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UNESCO zur Inklusion in Deutschland
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Anna Pia
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Anmeldedatum: 06.06.2018
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 15.12.2018, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

es wundert mich tatsächlich nicht, dass Deutschland hinterherhinkt. Eines der größten Probleme daran scheint mir zu sein, dass das oft gar nicht als Problem empfunden wird.

Wer sich ein bisschen (zu unserer) Geschichte einlesen möchte, warum sich gerade Deutschland bzw. die Deutschen so schwer tun mit dem Gedanken der Inklusion:

Zitat:
Die willkürliche Einteilung von Menschen
Die Menschen wurden im nationalsozialistischen System von anderen Menschen, beispielsweise Juristen oder Ärzten in Gruppen eingeteilt. Zu welcher Gruppe man gehörte, wurde nicht aufgrund von Fakten entschieden, sondern anhand von Annahmen der einteilenden über die Herkunft, über Familienmitglieder, Hautfarbe, Religion, Sprache, das Aussehen, den Körper, die finanziellen Verhältnisse, das Verhalten oder die sexuelle Orientierung. Je nachdem, welche Attribute Menschen zugeordnet wurden, kamen unterschiedliche Folgen auf sie zu: Wurden Menschen mit der jüdischen Religion in Verbindung gebracht, beispielsweise weil sie ein Familienmitglied hatten, das der jüdischen Religion angehörte, wurden sie fast immer in Konzentrationslager gesperrt und getötet. Galten Menschen als arm und gleichzeitig krank, wurden sie häufig in Heime oder Krankenhäuser eingewiesen. Dort wurden viele von ihnen gegen ihren Willen mit schmerzhaften Methoden behandelt, zwangsweise unfruchtbar gemacht und getötet.
Quelle: http://www.inklusion-als-menschenre.....t.de/nationalsozialismus/

Gerade die sogenannten "Euthanasie"-Morde wurde nach 1945 jahrzehntelang verschwiegen und sind bis heute nicht wirklich aufgearbeitet. Die Denkstrukturen konnten sich daher bis heute tradieren.

Herzliche Grüße
Anna Pia

P.S. Habt ihr schon das neue Buch von Sandra Roth gelesen? Einfach toll. Eindrücklich auch ihre Erfahrungen in den USA oder Italien im Umgang mit ihrer behinderten Tochter.
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