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Muss mir einfach mal Luft machen
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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 01.03.2019, 09:23    Titel: Muss mir einfach mal Luft machen Antworten mit Zitat

Hallo,
seit diesem Schuljahr besucht mein Kind eine Schule für emotionale/soziale Entwicklung. Warum wieso weshalb, hatte ich schon einmal geschrieben.
Am anfang war vereinbart es ohne Begleitung zu probieren, jedoch im Notfall wieder mit wie an der normalen GS.
Tja es lä#äuft überhaubt nicht gut, er steht nur vor der Tür, kann sich nicht orientieren und rebbeliert daher und hat nun schon ) Fehlstunden auf dem Zeugnis, da er nicht mal Rückzugsmöglichkeiten hat und dann fortläuft. Seine Sicherheit ist nicht gewährleistet. Seine FAS und anderes wird nicht von der Schule anerkannt. Fehler bei uns gesucht. Die Schule will nun einerseits so überhaubt keinen Schulbegleiter, jedoch bombadieren Sie mich bzw. uns so gar mit Androhungen von Ordnungsmaßnahmen wenn wir nicht dafür sorgen das der Junge konform läuft in der Schule- Boah. Mir reicht es echt. 9 Kinder in der Klasse, Sonderpädagogen und sie kriegen das nicht hin.
Ich habe mich mit Ärzten und JA (mit denen sie auch nicht reden wollen) dazu entschlossen den SB auf den Weg zu bringen. Jedoch wird das wohl schwer gegen den Willen der Schule und unser Kind ist der Leidtragene.

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Ich 1961 Ösophagusatresie
Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern
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HeikeLeo
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BeitragVerfasst am: 01.03.2019, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Ilona,

fühl Dich verstanden. Wir hatten so eine Story schon vor Jahren an einer Geistigbehindertenschule. 6 Kinder pro Klasse. Schulbegleitung nach einem Jahr dann doch, Ausschulung 6 Jahre später. Es ging eben doch nicht - auch nicht mit Schulbelgeitung. Der Fisch stinkt vom Kopf.

Liebe Grüße
Heike
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MarionB76
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BeitragVerfasst am: 01.03.2019, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Ilona,

hat die Schule denn Wissen über FAS?

Als unser Sohnemann in die Schule kam habe ich die "Rosa Broschüre" sowie einen Artikel über Kinder mit FASD in der Schule an die Lehrer gegeben.

Als dann später das Buch FASD und Schule beim Schulz Kirchner Verlag erschien hat es die Schule gleich gekauft.

Vielleicht magst Du der Schule mal ganz unverbindlich etwas über FASD zum lesen geben. Vielleicht gibt es ja einen Lehrer der Deinem Kind wohl gesonnen ist dann gib die Info zuerst an diesen.

Z. B. das https://www.google.com/url?sa=t&.....Vaw0Iyk7dWgjIqckCZpbFxfPY Link lädt PDF-Datei Kinder mit FASD in der Schule. !

Vielleicht hilft es das die Schule etwas mehr Verständnis für Deinen Sohn bekommt. Und erleichtert den Weg zum Schulbegleiter.

_________________
Viele Grüße

Marion

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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 01.03.2019, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Danke ihr beiden, leider wollen die Lehrer von FASD nichts wissen, meinen es wäre alles böse Absicht und sie würden sich auskennen. "Wir arbeiten hier nur mit Kindern die sich anpassen und sozialkonform laufen". Sie lehnen jede zusammenarbeit ab. Das JA gibt jedoch jetzt auch gegen ihren Willen ein Cleaering in Auftrag, dem müssen Sie sich fügen ob sie wollen oder nicht. Es ist echt zum k......
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Marielouisa
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BeitragVerfasst am: 01.03.2019, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Dein Kind besucht eine em.-soz.-Schule und die Lehrerschaft möchte nur sozialkonforme Kinder? Das ist doch total widersinnig. Über solche Kollegen kann ich nur den Kopf schütteln.

Entsetze Grüße,
Marielouisa

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Rehabilitations- und Integrationslehrerin (Förderpädagogin)
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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 01.03.2019, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

