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muss man das akzeptieren?
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MarcelundMama
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BeitragVerfasst am: 31.01.2019, 23:24    Titel: muss man das akzeptieren? Antworten mit Zitat

Hallo!

Es ärgert mich unheimlich, dass in sämtlichen Bericheten ob SPZ, oder KIndergarten unser Privateben breitgetreten wird. Dort sind mitunter Sätze zu finden wie: "X hat in der vergangenen Wochen häufiger gefehlt, da ihn seine Mutter wegen einer Erbschaftsangelegenheit nach "Timbuktu" mitgenommen hat. (würde hier nicht reichen zu schreiben, dass er aus privaten Gründen abwesend war? Fehlt nur noch, dass sie schreiben um welche Summe es sich hndelt..)Warum die Mma das hingegen tun musste, steht da nicht. Nämlich, weil der Kindsvater schlicht und ergreifend keine Lust hate sich in dieser Zeit keine Lust hatte das Kind zu sich zu nhemen, damit dieses weiterhin seinen geregelten Tagesablauf hat...

Auch andere Dinge werden in den Berichten detailliert beschrieben, wie die konkrete Wohnsituation, wer da noch sol lebt (z.B. dre Opa) und dass dieser pflegebedürftig ist usw...

Wen verdammt nochmal geht das was an??? Was hat das alles in den Berichten unseres Kindes zu suchen?


Würden wir in deoslaten zuständen leben wie z.B. Eltern Alkoholabhängig, Messiewohnung o.ä. so würde das für mich noch einen Sinn ergeben, aber so?

Bin darüber mittlerweile sehr verärgert, da ich in der künftigen Schule meines Sohnes von der Sekretärin auf eine sehr private Situation angesprochen, die sich in einem der SPZ Berichte findet. Ich fand es mehr als sehr unangenehm, zumal sich hier alle kennen (da hilf die Schwiegepflich auch nix, denn hinterher weiss eh keiner mehr, wer das in Umlauf gebracht hat...).

Kann ich darauf bestehen, dass Passagen, die unser Privatleben betreffen, aus den Berichten gestirchen werden? es kann ja gern drin stehen, dass wir z.B. in Urlaub waren, aber mit wem sonst noch (mit Freunden) und genaustens weil lange, in welchem Land und Ort, geht mir persönlich doch zu weit..

Gruss!

Jo

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Joanna (47) & Marcel (11.2011) ASS Diagnose Juni 2014 und ADHS im Januar 2018 als "Sahnehäubchen" oben drauf... ;o)
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Juler
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BeitragVerfasst am: 31.01.2019, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Jo,


Wieso erzählst du das denn alles so genau? Wenn du es nicht drin haben willst, dann erzähl doch vielleicht einfach etwas sachlicher? Eventuell löst das das Problem oder ich hab was entscheidendes Übersehen ,-).


Liebe Grüße,


Juler

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MarcelundMama
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BeitragVerfasst am: 31.01.2019, 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich erzähle nicht, sondern mein Gatte und der ist unbelehrbar... Wir haben nach jedem SPZ Besuch diesbezügliche Differenzen. Ja und im Kindergarten muss ich ja nicht allzu viel erzählen, das erledigt mein Sohn für mich... Wink U.a. auch dass der Papa im Urlaub im Bett auf der Mama saß und die Mama dabei so komische Geräusche gemacht hat... Da konnte ich noch Gott sei Dank klärend eingreifen, da ich das mitbekam, was Sohnemann sonst so vom Stapel lässt möchte ich lieber nicht wissen bzw. wie man das im KiGa interpretiert...

(Wer jetz an "Sonstwas" denkt: ich habe mir einen Nerv eingeklemmt und mein Mann saß auf mir und zog an meinem Bein, damit der eingeklemmte Nerv wieder "ausrastet", das tut weh und das habe ich auch als "Geräusch" von mir gegeben... )

Trotzdem frage ich mich, selbst wenn man was im SPZ erzählt, was hat das im Bericht, den ja die Ärztin ebenso schlich verfassen müsste, zu suchen?

Meine Frage ist daher eigentlich nur: kann ich darauf bestehen, unser Privatleben da raus zu lassen, denn mein Mann wird weiterhin fröhlich vor sich hin sabbeln, da kann ich seit 20 Jahren nichts dran ändern... Von unserem Sohn im KIGa mal ganz abgesehen...

Gruss!

