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Ausgrenzung im Kindi
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MiriamWo
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BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Biancamit2 hat folgendes geschrieben:
Nur so als kleiner Tip am Rande fürs private.
Such dir Kinder aus, die 1-2 Jahre jünger sind und lass die zum spielen zu euch kommen. Kleinere Kinder freuen sich wenn größere mit ihnen spielen, da ist die Sprache dann echt egal. Vor allem sind kleinere oft schüchtern, die kennen es von sich selbst wenn sie sich erstmal nicht trauen mit jemandem zu sprechen, somit fällt das „nicht sprechen“ deiner Tochter dann garnicht so ins Gewicht.
Vielleicht hast du ja ne gute Freundin, oder nette Nachbarin mit kleinerem Kind, die du fragen kannst?

Grüßle


Ansich eine gute Idee! Aber die jüngeren , die um uns rum sind, sind grade zum Großteil in der "alles meins"-Phase Very Happy Aber generell achten wir schon drauf. Danke Smile
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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Mein gehörloser, autistischer Sohn war in so einem I-Kindergarten, wie ihn Alexandra2014 beschreibt. Und ich kann alles genau so bestätigen. Der Betreungsschlüssel ist deutlich besser, es ist Erfahrung mit besonderen Kindern da, und das echte Bemühen um Integration.

Beim I-Kindergarten meines Sohnes war der Schwerpunkt Hörschädigung. Es waren insgesamt 40 Kinder dort (in 2 Gruppen), wovon 8 hörgeschädigt waren. Einige der gesunden Kinder hatte gehörlose Eltern (und somit Muttersprache Gebärdensprache, neben gesprochenem deutsch). Kommuniziert wurde gleichwertig in deutscher Lautsprache und Gebärdensprache.

Als bei Alexander nach 2 Jahren im Kindergarten noch die Autismus-Diagnose dazu kam, haben die vom Kindergarten eine Autismus-Spezialisten "ins Boot" geholt, die Tipps für Alexanders Integration gegeben hat. So hat sie z.B. empfohlen, ihn immer wieder mal gemeinsam mit ein, zwei (jüngeren) Kindern aus der großen Gruppe rauszunehmen und gemeinesames Spiel in der Kleingruppe anzuregen.

Und alles, was Alexander an Aufgaben bewältigen konnte, durfte er auch machen. Also auch selbst was zum trinken einschenken und nach dem Essen Teller und Besteck abwaschen und Tisch abwischen So wurde er von den anderen Kindern auch nicht als so "behindert" wahrgenommen.

Alexander hat sich leider trotzdem nicht integrieren lassen und verweigert bis heute Kontakt mit anderen (auch gebärdensprachigen) Kindern. NEBENEINANDER ist für ihn kein Problem, er versteht nur nicht die Sinnhaftigkeit von MITEINANDER. Auch zu Hause, bei seinem Bruder, ist es dasselbe. Aber die Bemühungen waren im Kindergarten durchaus da.

Ich würde auf jeden Fall klarstellen, dass Du Dir einerseits mehr einbeziehen deiner Tochter und andererseits mehr Aufklärung der anderen Kinder wünscht. Außerdem würde ich das, was sie KANN mehr in den Vordergrund stellen und Alternativen zum sprechen aufzeigen. Damit meine ich nicht unbedingt Gebärden, sondern auch zeigen oder ankreuzen. Zum Beispiel wenn man einen Film anschaut oder ein Theaterstück kann man die Kinder nachher fragen, wie gut es ihnen gefallen hat. Deiner Tochter kann man z.B. Bilder mit 5 Smileys geben, wo sie am Gesichtsausdruck (lachend, neutral oder traurig) ihre Meinung durch zeigen kundtun kann. Dann merken die anderen Kinder auch, dass deine Tochter nicht "dumm" ist und dass es auch andere Wege zu kommunizieren gibt als nur sprechen.

Auch zu Hause würde ich viel mit visualisieren und Bildern "arbeiten". Auch Gebärdensprache würde ich (zu Hause) ausprobieren. Wenn deine Tochter sich lautsprachlich nicht äußern kann braucht sie Alternativen. Und nicht gleich aufgeben (egal, welcher Weg) wenn es nicht ad hoc angenommen wird!

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)
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MiriamWo
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BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

RikemitSohn hat folgendes geschrieben:
Hallo Miriam,

zum einen würde ich nicht davon ausgehen, dass die Kinder deine Tochter aus böser Absicht ausgrenzen. Kinder können in dem Alter sehr hart in ihren Aussagen sein, meinen es aber nicht wirklich böse. Da wird immer wieder ein Kind ausgeschlossen. Ich würde das Problem wirklich auf das Unverständnis der fehlenden Sprache schieben. Nur erklären, dass sie das noch nicht kann reicht nicht. Das kann der kleine Bruder zu Hause auch nicht und schon ist sie falsch einsortiert, besonders wenn sie noch schüchtern ist.
Ausserdem würde ich neben der Suche nach einem anderen KIga, noch weiter Druck machen und eine Lösung einfordern, wenn ihr sonst so zufrieden seid. Vielleicht wäre auch ein Wechsel der Gruppe möglich, wenn sich diese Erzieherinnen schwer tun. Diese Idee wird der Kiga wahrscheinlich erst einmal ablehnen, aber manchmal hilft Hartnäckigkeit.

