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Umstellung auf PC in der Schule

 
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Theodor1
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 17:12    Titel: Umstellung auf PC in der Schule Antworten mit Zitat

Hallo,

unse Mittlerer ist nun in der neunten Klasse Gymnasium. Er ist Asperger Autist und hat große Schwierigkeiten in der Graphomotorik.

Mit Einverständnis der Schule soll er einen PC bekommen. Da das alles für uns und die Schule Neuland ist, wissen wir nicht, wie wir es richtig angehen sollen.

Wer stellt den PC? Kaufen wir ihn oder die Krankenkasse oder muss die Schule ihn zur Verfügung stellen?

Welche Programme braucht er? Was ist mit Zubehör wie Drucker? Braucht er dafür einen in der Schule und einen daheim?

Wer kann uns da weiterhelfen?

Liebe Grüße
Theodor
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Theodor1
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Anmeldedatum: 23.02.2008
Beiträge: 483

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielleicht bin ich etwas ungeduldig, hat keiner Tips für mich?

Liebe Grüße
Theodor
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Schiering
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Theodor, ganz genau weiß ich es auch nicht wie ihr es angehen müsst. Mein Sohn ist blind und hat jetzt eine Braillezeile mit Laptop um alles in Brailleschrift lesen und eingeben zu können. Dabei ist es so dass alle Teile mit Hilfsmittelnummer die KK übernommen hat, alles andere der Bezirk wegen Teilhabe an Schulbildung. Ich denke ihr müsst erst mal den genauen Bedarf ermitteln d.h. welche Eingabehilfen, Tastaturen an diesem PC notwendig sind, welche Software ist dafür nötig und dann überlegen wohin der Antrag geht. Vielleicht kann euch ein Ergotherapeut weiterhelfen, der sich mit PC Unterstützung besser auskennt.
lg
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Senem
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Beiträge: 3131

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Theodor,

ich glaube, das allein die Probleme in Graphomotorik nicht ausreichen würden, um ein Laptop von der Krankenkasse oder so zu bekommen.

Es ist eigentlich so, das Menschen mit einer starken Sehbehinderung, Blinde und Menschen, mit starken motorischen Einschrenkungen so etwas finanziert bekommen.

_________________
Gruß

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Inga
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Senem, warum immer wieder diese Antworten mit Ablehnungsprognosen von dir?
Doch, Theodor, man kann dies finanziert bekommen!
Das Programm ist Sache der KK, der laptop Sache vom Sozialamt / Eingliederungshilfe.
Frag mal bei eurem Amt nach, manche wollen erst eine Ablehnung der KK. Dann macht es Sinn beides bei der KK zu beantragen, damit man dann mit der Ablehnung zum SozA gehen kann.

Drucker weiß ich nicht, haben wir selbst gekauft, die bekommt man ja super günstig, teuer ist dann ja nur die blöden Tinte. Confused

Programm kenne ich nur Multitext, keine Ahnung, ob es noch was anderes gibt.

Ach so, du brauchst dann natürlich ein Rezept, am Besten von einem SPZ oder anderem Facharzt mit etwas ausführlicherer Erklärung, wieso, weshalb, warum.

Gruß, Inga

_________________
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lauli
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Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kenne es so, dass bei ASS die Eltern für die grundlegende Versorgung mit dem Gerät zuständig sind und notwenige behindertenspezifische Zusatzausstattungen nach Verordnung durch die KK übernommen werden ( spezielle Software, Abdeckplatten).
Für die von mir betreuten Autisten traf letzteres noch nie zu, so dass die Eltern, Sponsoren oder Fördervereine die Laptops (max. 13 Zoll und leicht) oder Tabletts m. Bluetoothtastatur übernommen haben. Als Schreibprogramm kommen meist OpenOffice oder Page bei Applesystemen u.ä. zum Einsatz.
Einen Drucker gab es in Einzelfällen im Klassenraum oder Schülerbibliothek. Die älteren Schüler hatten meist Netzwerkzugang und übersendeten ihre Dateien direkt per Mail an die Lehrkräfte (Dienstmailadresse).

Voraussetzung für das Gelingen ist aber eine gewisse Sicherheit im Umgang mit dem Gerät und Fertigkeit im Tastaturschreiben. Für Letzteres empfehle ich regelmäßige Übungen mit augundohr.at, im Idealfall bis hin zum 10-Fingersystem.
Die Geräte nehmen die Schüler in der Schultasche mit zur Schule und wieder heim. Wichtig aus meiner Sicht ist, und oft auch Forderung der Schulen, dass das Gerät nur im schulischen Kontext zum Einsatz kommt und keine Spiele oder MessangerApps, Filme etc. enthält. Vereinzelt hatten einige Schüler der OS die DictonaryApp oder das Langscheidtwörterbuch in Absprache mit der Schule auf den Geräten. Für Klausuren/ Prüfungen mussten sie dann meist ein Gerät der Schule nutzen oder es wurde vorab überprüft. Die Aufgaben in komplexen Leistungserhebungen stellen Lehrer z.T. per Stick zur Verfügung. Einige Lehrer erlauben auch, dass komplexe Tafelbilder per integrierter Kamera abfotografiert werden oder sie stellen nach der Stunde ihr Script als Datei zur Verfügung, wenn der Aufwand der Mitschrift sehr hoch ist. Letztere Punkte sind aber grundsätzlich abhängig von der Bereitschaft der
Lehrkräfte und der Offenheit für Digitalisierung innerhalb der Schule bzw. deren Leitung.

VG
Claudia

_________________
Lehrkraft im mobilen sonderpäd. diagn. Dienst in S. A.
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Jutta T
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Anmeldedatum: 19.01.2007
Beiträge: 3198

BeitragVerfasst am: 07.02.2019, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
mein Sohn besucht auch die 9te Klasse.
Das schreiben längerer Texte strengt ihn wahnsinnig an und es dauerr, bis er den Text fertig hat.

Seine Lehrerin hat ein "Dragon Direct" vorgeschlagen. Sohn muss da nur reinsprechen und das Programm schreibt am Laptop.

Viell. ist dad was für Euch. Es ist auch für die ZAP's zugelassen.

LG Jutta

_________________
Gruss
Jutta
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