REHAkids - Das Forum für besondere Kinder.
SuchenSchnellsuche:  
Hilfestellungen an das KInd in Förderschule
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Kindergarten und Schule
Vorheriges Thema anzeigen :: Dieses Thema einem Freund schicken :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Anna-Nina
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 09.12.2017
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 25.01.2019, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Tochter hatte genau die selben Probleme. Ich habe sie dann ein Jahr zurückgestellt. (Aber sie war auch August Kind)....
In diesen Jahr lernte sie die wesentlichen Dinge alle noch. Schuhe richtig herum, Schleife binden, Reisverschluss und Toilette.....
Momentan besucht sie die Regelschule mit Schulbegleitung, weil wir die Frist für Inclusion letztes Jahr verpasst haben. Ab nächsten Schuljahr oder wenn möglich schon früher wird sie Inclusiv beschult werden an einer anderen Regelschule hier ums Eck - vermutlich über K-Schule. Laut dieser Schule wird sie dort mit einem extra Bus hingebracht und bekommt einen FSJ/BFD rund um die Uhr und eine Fachkraft für 6 h die Woche mit in die Schule.

Sie hat im Moment auch einen IQ-Wert knapp über der LB - und ich möchte ihr einfach ermöglichen, dass sie evtl. nochmal zurückswitchen kann in die Regelschule wenn es ihr besser geht. (Sie hatte jetzt 6 Jahre eine unbehandelte Epilepsie und bekommt gerade erst Medis seit kurzer Zeit)...

Ich selber informiere mich schon seit zwei Jahren über Inclusion etc. und irgendwie habe ich das Gefühl, keiner weiss so wirklich wie es läuft. Ich bekomme seit zwei Jahren ständig andere Aussagen (alles sehr vage und irgendwie nichts konkretes - ich habe mir schon so den Kopf zerbrochen).
Ich habe das Gefühl - die Ämter versuchen einen mürbe zu machen damit man doch einfach auf eine Förderschule geht.
Jetzt wo ich klip und klar gesagt habe, es gibt für mich nur Inclusion und nichts anderes. Auf einmal ist alles so easy möglich - Bus wird finanziert, Schule direkt 5 km weiter etc. Und davor haben sie mir nichts dergleichen gesagt. Entweder die wussten wirklich alle nicht was es gibt und wie es geht oder man versucht hier wirklch die Eltern zu verunsichern, damit es billiger und einfacher für die Ämter wird....Finde ich auf jedenfall schon sehr komisch alles.....
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 04.12.2014
Beiträge: 2374

BeitragVerfasst am: 25.01.2019, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anna-Nina,

ein Förderschulbesuch + Schülerspezialverkehr ist in der Tat „kostengünstiger“, als Inklusion mit Schulbegleitung.

Ein Jugendamtmitarbeiter hat mir das mal anvertraut (wir wollten ja auch nichts von ihm Wink ), dass er lieber die private Förderschule + Sammeltaxi bezahlt, als für jedes Kind eine Schulbegleitung, da viel teurer.

Uns hat man damals allerdings tatsächlich Richtung Inklusion „gedrängt“. Das war aber auch im ersten Jahr, als Inklusion umgesetzt werden „musste“. Vielleicht brauchten sie an unserer Schwerpunktschule noch ein Vorzeige-I-Kind... Rolling Eyes

Die Schulleitung hat sich mit Händen und Füßen gewehrt; das konnte nur schiefgehen.

Gruß
Alex

_________________
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
kati543
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 12.05.2009
Beiträge: 3839

BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alex,
Inklusion schließt Schülersonderbeförderung nicht aus. Die wohnortnahe Beschulung kann durchaus auch 2 Ortschaften weiter weg stattfinden. Die „Taxifahrt“ für das einzelne Kind, da wirklich Einzelbeförderung, ist teurer als jeder Sammeltransport im Kleinbus für Förderschulen. Für den Schüler und die Eltern hat es natürlich den unglaublichen Vorteil, dass auf Stundenplanänderungen sofort reagiert werden kann. Ich musste beim Taxiunternehmen nur anrufen. Denen war es egal, ob das Kind früh 8:00 Uhr oder 10:00 Uhr gefahren wurde....genauso nachmittags. Kind ruft zu Hause an und sagt, es fällt die letzte Stunde aus, dann habe ich eben beim Taxi angerufen.
Aber leider funktioniert Inklusion nur in der Grundschule noch in sehr wenigen handverlesenen staatlichen Schulen, die weiterführenden Schulen kann man vergessen.

LG
Katrin

_________________
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Kindergarten und Schule Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Dieses Thema einem Freund schicken

Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben.
Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen


Seite erstellt in 0.03 Sekunden
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subGreen style by ktauber