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Kosten für Heimunterbringung
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monerl
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BeitragVerfasst am: 22.10.2016, 08:46    Titel: Antworten mit Zitat

Unsere tochter ist 25 Jahre lebt in einer antrophosopischen Einrichtung, vollstationär. Wir zahlen monatlich 56 Euro dazu. Vor etlichen Jahren waren es auch mal 26 Euro. Alles andere wird vom Sozialamt bezahlt. Eingliederungshilfe.

LG Monika

_________________
Ein Weg entsteht indem man ihn geht
(chinesisches Sprichwort)

Monika mit Christina geb. 11.2.91 Chromomsomenanomalie 10p+ und Engelchen Tanja geb. 10.8.88 gest. 31.8.88
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Kaja
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BeitragVerfasst am: 22.10.2016, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Britta,

BrittaLe hat folgendes geschrieben:
Ich hatte mich bei unserer zuständigen Mitarbeiterin für Eingliederungshilfe erkundigt, ob wir eine Unterstützung bei Heimunterbringung bekommen. Die hat gesagt wir müssten bei einer Internats/Heimunterbringung einen Sozialhilfeantrag stellen und nur, wenn wir unter den Einkommens-/Vermögensgrenzen liegen, bekommen wir was zu den Heimkosten dazu. Das Problem ist wohl, dass die Schule zu nahe bei uns ist! Daher ist es Felix zumutbar täglich dorthin zu fahren. Wenn die Schule weiter weg wäre, dann würde das Sozialamt den größten Teil der Kosten für das Heim übernehmen. Kann das sein?!

nach § 92 Absatz 2 SGB XII sind die Kosten für Leistungen der Eingliederungshilfe dann unabhängig von Einkommen und Vermögen der Eltern zu erbringen, wenn die Leistung zur Sicherung der Schulbildung erforderlich ist. Das kann sein, wenn die Schule zu weit weg ist, aber auch, wenn die Rahmenbedingungen eines Heimes erforderlich sind, um eine Beschulung zu ermöglichen.

@Monika: es gibt einen erheblichen Unterschied bei den Zuzahlungsreglungen zwischen minderjährigen und volljährigen Kindern.

Viele Grüße Kaja
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BrittaLe
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BeitragVerfasst am: 22.10.2016, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Kaja. Felix kann definitiv nicht jeden Tag zur Schule fahren. Er hat bislang ja auch nur 1-3 Tage/Woche im Kindergarten geschafft. Reicht das als Begründung für eine Beschulung innerhalb einer Heimunterbringung ( uns schwebt eine Hausbeschulung im Rahmen einer Heimunterbringung vor) .?
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mit kleiner Schlafmütze (*2011) - Hirnathrophie; Sehstörung; zentrale Schlafapnoen mit BiPAP-Versorgung; O2-Vorlage; PEG-Sonde; Hypophysenunterfunktion; zentrale Temperaturregulationsstörung; zerebrale Bewegungsstörung mit bulbärer Beteiligung; zentrale Schluckstörung; neuromuskuläre Blasenentleerungsstörung (wird katheterisiert).
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Kaja
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BeitragVerfasst am: 22.10.2016, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Britta,

du musst argumentieren, dass die Sicherstellung der Schulpflicht ausschließlich durch eine Heimunterbringung sicherzustellen ist und dies durch Schreiben von Fachleuten (Ärzte, Schulamt, Heimpersonal ...) belegen.

Viele Grüße Kaja
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BrittaLe
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BeitragVerfasst am: 22.10.2016, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ok. Danke dir. Dann werde ich das mal versuchen.
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Matilda Zimmer
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BeitragVerfasst am: 21.04.2017, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, wo muss ich mich denn hinwenden wenn wir Infos zu dem Thema haben möchten? Wir spielen mit dem Gedanken unser Kind in ein Heim zu geben da wir es nicht mehr schaffen. Aber wo bekomme ich Infos her? Gibt es da eine Beratungsstelle? Ich weiß gar nicht ob es Einrichtungen in unserer Nähe gibt, wie sieht das Finanzielle aus etc?! Wir sind überfordert...
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BrittaLe
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BeitragVerfasst am: 21.04.2017, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Matilda.
Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass uns nicht eine Beratungsstelle richtig beraten konnte. Entweder konnten die gar nicht helfen oder haben uns sogar falsche Informationen gegeben.
Letztendlich hat die Heimunterbringung aber trotzdem geklappt.

Wie alt ist denn dein Kind? Und ist es schon schulpflichtig oder sogar schon volljährig?

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Matilda Zimmer
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BeitragVerfasst am: 21.04.2017, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, unsere Tochter ist 9 Jahre alt. Schwer geistig behindert und autistisch, leicht körperlich behindert. Ich weiß nicht was ich als ersten Schritt machen muss, deswegen habe ich gehofft hier Hilfe zu bekommen.
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Michaela44
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BeitragVerfasst am: 21.04.2017, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn deine Tochter auch körperlich behindert ist, wäre das Sozialamt zuständig und nicht das Jugendamt. Das hat auch finanzielle Vorteile : beim Sozialamt müsst ihr nur die häusliche Ersparnis dazubezahlen, beim Jugendamt gibt es eine einkommensabhängige Zahlpflicht.

Die meisten Sozialämter haben offene Sprechstunden, zu denen du einfach hingehen kannst und erste Infos bekommst.
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BrittaLe
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BeitragVerfasst am: 21.04.2017, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Also.
Du kannst eine stationäre oder teilstationäre Unterbringung als Hilfe zur Schulbildung über die Eingliederungshilfe beantragen. Die übernehmen dann den Großteil der Kosten, wenn die Heimunterbringung notwendig ist, damit dein Kind zur Schule gehen kann (z.b. wenn die Entfernung zur Schule zu groß ist). Je nach Einkommen sind es 0 - Ca. 350€/ Monat, die du selbst tragen musst.
D.h., wenn dein Kind von Zuhause aus die letzten paar Jahre ohne größere Probleme zur Schule gehen konnte, werdet ihr da vermutlich keine Hilfe zur Schulbildung in Form einer stationären Unterbringung bekommen.

Du kannst in diesem Fall trotzdem eine Heimunterbringung beantragen. Dafür musst du auch über die Eingliederungshilfe einen Sozialhilfeantrag stellen. Hier muss alles Einkommen und Vermögen der letzten 10 Jahre angegeben werden (wie beim Hartz 4 Antrag). Alles Einkommen und Vermögen was eine bestimmte Grenze übersteigt, musst du dann für die Heimunterbringung aufbringen. Ich kann dir diese Grenzen nicht aufschlüsseln, dafür ist das Thema zu komplex.

Eine genauere Info über die Kosten bekommst du nur, wenn du bei der Eingliederungshilfe einen Antrag stellst. Am besten telefonierst du mal mit eurem Sachbearbeiter bei der Eingliederungshilfe und fragst mal nach.

Passende Einrichtungen kannst du vielleicht über's Internet finden. Und dann einfach mal anrufen, sich vorstellen, sich das Ganze anschauen. Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Evtl. weiß die Schule da was. Oft haben die sogar Internats- oder Heimplätze.

Ich hoffe, dass ich dir etwas weiterhelfen konnte

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