu verkürzen:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... tigen.html
Ich zumindest habe mich als Kind auch spätestens ab Woche 4 in erster Linie gelangweilt, v.a. in meiner Gymnasialzeit, in der alle weit voneinander wohnten und Spielbesuche mal eben nicht so leicht zu realisieren waren.
Mir tun hier vor allem die vielen, vielen Kids mit Migrationhintergrund in sozialen Brennpunkten leid. Sechs Wochen Sommerferien heißen in den sozialen Brennpunkten unserer Großstadt schon immer: Wenig Struktur, überforderte Eltern, teilweise auch keine geregelten Mahlzeiten, wenn keine OGS stattfindet, die bestenfalls für drei Wochen Ferienbetreuung anbietet.
Diese Kinder sind, zumindest im Grundschulalter, überwiegend überglücklich, wieder in die Schule zu dürfen, auch wenn es ihnen da oft weniger um den Wunsch nach Bildung bzw. Bildungserfolg geht. Und viele dieser Kinder sind ohnehin durch ihre soziale Lage schon beim Erwerb der Kulturtechniken massiv benachteiligt. Dann können die Corona-Wochenpläne der Schule noch so gut durchdacht sein. Aber für diese Kinder ist jede "echte" Schulstunde bei einem Lehrer, die wegfällt, eine Katastrophe ...
Schuljahre zu nullen ist eine prima Idee, aber ist das in großem Stile wirklich realistisch? Bei dem Lehrermangel, den wir ohnehin haben?
Vielleicht aber könnte man die Teilnahme am Schulunterricht während der verkürzten Schulferien freiwillig belassen? Sprich: Wer glaubt, er kommt ohne diese Hilfe klar, muss nicht zur Schule. Wer aber zur Schule möchte, darf kommen ...
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

HollysAnne
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von HollysAnne »

Ich bin nicht dafür, die Sommerferien zu verkürzen. Wir überlegen nochmal bitte, warum diese überhaupt so lang sind. In anderen Ländern gibts gern auch mal ganze 3 Monate.
Bei den zu erwartenden sommerlichen Temperaturen kann halt keiner richtig konzentriert lernen und Schulen sind ja nicht klimatisiert. Zudem können wir wahrscheinlich mit dem nächsten Rekordsommer rechnen. Und egal, wie sehr die Kinder die Schule mögen, da wird allein der Transport da hin zur Qual. Unsere besonderen Kinder sitzen ja oft eine Stunde im Bus.

Dann lieber das Jahr nullen. Es ist halt eine Pandemie. Ungewöhnliche Zeiten... Zumal im Herbst mit der nächsten Welle zu rechnen ist.
Anne (*83, Logopädin) mit Holly (*3/2012) Abszess zerstörte 2. HW, heute Dystrophie, beinbetonte Spastik, Skoliose,u.v.m. Fröhliche Rollipilotin und meine größte kleine Heldin, Labertasche und Dramaqueen :)
There are still faint glimmers of civilisation in this barbaric slaughterhouse that was once called humanity.

GretchenM
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von GretchenM »

HollysAnne hat geschrieben:
30.03.2020, 01:21
Ich bin nicht dafür, die Sommerferien zu verkürzen. Wir überlegen nochmal bitte, warum diese überhaupt so lang sind. In anderen Ländern gibts gern auch mal ganze 3 Monate.
Bei den zu erwartenden sommerlichen Temperaturen kann halt keiner richtig konzentriert lernen und Schulen sind ja nicht klimatisiert. Zudem können wir wahrscheinlich mit dem nächsten Rekordsommer rechnen. Und egal, wie sehr die Kinder die Schule mögen, da wird allein der Transport da hin zur Qual. Unsere besonderen Kinder sitzen ja oft eine Stunde im Bus.

Dann lieber das Jahr nullen. Es ist halt eine Pandemie. Ungewöhnliche Zeiten... Zumal im Herbst mit der nächsten Welle zu rechnen ist.
Ja, so sehe ich es auch.

karya
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von karya »

Inga hat geschrieben:
29.03.2020, 13:57
Hallo,

ich wäre eher dafür das Schuljahr zu Nullen, also nicht zu zählen, gab es vor vielen Jahren schon mal, da es damals ein verkütztes Schuljahr gab, da damals der Schuljahresbeginn verschoben wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzschuljahr
In dem Beitrag steht nur, dass es 2 Kurzschuljahre gab, ich weiß aber, dass sich einige Schulen dagegen gesperrt haben und statt dessen ein langes Schuljahr daraus gemacht wurde.
Das könnte man jetzt also auch machen, einfach aus 2 Schuljahren eines machen.
Oder individuell zu entscheiden, wer möchte das Jahr wiederholen, wer möchte weiter und dann z.B. aus 2 5.Klassen eine 5. Klasse belassen und die andere zu einer 6.Klasse machen, dadurch würde dann zwar die Klassengemeinschaft durchgewürfelt, aber ich denke das ist für viele Kinder das kleinste Problem.

