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Ich bin pro Inklusion!
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uschi brand
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Beiträge: 399

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 19:47    Titel: Ich bin pro Inklusion! Antworten mit Zitat

Hi,
Ich will hier nix neues starten, bin nur sehr traurig, daß gerade hier Diskussionen über Inklusion so "eskalieren" müssen und dann schließlich im Sande verlaufen.
Danke an alle die an dem Glauben an gelingendes Miteinander für alle weiter festhalten <3
LG Uschi
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Engrid
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Beiträge: 12777

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

<3 Wir geben nicht auf! Wink
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Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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SandyErgo
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BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Nur kurz ein Satz von mir dazu, denn für einige gelte ich wohl auch als Inklusionsgegner Wink Wink .

Ich habe nichts gegen Inklusion und begrüße es sogar.
Aber ich versuche, mir darüber Gedanken zu machen > was mit den momentan vorhandenen Ressourcen - räumlich, personell, ausstattungsmäßig, aber auch finanziell möglich ist. Und da ist aus meiner Sicht eine uneingeschränkte Inklusion aller Förderschwerpunkte in einer Schule nur sehr schwer realisierbar - ich sage aber nicht, dass es unmöglich ist!! Deshalb sollte eine Schule aus meiner Sicht erstmal mit 2/3 Förderschwerpunkten beginnen. So ist es den Regellehrern auch möglich, sich in diesen Bereichen fortzubilden. Denn bislang gehört das ja noch nicht wirklich zum Studium. Und es kann ja auch jederzeit erweitert werden - wenn die nötigen Voraussetzungen geschaffen wurden.

_________________
Mama 12/77
mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache
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Max52070
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BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich bin auch nicht gegen Inklusion,aber ich denke, dass es aufgrund der Räumlichkeiten, des Personalschlüssels, der Gegebenheiten vor Ort etc gerade in den Sekundarstufen aktuell nicht zufriedenstellend umsetzbar ist.

_________________
Gruss
Max
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Inga
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Beiträge: 7022
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, alles hat doch Vor - und Nachteile, so auch die Inklusion!
Ich bin ein überzeugter Verfechter von ALLEN Arten der Förderung! Very Happy

Ich habe 7 behinderte Kinder, 2 davon waren in der Förderkita, 2 in der I-Kita und 2 in der Regel-Kita mit I-Kraft, ein Kind wird wohl gar nicht in die Kita gehen.
Wir sind sehr dankbar, dass es alle 3 Arten von Kitas bei uns noch gibt und man hier die Wahl hat und somit das Beste für das eigene Kind wählen kann.

Schule ist hier schon schwieriger: bisher geht nur ein Kind als I-Kind auf die Regelschule, in der Grundschule mit I-Kraft, jetzt auf der weiterführenden Schule sogar ohne.
Die anderen waren / sind auf der Förderschule, bei den 2 Kleinen schauen wir dann mal, wohin die Reise geht.

Ich bin gegen Inkulsion für Alle, aber auch gegen Fördereinrichtungen für Alle!
Gruß, Inga

_________________
Michelle 02 Apert-Syndrom & Epi
Josephine 05 Albinismus
Emma 07
Nico 09 ADHS,...
"Joshua" 14 Epi, Hemi, Blind
Joleen 16 Schinzel-Giedion-Syndrom

Betreuer von Danielo '96 und Steven '98

Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic2393.html
Unsere Galerie: http://www.REHAkids.de/phpBB2/album.....personal.php?user_id=1278
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Lisaneu
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Beiträge: 1543

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Inga hat folgendes geschrieben:
Ach, alles hat doch Vor - und Nachteile, so auch die Inklusion!
Ich bin ein überzeugter Verfechter von ALLEN Arten der Förderung! Very Happy

Ich bin gegen Inkulsion für Alle, aber auch gegen Fördereinrichtungen für Alle!
Gruß, Inga


Geht mir genauso, Inga, obwohl ich nur zwei Kinder habe Smile .

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)
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LovisAnnaLarsMama
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Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin eigentlich auch für Inklusion. Allerdings scheitert das gerade schon an der Überbelegung des Kindergarten, dem Personal...
Bei uns in den Kiga würde kein Therapeut kommen, die Mitarbeiter haben auch nicht wirklich verstanden wo das Kind Unterstützung braucht...
Dann kommt noch der Faktor " Kind" dazu: das ist zwar freundlich und willig, aber wenn viel Unruhe und viele "schnelle" Kinder da sind, kommt er damit nicht klar.
Lg

_________________
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie
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Tina&Andi
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Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Andreas und ich sind auch nicht gegen Inklusion.

Aber man sollte die nicht auf den Standard von Regelkindergärten oder Regelschule einigen.
Man müsste die Qualität auf der Einrichtungen angleichen.
Wir bezweifeln daß werder das Geld noch Personal mit Erfahrung da ist.#

LG
Tina

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Tina : Tetraspastik, beinbetont,

Andi : Tetraspastik, armbeton, vorallem schreibfaul
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RikemitSohn
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Beiträge: 555

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich denke, dass hier niemand wirklich gegen Inklusion ist. Was bei vielen durchklingt ist eine angebrachte Skepsi bei der momentanigen Durchführung. Denn so wie gerade Inklusion in vielen Fällen läuft, geht sie auf Kosten aller Beteiligter. Nur der Staat spart.
Was mMn hier oft zu Diskussionen führt ist die Absolutheit von einigen. Es wird meist nur die Sicht des eigenen Kindes gesehen. Wenn Inklusion gelingen soll, müssen alle Bedürfnisse gesehen werden- von I-Kindern, Regelkindern und Lehrern. Die Ziele von Regelkindern sind genauso wichtig, wie die von I-Kindern und es muss geschaut werden, wie ein Lehrer das schaffen kann ohne dabei zerrieben zu werden.

LG Rike

_________________
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB
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SandyErgo
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Anmeldedatum: 07.09.2017
Beiträge: 181

BeitragVerfasst am: 30.12.2018, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

RikemitSohn hat folgendes geschrieben:

Was mMn hier oft zu Diskussionen führt ist die Absolutheit von einigen. Es wird meist nur die Sicht des eigenen Kindes gesehen. Wenn Inklusion gelingen soll, müssen alle Bedürfnisse gesehen werden- von I-Kindern, Regelkindern und Lehrern. Die Ziele von Regelkindern sind genauso wichtig, wie die von I-Kindern und es muss geschaut werden, wie ein Lehrer das schaffen kann ohne dabei zerrieben zu werden.

Smile icon_thumright.gif

Das fasst es sehr gut zusammen. Denn gerade die Lehrer sind es, die die Hauptarbeit leisten müssen ohne wirklich dafür ausgebildet bzw. weitergebildet zu sein. Solange förderpädagogische Aspekte nicht im Studium von Regellehrern integriert sind bzw. es ordentliche Weiterbildungen dazu gibt, wird aus meiner Sicht die Inklusion in den meisten Fällen - Ausnahmen gibt es immer Wink. - nicht die Qualität erreichen, die wir uns alle wünschen; abgesehen von noch anderen organisatorischen Dingen.

_________________
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