LG Rike



Neee. Auf die Kinder schiebe ich gar nichts. Es geht mir ja um den Umgang der Erzieherinnen mit der Situation. Mit der täglichen Situation. Die Kinder können nichts dafür, wenn im Kindi sowas nicht geklärt/erklärt oder wie auch immer wird. Weiter Druck machen werde ich auf jeden Fall! Kann ja so nicht bleiben! Eine andere Gruppe ist fraglich, wir können uns das hier nicht aussuchen. Ich muss das Gespräch am Montag abwarten. Danke Smile
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MiriamWo
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BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Lisaneu hat folgendes geschrieben:
Mein gehörloser, autistischer Sohn war in so einem I-Kindergarten, wie ihn Alexandra2014 beschreibt. Und ich kann alles genau so bestätigen. Der Betreungsschlüssel ist deutlich besser, es ist Erfahrung mit besonderen Kindern da, und das echte Bemühen um Integration.

Beim I-Kindergarten meines Sohnes war der Schwerpunkt Hörschädigung. Es waren insgesamt 40 Kinder dort (in 2 Gruppen), wovon 8 hörgeschädigt waren. Einige der gesunden Kinder hatte gehörlose Eltern (und somit Muttersprache Gebärdensprache, neben gesprochenem deutsch). Kommuniziert wurde gleichwertig in deutscher Lautsprache und Gebärdensprache.

Als bei Alexander nach 2 Jahren im Kindergarten noch die Autismus-Diagnose dazu kam, haben die vom Kindergarten eine Autismus-Spezialisten "ins Boot" geholt, die Tipps für Alexanders Integration gegeben hat. So hat sie z.B. empfohlen, ihn immer wieder mal gemeinsam mit ein, zwei (jüngeren) Kindern aus der großen Gruppe rauszunehmen und gemeinesames Spiel in der Kleingruppe anzuregen.

Und alles, was Alexander an Aufgaben bewältigen konnte, durfte er auch machen. Also auch selbst was zum trinken einschenken und nach dem Essen Teller und Besteck abwaschen und Tisch abwischen So wurde er von den anderen Kindern auch nicht als so "behindert" wahrgenommen.

Alexander hat sich leider trotzdem nicht integrieren lassen und verweigert bis heute Kontakt mit anderen (auch gebärdensprachigen) Kindern. NEBENEINANDER ist für ihn kein Problem, er versteht nur nicht die Sinnhaftigkeit von MITEINANDER. Auch zu Hause, bei seinem Bruder, ist es dasselbe. Aber die Bemühungen waren im Kindergarten durchaus da.

Ich würde auf jeden Fall klarstellen, dass Du Dir einerseits mehr einbeziehen deiner Tochter und andererseits mehr Aufklärung der anderen Kinder wünscht. Außerdem würde ich das, was sie KANN mehr in den Vordergrund stellen und Alternativen zum sprechen aufzeigen. Damit meine ich nicht unbedingt Gebärden, sondern auch zeigen oder ankreuzen. Zum Beispiel wenn man einen Film anschaut oder ein Theaterstück kann man die Kinder nachher fragen, wie gut es ihnen gefallen hat. Deiner Tochter kann man z.B. Bilder mit 5 Smileys geben, wo sie am Gesichtsausdruck (lachend, neutral oder traurig) ihre Meinung durch zeigen kundtun kann. Dann merken die anderen Kinder auch, dass deine Tochter nicht "dumm" ist und dass es auch andere Wege zu kommunizieren gibt als nur sprechen.

Auch zu Hause würde ich viel mit visualisieren und Bildern "arbeiten". Auch Gebärdensprache würde ich (zu Hause) ausprobieren. Wenn deine Tochter sich lautsprachlich nicht äußern kann braucht sie Alternativen. Und nicht gleich aufgeben (egal, welcher Weg) wenn es nicht ad hoc angenommen wird!



