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Unsere Petition für Rechtsanspruch und gerechte Finanzierung

 
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Birgit.Kita-Frau
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BeitragVerfasst am: 21.11.2018, 12:08    Titel: Unsere Petition für Rechtsanspruch und gerechte Finanzierung Antworten mit Zitat

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Birgit.Kita-Frau
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BeitragVerfasst am: 21.11.2018, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Eltern, (zweiter Versuch... bin Forum-Anfängerin Rolling Eyes )
im Forum Rechtliches habe ich vor ein paar Tagen auf unsere Petition hingewiesen:
https://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic133258.html
Herzlichen Dank an alle, die schon online unterschrieben haben! Very Happy Wir haben heute 420 Unterzeichnende.

Es geht um den Rechtsanspruch auf einen Integrationsplatz im Kindergarten, also darum, die Bedingungen für ein Wunsch-und Wahlrecht der Eltern zu schaffen.
Und um die finanzielle Benachteiligung von Kindern mit hohem Unterstützungsbedarf in der Integration.
Wir nutzen dafür das eigene Petitionsverfahren des Landtags, denn der zuständige Ausschuss hat einer Veröffentlichung zugestimmt.

Warum nur ist es so schwer, mit diesem Thema 5000 Unterschriften zu erzielen? Unser Verein macht unzählige Mailings, postet auf Facebook, Raul Krauthausen und Ninia Lagrande und viele andere haben auf die Petition hingewiesen... wir brauchen EUCH!

Euch Eltern, die wissen, was es heißt, einen Kita- oder Schulplatz für ihr Kind zu suchen. Bei Ämtern auf Granit zu beißen, sich als Bittsteller zu fühlen, wenn man das Recht auf Bildung auch für das eigene Kind umgesetzt sehen will. Ich habe selbst als Kita-Fachkraft jahrelang erlebt, was es für Familien bedeutet, wenn Integrationsplätze Mangelware sind.

Hier könnt ihr in nur einer Minute eure Unterstützung für das Anliegen des von Eltern gegründeten Mittendrin Hannover e.V. ausdrücken:

https://www.navo.niedersachsen.de/n...../publicviewpetition?id=10

Egal, wo ihr wohnt, das Petitionsrecht gilt für ALLE!

Herzlichen Dank im Voraus
Birgit

Einen Beitrag zum Thema findet ihr auch im neuen Kita-Magazin: http://kita-magazin.de/2018/11/14/w.....sbedarf-in-niedersachsen/
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JanP
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BeitragVerfasst am: 21.11.2018, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wir finden die Petition richtig gut. Es ist wirklich eine große Ungerechtigkeit, dass die finanzielle Ausstattung der HP Kitas und der I-Plätze in Regel-Kitas so unterschiedlich ist. Wir wohnen in NRW und können leider nicht unterschreiben, würden aber gerne eine Petition in NRW starten:

https://www.REHAkids.de/phpBB2/view.....p?t=133300&highlight=

Wäre schön, wenn sich ein paar Mitstreiter melden würden.

_________________
Viele Grüße

P. *82 + J. *79

mit

M *02/16 Schizenzephalie, Hemiparese, Entwicklungsverzögerung
P *08/18
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Tanja2014
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BeitragVerfasst am: 22.11.2018, 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Birgit,

Ich habe mir die Petition angesehen und auch Deinen Fachbeitrag zu dem Thema. Ich habe die Petition nicht unterzeichnet, weil mir nicht so recht klargeworden ist, warum es Euch eigentlich geht. Vielleicht geht es auch anderen so und die Petition verläuft deshalb so schleppend?! Bei mir mag das unter anderem auch daran liegen, dass ich das Kita-System in NDS nicht kenne und Inklusion in der Kita in jedem Bundesland anders umgesetzt wird.

In NRW ist es so, dass HP-Kitas max. 8 Kinder in einer Gruppen betreuen und dass die HP-Kitas eine bestimmte Infrastruktur vorhalten müssen (Therapieraum, Ruheräume auch für Ü3-Kinder, meist gehen die Kinder alle zusammen 1x pro Woche schwimmen oder reiten etc.). Das heißt die Kosten, die bei einer HP-Kita tatsächlich entstehen, sind (zumindest in NRW) ganz erheblich höher als bei einer Regelkita mit Inklusionsplätzen (integrative Kitas gibt es in NRW seit 2015 offiziell nicht mehr). deshalb frage ich mich ganz ernsthaft, was für einen Sinn es haben sollte, den Betrag X, den ein HP-Platz kostet 1:1 an eine Regelkita mit Einzelintegration zu zahlen, wenn dort diese Kosten gar nicht in dem Maße entstehen?

