(Einzel-)Transport zur Schule sowie Stundenverkürzung

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Irmengardelisabeth
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Beitragvon Irmengardelisabeth » 06.12.2017, 21:04

Hallo Nicole ,

Vielleicht ist auch eine Kombi Lösung möglich.
Also stundenweise als i— Kind mit Pflegedienst in eine möglichst nahe Schule als Ziel, dass Tim Zeit und Input von anderen gleichaltrigen Kindern bekommt und in einen sozialen Kontext eingebunden ist.
Desweiteren stundenweise Hausunterricht 1-2 mal die Woche durch den MSD (mobiler sonderpädagogischer Dienst) sowie die diversen Therapien zuhause.
Ein Sozialer Kontext und die notwendige Förderung sowie Behandlungspflege parallel mit möglichst wenig Stress fürs Kind und euch Eltern.

Ich wünsche euch, dass ihr einen guten Weg findet und Ärzte und Lehrer die euch unterstützen.

Liebe Grüße
Irmi

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Leo2009
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Beitragvon Leo2009 » 06.12.2017, 21:35

Also meine Tochter geht auch wie jeder andere ab 7:30 uhr aber sie wird schon 13:00 ihr nach Hause gefahren per Einzeltransport.
Ich brauchte da nur ein Attest vom Kinderarzt. Er begründete das Leony durch ihre Epilepsie nicht bis 15:00 uhr belastbar ist.
Und bei uns klappt das auch das 2. Schuljahr schon ohne Theater.
Mutti *01/1991
Leony *10/2009, Epilepsie, Kontrakturen, Hüftluxation bds, Mikrozephalie, Reflux, Infektanfällig. Abberation am 13 und X Chromosomen. Kann weder laufen noch sitzen....
Louis*05/2017 keine Auffälligkeiten

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TimsMama2009
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Beitragvon TimsMama2009 » 06.12.2017, 21:52

Hallo Inga
ich meine nicht dass Hausunterricht anstrengender ist - im Gegenteil... Ich habe nur bei all meinen Überlegungen immer den Kostenfaktor im Hinterkopf. Ich möchte das beste für Tim und ich denke mit späterem Schulbeginn und früherem - ende verbunden mit Einzeltransport wäre die Ideallösung.

Mir schwebt Schule von 9.30 bis 13 Uhr vor - vielleicht 13.30. Und dafür muss ich nun die richtige Vorgehensweise finden. Ich kann nicht einschätzen wie groß die Hürde ist. Scheint ja von problemlos bis fast unmöglich alles denkbar.

Meint ihr ich soll es erst einmal mit Attest versuchen?

Grüße Nicole
Grüße von Nicole (*72) und Tim (*09), Lissenzephalie, Balkenagenesie, Erweiterung der Seitenventrikel, seit Febr. 2010 West-Syndrom (nicht anfallsfrei mit auffälligem EEG) und seit Nov. 2013 PEG - kann nicht sprechen, nicht laufen, nicht sitzen, nicht krabbeln - ABER unser Li-La-Launebär
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Anton09
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Beitragvon Anton09 » 06.12.2017, 22:33

Hallo,

Anton hat seit seiner Vorschulzeit Pflegedienst und besucht mit diesem eine Förderschule.
Bei und kommt der PD um 8 und 8.30 geht's in die Schule.
So gegen 14 Uhr ist er wieder daheim.
Er isst frühs daheim und bekommt hier die ersten Medis.
Schule wollte zwar erst früheren Beginn, da habe ich aber gestreikt.
Nun haben die die Morgenrunde auf 9 Uhr gelegt, da noch ein beatmet es Kind erst zu dieser Zeit kommt.
Die Schule wollte nie ein Attest.
Nun ist ein neuer Direktor da, mal sehen was kommt.
Der wollte schon unseren PD abwerben und eigenen von der Schule nehmen. Da wurde er erstmal aufgeklärt was ein Intensivkind ist.
An Antons Schule kommen nur er und der beatmete Junge mit fremden Kinderintensivpflegedienst.
Mit Fahrdienst gab es wg. der Zeit wenig Probleme.
Hatten das schon in der Vorschule so um 9 eingereicht.
Anton muss auch nicht jedesmal einen Nachweis über Fehltage vom Arzt bringen, da könnte ich ja nur laufen.
Es hat sich aber alles gut eingespielt und andere Kinder bzw. soziale Kontakte sind immer gut.

Versucht es ruhig mit der Schule.