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mariannna
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BeitragVerfasst am: 01.02.2019, 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jo,

das nennt man psychosoziale Faktoren. Je nachdem, um was es in dem konkreten Bericht ging, kann das schon wichtig sein bzw zu dem Bericht dazugehören. Auch die Erwähnung von Fehlzeiten/Fehltagen kann wichtig sein, alleine schon,um die Aussagekraft der Beurteilung einschätzen zu können.
Ich persönlich lese übrigens lieber den Grund des Fehlzeiten, denn wenn da nur steht:"fehlte häufig aus privaten Gründen" dann springt natürlich sofort die Denkmaschine an. "Private Gründe" klingt irgendwie, als hätte man etwas zu verbergen..... Das kann ja von KKH- oder Gefängnisaufenthalt der Eltern über zu vertuschende Kindesmisshandlung... Oder eben ein schöner Urlaub alles sein.

Auch das Wohnumfeld/Wohnsituation wird standardmäßig erfasst, wenn es darum geht herauszufinden, warum ein Kind/Jugendlicher bestimmte Probleme hat, denn bei manchen Kindern liegt das (bzw ein) Problem tatsächlich im häuslichen Umfeld bzw an einer ungünstigen Wohnsituation. Z.B. Kleine Wohnung, kein eigenes Zimmer= kein Rückzugsort...).

Das ist also nicht gegen dich gerichtet, sondern gehört dazu.
LG, Marianna
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MarcelundMama
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BeitragVerfasst am: 01.02.2019, 01:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marianna!

Ja, dass Du ggf. gern den Grund liest mag sein, ich mag es aber nicht, dass FREMDE Menschen derart detaillierte Einblicke in UNSER Leben erhalten.

Ja, mag sein dass es dazugehört, aber meines Erachtens gehört es nicht so detailliert dazu...

Ich werde es mit dem SPZ und dem KiGa besprechen...
Und künftig wohl ohne Gatte ins SPZ gehen.

Gruss!

Jo

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Beate139
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BeitragVerfasst am: 01.02.2019, 05:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

derartige Sätze kenne ich auch aus Gutachten. Aber die allergrößte Höhe fand ich damals das Gutachten aus dem Kindergarten. Wir hatten vorab einen Fragebogen bekommen vom Kindergarten, wo ich unseren Sohn per ankreuzen beschreiben sollte.
Und den haben sie dann mit ins Gutachten genommen. Aber da ich meinen Sohn zuhause ganz anders empfunden habe als die Kindergärtnerinnen, kamen dann glatt die Sätze wie : " Die Mutter scheint die Problematik ihres Sohnes nicht zu erkennen und ist unbelehrbar ".... und "wir sind der Meinung, das die defizitären Verhaltensweisen von XXX rein aus dem Elternhaus stammen" und "vermehrt ist XXX verwahrlost in die Kita gekommen" ( auf dem Weg zur Kita gabs einen Spielplatz, an dem ich nicht vorbei kam, ohne das mein Sohn da immer mal wieder noch kurz spielen wollte. Also war er hin und wieder auch mal sandig vom Spielplatz)

Damit wurde ich dann glatt abgestempelt als Verursacher der Entwicklungsstörungen und Sprachstörungen und hinter der Hand habe ich dann auch erfahren, das im Jugendamt gemunkelt wurde, ich würde meinen Sohn ganztägig im Keller unterbringen und mich nicht um ihn kümmern

Inzwischen kommen oft die Sätze : Die Mutter möge dafür sorgen, das sich ihr Sohn nicht soviel mit Medien (PC) beschäftigt. Aber womit soll er sich zuhaus denn sonst beschäftigen, wenn ich arbeite. Alleine raus gehen kann er nicht, weil er nichtmal mehr die Treppen alleine herunter schafft und wir im 2. Stock wohnen. Freunde hat er nicht, die ihn besuchen könnten. Also bleiben nur die Medien wie auf dem PC Netflix oder Youtube schauen oder TVen oder schlafen. Und einem 17 Jährigen den PC verbieten, schreibt sich in Gutachten leichter, als es vor Ort umzusetzen ist. Vor allen dingen, wenn man keine Alternativen anbieten kann
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 01.02.2019, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