Gruß, Inga

Hallo Inga,

Genau den Gedanken habe ich auch und finden absolut richtig. Ich hoffe sehr auf diese Lösung.

LG
karya mit
C. (04/07) "Grenzgänger" von Geburt an, Frühchen 31. SSW, Asperger Autist
L. (04/09) Z.n. Schulterdystokie, mittlerweile ausgeheilte Plexusparese links und erfolgreich operierter Schiefhals (10/11) links
E. (02/15) Spätfrühchen, gesund und munter

Silvia & Iris
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von Silvia & Iris »

.... das Schuljahr nicht zu zählen wäre das wirklich DIE Lösung?
- die Wirtschaft wartet auf Lehrlinge... - und diejenigen, die nun in der 9. Schulstufe noch nicht multiplizieren und dividieren können, die werden das im Null-Jahr auch nicht schaffen...
- die gesetzlichen Grundlagen für Kinderbetreuungsgelder müssten dann bei Schulabgängern evtl. angepasst werden, da ja hier Altersbeschränkungen vorhanden sind...

Ich denke, es hätte mehr negative Folgen als positive...
- Da sollte man lieber eine Art Grundlagenprüfung erheben für jene die in die Lehre starten sollen - damit gewährleistet ist, dass sie die Anforderungen erfüllen... - diejenigen, die diese Grundanforderungen nicht schaffen, die würden so und so wiederholen müssen...

Für Kinder im basalen Bereich ist diese Fragestellung auch hinfällig... es trifft also im Prinzip jene, die Schule wechseln oder die Schule verlassen...

... und da wird man sicherlich eine passende und akzeptable Lösung finden ohne die Wirtschaft noch mehr zu schädigen!

Viele haben die Sommerferien bereits gebucht, bezahlt... Lernferien, Schüleraustauschprogramme... - auch in den Ferien lernen viele Kinder! - Ferialjobs...
... und was machen wir dann bei der nächsten Krise? - die vielleicht schon in 3 Jahren kommt? - Dann haben wir wirklich die Situation, dass 19-jährige im Regelsystem noch nicht mal die Pflichtschule abgeschlossen haben??

Es muss ein Lösung werden, die auch im Wiederholungsfall umsetzbar ist...
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

Angela77
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von Angela77 »

Hallo zusammen,
das Schuljahr - zumindest auf Wunsch - zu nullen, wäre auch absolut meine Lieblingsoption, aber ich frage mich, wie das gehen sollte?
Man bräuchte noch viel mehr Lehrer, noch mehr Räume, alles jetzt leider schon absolute Mangelware.
Wegen der Hitzesommer habt ihr natürlich Recht: Das ist definitiv ein Problem! Unsere Förderschule stellt es in diesem Zusammenhang den Eltern aber frei, zu entscheiden, die Kinder zu schicken oder eben nicht. Wobei es an unsere Förderschule bei sehr vielen Kinder aber auch nicht um einen Regelabschluss geht.
Drei Monate reine Ferien würde beim Regelschüler eine viel zu lange Unterbrechung im Lernfluss bilden. Man wäre quasi das halbe Schuljahr damit beschäftigt, den alten Stoff wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ab drei Wochen Ferien wird es langdsam mühsam wieder am Lernstoff anzuknüpfen, ohne unverhältnismäßig viel Zeit in Wiederholungen stecken zu müssen...
Und ja keine Frage: Es gibt Eltern, ich gehöre auch dazu, die könnten Kinder auch ohne Schule und vielleicht sogar effizienter - weil gute Einzelförderung immer effizienter is -, schulisches Fachwissen vermitteln. Wenn diese Eltern dann auch noch so viel Zeit/oder eine mithelfende Großfamilie haben, die freie Ferienzeit für das Kind befriedigend zu füllen, ist alles prima. Faktisch dürfte es aber sehr, sehr wenige Kinder geben, die in dieser Luxussituation leben.
Drei Monate Ferien kann sich unsere Gesellschaftm.E: nicht leisten, das ist leider so. Flexiblere Lösungen wären da m.E:+ für die Beschulung GENERELL eher gefragt, um den Bedürfnissen möglichst vieler Kinder und Familien auch jenseits der Coronakrise gerechert zu werden. Tasgeweise Präsenzpflicht, so lang der Lernfortschritt gesicher ist etc., wäre da vielleicht eine gute Option. Aber da kenne ich mich zu wenig aus.
Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

JanaSnow
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von JanaSnow »

Hallo,

ich denke, der Zeitpunkt ist noch zu früh, um zu entscheiden, welcher Weg wohl der Richtige ist.
Ich glaube, das kann man erst sehen, wenn man weiß, wie lange die Schulschließungen wirklich erforderlich waren und wie sich die Lage insgesamt entwickelt hat.

