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Private Zusatzvers.: Kostenerstattung wählen?

 
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elke.theaterfisch
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BeitragVerfasst am: 10.01.2019, 22:11    Titel: Private Zusatzvers.: Kostenerstattung wählen? Antworten mit Zitat

Hallo,
unser Kind ist gesetzlich versichert mit privater Zusatzversicherung. Bisher habe ich seine private Versicherung kaum in Anspruch genommen, sondern lege bei Arzt- und Therapieterminen die gesetzliche Versicherungskarte vor. Nun könnte ich auch die Variante Kostenerstattung wählen. Das heißt, man hat keine Versicherungskarte mehr, bekommt Privatrechnungen und reicht diese erst bei der gesetzlichen Versicherung und dann bei der privaten Versicherungen ein. Welches Verfahren habt ihr gewählt? Was hat sich für euch bewährt? Ich denke an Physiotherapie, Hilfsmittel wie Einlagen und Brille und an Arztbesuche mit Blutbildkontrollen.
Schon mal vielen Dank für eure Erfahrungen.
LG Elke

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Elke + Mann mit Sohn früh geboren im Mai 2009, 29. Woche, 1200 g. Motorisch entwicklungsverzögert. Muskulär hypoton, schwache Bänder, Knick-Senk-Füße. Erste Schritte mit dreieinhalb Jahren. Trug jahrelang Unterschenkel-Orthesen und Ringorthesen. Seit zwei Jahren ohne Orthesen.
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sandra8374
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BeitragVerfasst am: 11.01.2019, 04:43    Titel: Antworten mit Zitat

Was deckt eure Zusatzversicherung denn ab?

Ich lege die Versichertenkarte vor und reiche dann die Rechnungen/Zuzahlungen etc. bei der Zusatzversicherung ein.

Ansonsten, die Abrechnung mit Erstattung dauert ja immer einige Tage und man sammelt ja auch die Rechnungen meist – kannst du die Zeit auf dein Geld warten? Je nach Rechnung sind das ja schonmal Summen.

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LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)
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melanie03
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BeitragVerfasst am: 11.01.2019, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Elke,
und die Info kommt von der GKV?
Ich persönlich würde alles, was über Karte abrechenbar ist, über Karte abrechnen und mich so von dem zusätzlichen beantragen und abrechnen entlasten.
Für alles, was über die gesetzlichen Leistungen hinausgeht, bekommst Du ja ohnehin Privatrechnungen, die kannst Du ja dann so wie bisher bzw. wie Sandra auch schon schrieb dann bei der Zusatzversicherung einreichen.
Einen schönen Tag, melanie03
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AnnaF2008
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BeitragVerfasst am: 11.01.2019, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

jetzt hatte ich einen langen Text geschrieben. Nun ist er weg. Schau mal hier: https://www.krankenkassenzentrale.d.....enkasse-kostenerstattung#

Ich bin Arztfachhelferin und würde mir das seeeehr genau überlegen das zu tun, denn wenn deine PKV nicht alle Restkosten übernimmt, die mitunter (wegen dem Steigerungssatz) erheblich sein können.

Viele Grüße
AnnaF2008
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kati543
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BeitragVerfasst am: 11.01.2019, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
das könnte eine böse Falle werden. Du musst dich echt mit Verträgen auskennen, um diese Variante wählen zu können. Dein Vertrag zur Zusatzversicherung muss sehr umfassend sein.
Dein Sohn gilt ab dann als vollumfänglich privat versichert gegenüber Ärzten, Therapeuten,... Du kannst nicht mal die und mal die Karte zeigen. Du musst dich ja für ein System entscheiden. Wer privat versichert ist, haftet gegenüber Ärzten,... privat, d.h. du zahlst und holst dir (bei wem ist dem Arzt vollkommen egal) das Geld zurück - ob und wieviel du bekommst, bestimmt dein Vertrag. Es kann gut sein, du zahlst regelmäßig zu. Meine PKV hatte damals einen Höchstsatz von 1,8 bzw. 3,5% akzeptiert - schaue mal in deine Zusatzversicherung, was die zahlt.
Die sicherste Variante ist die Variante, die du bisher hast.
LG
Katrin

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Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)
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elke.theaterfisch
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BeitragVerfasst am: 15.01.2019, 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
danke für eure Antworten. Mein Mann nutzt die gleiche Zusatzversicherung wie das Kind und rechnet im Kostenerstattungsverfahren ab. Das funktioniert gut. Die gesetzliche Kasse zahlt zuerst, dann reicht er die Rechnungen bei der privaten Kasse ein und bekommt in der Regel den kompletten Rest. Das geht meist so schnell, dass er nicht mal finanziell in Vorleistung gehen muss. Wenn doch, ist das für uns kein Problem, weil wir dafür ein finanzielles Pufferkonto eingerichtet haben. Die Vorteile, auch beim Kind darauf umzustellen, wäre, dass wir leichter Termine bei Physiotherapeuten bekommen und auch flexibler in der Inanspruchnahme sind. Also dass sich z.B. zwei Therapeuten in einer Praxis ein Rezept teilen. Das hätte bei uns Vorteile (eine Kindertherapeutin ist erfahren, hat aber zu wenig Zeit, die andere hat Zeit, braucht aber Supervision, wenn sie es perfekt für unser Kind machen soll. Und bei der gesetzlichen Kasse haben beide unterschiedliche Abrechnungsschlüssel). Kann ich denn Kostenerstattung nur für Physiotherapie beantragen? Wo frage ich denn da nach: bei der gesetzlichen Krankenkasse? Denn für Ärzte brauchen wir die Kostenerstattung eigentlich nicht das klappt gut mit der gesetzlichen Kasse. Bei Kostenerstattung habe ich Angst, dass ich auf Teilkosten für Orthesen und Einlagen teilweise sitzenbleibe. Wie kann ich das denn im Vorfeld abchecken, wo muss ich da was fragen?
Liebe Grüße ! Elke

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kati543
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BeitragVerfasst am: 15.01.2019, 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
du kannst das auf einzelne Teilbereiche beschränken, aber du wirst nicht einzelne Therapien benennen können. Das sind eben Bereiche, z.B. Zahnbehandlung oder ambulante Behandlung oder stationäre Behandlung.
Das Beste ist aber du setzt dich mit deiner GKV Geschäftsstelle in Verbindung. Die sollen dir das erklären und möglichst schriftlich (!) geben.
LG
Katrin

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