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Reittherapeutin (Sabine)
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BrigitteSc
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BeitragVerfasst am: 03.05.2011, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Also sollte ich zuerst mit einem Arzt darüber reden. Am besten wohl mit den Therapeuten aus der Frühförderung. Die kennen meinen Sohn ja ziemlich gut.
Oder sollte ich das Thema auch bei der in Kürze anstehenden Reha zur Sprache bringen. Meinst du die Therapeuten in einem Rehazentrum sind für so etwas offen?

Liebe Grüße
Brigitte
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Vanessa1978
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Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 03.05.2011, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Sabine,

mein entwicklungsgestörter 3-jähriger Sohn geht nun schon seit einem Jahr zur Reittherapie.
Da ich selbst aktiv reite, war es für mich naheliegend, ihn von einer ausgebildeten Therapeuthin auf's Pferd zu setzten. Wir hatten damals noch keine Ahnung, dass oder auch was mit dem kleinen Mann nicht stimmt.
Jedoch hielt ich reiten für sehr sinnvoll, da er mit 2 Jahren noch nicht lief und sehr hypoton war Sad .

Nach 12 Monaten 1-2 Mal pro Woche Reittherapie hat sich vieles gebessert:

Er läuft und ist in insgesamt "stabiler" geworden. Er liebt "sein" Pferd und freut sich sehr, wenn er wieder auf dem Pferderücken die Natur erkunden darf Very Happy .

Er reitet ohne Kappe Embarassed ( mit brüllt er sich weg) und Pad mit Gurt.

Es war die Beste Entscheidung ihn Reiten zu lassen! Es bringt ihm soviel und er hat soviel Freude und Ruhe (er ist sonst sehr unruhig) dabei, dass allein dies schon alles rechtfertigt.

LG; Vanessa

_________________
Vanessa ('78) mit M.('03) gesund, S. ('04) gesund und J. ('08) stark entwicklungsverzögert, hypoton, ADHS diagnostiziert, KISS (behandelt), PSII
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Stefanie01
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Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 04.05.2011, 07:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine

wir haben auch eine Frage an dich.

Unser Sohn ist 4,5 Jahre alt. Er hat eine sensorische Integrationsstörung, V. a. ADHS und eine kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung (multimodale Wahrnehmung).

Könnte therapeutisches Reiten etwas für uns sein ?

Liebe Grüße
Stefanie
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sabine g
Reittherapeutin
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BeitragVerfasst am: 04.05.2011, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Brigitte,

Thema "Arzt". Er soll vor allem klären, ob Ther. Reiten für Deinen Sohn medizinisch gesehen ok wäre. Also ob er keine Pferdehaarallergie hat, keine Epiliepsie, unter Belastung keine Herzschwäche auftreten würde, keine Gelenke entzündet sind usw. Es geht beim Arzt weniger um eine Erfolgsprognose für das Reiten, sondern nur darum, dass Dein Sohn ohne Sorgen um mögliche Gesundheitsschäden mitmachen darf.

Tema "Die anderen Therapeuten": Ja, fragen, was sie für ihn davon halten würde ich auf alle Fälle. Man muss allerdings berücksichtigen, dass der eigene Erfahrungshorizont, was denn nun genau "Ther. Reiten" sei, sehr unterschiedlich ist. So kann man von begeisterter Zustimmung bis entsetzter Ablehnung alles bekommen... Manche Eltern berichteten auch, dass Ihnen von anderen Therapeuten abgeraten wurde, weil diese eine Überforderung des Kindes oder auch schlicht den Wegfall eines ihrer Patienten fürchteten...

Thema "Reha". In der Reha finde ich eine Antwort schwierig, da sie Deinen Sohn da grad erst kennenlernen. Manche Reha Einrichtungen bieten selber Ther. Reiten an. Aufgrund der wenigen Termine sehe ich hierin aber keinen Therapieeffekt, sondern mehr eine Aufwertung der Reha-Maßnahme durch Abwechslung und für Eltern eine gute Möglichkeit, auszuprobieren, ob dies etwas für ihr Kind sein könnte.

Liebe Stefanie,

es gilt zunächst dasselbe wie bei Brigittes Sohn: Ein Arzt muss medizinisch grünes Licht geben und Dein Kind muss dem "Reiten" offen gegenüberstehen, sonst ist es schlicht die falsche Therapieform, denn Zwang bringt nix, nur die Freude, sowas Tolles machen zu dürfen, bringt den Erfolg.

