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Erfahrungen bei Kindern mit verbaler Entwicklungsdyspraxie
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Alexandra2014
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BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, sorry, habe gerade erst gesehen, dass hier gefragt wurde... Embarassed

Wir machen jetzt eine spezielle Dyspraxie-Therapie (welche genau, habe ich noch nicht gefragt) bei einer Therapeutin, sie das auch beherrscht.

Auf der Seite dyspraxie-online.de kann man auch einiges zum Thema lesen. Zum anderen gibtbes auch eine FB Gruppe...

Gruß
Alex

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R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral
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Tanja a.
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BeitragVerfasst am: 19.07.2016, 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Lieben Dank, Verena,

Das denke ich zwar auch, dass ein Besuch im Sprachheilkindergsrten dauerhaft mehr bringt, dennoch war ich hin und her gerissen. Man möchte ja seinem Kind helfen, weiß aber nie genau, was das richtige ist.
Deine Meinung bestärkt mich doch sehr.
Meine Mutter ist Erzieherin im Kindergarten und unterstützt mich dabei auch, mich für den Sprachheilkindergsrten zu entscheiden.
Aber wie ja jeder von uns weiß, betrifft es ja nun mal sein eigenes Kind und somit ist man ja oft hin und her gerissen.
Lieben Dank für deinen Kommentar

Tanja

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Luca, gerade 4 Jahre, Ved, sonst alles Altersgemäß
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Dani+Feli
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BeitragVerfasst am: 31.07.2016, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Schön, dass ihr hier mit schreibt!
Ich hoffe ihr könnt viele Infos daraus bekommen.

Wir hatten Feli im normalen Kiga mit I-Kraft untergebracht.
Dadurch musste ich 2 x die Woche noch zur Logo nachmittags und war alle 2 Jahre in der Intensivsprachreha Werscherberg.
Der Sprachheilkiga war zu weit weg für uns und wir wollten mit den Nachbarkindern Kontakt halten über den normalen Kiga.
Für mich war das damals so passender.
Danach ging Feli in die Sprachheilschule und kommt jetzt in die Körperbehindertenschule.

LG Dani
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AnnaBolika
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BeitragVerfasst am: 03.08.2016, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tanja,

mein Sohn hatte bzw. hat auch nur die VED.
Wir haben uns damals gegen den Sprachheilkindergarten entschieden, da er das erste Kigajahr eh in einem normalen verbringen mußte und da er sich da so gut eingelebt hatte, beließen wir ihn da.
Er ging danach als I-Kind in eine Regelschule und hat sich sooooooo gut entwickelt, dass er jetzt zur 3. Klasse auch den I-Status nicht mehr braucht.

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Ben (2008) verbale Entwicklungsdyspraxie
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Verena S
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BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 17:01    Titel: Sprachcomputer Antworten mit Zitat

Habt ihr bei euern Kindern mit VED einen Sprachcomputer eingesetzt oder in Benutzung? Unsere Logopädin hat mir heute mitgeteilt, dass sie sich noch näher darüber informieren möchte und uns einen Gesprächstermin avisiert um uns zu beraten.

Ich bin etwas verwundert, denn er wird ja irgendwann richtig sprechen können, wäre so ein Hilfsmittel nicht hinderlich? Werden diese Computer nicht für ganz andere Fälle eingesetzt?
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AnnaBolika
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, hatten wir nie.
Mein Sohn kam mit 3,5 Jahren in den Kindergarten und zu dem Zeitpunkt kommunizierte er mit Gebärden und seiner Sprache. Selbst ich habe ihn damals ohne Gebärden so gut wie gar nicht verstanden.

Über den Sinn oder Unsinn kann ich dir leider nichts sagen, der war bei uns auch nie ein Thema.
Wo bei ich mir gut vorstellen kann, dass Kinder die nicht gebärden können davon profitieren können.

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Ben (2008) verbale Entwicklungsdyspraxie
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Verena S
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wir verstehen ihn gut, Erwachsene müssen sich erst "einhören", der Logopädin geht es darum, dass er mit den anderen Kindern spielen kann, es fällt ihm schwer zu verdeutlichen, dass er mitspielen möchte und seine Ideen nicht einbringen kann. Aber können Kinder nicht auf so vielen Ebenen kommunizieren, dass es unnötig wäre so ein Hilfsmittel einzusetzen? (Er ist in einem "normalen Kindergarten ohne Integrationsplatz)

@ AnnaBolika: Er kann fast alle Lautgesten und setzt sich seit kurzem damit schon eigene Wörter zusammen, die zwar nicht ganz vollständig sind, aber man weiß schon was meint...
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AnnaBolika
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, Ben war auch in einem normalen Kindergarten, eine Elterninitiative, zwar als I-Kind aber das hatte auf ihn keine direkte Auswirkung.

Er hat dort einen besten Freund gefunden, u.a. deswegen haben wir uns gegen den Sprachheilkindergarten entschieden, in den er ein Jahr später hätte gehen können.
Sein Freund hat anfangs für ihn gesprochen, d.h. er hat Fragen gestellt und sie sich selbst beantwortet, Ben hat nur geknickt und den Kopfgeschüttelt. Irgendwann recht schnell auch geredet, sein Freund hat ihn ehrlich gesagt besser verstanden als ich.
Er konnte Bauch nie verstehen, warum Ben zur Logo geht, "Der redet doch ganz normal!" oder einmal ranzte er eine Erzieherin an: "Er hat doch gesagt, dass er den braunen Stift will!" Laughing

Er wurde generell auch von anderen Kindern nicht ausgegrenzt, sie fanden sogar sein Händisch (die Gebärden) ganz spannend.

Ich sehe es genau wie du, Kinder kommunizieren nicht nur über die Sprache.
Aber ich denke auch, wie gut ein Kind mit seiner Sprachlosigkeit zurecht kommt und auch sich selbst integrieren kann, ist eine Frage der Mentalität.

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Ben (2008) verbale Entwicklungsdyspraxie
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Silvia80
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es euer Sohn im Kindergarten nicht schafft, mitzuspielen, dann klappt die vielschichtige Kommunikation offensichtlich nicht. Wink
Aus meiner Berufserfahrung heraus kann ich sagen, dass Kinder nicht immer die geduldigsten sind und sich nicht immer bemühen, alle Kommunikationswege auszuschöpfen. Das kann auch ein flüssiges Spiel verhindern und die Kinder dann regelrecht stören.
"Man weiß schon, was er meint" klappt bei jungen Kindern in Gruppen sehr selten. Meist sind es (wie oben beschrieben) einzelne Kinder, die als "Dolmetscher" fungieren können. Leider gibt es auf die keine Garantie.

Und für solche Situationen zu gibt es Talker. So ein Gerät zu nutzen heiß nicht, davon sein Leben lang abhängig zu sein. Es kann eine Unterstützung sein, um sinnvolle Kommunikation zu erlernen und Frustration durch Ablehnung zu vermeiden. Und wenn euer Sohn später sprechen gelernt hat, kann er den Talker wieder abgeben. Sobald die aktive Sprache da ist, wird er die wahrscheinlich eh´ bevorzugen, da sie schneller ist als das Tippen auf dem Talker. Bis dahin kann der Talker durchaus eine sinnvolle und gute Unterstützung sein.

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Motopädin, Sonderpädagogin und verwaistes Geschwisterkind
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Verena S
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für eure Antworten... Very Happy Beide sehr verschieden, aber trotzdem hilfreich! Wink
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