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Therapeutisches Reiten - Hippotherapie, heilpäd. Voltigieren
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Jutta Junker
Ergotherapeutin
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BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn auch etwas spät:
Du brauchst einen medizinischen/ therapeutischen/ pädagogischen Grundberuf, um diese Zusatzausbildung zu machen, damit man natürlich auch ein passendes Background an Wissen hat.
Denn sonst würde man z.B. mit einem Hemiplegiker recht viel falsch machen, da einem das Wissen fehlt. Oftmals wird auch in dem Grundberuf schon eine gewisse Berufserfahrung erwartet, bevor man zu der Ausbildung zugelassen wird.

Bei Fragen am besten per PN oder Email schreiben, es reicht auch ein Hinweis, dass hier eine neue Frage steht Smile
Ich erwarte nämlich jetzt selbst mein erstes Kind und schaue nicht viel hier hinein! Smile

_________________
Liebe Grüße vom schönen Niederrhein wünschen Jutta
*11/1978 und Oli *5/76 mit Louisa *25.09.2010 (gesund)
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Petra*3
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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Gehört vielleicht hie rnicht so hin, aber vielleciht hat ja jemand Tip für uns:

Heut kam ein Kind auf "ausritt" mit: Marie ist ja halbseitig gelähmt und sollt theorie viel reiten, praktisch sind beide Eltern hart/rund um die Uhr am arbeiten und haben kaum Geld für ihre Familie (Kasachen). Mariechen reitet also alle halbjahr mal hier auf Husch (Shetlandpony) geführt.
heut also Moritz (1,18 m-"shetty"/ich/Schlemmer-Gig), Marie/Husch (1,10 m)/reiten. Korrekt losgekommen, Husch also am Gig angebunden, Moritz röchelnd Schritt rennend (Gaumensegellähmung, reines Schrittpferd, jedoch mit 7km/h), Natürlich regnete/nieselte es. Natrülich heißt Moritz Schritt für Husch (die lauft maximal 5,6 km/h) regelmäßig antrapseln. Puuh, Mariechen hatte gut zu kämpfen, mal schauen wie es ihr morgen geht, vielleicht wär ohne sattel+selett besser? mal morgen Steigbügel klauen geh...
Also was kann man dem kind (12jahre, 50 kg) denn gutes tun, die linke Seite funzt nicht richtig, dh sie rutscht im Schritt wahlweise bereits li oder rechts von Pony, ich hab ihr dann alle 5 m gesagt in welche Richtung sie rutschen muss, sie hat sehr interessiert gekämpft ums Gleichgewicht. So extrem sah ich bisher noch kein Kind sitzen, praktisch von vorn betrachtet: S förmig verschoben also becken/bein stark links runter, schulter rechts runter, kopf wieder links runter.....
nach der fahrt zu haus probiert mit geschlossenen Augen zu reiten (geführt natürlich) um schneller tendenz zu merken-->nix, Steigbügel geklaut-->geringe besserung, im 7%hang vorsichtig zockeltrab rauf-->null chance nach 4-5 m komplett verschoben.
irgendeine Übungsidee dazu? ist illusorisch, dass das arme kind je ne Reittherapie bekommt, aber hier kommt sie mal ab dem 22.8. öfter (mutter hat 2 Wochen Urlaub und akut Geld für Benzin)...besser Sieltec-Gurt?? die merkt nicht, wann sie verschiebt bzw sitzt eh nicht korrekt egal wie sie sich vorher bemüht, hatte wenig Angst und sich wohlgefühlt.
mfg Petra
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 12.08.2017, 07:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

ich glaube, ich würde da an Deiner Stelle ganz die Finger davon lassen. Das Mädel hat doch bestimmt eine Physio, wenn nicht hilf den Eltern bei der Durchsetzung, wenn ja sprich mal mit der.

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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Anton09
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BeitragVerfasst am: 12.08.2017, 10:07    Titel: Reiten Antworten mit Zitat

Hallo,

wir fahren schon lange mit Anton zur Reittherapie (30 min Hinweg)
Unser SPZ stellt uns dafür eine Verordnung aus.
Auch wir bezahlen unsere Reittherapie privat.
Da Anton nicht allein sitzen kann, sind immer 3 Leute nötig.
Stützperson auf dem Pferd, Person die das Pferd führt und natürlich unsere Reittherapeutin.
Während der Therapie schaut sie genau ob Anton die richtige Haltung auf dem Pferd hat und erklärt alles.