dass „psychosoziale Faktoren“ in der kindlichen Entwicklung eine Rolle spielen, ist schon klar, und dass sich pädagogische Einrichtungen dafür interessieren, kann ich nachvollziehen.
Dass da aber überhaupt keine Scham besteht, das Privatleben der Familie zu beleuchten und dokumentieren, ist nicht in Ordnung und verletzt unsere Grundrechte.
Die Frage ist, wie kann man sich schützen?
Mit dem Datenschutz haben es viele leider gar nicht, was mir alles schon über andere Kinder erzählt wurde über die Jahre, in Elterngesprächen, was ich schon alles in Sektretriaten offen rumliegen sehen habe ...
Wenn man verlangt, dass die privaten Dinge in der Akte geschwärzt werden, würde ich vermuten, dass sie evtl anders und grade weitergetragen werden.
Ich bin inzwischen vorsichtiger geworden, aber wenn Du halt ein mitteilungsfreudiges Kind hast, und einen ebensolchen Ex, ...
Vielleicht kannst Du mit Witz und Diplomatie arbeiten, mal ein paar Falschinfos einstreuen, mal was klarstellen, mal direkt das Problem so ansprechen, dass die Erzieher einen Perspektivwechsel machen („Wie würden Sie es finden, ...“)

Es ist NICHT okay, sein Privatleben quasi zwangsweise offengelegt zu bekommen, es ist NICHT okay, ständig auf Habacht bezüglich der Aussenwirkung auf „psychosoziale Faktoren“ zu sein, nur, weil das Kind ein eingliederungshilfebedürftiges Sondermodell ist.

https://www.datenschutzbeauftragter.....n-und-kindertagesstaette/
https://kindergartenpaedagogik.de/f.....de/fachartikel/recht/1064

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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GretchenM
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BeitragVerfasst am: 01.02.2019, 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Das ist für mich auch immer so ein Thema - privat (eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, das alles darauf geschoben werden sollte, dass ich ja alleinerziehend bin) - aber auch beruflich.

Gerade wenn es um die Berichte geht, die ich schreiben muss, bin ich sehr vorsichtig - eine Schulbegleitung ist ja nicht dazu da, die Qualität der Eltern zu beurteilen. Ich habe daher auch so mein Problem mit Dingen, die, wie ich mitbekomme, da teilweise so in Verhaltensweisen der Kinder und dem Auftreten der Eltern hineininterpretiert wird - und wie sich dann Antipathien einzelner Erzieher zB im Kindergarten auswirken können.

Psychosoziale Umstände hin oder her - aber man kann wirklich alles so schreiben, dass Eltern wie die letzten Vernachlässiger dastehen. Das kann man immer so schreiben, als wäre das Verhalten der Eltern an allem schuld. Und man kann kann sich um Neutralität bemühen.

Das sind nur so meine Gedanken dazu, ich persönlich finde, dass mit derartigen „persönlichen Einschätzungen“ in offiziellen Berichten oft viel zu lax umgegangen wird - oft spielt dann eben doch allzu sehr Antipathie oder Sympathie mit rein.

Und da spielt es schon eine Rolle welche Fakten in welchem Zusammenhang genannt werden, und was weggelassen wird, obwohl es einen „krass falschen“ Eindruck verhindern könnte. Wenn man schon in derartige Details geht, muss dann auch so schreiben, das so ein Negativeindruck klar ausgeglichen bzw relativiert wird, wenn irgendwie möglich.

Und zum Beispiel in einem Schulbegleiterbericht haben Beurteilungen von Lehrern oder Eltern gar nichts zu suchen - ich glaube, auch bei anderen Berufsgruppen gibt es ds (offizielle) Grenzen.

LG

GretchenM

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Gretchen JG 76 Epilepsie (Grandmalserien, jetzt anfallfrei), Zwänge, Migräne, alleinerziehend und im Augenblick völlig symptomfrei Smile Smile Smile
Sohn 11/2007 Grenzgänger zwischen nt und Autismus, entwickelt sich prima Smile einige Verdachtsdiagnosen mittlerweile aus der Welt Smile
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Alexandra2014
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BeitragVerfasst am: 01.02.2019, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Du entscheidest ja, wo diese Berichte landen. Ohne deine Zustimmung, darf das SPZ den Bericht, außer an dich, gar nicht weitergeben.
Wenn nun der Bericht nur bei dir landet, hast du es in der Hand, was weitergereicht wird und was nicht.

Ich gebe immer explizit an, dass der Bericht nur zu mir (und ggf. noch zum überweisenden Arzt) geschickt werden darf. Ich möchte weder einen direkten Austausch mit der Schule oder irgendeiner Behörde. Alles läuft über mich... Bis auf ein einziges Mal, klappte das bisher sehr gut.