Mit Kindern mit ähnlichen Diagnosen habe ich in der Vergangenheit viel gearbeitet. Ihnen hilft das Heilpädagogische Voltigieren, nicht HP Reiten, nicht Hippotherapie. Ggf. wäre auch eine Ergotherapeutin mit Zusatzquali gut geeignet, hier würde ich aber darauf achten, dass sie eine Trainerlizenz im Voltigieren hat. Denn nur wer die Grundsportart drauf hat, kann sie für Therapiezwecke erfolgreich abwandeln.
Was wird im HP Volti gemacht? Turnen auf dem Pferd, zunächst im Schritt, Hinknien, auf alle Viere (Bank), Fahne, Schneidersitze, seitwärts und rückwärtsreiten, und viele andere Voltiübungen mehr. In einer kleinen Gruppe mit 4 bis 5 Kindern werden Lauf- und WahrnehmungsSpiele gemacht rund ums Pferd, man wechselt sich auf dem Pferd ab, muss Regeln einhalten und sich untereinander absprechen. Zudem gibt es Übungen zu zweit auf dem Pferd, bei denen Rücksichtnahme und Wahrnehmung des anderen und der eigenen Körperbewegungen extrem wichtig werden. es wird auch getrabt und galoppiert. Die Auswahl der Übungen, der Stundenabläufe orientiert sich am Können und am Förderbedarf der Kinder, nicht wie im Reitvereins-Volti am schnellen Erlernen der Sportart.

Liebe Grüße an Euch beide
Sabine
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birgitbery
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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

zufällig bin ich auf diesen Beitrag gestossen... mein 5-jähriger Sohn ist High-functioning Autist und extrem impulsiv, auch aggressiv und hyperaktiv. Wir wohnen in Indien und sind zur Zeit in Deutschland zu Besuch bei meinen Eltern. Ich habe versucht, mich über die Hippotherapie zu informieren und ob das bei meinem Sohn etwas bringen würde, bin aber nicht so recht fündig geworden. Die zweite Frage ist, ob man eine Reittherapie auch alleine durchführen könnte, denn einen ausgebildeten Therapeuten finde ich in Indien sicher nicht Rolling Eyes

Wir haben morgen eine Probestunde und schauen uns das Ganze erstmal an. Ich wusste noch nicht einmal, dass es Unterschiede zwischen Hippotherapien gibt (was HP Voltigieren ist, konnte ich oben nachlesen aber was ist dann eine Hippotherapie?).

Der Reitstall, den ich in Indien auserkoren habe, bietet z. B. Yoga auf dem Pferd an. Von daher denke ich, dass Übungen auf dem Pferd durchaus durchgeführt werden können.

Leider habe ich auch keinen Arzt mehr in Deutschland, so dass ich hier niemand fragen könnte. Die Meinung meines Arztes in Indien wird nicht besonders hilfreich sein ...

Wäre nett, wenn Du mir eine Einschätzung geben könntest.

Liebe Grüsse
Birgit

_________________
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Aryan *01/02
Nikhil *05/06 HF Autismus, ADHS
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sabine g
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Wohnort: Bissendorf-Wulften

BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Birgit,

Hippotherapie ist Physiotherapie, bei dem man sich die 3dimensionalen Schwingungsimpulse des schreitenden (nur Schritt gehenden) Pferdes zu Nutze macht. Physiotherapie bedeutet körperliche Verbesserungen erreichen wollen, z.B. Spastiken lockern, Haltungsverbesserungen, Körpersymmetrie erarbeiten. Als Autist denke ich nicht, dass Nikhil besondere körperliche Einschränkungen haben wird? Insofern käme eher eine heilpädagogische Förderung auf dem Pferd in Frage, bei der auch der Trab und Galopp miteinbezogen werden und vielfältige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen gemacht werden können. Ggf. sogar später mal mit anderen Kindern gemeinsam.