LG Frauke
Anton 30.01.2009, Therapie-refraktäre Epilepsie, fokal kortikale Dysplasie - epilepsiechirurgische Resektion, Shunt, Button, schwere psychomotorische Entwicklungsretardierung, zentrale Bewegungsstörung, interstitielle Duplikation im Xq-21.1 Gen, VNS-Implantation, PG 5 - ein Sonnenschein zum Verlieben

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Beitragvon dennis08 » 06.12.2017, 23:33

Hallo,
Versucht es ruhig mit der Schule.
Das würde ich auch vorschlagen.
Wir hatten einen Traumstart vor einigen Jahren. Die Lehrerin kam eine Woche vor Schulbeginn zu uns nach Hause, hat das Kind kennengelernt und da habe ich in Ruhe alles erklärt, dass er keine langen Tage in der Schule aushält.
Im Kindergarten habe ich ihn auch immer um 12 Uhr abgeholt und auch jeden Morgen selber hingefahren, meistens erst um 9 Uhr :oops:
Es war kein A-Test nötig. Dennis fährt morgens mit dem Fahrdienst in die Schule und an den beiden langen Tagen hole ich ihn mittags um 12 Uhr ab. Einfacher Weg ca. 20-25 min. Fahrzeit. Einen Tag in der Woche ist er befreit (der 3. lange Tag). Den nutzen wir für private Krankengymnastik. Mindestens noch ein Junge in der Klasse ist an einem Tag in der Woche befreit. Also sind wir kein Einzelfall. Ich musste auch nix schriftliches einreichen und habe auch nichts schriftliches auf der Hand. Keine Ahnung, wie es alles abgelaufen ist.
Wie das mit Beantragung vom Einzel- Fahrdienst ist, kann ich leider nicht helfen. Aber ich würde erstmal mit der Schule reden, sie könnten bei allem behilflich sein. (Ich gehe mal davon aus, es ist keine Regelschule?!)

Liebe Grüße und weiterhin eine stabile Zeit :-)
Ina

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Beitragvon TimsMama2009 » 07.12.2017, 07:53

Hallo,
die Schule ist ja mein kleinstes Problem - da weiß ich aus Vorgesprächen her, dass die das recht locker sehen und man auf Tims Bedürfnisse eingeht.

Mein zu lösendes Problem ist ja der eigentliche Transport - wenn ich eine offiziell genehmigte Stundenverkürzung habe, dann bedeutet dies ja auch automatisch abweichende Transportzeiten und auf die möchte ich ja hinaus! Zumindest morgens - mittags würde ich ihn sogar noch abholen gehen...

Deswegen war meine Überlegung es über eine Stundenverkürzung laufen zu lassen - wie immer da der Weg auch ist. Nächste Woche sind wir wieder im KH - werde dies mal mit dem Chefarzt besprechen. Vielleicht kann er ja schon ein entsprechendes Attest ausstellen.

Gruß
Nicole
Grüße von Nicole (*72) und Tim (*09), Lissenzephalie, Balkenagenesie, Erweiterung der Seitenventrikel, seit Febr. 2010 West-Syndrom (nicht anfallsfrei mit auffälligem EEG) und seit Nov. 2013 PEG - kann nicht sprechen, nicht laufen, nicht sitzen, nicht krabbeln - ABER unser Li-La-Launebär
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Beitragvon TimsMama2009 » 08.12.2017, 11:56

Ich muss euch gerade meine Freude mitteilen :D

Richtig glauben tu ich es zwar erst, wenn ich es schwarz auf weiß in Händen halte, aber telefonisch wurde bereits grünes Licht gegeben für Stundenverkürzung und Einzeltransport.

Mir fällt gerade eine zentnerschwere Last von den Schultern. Damit kann das Projekt "Einschulung" nun doch starten - wir schwankten nämlich schon zwischen Freistellung oder zumindest stundenweisem Versuch.

Die entsprechenden Behörden haben sich innerhalb kurzer Zeit gut vernetzt und dem ersten Anschein nach, sollten wir nächste Woche positive Post im Kasten haben.

Ich danke Euch für euren Input!!!

Liebe und erleichterte Grüße
Nicole
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Beitragvon Missy » 08.12.2017, 12:00

Hallo Nicole,
das freut mich sehr!
In welche Schule geht Tim denn? Wünsche ihm einen guten Start und eine schöne Schulzeit!
lg Nina
Mama Nina (´83), Tochter Chantalle (´99) und Sonnenschein Evelin, geb. 11/06, SSW 33, extreme Muskelhypotonie, Tracheostoma-beatmet, Gastrotube, V.a. CCM + versch. Baustellen
"Wir wissen nicht was das Leben dir bringt, aber wir werden dir helfen das vieles gelingt!"
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Beitragvon *Katharina* » 08.12.2017, 21:24

Hallo Nicole,

das sind doch gute Nachrichten.

Bei uns hat sich damals die Schule darum gekümmert- sowohl Stundenverkürzung als auch Einzelbeförderung. Dies klappt bei unserem Kind nun seit mehr als 3,5 Jahren einwandfrei.

Ich wünsche Euch, dass es bei Euch auch auf Dauer genau so gut und problemlos funktioniert, v.a. dass es Eurem Sohn gut tut.


LG
M.

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Beitragvon TimsMama2009 » 09.12.2017, 07:14

Kurze Frage - wird das jedes Schuljahr neu geprüft oder wie läuft das?
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