Derzeit sind für uns die "Coronaferien" wahrlich keine Ferien. Von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass die Kinder insgesamt den Anschluss wieder finden, wenn die Schulschließungen nicht allzu lange andauern. Da ich beruflich gerade sehr eingespannt bin ist meine Tochter da mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. Wie lange das klappt kann ich nicht sagen. Entweder das Ganze kippt total, oder es wird leichter für sie, da sie sich in die Situation mit jedem Tag mehr einfindet. Und dann ist das Ganze ja auch von Familie zu Familie und von KInd zu Kind sehr individuell. ICH kann nur sagen: Ich lechze geradezu nach Ferien. Eine Verkürzung der Sommerferien wäre für MICH eine echte Strafe. (Mal angenommen, die Lage entspannt sich bis dahin, plädiere ich für Ferien).

Aber mir ist schon klar: In diesen Zeiten kann nicht auf Einzelne Rücksicht genommen werden. Man muss schauen, was für die Masse der beste Weg zu sein scheint.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schuljahre deswegen grundsätzlich wiederholt werden. Der Lehrermangel würde ja dadurch weiter verstärkt.

Hinzu kommt ja auch noch, dass die Sommerferien in den einzelnen Bundesländern zu sehr unterschiedlichen Terminen beginnen. Bayern und Baden Württemberg ist ja hinten dran und hat vielleicht noch ein bisschen Zeit, verlorenes bis zu den Ferien aufzuholen, während in anderen Bundesländern die Sommerferien ja schon viel früher beginnen.

So aus dem Bauch raus könnte ich folgender Idee etwas abgewinnen - wieder unter der Voraussetzung, dass die Schulen nicht zu lange schließen müssen (wobei ich wegen dem Risiko für mein Kind hoffe, sie werden nicht zu früh geöffnet).
Nach der Öffnung: Anpassung des Stundenplans auf die wesentlichen Fächer. Zum Beispiel Kürzung Bildende Kunst, Musik und Religion zu Gunsten Mathe, Deutsch, Englisch und Heimat- und Sachkunde in den Grundschulen. Hier dürften auch die Lehrerkapazitäten nicht dagegen sprechen. Zumindest hier bei uns sind die Lehrkräfte der genannten weniger "wichtigen" Fächer auch in den anderen Fächern firm.
In den weiteren Regel-Schulformern je nach Verfügbarkeit von Lehrkräften eine Mischung aus Präsenzunterricht in den wesentlichen Fächern, Streichung weniger wichtiger Fächer zugunsten von Videolearning in den wichtigen Fächern. Bei den Förderschulen fällt mir gerade keine Idee ein.

Ich warte ab und hoffe erst einmal, dass möglichst wenige weitere Menschen durch dieses Virus zu Schaden kommen. (Weder direkt durch die Krankheit noch indirekt durch die ebenfalls besorgniserregenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen).

Herzliche Grüße
Jana

Annika1
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Re: Mögliche verkürzte Sommerferien - was haltet ihr davon?

Beitrag von Annika1 »

Hallo,

ich sehe die Sache ähnlich wie Mellie- Urlaube wie wir es gewohnt sind, wird es dieses Jahr nicht geben können. Derzeit sind die klassischen Urlaubsländer Italien, Spanien, Frankreich, Österreich im totalen Lockdown mit Ausgangssperren, die Situation in der Schweiz ist trotz deutlich höherer Fallzahlen (auf die Bevölkerung gerechnet) ähnlich wie in Deutschland. Die Grenzen - weltweit - sind zur Zeit dicht, selbst nach Frankreich oder die Schweiz wird streng kontrolliert. Wir alle hoffen natürlich, dass sich die Lage schnell wieder bessert, aber so sehr, dass Urlaube im normalen Maß möglich sein werden ist äußerst unwahrscheinlich! Ob Urlaub an Nord- und Ostsee möglich sein wird, ist ebenfalls fraglich- momentan haben SH und MeckPomm alle Menschen, die dort nicht ihren 1. Wohnsitz haben, rausgeschmissen... Wieweit Schwimmbäder und Freizeitaktivitäten wieder möglich sein werden, ist fraglich. Insofern - so schade es um ,Urlaub‘ ist - scheint mir eine sinnvolle Beschäftigung der Kids in der Schule, wo sie Freunde treffen können (Welch ein Luxus!), nicht die schlechteste Alternative. Nur zuhause mit wenigen Möglichkeiten klingt irgendwie auch nicht sooo attraktiv, zumal Schule von vielen nach der Corona-Pause sicher auch wieder spannender gesehen wird.

Liebe Grüße und bleibt alle gesund,
Annika

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