Selber durchführen... Hmmm. Wenn Du über die Möglichkeit verfügst, Dich mit einem geliehenen Pferd so einzuarbeiten, dass es Dir vertraut und Deine Kommandos versteht, dann evtl. im Schritt geführt reiten lassen so als Anfang, bevor man gar nichts hat. Ich weiß nicht, wieviel Pferdefachkenntnisse Du hast? Allerdings muss ich erwähnen, dass auch ausgebildete Therapiepferde bei aggressivem Verhalten und Hyperaktivität durchaus auch mal klare Grenzen der Zumutbarkeit äußern können....

Liebe Grüße
Sabine
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MamaChristiane
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BeitragVerfasst am: 26.05.2011, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

Ich eiß du kommst nicht gerade aus unserer bEcke.Aber vielleicht kannst du mir trotzdem helfen.Ich spiele schon länger mit dem Gedanken für Dominik eine Reittherapie auszuprobieren.Er kennt Pferde und hat keine Angst davor(ar gestern sogar kurz mal auf unserem drauf gesäßen).Wollte garnicht mehr runter.Könnte mir vorstellen das es ihm gut tut.Wo finde ich gut Therapeuten im Raum Passau.Kannst du mir da weiter helfen.

Hab beim überfliegen hier gelesen das es bei Epilepsie nicht geeignet ist.Generell oder nur bei Kinder die oft Anfälle haben? Domi hatte bisher nur 1x einen Anfall.Man ist ja immer dabei und kann eingreifen.Kannst du mir erklären warum??
Freu mich von dir zulesen.

LG
Christiane

_________________
Christiane mit Bernhard
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sabine g
Reittherapeutin
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BeitragVerfasst am: 26.05.2011, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Christiane,

eine Übersicht über Therapeuten mit Ausbildung kannst Du auf der Page des www.dkthr.de bei den anderkannten Einrichtungen oder bei Praktikumsplätzen finden. Bei den Einrichtungen sind Ther. Reitanlagen aufgelistet, die sich einer Prüfung unterzogen haben, ob sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Bestimmte Anzahl an Pferden, an ausgebildeten Therapeuten, Halle, behindertengerechte Toilette etc. Wer dann aber tatsächlich die Therapie durchführt, also ob das gut ist, darüber sagt das wenig aus. Mir ist über mehrere anerkannte Einrichtungen erzählt worden, dass die Therapien denn von (mehr oder minder ahnungslosen) Praktikanten durchgeführt wurden. Nur das Aufnahmegespräch machte jemand mit Qualifikation...

Bei den Praktikumslisten findest Du Leute (wie mich), die beim DKThR ihre Ausbildung absolviert haben und nun aktiv Reittherapie anbieten. Die Abkürzungen heißen HT = Hippotherapie, HPV = Heilpäd. Voltigieren, HPR = Heilpäd. Reiten und BS = Behindertenreitsport. Manche haben HPV und HPR angegeben, obwohl sie nur Trainer im Reiten oder im Voltigieren sind und somit nur IHRE Sportart auch zu Therapiezwecken anbieten sollten, manch einer kann halt alles auch ohne es zu können..... Trainerlizenzen vorzeigen lassen hilft!

Epilepsie kann eine Kontraindikation zum Reiten sein. Warum? Weil man kein Pferd auf die Wirkungen eines Krampfanfalls seines Reiters schulen und trainieren kann. Die Reaktionen des Pferdes sind im Falle eines Anfalls uneinschätzbar und können von verwundertem Stehenbleiben über panikartiges Losspringen oder nach dem Reiter treten oder beißen alles umfassen. Wenn ein Krampfanfall AUF dem Pferderücken beginnt, dann muss derjenige sicher geborgen werden. D.h. eine nebenhergehende Person muss denjenigen umgehend vom Pferd heben und auf den Boden bringen. Dies läßt sich nur bis zu bestimmten Körpergewichten sicher darstellen. Kleinere Kinder sind hier eher zu bewältigen als Jugendliche, zumal das Gewicht von oben wegzuheben wäre.

Positiv zu berichten gibt es, dass ich noch keinen anderen Therapeuten getroffen habe, der einen Krampfanfall auf dem Pferd erlebt hätte. Scheinbar wirkt das Pferd insgesamt beruhigend und entspannend, so das die Krampfneigung in diesem Setting gering ist. Was Ausnahmen und Risiken NICHT ausschließt.