Das mit den Smilies als Beispiel ist ansich eine gute Idee, aber das versteht sie nur vereinfacht mit 1 Smilie. Aber generell machen wir mit ihr ja die Gebärdensprache nach GuK schon lange und wenn sie merkt, daß das jemand versteht, klappt das auch ganz gut. Aber im Kindi wollen die diese Gebärdensprache nicht wirklich anwenden. Warum? Weil Ida ALLES durch zeigen zeigt. Sie teilt sich durch zeigen mit und das verstehen auch die meißten. Somit sehen die da wenig Notwendigkeit. Habe denen unter Rücksprache schon GuK-Karten kopiert, ein Plakat gekauft, welches dort hängt, aber das hängt halt da. Es wird nicht angewendet. Auch die Frühförderstelle stellt nur mangelnde Kooperation diesbezüglich fest. In 6 Wochen ist da wieder der nächste Runde Tisch, wo wieder darüber gesprochen wird. Irgendwie hab ich das Gefühl: es wird viel geredet, aber weniger als weniger gemacht Sad
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich lese da von mangelnder Kooperation, von mangelndem Willen, es fehlt ja schon am Grundverständnis von Pädagogik.

Du schreibst, erst in den letzten Wochen schlägt das um, geht Richtung Mobbing durch andere Kinder (Hänseln, Schneiden, Ausgrenzen). Für mich klingt es eher so, als würde Deine Tochter von Anfang an bloß mitlaufen, und wenn die Erzieherinnen sich nicht dafür interessieren, Deine Tochter ernsthaft einzubeziehen, sie ernsthaft zu fördern, dann färbt diese Haltung natürlich irgendwann auf die Kinder in der Gruppe ab.
Nach meiner Erfahrung sind die Kindergartenjahre sehr prägend, fürs Selbstwertgefühl, fürs Sozialverhalten, für den Aufbau von Kommunikation, uva, und deshalb extrem wichtig. Das sagt übrigens auch die Entwicklungspsychologie.
Ich würde mich deshalb zügig nach einer Alternative umsehen.

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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MiriamWo
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BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Engrid hat folgendes geschrieben:
Hallo,

ich lese da von mangelnder Kooperation, von mangelndem Willen, es fehlt ja schon am Grundverständnis von Pädagogik.

Du schreibst, erst in den letzten Wochen schlägt das um, geht Richtung Mobbing durch andere Kinder (Hänseln, Schneiden, Ausgrenzen). Für mich klingt es eher so, als würde Deine Tochter von Anfang an bloß mitlaufen, und wenn die Erzieherinnen sich nicht dafür interessieren, Deine Tochter ernsthaft einzubeziehen, sie ernsthaft zu fördern, dann färbt diese Haltung natürlich irgendwann auf die Kinder in der Gruppe ab.
Nach meiner Erfahrung sind die Kindergartenjahre sehr prägend, fürs Selbstwertgefühl, fürs Sozialverhalten, für den Aufbau von Kommunikation, uva, und deshalb extrem wichtig. Das sagt übrigens auch die Entwicklungspsychologie.
Ich würde mich deshalb zügig nach einer Alternative umsehen.

Grüße



Ja eben deswegen mache ich mir ja solche Sorgen und recherchiere schon ☺
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Lena M.
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BeitragVerfasst am: 11.01.2019, 01:11    Titel: Antworten mit Zitat

Wir haben mit unserer Regel-Kita großes Glück: Sie geben sich sehr viel Mühe, meine tochter an allem teilhaben zu lassen, trotz eingeschränkter Motorik. Es ist immer jemand bei ihr und ermöglicht es, dass sie mitspielen und sich bewegen kann, wie auch immer. Da sie auch kaum/undeutlich spricht, ist Vermittlung durch Erwachsene schon häufig nötig. Meines Wissens ist sie sehr gut integriert und wird von den Kindern gemocht. Wenn das alles nicht so wäre (und das ist scheinbar häufig so), würde ich aber auch auf jeden Fall eine Alternative suchen und einen heilpädagogischen Kindergarten in Betracht ziehen, einfach weil das Kind dort die nötige Aufmerksamkeit und Förderung bekommt. Ich könnte sie nicht mit gutem Gewissen stundenlang dort lassen, wenn ich wüsste, dass so gut wie gar nichts mit ihr gemacht wird. Mich beruhigt es und nimmt einen kleinen Teil der Verantwortung, dass ich weiß, dass sie im kindergarten auch gut gefördert wird.
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LasseUndJohannes
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BeitragVerfasst am: 11.01.2019, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Wie Lena schreibt würde ich einen speziellen Kindergarten mit nur behinderten Kindern auch in Betracht ziehen. Je nachdem was es an Alternativen gibt. Unser vierjähriger ist seit September im Fröbel Kindergarten. Ja da gibt es kein einziges normales Kind. Eine Gruppe bilden die Kinder da aber doch irgendwie. Und, dort schauen die Erzieher permanent nach jedem einzelnen Kind. Fördern, vermitteln und integrieren. Alles Fachpersonal für besondere Kinder und auch ganz anders motiviert als ich schon Mal im Regelkindergarten beobachtet habe, wo draussen auch Mal die Erzieher Kaffee trinkend zusammen stehen und quatschen.