Auch das Beispiel mit dem autistischen Jungen wirft bei mir eher Fragen auf als dass es welche beantwortet. Mit der Diagnose Autismus ist es in NRW möglich, eine fachliche Kitaassistenz zu bekommen (also eine Heilpädagogin o.ä. als 1:1-Begleitung für das Kind). Scheinbar gibt es diese Möglichkeit bei Euch ja auch oder zumindest in ähnlicher Form. Wieso wurden die Eltern nicht schon vor der Aufnahme in die Kita dahingehend beraten? Mein Sohn hatte im ersten Kita-Jahr auch eine (reguläre) Assistenz und wir haben diese in Absprache mit der Kita-Leitung schon im März beantragt, damit dann zum Kita-Start im August jemand da war.

_________________
Viele Grüße
Tanja
mit B. (*2012) - Extremfrühchen, spastische ICP beinbetont GMFCS Level 1
und Wirbelwind (*2013)
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mamavonsarah
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BeitragVerfasst am: 22.11.2018, 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,

ich komme aus NS und auch ich habe nicht mitgezeichnet.

Mir geht es wie Tanja.

Was ist das konkrete Ziel?
Wie soll die praktische Umsetzung aussehen?
Wie soll es Planbarkeit für die Gemeinden hinsichtlich der Räumlichkeiten (Barriererfreihei in alle Richtungen) und Ausstattung mit Personal geben?

Auch Eltern gesunder Kinder bekommen nicht immer einen Kita-Wunsch-Platz.

LG Sandy
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Birgit.Kita-Frau
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BeitragVerfasst am: 22.11.2018, 14:09    Titel: Danke für eure Nachfragen Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
danke für eure Rückmeldungen - so unterschiedlich sie auch sind.

@Jan: ich freu mich, dass ihr euch ermutigt fühlt, euch in NRW ähnlich zu artikulieren. (In Niedersachsen mitzeichnen dürft ihr trotzdem - das haben wir ausdrücklich so vom Landtag bestätigt bekommen.)

@Tanja: Dem Kind in der Integrationsgruppe (die es hier in Nds. noch gibt) nicht weniger Eingliederungshilfe zu zahlen als im HPK soll ja genau das zum Ziel haben: Dass es auch dort gut begleitet werden kann. Im geschilderten Einzelfall war zeitweise eine 1:1-Betreuung nötig. Die Heilpädagogin aber für 4 Kinder da. Der Bedarf des Kindes ging über die Standard-Versorgung der Integrationsgruppe hinaus. Hier half nur der Klageweg. Ich höre von anderen Kindern, die in ähnlicher Situation von ihrer Integrationskita die Kündigung erhalten. Das finde ich bedauerlich.

@Sandy: Den Rechtsanspruch benötigen wir in unserem Bundesland mit dem vergleichsweise großen Anteil von HPK, damit Eltern wählen können. Solange Kommunen meinen, immer noch auf 20 km entfernte Plätze in der Nachbargemeinde verweisen zu können und der Kindergarten um die Ecke aufgrund einer Diagnose "unerreichbar" ist, läuft in meinen Augen etwas verkehrt. Und zu den Aufgaben der Kommune gehört ja auch die Kitaplatz-Bedarfsplanung für alle Kinder.
Für mich ist das mehr als eine "Wunsch-Kita", sondern grundsätzlich der Zugang zum allgemeinen Bildungssystem.

Herzliche Grüße
Birgit
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Annileinchen
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BeitragVerfasst am: 22.11.2018, 17:22    Titel: Re: Danke für eure Nachfragen Antworten mit Zitat

Birgit.Kita-Frau hat folgendes geschrieben:


@Tanja: Dem Kind in der Integrationsgruppe (die es hier in Nds. noch gibt) nicht weniger Eingliederungshilfe zu zahlen als im HPK soll ja genau das zum Ziel haben: Dass es auch dort gut begleitet werden kann. Im geschilderten Einzelfall war zeitweise eine 1:1-Betreuung nötig. Die Heilpädagogin aber für 4 Kinder da. Der Bedarf des Kindes ging über die Standard-Versorgung der Integrationsgruppe hinaus. Hier half nur der Klageweg.

Bei uns im HPK wären es 2 Heilpädagogen für 8 Kinder gewesen. Kommt doch aufs gleiche raus, oder nicht?
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