Entscheidend ist absolut, was der Therapeut selber verantworten kann, wie sicherheits- und risikobewußt er ist (Die "Da ist noch nie was passiert"- Theorie disqualifiziert jeden!). Und mit wievielen Leuten er am Pferd arbeitet, um Sicherheit gewährleisten zu können. Natürlich kannst Du als Mutter auch selber mitgehen, wenn Du vorher über die Körpersprache des Pferdes ausreichend aufgeklärt wurdest, um nicht selber in Gefahr zu geraten. Fraglich ist dann, wie es mit Trab und Galopp aussieht, da wird es dann schon sehr sportlich für den Mitlaufenden.... Dennoch sollte man ein Kind mit Epilepsie, welches medikamentös gut eingestellt ist, nicht vom Reitspaß abhalten! Regelmäßige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt bzgl .der Dosierungsänderung bei zunehmendem Körpergewicht, bzw. neu Ausstellung der Atteste in kurzen Abständen, helfen hier Sicherheit zu geben.

Liebe Grüße
Sabine
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sabine g
Reittherapeutin
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BeitragVerfasst am: 12.11.2011, 00:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder zu Wort: Letzte Woche lernte ich eine neue Art der Ausbildung zum Reittherapeuten kennen, die ich Euch gern vorstellen möchte. Eine Therapeutin stellte sich auf einer Webpage mit der Werbung "zertifiziert vom International Institut for Animal Assisted Therapy" vor. Ich gebe zu, ich war zunächst etwas beeindruckt aber auch neugierig, zu erfahren, was sich dahinter verbirgt.

Meine Internet-Recherche ergab, dass dieses Institut (kurz ISAAT) Ausbildungsstätten für tiergestützte Therapien zertifiziert, also einen Hinweis auf qualifizierte Ausbildungsorte vergibt, nicht für qualifizierte Therapieangebote als solches. Im weiteren suchte ich nach solchen Ausbildungsstätten und wurde für Deutschland beim Institut für soziales Lernen mit Tieren in Hannover fündig. Hier kann man in 12 Wochenendseminaren für 4500,- Euro die tiergestützte Arbeit erlernen. Voraussetzung sind eine beruflich passende Grundausbildung (Studium, FH) und zwei Jahre Berufserfahrung. Man kann dann aus 55 (!!) Tieren sich 12 zu einem passende Tiere auswählen. Es wird bewußt kein Schwerpunkt auf ein Tier gesetzt. Ich hoffe sehr, ich habe der Page alle Infos korrekt entnommen. Soweit sogut. Vermutlich will man also sagen, dass man seine Ausbildung bei einem von der ISAAT zertifizierten Institut absolviert hat.

Solange man also anschließend mit Minischweinen, Kaninchen, Hunden etc tiergestützt therapeutisch tätig sein möchte, sehe ich -außer bei Ahnungslosigkeit im Umgang und der Ausbildung von Hunden- nicht unbedingt gesundheitliche Risiken für den Patienten. Bei Pferden allerdings denke ich, sollte mehr dazu kommen, wenn der Patient auf den Pferderücken klettert. Das Pferd muss entsprechend körperlich trainiert sein- lernt man dort, wie das geht? (Wenn das Pferd bspw. verspannt ist, können schmerzbedingte Abwehrreaktionen des Pferdes zu Bekanntschaft mit dem Boden führen.) Dieses Wissen in 12 Wochenendseminaren sich praktisch zu erarbeiten, dürfte zeitlich eng werden. Der Therapeut sollte umfassende sportphysiologische Kenntnisse haben, damit sich der reitende Patient nicht schadet bzw. Fehlhaltungen in ihrer möglichen Schädlichkeit korrekt eingeschätzt werden können bzw. entsprechend "um"-trainiert werden können. Die Grundsportarten sollten als Trainerlizenz (Reiten/Voltigieren) vorhanden sein. Es mag sein, dass die Therapeutin all diese weiteren Qualifikationen hat und auf der Page nur der Kürze halber mit dem imposanten englischen Zertifikat wirbt. Mir war nur wichtig, Euch zu Nachdenklichkeit anzuregen und mal wieder zum kritischen Nachfragen zu ermutigen. Denn derjenige, der mir davon berichtete sagte sofort, die Dame sei hochqualifiziert, man habe einen Stapel Prospekte mitbekommen, da stehe alles drin (ISAAT)...

Liebe Grüße
Sabine
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