Welche Klinik bei Hüftdysplasie empfehlenswert?

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Milo'sMama
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Beitragvon Milo'sMama » 21.09.2018, 15:48

Danke für Eure zahlreichen Antworten.

Könnt ihr mir noch sagen, wie lange es im Gesamten dauern wird (von der OP bis Ende der Reha)? So, wie es aussieht, soll er direkt an beiden Seiten operiert werden...
Ich frage so konkret, da uns noch niemand eine richtige Aussage gegeben hat und ich aktuell frisch schwanger bin und so einen ungefähren Überblick haben muss.

Liebe Grüße an alle
Milo 12/2014
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Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 21.09.2018, 18:17

Moin,

bei uns war es keine Dysplasie, sondern beidseitige Luxation/ Subluxation nach ICP.

Mittwoch ins KH eingerückt, Donnerstag OP eine Seite, nächsten Donnerstag andere Seite, Freitag eine Woche später nach Hause.
7 Wochen zu Hause, dann wieder 4 Tage Krankenhaus zur Frühmobilisierung. Reha ist bei uns nicht vorgesehen - wir gehen aller Voraussicht nach im Dezember dann nach Köln zu Auf die Beine.

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
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Beitragvon Nadja82 » 21.09.2018, 20:51

Hallo Jörg,
Wo habt ihr operiert?

Lg Nadja
Prinzessin (29SSW) geb 3/14 mit zystischer PVL bds, Halbwirbelresektion in Vogtareuth 07/2016
immer mit einem Lächeln im Gesicht und eine Quasselstrippe 😀, Zwillingsbruder 3/14 (29SSW), großer Bruder 5/12 (33SSW)

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Beitragvon Jörg75 » 21.09.2018, 21:06

Hallo Nadja,
Nadja82 hat geschrieben:Wo habt ihr operiert?


wie bereits mehrfach erwähnt ... Annastift Hannover, Department für Kinder- und Neuroorthopädie.

Gruß
Jörg
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Beitragvon Eva mit Marla » 28.09.2018, 10:23

Hallo Jörg,

warum ist bei euch keine Reha vorgesehen? Ist Auf-die-Beine quasi die Ersatz-Reha? Oder ist das "voraussichtlich" davon abhängig wie die Genesung bis dahin verläuft?

Wir haben eigentlich im Frühjahr das 2. Konzept in Köln geplant. Jetzt haben wir die Empfehlung für die Hüft-OP bekommen und der Arzt meint, wir sollten nicht bis zum Sommer warten, wenn das Konzept zu Ende wäre.

Da Köln letztes Jahr so mega erfolgreich war, überlege ich, ob es schon ein paar Monate nach der OP gehen würde.

Viele Grüße
Eva
Eva, Frank, Luis (05/07) und unsere Special Edition Marla (07/09)
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Beitragvon Jörg75 » 28.09.2018, 10:46

Hallo Eva,

unsere Ärzte haben bei uns keine Reha angesprochen/ initiiert. Es war aber von vornherein bekannt, dass wir im Dezember Auf die Beine planen und die OP ist nach den übereinsteimmenden Empfehlungen aus Köln und unseren Orthopäden terminiert worden.

Köln sagt, dass zwischen OP und Auf die Beine mindestens 3 Monate liegen müssen - ich würde eher 4 bis 5 Monate empfehlen.

Gruß
Jörg
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Beitragvon Eva mit Marla » 28.09.2018, 11:02

Danke!
Da habe ich Infos für meine Planung.
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Primäre Mikrozephalie mit Anlagestörung des Gehirns (Hypoplasie, erweiterte Seitenventrikel, Polymikrogyrie, Pachygrie ...)

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Beitragvon Marion78 » 28.09.2018, 11:52

Hallo,

Jana wurde auch in der Schönklinik in München operiert (nur eine Seite) und es lief echt super! Wir waren ca. 2 Wochen dort und dann 4 Wochen auf Reha. Dort wurde das Kontrollröntgen gemacht. Nachdem von München dann das ok für Vollbelastung kam, sind wir nach Hause. Die Gipsschale hat sie noch weitere 6 Wochen nachts getragen.
Auf Reha war ein Mädchen neben uns, die in Heidelberg operiert wurde und auch in einer Schaumstoffschale gelagert war.

Ich persönlich fand die Gipsschale nicht schlecht, da ich Jana so alleine wickeln, umlagern, in den Stehständer stellen konnte und nicht immer Hilfe von einer Schwester gebraucht habe.

Bei Fabian steht die OP jetzt auch an und wir werden sie im Klinikum Dritter Orden in München machen lassen. Für Fabian brauchen wir noch mehr drum herum (Kardiologen, Gastroenterologen) und die Schönklinik ist ja nur eine orthopädische Klinik mit einer Kinderstation.

Viel Erfolg bei der Kliniksuche und bei der OP!

Viele Grüße
Marion
Fabian 04/02, ehem. Frühchen, blind, Epilepsie, starke Entwicklungsverzögerung, Verdauungsprobleme seit Ileus-OP 2011, Button, Herzschrittmacher.
Aber ein sehr starke Persönlichkeit!
Jana 08/09, Anophthalmus li., Mikrophthalmus re. mit Kolobom, Abtrennung der li. Hirnhälfte 05/10 in Bethel, Button.
Unsere zufriedene und lustige kleine Hexe!

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Beitragvon PudelAli » 21.01.2019, 15:38

hallo,

wir sind mit der uniklinik düsseldorf (frau professor westhoff) sehr zufrieden und dort auch schon über 8 jahre in behandlung.
Emma (*1982) mit Paula (*2010), angeborene beidseitige Hüftluxation

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LorenaR
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Beitragvon LorenaR » 30.01.2019, 15:34

Hallo.

Wir haben mitte mai einen op-termin im marienstift arnstadt. Hüftluxation links. Nach der op bekommt sie einen gips. Insgesamt 2 wochen krankenhaus, dann 4 wochen mit gips zu hause, dann 1 woche krankenhaus zur gipsabnahme/mobilisierung/hilfsmittelanpassung und danach wird's 4 wochen zur reha nach kreischa gehen.
Lorena (1985) mit Frühchenzwillingen 24. SSW (2010)
* Daniela - leichter Entwicklungsrückstand, Lernbehinderung, vermutlich ADS und Überforderung
* Sophia - mehrfach schwerbehindertes und blindes Kind mit schwerer Entwicklungsverzögerung


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