Vorab wurde ja schon richtig gut beschrieben worauf man achten sollte.

Auch das eigene Bauchgefühl ist wichtig.
Wir Eltern durften selbst schon mal aufs Pferd - fand ich eine gute Sache für die eigene Entscheidung für die Therapie.

Viel Spass ...

Frauke

_________________
Anton 30.01.2009, Therapie-refraktäre Epilepsie, fokal kortikale Dysplasie - epilepsiechirurgische Resektion, Shunt, Button, schwere psychomotorische Entwicklungsretardierung, zentrale Bewegungsstörung, interstitielle Duplikation im Xq-21.1 Gen, VNS-Implantation, PG 5
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Petra*3
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Beiträge: 391

BeitragVerfasst am: 12.08.2017, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Sind heut nach ausgiebigen tests (mit oder ohne Steigbügel/Sattel/Sieltecgurt) wieder los. Total klasse hat das Mädel das gemacht, deutliche Verbesserung gegenüber gestern, vielviel besser gesessen im Schritt (musste nicht mehr alle 5 m sprachlich eingreifen und erklären wohin zu rutschen sei und wie, sondern Mädel korrigierte selbstständig und saß deutlich korrekter, Ansprache war nur noch alle 50 m nötig) und bergauf lsg Trab kam das erste Aussitzen, womit ich nach gestern nu gar nicht gerechnet hatte. logo, von reiten alles extrem weit entfernt, aber Spaß hatte sie und mein Pony hat gut auf sie aufgepaßt, fand ich auch nett. mal schauen wie oft die Eltern kommen in ihrem urlaub wieviel benzingeld dsie übrig haben, Kinder hatten jedenfalls Spaß und dadrauf kommt es ja an. mfg Kirsten
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NicoleS.79
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BeitragVerfasst am: 13.08.2017, 06:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Darf ich mich kurz mit einer Frage anhängen?

Wir überlegen auch, ob wir mit Reittherapie starten. Etwa 20 Minuten fast entfernt ist ein Hof, der mit einer Physiotherapeutin zusammenarbeit. 20 Minuten 24 Euro, aber nur von April bis Oktober.
Ist das immer so? Ich meine, mein Kind benötigt das ganze Jahr Hilfe bzw die Spastik ist im Winter Ja nicht plötzlich weg,... - da fängt man doch immer wieder von vorn an, oder?
Wie ist das bei euch?

Danke schön!

_________________
Lieben Gruß
Nicole mit Sohn, Tochter und kleinem Kämpfer 05/13(29SSW.) - ICP, HB 3. Grades, Shuntversorgt, stolzer Rollifahrer und Sonnenschein
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Missy
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BeitragVerfasst am: 13.08.2017, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,
ich denke, dort wird es keine HAlle geben und von November bis März ist es einfach kalt und oft nass draußen. Vllt ist deswegen das Angebot nur in den "warmen" monaten.
lg Nina

_________________
Mama Nina (´83), Tochter Chantalle (´99) und Sonnenschein Evelin, geb. 11/06, SSW 33, extreme Muskelhypotonie, Tracheostoma-beatmet, Gastrotube, V.a. CCM + versch. Baustellen
"Wir wissen nicht was das Leben dir bringt, aber wir werden dir helfen das vieles gelingt!"
http://evelinsiska.oyla22.de
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Petra*3
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Beiträge: 391