ja ist es auch, das schlimme daran ist auch das in Gesprächen(und ich bin wirklich schon nicht gerade auf den mund gefallen) immer so geredet wird das man regelrecht manipuliert wird irgendetwas gegenteiligem zuzustimmen von dm was man eigentlich wollte und einem das erst hinterher bewußt wird. Echt traurig. Ich hatte soviel Hoffnung für die letzen 2 Grundschuljahre in diese Schule gesteckt. Er war ja vorher 4 Jahre mit Schulbegleitung an der normalen Grundschule und ein sehr guter Schüler. Jedoch überforderte sein überangepasst sein, sein sein zu wollen wie alle anderen dermaßen das er regelmäßig zu Hause zusammenbrach. es war kein Familienleben mehr möglich, sein verbleib in unserer Familie stand auf dem Spiel. Deshalb dachte ich das er es dort leichter haben könnte wenn er sieht das er nicht der einzige ist dem es so geht und man versicherte mir das diese Schule sich mit den Problematiken auskennt. Weit gefehlt. Ein Kodex für alle, egal ob nur "schlechte Erziehung" oder Behinderung. Er ist Schwerbehindert mit allen möglcihen Bichstaben und hat Pflegegrad 4. Das wird alle ignoriert, er hat einfach zu funktionieren egal wie.
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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 04.03.2019, 07:21    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht weiter, nun hatte ich Samstag einen festgesetzten gesprächstermin zugeschickt bekommen um Ordnungsmaßnahmen vom Kind abzuwenden wie es so schön darinnen heißt. Zu einer Uhrzeit wo normalsternbliche Menschen arbeiten. Ich habe schriftlich mitgeteilt das ich in den nächsten 2 Wochen den Termin nicht annehmen kann, das ein Claering erfolgen wird und wir uns danach gerne unterhalten können.
So nun hoffe ich mal nicht da sie den Jungen Tageweise von der Schule suspendieren, denn da würde ihn nicht strafen sondern freuen.
Ohje, wo bin ich da bloß gelandet.
Traurige Grüße

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Kerstin74
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BeitragVerfasst am: 04.03.2019, 08:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ilona,
fühl dich ganz lieb gedrückt! Eine SE-Schule, die FAS nicht wahrhaben will und soziale Kinder erwartet ist ja schon der Knaller. Ein kleiner FASi kann doch gar nicht sozialkonform agieren, ohne Unterstützung erst recht nicht. Kein Wunder, dass es alles andere als rund läuft. Ich könnte platzen, wenn ich auf so sture Menschen treffe - und wieder einmal wird Ignoranz auf dem Rücken der Kinder (und der Eltern) ausgetragen...

Gibt es bei euch nur diese eine SE-Schule? Hättest du denn noch Alternativen? Wir dachten vor einem Jahr auch, DIE Schule für unseren Junior gefunden zu haben (was die Lehrer zu berichten hatten hörte sich einfach 100% stimmig und passend an) - 6 Wochen nach Einschulung waren wir uns da gar nicht mehr sicher (die Realität war eine völlig andere als die Außenpräsentation der Schule) und aktuell sind wir am Umschulen.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr irgendeine Lösung findet - für euch und für das Kind. FAS und Schule ist einfach ein Dauerbrenner...

LG
Kerstin

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der Große (10/06) mit ADS, LRS und senso-/graphomotorischer Schwäche

der Kleine (10/11) mit pFAS, ADHS, SIS, Hyperakusis, Hypermobilität , Beckenschiefstand mit skoliotischer Fehlhaltung, Vorhofseptumdefekt (ASD II), Fruktoseintoleranz, V.a. AWVS => PG 3, SBA 70%
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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 04.03.2019, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin74,
Danke für deine Worte. Leider habe ich so gar keine alternative Sad Frau Wolter vom FASD Zentrum der Charite sagt auch das es einfach keine passende Schule gibt. es ist echt schlimm.
Vor allen hat er jetzt soviel Stoff verloren da ich nicht mal wagen kann ihn wieder zurückzuschulen. Ach Mensch, er tut mir so leid.

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Kerstin74
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BeitragVerfasst am: 04.03.2019, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ilona,
das ist richtig - DIE Schule für FAS-Kinder gibt es nicht, unabhängig vom IQ. Wir haben für unseren Krümel nach dem Fehlstart im September 2018 jetzt aktuell alle auch nur ansatzweise in Frage kommenden Schulen angeschaut, egal, was außen drauf stand (von KB, über Hören bis GE). Dummerweise durften wir die staatlichen Schulen (LB ist bei uns alles staatlich) nicht besichtigen, da die sich auf den Standpunkt stellen zuerst Förderschwerpunkt festlegen, dann Schule besichtigen. Das funktioniert bei unserem Junior aber nicht. Theoretisch könnte er vermutlich fast alle Förderschwerpunkte erhalten, wenn wir es entsprechend begründen würden. Also kann man nur die am ehesten passende Schule finden - inkl. am ehesten passenden Pädagogen, Mitschülern, Struktur etc. Das ist ein Gewaltakt - und wenn man dann endlich fündig wurde, muss man das Schulamt von der Notwendigkeit überzeugen. An diesem Punkt sind wir gerade (immerhin und zum Glück mit voller Unterstützung der Klassenlehrerin der SE-Schule!).

Deswegen nochmal:
Umschauen (wenn noch möglich), durchhalten, Unterstützung suchen und irgendwie Kind und Umfeld so lange aushalten, bis sich hoffentlich eine (wenigstens halbwegs passable) Lösung abzeichnet.

LG
Kerstin

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