Aber auch​in dem Bereich die jeweilige Einrichtung genau anschauen. Unser großer war hinterher leider in einem Kindergarten für Erziehungshilfe. Das dümmste und schlimmste was man machen kann wie ich jetzt weiss. Dort packt man lauter schwierige und teils aggressive kinder auf einen Haufen. Ich führe das hier an, denn dort waren auch zwei Kinder, die im Fröbel oder heilpädagogischen Kindergarten 1000 Mal besser gewesen wären. Ein non verbaler Autist und ein Mädchen mit Mutismus.

_________________
Johannes 2008, SBA 50% B H, PG3, extremes ADHS (nach Fehldiagnose Autismus)
Benedikt 2014, PG 3, SBA 80% B H G, non verbal, auto aggressiv, ADHS, atypischer Autismus
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MiriamWo
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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 06:42    Titel: Antworten mit Zitat

Lena M. hat folgendes geschrieben:
Wir haben mit unserer Regel-Kita großes Glück: Sie geben sich sehr viel Mühe, meine tochter an allem teilhaben zu lassen, trotz eingeschränkter Motorik. Es ist immer jemand bei ihr und ermöglicht es, dass sie mitspielen und sich bewegen kann, wie auch immer. Da sie auch kaum/undeutlich spricht, ist Vermittlung durch Erwachsene schon häufig nötig. Meines Wissens ist sie sehr gut integriert und wird von den Kindern gemocht. Wenn das alles nicht so wäre (und das ist scheinbar häufig so), würde ich aber auch auf jeden Fall eine Alternative suchen und einen heilpädagogischen Kindergarten in Betracht ziehen, einfach weil das Kind dort die nötige Aufmerksamkeit und Förderung bekommt. Ich könnte sie nicht mit gutem Gewissen stundenlang dort lassen, wenn ich wüsste, dass so gut wie gar nichts mit ihr gemacht wird. Mich beruhigt es und nimmt einen kleinen Teil der Verantwortung, dass ich weiß, dass sie im kindergarten auch gut gefördert wird.



Und GENAU SO wurde ja auch immer berichtet (WENN berichtet wurde) und auch diesen Eindruck hatte ich erst. Sonst hätte ich VIEL früher reagiert!
Habe gestern mit der Frühförderstelle telefonieren können, die sind ganz meiner Meinung und helfen mir, eine Alternative zu finden und die Zeit bis dahin wird viel mit dem Kindi geredet, unsere "Frühförderfrau" geht wieder wöchentlich für 2 Stunden hin, um sicherzustellen, daß in der Zeit auch was passiert und meine Tochter bis zum Wechsel in den Kindi gehen kann, ohne daß solche Erfahrungen im Vordergrund stehen. Also es ist jetzt alles "angeleiert" und läuft Smile
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MiriamWo
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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 06:47    Titel: Antworten mit Zitat

LasseUndJohannes hat folgendes geschrieben:
Wie Lena schreibt würde ich einen speziellen Kindergarten mit nur behinderten Kindern auch in Betracht ziehen. Je nachdem was es an Alternativen gibt. Unser vierjähriger ist seit September im Fröbel Kindergarten. Ja da gibt es kein einziges normales Kind. Eine Gruppe bilden die Kinder da aber doch irgendwie. Und, dort schauen die Erzieher permanent nach jedem einzelnen Kind. Fördern, vermitteln und integrieren. Alles Fachpersonal für besondere Kinder und auch ganz anders motiviert als ich schon Mal im Regelkindergarten beobachtet habe, wo draussen auch Mal die Erzieher Kaffee trinkend zusammen stehen und quatschen.

Aber auch​in dem Bereich die jeweilige Einrichtung genau anschauen. Unser großer war hinterher leider in einem Kindergarten für Erziehungshilfe. Das dümmste und schlimmste was man machen kann wie ich jetzt weiss. Dort packt man lauter schwierige und teils aggressive kinder auf einen Haufen. Ich führe das hier an, denn dort waren auch zwei Kinder, die im Fröbel oder heilpädagogischen Kindergarten 1000 Mal besser gewesen wären. Ein non verbaler Autist und ein Mädchen mit Mutismus.



Der Regelkindi wäre ansich weniger das Problem, wenn wir eine externe Integrationskraft kriegen würden, die in der Zeit da ist. Kriegen wir aber nicht, es findet sich einfach keine. Und wir haben lange gesucht...aber gut. Jetzt heißt es umdenken und reagieren und so wenig Zeit wie möglich ins Land gehen lassen...ein Behinderten-Kindi nimmt unsere Tochter nicht, weil sie nicht behindert ist. Eher ein heilpädagogischer oder ein Sprachheilkindi. Mal sehen.
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