BeitragVerfasst am: 13.08.2017, 09:03    Titel: Antworten mit Zitat

Die werden keine halle haben auf dem hof....und ob zb bei -5°C reiten so gut tut? ich kenne mich siehe oben mit Spastik null aus, aaaber wenn du da nur zahlende Kundschaft bist, dann musst ja warten bei Beginn (und frierst bereits) und dann irgendwie aufs pferd gehievt werden und dann in 20 minuten irgendwelche Effekte erzielen? vermutlich bist grad warm danach....mit reiten hat das eh alles nichts zu tun, sondern nur mit den effekten die ein pferd mit bestimmter trittlänge im Schritt erreichen kann.
Wie gesagt ich hab von Therapie keine Ahnung in dem Sinne, ich hab große Ponyerfahrung in Ausbildung/Korrektur reiten/fahren. Bin selbst angeschlagen (Fuß Arthrose IV, EDSIII und noch paar Sachen) und deshalb sehr bemüht meine Pony top ausgebildet zu maximal nutzen. Ich bin mit 4 jahren mit reiten angefangen und hab die fähigkeiten erst vor 5 Jahren mit 45 verloren und immer geschaut für mich die optimalen Effekte zu erzielen, dh meine pferde konnte immer auf kommando im packtiermodus zuverlässig Schritt rennen, ich hatte immer Tiere mit der für geeigneten Schrittfrequenz anwesend usw, aaaber ich mußte mal mind. 20 Minuten "reiten" um für mich krampflösende Wirkung zu haben, bin also an schlechten tagen 3*20 minuten um den Block "geritten". Heut kann ich nicht mehr reiten und fahre deshalb Sulky (falls es mir gut genug geht) und wundere mich dass fahren insgesamt in D als behindertensport so völlig unbekannt ist!!! logo, Sulkyfahren ist nur nutzbar, wenn derjenige körperlich noch ziemlich fit ist, aaaber Kutschfahren ist doch was tolles, wo man extrem viel mit kompensieren kann. mfg Petra
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sabine g
Reittherapeutin
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BeitragVerfasst am: 13.08.2017, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Nicole,

vermutlich hat Nina recht und es gibt keine Halle. Andererseits müssen jedoch Hippotherapeuten in einer Halle arbeiten, da eine medizinische Behandlung nicht öffentlich zur Schau gestellt werden soll und auch gefährdende Außeneinflüsse weitestgehend abgeschirmt sein sollen. Halle ja/nein kannst Du sicher leicht rausfinden. Aber auch Petras Einwand, dass die Kälte im Winter die Spastiken verstärkt und daher Ther. Reiten an kalten Tagen unsinnvoll sein kann, stimmt. Aber wir alle wissen, auch in den Wintermonaten gibt es massig lauwarme Wetterlagen.

Liebe Petra,

das Fahren für Menschen mit Handicap hat in Deutschland eine lange Tradition und hat immer wieder auf hohem sportlichen Niveau Erfolge. Zugegeben, das läuft dann eher nicht in der Sportschau... Es gibt einen sehr engagierten Interessenverband, der jeden "Neuling" herzlich aufnimmt und mit vielen guten Tipps berät.

Zu Deiner Ausgangfrage: wunderbar, wenn Du helfen möchtest und wunderbar, wenn ihr alle Spaß habt. Aus fachlicher Sicht habe ich drei Hauptbedenken, die zu Gesundheitsschäden, bzw. schweren Unfällen führen könnten:
Reitpony am Sulky angebunden durchs Gelände
Pony 110cm mit 12 Jähriger 50 kg schwerer Reiterin
Unpassendes Grundtempo mit häufigen Gangartwechseln bei ohnehin unausbalanciert sitzender Reiterin ohne mitgehende Sicherheitsperson

Du hast nach Übungstipps gefragt: das sprengt hier den Rahmen, ggf per PN oder tel.

Liebe Grüße
Sabine
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NicoleS.79
Stamm-User
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Anmeldedatum: 26.10.2010
Beiträge: 320

BeitragVerfasst am: 14.08.2017, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

ich danke euch sehr für eure Antworten. Laut meiner Tochter, die dort in den Ferien reiten war, gibt es eine Reithalle. Wird schon alles seine Gründe haben.

Wir fahren jetzt erstmal zu einem Reittherapiewochenende und danach werde ich mich dann mal weiter schlaumachen.

Ihr habt mir jedenfalls schon sehr geholfen.

Schönen Abend noch!

_________________
Lieben Gruß
Nicole mit Sohn, Tochter und kleinem Kämpfer 05/13(29SSW.) - ICP, HB 3. Grades, Shuntversorgt, stolzer Rollifahrer und Sonnenschein
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