Gruß
Alex

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R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral
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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 01.02.2019, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Beate139 hat folgendes geschrieben:
....kamen dann glatt die Sätze wie : " Die Mutter scheint die Problematik ihres Sohnes nicht zu erkennen und ist unbelehrbar ".... und "wir sind der Meinung, das die defizitären Verhaltensweisen von XXX rein aus dem Elternhaus stammen" und "vermehrt ist XXX verwahrlost in die Kita gekommen" ( auf dem Weg zur Kita gabs einen Spielplatz, an dem ich nicht vorbei kam, ohne das mein Sohn da immer mal wieder noch kurz spielen wollte. Also war er hin und wieder auch mal sandig vom Spielplatz)


Ach, wie bekannt mir das vorkommt! Alexander hatte im Kindergarten eine Sonderpädagogin, die auch seine Einzelbetreuung gemacht hat. Und die dürfte irgendwie der Ansicht gewesen sein, dass wir eine irgendwie asoziale Familie sind und hat das ständig so subtil raushängen lassen. Denn sie hat immer so toll betont, was sie alles mit Alexander "gemacht" hat und so Anregungen gegeben wie "auch mal was zu unternehmen". Grundsätzlich erst mal nicht so schlimm, aber wir waren damals wirklich JEDES Wochenende mit den Kindern unterwegs: Ausflüge, baden, wandern, Naturpark, Freizeitpark, Großelternbesuche,...

Auch mit der Kleidung war die Pädagogin nie zufrieden, obwohl seit Autismus bekannt war und ich mehrmals explizit gesagt habe, dass er z.B. was Jacke oder Schuhe betrifft eine längere "Umstiegszeit" braucht, sprich: mein Sohn friert lieber ohne Jacke, als die Winterjacke anzuziehen. Da ich ihn nicht ohne Jacke frieren lassen will ziehe ich ihm auch bei kühleren Temperaturen die Übergangsjacke an (und halt die Kleidungsschicht drunter dicker), bist er nach einigen Versuchen auch für die Winterjacke bereit ist. Da kamen immer wieder Fragen "Ja, hat denn der Bub keine Winterjacke?" oder (im Sommer) "Warum trägt er noch Turnschuhe und keine Sandalen"?

Es kamen auch immer wieder so Unterstellungen im "Info-Heft" vom Kindergarten, wie z.B. "Ich habe Alexander ein T-Shirt vom Kindergarten angezogen weil er seines schon mehrere Tage an hatte und es sehr unangenehm gerochen hat!" - was schlichtweg Quatsch war, weil Alexander wirklich TÄGLICH frisch angezogen worden ist Twisted Evil . Auf besagtem T-Shirt waren nur zwei Zahnpastaflecken, wo ich nach dem morgendlichen Zähneputzen (5min getragen) nicht noch mal wechseln wollte.

Einmal habe ich beim heimkommen von einer Radtour am Bahnhof mit Alexander eine Praktikantin des Kindergartens getroffen, und die war ganz erstaunt, dass ich mit Alexander "ja doch" was unternehme. Vermutlich hatte sie ihre Infos zu unserer Familie auch von dieser Pädagogin.

Ich finde das so was von unfair! Egal, was man auch immer sagt, es wird einem nicht geglaubt. Auch unsere Frühförderin und die Logopädin, die uns beide gut kennen und auch im dauernden Kontakt mit dem Kindergarten waren, haben die Unterstellungen und Vorurteile dieser EINEN Person nicht entkräftigen können!

Gott sei Dank sind bei uns nie private Infos schriftlich irgendwie weitergegeben worden. Das hätte mich vermutlich noch mehr geärgert, weil es schlichtweg niemanden was angeht.

Da sind mir irgendwelche Verschwörungstheorien ("Warum ist die Frau xxx so oft privat unterwegs?") noch 100x lieber als echte Infos, die wirklich niemand was angehen! Ich sage auch auf dem Arbeitsplatz nicht, warum ich z.B. einen freien Tag brauche (es sei denn es ist z.B. ein unverschiebbarer Arzttermin). Geht niemanden was an! Entweder es ist möglich (dass ich frei bekomme) oder eben nicht.

Ich denke auch dass mal das Kind vom KIGA zu Hause lassen "aus privaten Gründen" möglich sein muss. Auch in der Schule sollte das möglich sein, sofern es nicht immer wieder vorkommt.

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)
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