Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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SandyErgo
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Re: Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Beitrag von SandyErgo »

Was ist beim HPG rausgekommen?
Mama 12/77
mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung, Hämochromatose (homozygot C282T im HFE-Gen)
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache

SusanneSusi
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Re: Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Beitrag von SusanneSusi »

Hm, was ist rausgekomnen? So richtig kann ich die Frage nicht beantworten.

Wir werden uns die SBBZ ansehen. Diese Woche eins, nächste Woche die anderen zwei.

Für die Regelschule am neuen Schulort würde die Schulbegleitung auf 15 Schulstunden / Woche erhöht. Es müsste dann aber eine neue gefunden werden, die jetzige könnte das nicht in diesem Umfang machen. Das kann laut Erfahrungswerten 6 bis 8 Wochen dauern.

Die SBBZ sind wahrscheinlich alle voll, wenn dann könnte er wohl erst zum nächsten Schuljahr wechseln.

Evtl gibt es doch eine Möglichkeit für SBBZ ohne Tagesgruppe, aber das blieb ziemlich wage.

Die Mitarbeiter vom JA haben kein Verständnis dafür, dass wir unser Kind vor der Situation in der jetzigen Schule schützen.

Sie gehen davon aus, dass es ein SBBZ sein "muss" und wir so einen doppelten Wechsel verursachen (also erst auf die neue Regelschule und dann sobald ein Platz frei wird auf ein SBBZ) und das nicht gut fürs Kind wäre. Dass es an der alten Schule definitiv nicht gut ist, sehen sie nicht.

Ich und noch mehr mein Mann befürchten stark, dass es an der Regelschule nicht "klappt".

Mist alles irgendwie.

SusanneSusi
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Re: Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Beitrag von SusanneSusi »

Ich wollte hier mal berichten, dass unser Sohn seit Mai ins SBBZ geht. Wir sind insgesamt zufrieden und denken, dass es die richtige Entscheidung war.

Trotzdem gibt natürlich Nachteile, vor allem die Entfernung, die langen Tage (3x pro Woche) und die Tatsache, dass er dadurch kaum Kontakte vor Ort hat (wir sind auch umgezogen).

Außerdem ist er schulisch unterfordert (war er aber in der Grundschule auch).

Er geht jetzt in die 4. Klasse und nun fragen wir uns natürlich, wie es danach weitergeht. Seine jetzige Schule bietet leider nur einen Hauptschulzweig an. Da sehe ich ihn nicht. An einer Regelschule aber auch (noch) nicht.

RikemitSohn
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Re: Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Beitrag von RikemitSohn »

Hallo,

bei meinem Sohn war es nicht so extrem, daher ist es nicht unbedingt vergleichbar. Ich habe mit meinem Sohn die Erfahrung gemacht, dass Unterforderung, was bei Hauptschulzweig bei euch sicher wäre, seine Auffälligkeiten noch schlimmer macht. Er langweilt sich zwar auch auf einem Gymnasium, aber nicht so massiv wie auf der IGS. Damit ist er zufriedener. Ich hatte auch Angst vor dem Wechsel zum Gymnasium und organisatorisch war und ist es eine Herausforderung. Aber es war der richtige Weg. Schaut euch die Gymnasien an. Vielleicht gibt es Sonderklassen ( Musik, Kunst, Orchester...). Die sind aus meiner Erfahrung oft mit Kindern besonderer Art und Interessen gefüllt.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

SusanneSusi
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Re: Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Beitrag von SusanneSusi »

So eine Klasse mit extra Orchester, Theater etc würde er nie machen, das findet er ganz schrecklich.

Das Problem ist, dass er weiterhin im Sozialverhalten massiv hinterher hinkt. Also regulär nach der 4. Klasse kann er nicht an ein Gymnasium wechseln, die schmeißen ihn im ersten Jahr raus.

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